Beiträge getagged mit veranstaltung
Besuch in der Bayerischen Staatskanzlei
Der Freundeskreis Fregatte Bayern e.V., für den ich als 2. Vorsitzender tätig bin, hat die Frau unseres bayerischen Ministerpräsidenten Karin Seehofer zum ersten Ehrenmitglied ernannt. Zu diesem Anlass durfte ich letzten Donnerstag die Bayerische Staatskanzlei besuchen – um mit anderen Kollegen aus Vorstand und Verein die Urkunde zu überreichen. Folgendes Photo zeigt die anwesenden Vorstandsmitglieder mit Frau Seehofer (v.l.n.r. Florian Kluge, Jonny Kraft, Karin Seehofer, Rudi Peterke, Michael Koch).
Die Veranstaltung war echt nett – und Frau Seehofer sehr sympathisch. Einziges Manko war, dass wir aufgrund der Belegung von vielen Räumen durch die “Olympia-Krise” in einen unklimatisierten Besprechungsraum ausweichen mussten – bei den 30Grad+-Temperaturen und “verschärftem Dresscode” etwas lästig …
Hier noch ein Link auf den Beitrag zur Veranstaltung auf den Webseiten des Freundeskreises mit einem Interview mit Frau Seehofer zum Anlass der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.
Erste Nerd Nite München
Ein Beitrag aus der Kategorie “Veranstaltungsberichte”.
Gestern stieg in München Schwabing (genauer gesagt in der ) die erste “Nerd Nite München”. Die Veranstaltung, die rein über facebook (und andere SNS) und twitter beworben wurde, knüpft an entsprechende Veranstaltungen in den USA an, bei denen Nerds, also Spezialisten (zumindest) auf einem Gebiet, in entspannter Baratmosphäre kurz über ihr Spezialgebiet berichten und sich einer Diskussion stellen.
Bei der ersten Münchner Instanz der Veranstaltung berichtet Jörg Bochmann, Max-Planck-Institut für Quantenoptik zu “Viel Lärm um Nichts – Lichtquanten, die Schellingstraße und überhaupt”, Ildiko Meny, Institut für medizinische Psychologie der LMU München zu “Nachtaktiv?: die innere Uhr und unser Schlafverhalten” und Georg Groh, Informatik der TU München zu “mobile social networking”.
Insgesamt sehr gelungen! Unterhaltsame Vorträge bei denen man auch noch was lernen konnte. Ich bin gespannt auf die zweite Instanz, die im August oder September folgen soll.
Siehe auch http://www.sub-bavaria.de/wiki/Nerd_Nite
IBM Technical Expert Council Technology Summit 2008
Verfasst von kochm unter Enterprise 2.0, Konferenz, Web 2.0 am 18.11.2008
Gestern (17.11.2008) war ich auf dem IBM Technical Expert Council Technology Summit 2008. Ein ziemlich langer Name – aber ich werde gar nicht näher auf die Veranstaltung an sich eingehen, sondern mehr auf das was mir daraus aufschreibenswert erschien (für mein Microcontent-Management ;-)).
Der erste spannende Vortrag war von Andreas Neus, Universität Karlsruhe/IBM zu “Service Innovation”. Dienstleistungen sind ja ein immer wichtigeres Thema heute nachdem über das Internet nun auch Dienstleistungen über Entfernungen erbracht werden können. In diesem Zusammenhang fand ich den Vergleich ganz spannend, dass Deutschland zwar Exportweltmeister ist (und die USA auf der Liste ziemlich weit hinten sind) – bei Dienstleistungsexporten sich die Liste aber umdreht (USA ganz vorne, D ganz hinten) … Zusammen mit der Aussage, dass inzwischen sogar klassische Maschinenbauunternehmen immer mehr (teilweise über 50%) ihrer Umsätze mit Dienstleistungen erzielen, sollte das wirklich zu Denken geben.
In seiner Präsentation hat Andreas Neus dann auch recht schön Richtung Enterprise 2.0 gearbeitet (ohne das Wort oder auch nur Web 2.0 jemals zu erwähnen) – mit der Aussage, dass zur Ermöglichung von Innovation (allgemein und speziell im Dienstleistungssektor) mehr Flexibilität und ein Umdenken in Unternehmen notwendig ist.
Hier noch ein paar interessante Zitate/Aussagen:
- Vergleich (Linien-)Organisation in heutigen Unternehmen mit Organisation in Römischen Legionen – nicht viel Unterschied …
- Vergleich Schach vs. Go – das eine ein sehr strukturiertes, hierarchisches Spiel, beim anderen nur ein Typ von Spielsteinen, deren Wert von ihrer Stellung abhängt
- “if everything seems under control, your’re not moving fast enough”
Phillipp Königs hat dann den “Web 2.0″-Reigen eröffnet mit einer Präsentation zu “Web 2.0 und die Rolle des technischen Managers”. Ein paar für mich aufschreibenswerte Aussagen/Zitate aus der Präsentation:
- Es geht kein Weg daran vorbei, dass jeder Nutzer den Wert (der Web 2.0 Tools) für sich persönlich erkennt.
- “It’s all about connecting the dots” -> das ist warum RSS so wichtig ist
- “Anything that is in the world when you’re born is normal and ordinary and is just a natural part of the way the world works. Anything that’s invented between when you’re fifteen and thirty-five is new and exciting and revolutionary and you can probably get a career in it. Anything invented after you’re thirty-five is against the natural order of things.” (Douglas Adams, Hitchhikers Guide to the Galaxy)
Nachdem Herr Königs so sehr auf der Möglichkeit der Substitution von E-Mail durch das “viel bessere” RSS herumgeritten ist, konnte ich es mir nicht verkneifen zu Fragen ob, RSS die E-Mail-Misere wirklich beenden kann – oder nur einen E-Mail-Overload mit einem Feed-Overload ersetzt oder ergänzt. Und endlich mal eine (meiner Meinung nach) kompetente und realistische Antwort: RSS ist nur eine Brücke/Krücke zu etwas anderem, das dann wirklich gut ist – irgendwas mit Empfehlungen, Ratings und Sozialen Netzwerken. Es gab auch eine Nachfrage zur Medienwahlproblematik bei der Nutzung von Social Software. Hier fiel die Antwort aber nicht so gut aus.
Stefan Lieschke von IBM gab schließlich noch einen “Web 2.0 Update” – neben allgemeinem zu Social Softwar mit einem Fokus auf Mashups. Hier wiederholte sich natürlich einiges. Was mir aufschreibenswert erschien:
- “Wenn die Schichtleiter bloggen”, FAZ online vom 16.10.2008 – ein spannender Bericht über den (ungeplanten) Einsatz von Blogs in Unternehmen
- Im bekannten Long-Tail-Bild ist der linke Bereich die Domäne geplanter Portal-Lösungen im Unternehmen – der Long-Tail rechts aber die Domäne von Mashups. Das IBM Mashup Center bietet dazu eine interessante Möglichkeit Datenquellen zur Verfügung zu stellen, zu bewerten, zu kombinieren etc.
- Eine Empfehlung für einen Überblick/Einstieg zu Mashups: http://www.youtube.com/watch?v=3kDnbhKb2ow
Abgerundet wurde die Veranstaltung schließlich mit einem Vortrag von Ulrich Walter, Astronaut auf der D2-Mission, zur Relativitätstheorie und deren Einfluss auf das, was bei Raumfahrt möglich ist und was nicht.
Munich Atlassian User Group Meeting
Verfasst von kochm unter Enterprise 2.0 am 30.10.2008
Als “Aussenseiter” war ich heute beim Treffen der Munich Atlassian User Group bei der TNG Technology Consulting in Unterföhring.
Warum Aussenseiter? Ich habe zwar schon einige Wikis eingeführt und genutzt, bisher aber noch nie Confluence, das Wiki-Produkt der Firma Atlassian, das Hauptfokus des heutigen Treffens war. So war ich hauptsächlich mit dem Ziel zu dem Treffen gegangen, mehr über Confluence zu erfahren – u.a. von Per Fragemann von Atlassian, der sowohl eine Einführung “Atlassian News and Update” als auch einen Überblick über die Nutzung von Confluence bei Atlassian selbst “Eat your own dog food” gegeben hat.
Bevor ich auf Details eingehe hier schon mal meine wichtigsten Erkenntnisse (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) aus den Präsentationen:
- Confluence ist in vielen Möglichkeiten ähnlich TWiki (das ich bisher am besten kenne) – allerdings nicht ganz so mächtig (Forms, …)
- + implementiert und erweiterbar in Java
- + gute Suche (auch über Attachments)
- + Kommentare zu Seiten (und damit “Blog für Arme”)
- + Upgrade geht einfach (im Gegensatz zu TWiki)
- - auch bei Confluence funktioniert der WYSIWYG-Editor (noch) nicht
Jetzt zu den Details.
Zuerst gab Per Fragemann von Atlassian einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im gesamten Produktportfolio. Zu Confluence waren am interessantesten:
- Fokus auf Integration (über WebDAV mit Office, mit Sharepoint)
- erst in der Version 2.10 (Anfang 2009) wird der WYSIWYG-Editor halbwegs benutzbar (für komplexere Seiten) sein
Bernd Lindner von Siemes stellte dann die Siemens Wikisphere vor, welche auf der Basis von Confluence realisiert ist. Die (für mich) interessantesten Details aus der Präsentation:
- für das unternehmensweite Wiki wurde die hierarchische Organisation der Seiten von Confluence bewusst versteckt und ganz auf Tags gesetzt
- um Seiten editieren zu können muss zuerst eine Policy akzeptiert werden (dieselbe wie in der Siemens BlogoSphere)
- das Wiki soll zu einem Expertenverzeichnis / zu einem Social-Networking-Service weiterentwickelt werden
- den Benutzern ist die E-Mail-Notifikation wichtiger als die RSS-Notifikation (u.a. weil wegen SSO die RSS-Notifikation nicht immer funktioniert)
- sie sind noch unzufrieden mit dem WYSIWYG-Editor
Wolfram Koska und Gerhard Müller (von TNG) berichteten über Migrationsprojekte zu Confluence – einmal von MediaWikia aus und einmal von TWiki aus.
Nach anderen Präsentationen stellte am Ende Per Fragemann von Atlassian ein paar Beispiele der Nutzung von Confluence bei Atlassian selbst vor:
- Produktdokumentation pflegen (alle Atlassian-Mitarbeiter dürfen schreiben, von aussen nur lesender und kommentierender Zugriff)
- Spezifikationen für neue Funktionalität
- internes Blogging (u.a. muss sich jeder Neue hier mit einem Post vorstellen)
- einfaches Projektmanagement (z.B. Scrum burndown charts)
- Personen/Expertenliste
Noch ein paar Worte zu letztem Punkt. Hier geht Atlassian sehr pragmatisch vor: es gibt eine Wiki-Seite mit einer Tabelle aller Mitarbeiter (und den Meta-Informationen in Spalten). Diese wird von allen gepflegt. Auf diese Tabelle greift dann eine JavaScript-Anwendung zu, die das schöne Anzeigen (u.a. auf Maps) der Daten sowie das Suchen / Filtern der Daten erlaubt. Die Anwendung beruht auf dem MIT Simile/Exhibit Framework und schaut sehr gut aus.
KnowTech 2008 – Teil 3
Dies ist die Fortsetzung meines Berichts von der KnowTech 2008.
Kay Knoche von Oracle berichtete über die Anforderungen an Wissensmanagement bei Oracle – sehr getrieben von den vielen Firmen-Aquisen, die Oracle betreibt. Die interessanteste Aussage war meiner Meinung nach:
- “Unstrukturierte Information bleiben unverwaltet” – “stellen aber 80% aller Information dar” …
Das ist schlecht … Oracle hat in dem Bereich schon ein paar technische Lösungen um Datenbanken mit unstrukturierten Dokumenten und Wikis zu verknüpfen (bzw. diese Information bei der Darstellung von Suchergebnissen zu verknüpfen).
Die Herren Sins und Stützel von der Fraport AG berichteten über die Einführung ihres Unternehmenswikis “SkyWiki”. Hier ein paar interessante Aussagen/Gedanken aus dem Beitrag:
- Neben dem Wiki haben sie auch eine “Goldene Seiten”-Lösung eingeführt (quasi Yellow Pages) – Motivation dazu war, dass immer mehr Fraport-Experten sich nur/hauptsächlich über Xing gefunden haben/vernetzen
- Technisch wurde beim Wiki zuerst TWiki ausprobiert, das ganze dann aber mit MediaWiki umgesetzt; zu machen war dabei vor allem: neues Skin, Hilfeseiten
- Jetzt soll von MediaWiki auf Confluence gewechselt werden. Gründe dafür sind:
- einfachere Verwaltung verschiedener Wiki-Instanzen
- besseres/mächtigeres Rechtekonzept
- WYSIWYG-Editor verfügbar (bisher wird mit dem einfachen MediaWiki-Editor gearbeitet)
- Es wurde sehr viel Werbung gemacht und wird auch kontinuierlich weiter gemacht – u.a. werden neue Azubis immer explizit mit dem Wiki bekannt gemacht
- Das “Wiki-Board” trifft sich einmal die Woche (Montags) und kümmert sich auch operativ um “Gardening”-Aufgaben
Josef Hofer-Alfais berichtete über das Wissenmanagement / die Unterstützung der elektronischen Kooperation beim WIMIP (Industrie-Arbeitskreis Wissensmanagement in der Praxis)
- Mitglieder-Management und -Vernetzung mit Xing (Mitgliederliste, Foren)
- Sharepoint (Teambereiche, Blogs, Umfragen und Abstimmungen, …)
KnowTech 2008 – Teil 2
Verfasst von kochm unter Enterprise 2.0, Konferenz am 8.10.2008
Dies ist die Fortsetzung meines Berichts von der KnowTech 2008.
Wie vorher schon eine unvollständige, ausschnittsweise Wiedergabe von Zitaten und Gedanken dazu.
Karl-Josef Arenz (itelligence AG) und Ina Finke (FhG IPK) berichten über Aktivitäten zur Einführung/Verbesserung des Wissensmanagement bei intelligence. Interessant daran fand ich vor allem den Fragebogen, den sie am Anfang des Projektes für die Mitarbeiter rausgegeben haben. Ziel war dabei sowohl etwas herauszufinden als auch eine Awareness bei den Mitarbeitern zu schaffen. Dabei wurde u.a. gefragt, welches Wissen/Fähigkeiten für die Arbeit gebraucht werden, in wie weit dieses Wissen vorhanden ist, und in welcher Form (Dokumente, Köpfe, …) es vorliegt.
Markus Hainzel und Sabina Erni von PwC Schweiz berichteten über die Yellow Pages Lösung, die bei PwC Schweiz 2008 realisiert wurde.
- Ziel war die Bereitstellung einer Wissenslandkarte
- Beobachtung: Viele Mitarbeiter sind bei Xing registriert und suchen/finden sich darüber
- Mit Firma finebrain AG aus Basel wurde eine spezielle YP-Lösung für PwC Schweiz (etwa 2500 Mitarbeiter) geschaffen
- Profile können selbst gepflegt werden
- Für Expertisen/Attribute ist eine Taxonomie vorgegeben, Freitexteingaben sind möglich
- Es gibt eine schöne graphische Darstellung (als bipartiter Graph – Expertisen und Personen)
- Gute Diskussion zu den vier Generationen, die es im Unternehmen gibt (und deren Auswirkung auf die Einführung/den Erfolg einer solchen Lösung): Traditionalisten, Boomers, Y-Generation, X-Generation (sehr schöne Folie mit den unterschiedlichen Charakteristika)
Markus Rieger und Kollege von Hyve trugen zu “Wissens- und Ideenmanagement im Zeitalter des Web 2.0″ vor. Hauptteil der Präsentation waren einige interessante Beispiele von externen Ideenwettbewerben mit der IdeaNet-Plattform. Davor hat Herr Rieger noch ein paar “Basics” dazu ausgeführt, wo/wie Web 2.0 Technologien für Ideenmanagement eingesetzt werden können:
Allgemeine Vorteile/Möglichkeiten:
- Wiki-Prinzip
- Vernetzung
- Bewertung
- Look and Feel
Konkrete Funktionen (die damit umgesetzt werden können):
- Kollaborative Ideengenerierung
- Ideen-Exploration (Verlinkung von Ideen, Verlinkung mit Personen, Tag-Cloud, …)
- Bewertungsstrategien
- Community-Funktionen (komplettes Spektrum von SNS – von Awareness-Feeds bis zu direkter Kommunikation)
KnowTech 2008
Verfasst von kochm unter Enterprise 2.0, Konferenz am 8.10.2008
Heute und morgen bin ich auf dem Praxisforum KnowTech 2008 in Frankfurt. Hier und in folgenden Posts ein paar Notizen und Gedanken zu dem was ich hier gehört habe.
Zuerst eine allgemeine Feststellung vorne weg: Die KnowTech findet schon seit einigen Jahren statt – Wenn man sich das Programm von diesem Jahr anschaut, dann findet man bei fast jedem zweiten Vortrag irgendwo das “2.0″ – es zeigt sich also deutlich, dass das Web 2.0 / Enterprise 2.0 das Wissensmanagement erreicht oder ersetzt hat. So sind auch alle “Big-Player” aus dem Enterprise 2.0 und Innovations-Umfeld hier: IBM, CoreMedia, Hyve (;-)), … Auch die Zahl der Besucher/Teilnehmer ist dieses Jahr mit 500 höher als jemals zuvor.
Bernhard Beck, EnBW
- Keynote mit dem Titel “Wissen macht glücklich” (kein “2.0″!!!!)
- “Entscheidungen sind hierarchiebezogen” aber “Wissen ist hierarchielos” … das stellt eine Herausforderung dar
Said Zahedani, Microsoft
- Berichtete über Social Computing (=Web 2.0 im Unternehmen nach aussen und nach innen – letzteres aka Enterprise 2.0)
- Insbesondere ist er auf den Zusammenhang zwischen Social Computing und “The Cloud” eingegangen
- und hat ein neues Produkt von Microsoft vorgestellt: Live Mesch (www.mesch.com) – Ein sehr spannender Dienst, mit dem man quasi transparent von verschiedenen Geräten aus auf “die Cloud” zugreifen kann und damit Daten austauschen kann
Markus Bentele (Rheinmetall AG) und Frank Swatzke (IBM)
- Titel der Präsentation: “Collaboration 2.0″ – Unified Communications and Collaboration (UC2)
- Ein schönes Beispiel: Kevin (8 Jahre alt) ist schon ein großer Computer-Spezialist und Web 2.0-Nutzer – und experimentiert da sehr viel – und hat auch schon versehentlich die Festplatte des Vaters gelöscht – Damit müssen (laut Herrn Swatzke) auch Unternehmen umgehen lernen – mit dem “Ups ich habe die Festplatte gelöscht …”
- Beispielprojekt bei Rheinmetall
- Lotus Sametime, Lotus Quickr, Lotus Connections (1.0), OmniFind, Integration von allem mit verschiedenen Groupware (Mail/Kalender)-Lösungen innerhalb des SAP-Intranet-Portals
- Vier Generationen müssen wertschöpfend zusammenarbeiten / zusammen eingesetzt werden können: Papier, E-Mail, Foren, Blogs/Wikis
Soweit die Keynotes (die mir berichtenswert erschienen).
Enterprise 2.0 Forum – Teil 2
Verfasst von kochm unter Enterprise 2.0, Social Software am 18.9.2008
Dies ist der zweite Teil meines Berichts zum Enterprise 2.0 Forum – hier der erste Teil.
Ein paar Ideen aus / Gedanken zum Vortrag von J. P. Rangaswami von British Telecom:
- Nicht nur über die Kosten der Erstellung nachdenken, sondern auch über die Kosten der Pflege bzw. wie der Referenz sich ausdrückt: “repair” (transmission costs, reproduction costs, …) – das kann auch ein gutes Argument für einen Umstieg sein (Senkung der Pflege/repair-Kosten)
- Kürzeste Definition/Charakterisierung für Web 2.0: “Read/Write ability at the edge”
- Unterschied zwischen (grossen) Unternehmen und Freiberuflern wird kleiner (bzw. Vorteile großer Unternehmen werden kleiner) in der Internet-basierten globalisierten Welt
- Er hat ein sehr schönes Dokument aus den 1930ern gezeigt, in dem beschrieben war, wie man als Mitarbeiter eines Unternehmens das Unternehmen sabotieren kann (als Anleitung für Spione/Saboteure) – und darauf hingewiesen, dass vielen der Vorschläge aus diesem Dokument heute in Unternehmen an der Tagesordnung/”Best Practices” sind – und dass die neue Einstellung (Web 2.0) helfen kann und wird das zu ändern – hier das Dokument in seinem Blog
- Zum Einsatz von Open Source (Software): Wenn die Aufgabe generisch ist, dann ist es eine gute Wahl, wenn nicht (also Problem spezifisch für Domäne oder Unternehmen), dann ist es besser sich im kommerziellen Umfeld umzusehen (einfache Überlegung: Motivation – die Open Source Community hat selten Motivation sich um Probleme kleiner Untergruppen zu kümmern)
Ein Bericht dazu auch von Suw Charman-Anderson sowie ein Bericht dazu in June Brenners Blog.
Als nächstes berichtete Alexander Warta von Bosch zu deren Wiki-Einführung. Hier ein paar ungeordnete Gedanken zu und aus der Präsentation:
- Confluence Wiki im SAP NetWeaver Portal
- Juni 2008: 505 Wikis, 17.554 Seiten, 33.728 registrierte Benutzer
- Nutzungsvarianten für das Wiki
- Plattform, um gemeinsames Verständnis für neue Themen zu entwickeln, eine gemeinsame Sprache zu finden
- Plattform für internationalen Erfahrungsaustausch von Experten
- Bereitstellung und Weiterentwicklung von Schulungsunterlagen
- Fehlerverfolgung von angewandter Software
- FAQs / Glossare
- Expert Debriefing
- Kulturelle Autauschplattform für Mitarbeiter-Auslandseinsätze
- Personal Information Management – elektronisches Notizbuch
- Problem: Nutzung eines Wikis als DMS-light (wenn es zu einfach ist (nicht-Bild-)Anhänge hoch zu laden)
Enterprise 2.0 Forum
Verfasst von kochm unter Enterprise 2.0, Social Software am 18.9.2008
Heute (18.9.2008) bin ich auf dem Enterprise 2.0 Forum in Köln eingeladen.
Das Form begann mit einer Präsentation von Suw Charman-Anderson – vielleicht dem einen oder anderen von ihrem genialen Beitrag “Mollys geheimes Tagebuch” im Buch “Enterprise 2.0 – Die Kunst loszulassen” bekannt – eine sehr schöne Darstellung der Herausforderungen bei der Einführung von Wikis in Unternehmen – in einer ganz unüblichen Form …
Ein paar Gedanken aus Suws Präsentation:
- Schwierigkeit mit Social Media: It is elective software – people do not have to use it – it is replacing other forms – people can easily choose not to use it – so one has to think in some details of how to introduce social media in the enterprise
- Die Einführung ist also immer dann schwierig wenn die Nutzer eine Wahl haben
- Netter Vergleich: Einführung von Social Software wie das Trainieren einer Katze – man braucht Geduld, die richtigen Methoden und muss die Welt aus der Sicht der Katze sehen …
- Wichtig: Nicht die Welt verbessern sondern darüber nachdenken “how to help people getting their jobs done”
- Barrieren
- fear of humilitation
- disconfort with the written word
- need explcit permission
- don’t trust the tools (“people are all scared deleting the Internet / Intranet …”)
- don’t see the point
Es folgten viele gute Tipps und Vorschläge, wie man die Probleme konkret angehen kann.
U.a. zu Training:
- informal
- focused on user’s direct needs – “people are not keen on reading manuals”, training based around the tasks people are doing not around how the software is created
- face-to-face (short, practical sessions)
- online (visual, textual)
… und zu Support:
- ad hoc – when users need it
- syncronous (IM, chat, phone)
- asynchronous (wiki, blog, screencasts, video)
- decentralised and self-supporting
Insgesamt also eine klasse Einführung.
Über die anderen Vorträge in weiteren Beiträgen hier – oder in anderen Blogs, die über die Veranstaltung berichten, z.B. June Brenners Blog – hier der Einstiegsbeitrag zum Forum.
Update: Andere Berichte zum Forum

