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	<title>Communixx &#187; university</title>
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	<description>Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung</description>
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		<title>Buchkommentar &#8211; How Professors Think</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 20:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Buch (&#8220;How Professors Think &#8211; Inside the Curious World of Academic Judgment&#8221; von Michele Lamont hat mich gleich vom Titel her sehr angesprochen. Das wollte ich n&#228;mlich schon immer wissen ;-) Michele Lamont ist Soziologin (Ethnographin) an der Harvard University und stellt in diesem Buch ihre Forschung zum Verhalten von Wissenschaftlern beim Peer Review [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch (<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0674032667/communixx">&#8220;How Professors Think &#8211; Inside the Curious World of Academic Judgment&#8221; von Michele Lamont</a> hat mich gleich vom Titel her sehr angesprochen. Das wollte ich n&auml;mlich schon immer wissen ;-)</p>
<p>Michele Lamont ist Soziologin (Ethnographin) an der Harvard University und stellt in diesem Buch ihre Forschung zum Verhalten von Wissenschaftlern beim Peer Review dar. Es geht also um Kulturen, konkret &#8220;evaluative cultures&#8221;. Dazu studiert Lamont die Mitglieder (bzw. die Entscheidungsprozesse) in interdisziplin&auml;ren Evaluierungs-Panels (Forschungsf&ouml;rderung).</p>
<blockquote><p>
&#8220;(&#8230;) criteria for assessing quality or excellence can be differently weighted and are the object of intense conflicts. Making sense of standards and the meanings given to them is the object of this book.&#8221; (S. 2)
</p></blockquote>
<blockquote><p>
&#8220;Most of all, I want to open the black box of peer review and make the process of evaluation more transparent, especially for younger academics looking in from the outside.&#8221; (S. 12)
</p></blockquote>
<p>Das Buch liefert also die Dokumentation einer wissenschaftlichen Arbeit, die aber sehr sch&ouml;n aufbereitet und mit viel Erkenntnis f&uuml;r alle erz&auml;hlt ist. So finden sich viele aufschlussreiche Einblicke in die Unterschiede der betrachteten Disziplinen (die Kulturen der Disziplinen). Konkret werden betrachtet: philosophy, english literature, history, anthropology, political science und economics.</p>
<p>Bei der Diskussion der Entscheidungsfindung wird auch sehr ehrlich (und ausf&uuml;hrlich mit Zitaten belegt) eingegangen auf Machtspiele, Klatsch und Netzwerke.</p>
<p>Nachdem das Hauptziel von Lamont ist darzustellen, was Exzellenz (in den unterschiedlichen Disziplinen) ist &#8211; bzw. wie sie von den Panels gefunden wird, darf auch eine Gegen&uuml;berstellung der Kriterien f&uuml;r Exzellenz bzw. Qualit&auml;t in den unterschiedlichen Disziplinen nicht fehlen. So sind die Kriterien clarity, quality, orginality, significance, methods und feasibility unterschiedlich gewichtet in humanities, history und social sciences (S. 167).</p>
<p>Insgesamt liefert das Buch also eine sch&ouml;ne, teilweise etwas zu ausf&uuml;hrliche, ethnographisch fundierte Anleitung zum Schreiben von Antr&auml;gen und viele interessante, durch Zitate belegte Einblicke in die Welt von Evaluierungspanels.</p>
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		<title>scholarz.net-Pr&#228;sentation@UniBwM</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 21:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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		<category><![CDATA[sns]]></category>
		<category><![CDATA[socialnetworking]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie angek&#252;ndigt war heute Daniel Koch, der Projektleiter von scholarz.net an der UniBwM um die Plattform und die Aktivit&#228;ten zu pr&#228;sentieren. Ich fand die Pr&#228;sentation sehr interessant. Vor allem kam f&#252;r mich dabei heraus, dass der Fokus (und die Herkunft) von scholarz.net eindeutig bei der Unterst&#252;tzung des Wissensmanagements beim wissenschaftlichen Arbeiten liegt. Deshalb ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.kooperationssysteme.de/2008/06/27/scholarznet-praesentation-an-der-unibwm/">angek&uuml;ndigt</a> war heute Daniel Koch, der Projektleiter von <a href="http://scholarz.net/">scholarz.net</a> an der UniBwM um die Plattform und die Aktivit&auml;ten zu pr&auml;sentieren.</p>
<p>Ich fand die Pr&auml;sentation sehr interessant. Vor allem kam f&uuml;r mich dabei heraus, dass der Fokus (und die Herkunft) von scholarz.net eindeutig bei der Unterst&uuml;tzung des Wissensmanagements beim wissenschaftlichen Arbeiten liegt. Deshalb ist der Hauptteil der Plattform auch eine Verwaltung von Notizen zu Projekten, Quellen (sources) und Keywords. Und hier bietet die Plattform einige sehr innovative und n&uuml;tzliche Funktionen.</p>
<p>Der Social-Networking-Service-Aspekt steht eher im Hintergrund. Daniel Koch f&uuml;hrte zwar aus, dass ein wichtiger Motivator ihrer Plattform war, dass es keine (zentrale) Stelle gibt, an/auf der man sich als Wissenschaftler pr&auml;sentieren kann (mit Ver&ouml;ffentlichungen etc) &#8211; und dass scholarz.net das leisten will (mit einem auf Wissenschaftler abgestimmten Personenprofil), das ganze ist aber noch sehr &#8220;halbherzig&#8221;. So stiess mein Einwurf, dass SNS mehr als Finden und Pr&auml;sentieren leisten, dass nach <a href="http://www.kooperationssysteme.de/2008/02/17/erste-ergebnisse-der-sns-umfrage/">unserer Studie</a> die meist gesch&auml;tzte Funktionalit&auml;t das &#8220;in Kontakt bleiben&#8221;/&#8221;informiert bleiben&#8221; sei auf grosses Interesse &#8211; und die Anregung eines Awareness-Feeds zu wissenschaftlichen Aktivit&auml;ten seines Netzwerkes wurde als tolle (neue) Idee aufgenommen ;-)</p>
<p>Leider ist die SNS-Funktionalit&auml;t momentan sehr &#8220;monolitisch&#8221;. Man kann zwar Ver&ouml;ffentlichungen importieren und notfalls auch wieder exportieren, es ist aber (noch) keine Integration in Portale von Universit&auml;ten oder mit anderen Social Software Plattformen vorgesehen. Das w&auml;re aber meiner Meinung nach unbedingt notwendig um das Ganze zum Fliegen zu bringen.</p>
<p>Interessant am Rande: Die Plattform ist mit Ruby and Rails entwickelt &#8211; von einem Team von vier Personen &#8211; im Rahmen eines Forschungsprojektes, das noch bis Ende 2008 l&auml;uft. F&uuml;r die Zeit danach wird momentan ein Weg zur Weiterf&uuml;hrung gesucht.</p>
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		<title>Forschungsantr&#228;ge und Meteorologie</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 07:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[funding]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Academics-Blog gab es letzte Woche einen spannenden Beitrag zu &#8220;Was Forschungsantr&#228;ge mit Meteorologie zu tun haben&#8221;. Der Beitrag behandelt ein Grundproblem deutscher und europ&#228;ischer Forschungsf&#246;rderung: Eine F&#246;rderung kann nur dann (Erfolg versprechend) beantragt werden, wenn eine pr&#228;zise Fragestellung und m&#246;glichst auch schon Skizzen der (m&#246;glichen/wahrscheinlichen) Ergebnisse und der Verwertung der Ergebnisse vorliegen. Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Academics-Blog gab es letzte Woche einen spannenden Beitrag zu <a href="http://www.academics.de/blog/index.php/aktuelle-themen/forschungsantrage/">&#8220;Was Forschungsantr&auml;ge mit Meteorologie zu tun haben&#8221;</a>.</p>
<p>Der Beitrag behandelt ein Grundproblem deutscher und europ&auml;ischer Forschungsf&ouml;rderung: Eine F&ouml;rderung kann nur dann (Erfolg versprechend) beantragt werden, wenn eine pr&auml;zise Fragestellung und m&ouml;glichst auch schon Skizzen der (m&ouml;glichen/wahrscheinlichen) Ergebnisse und der Verwertung der Ergebnisse vorliegen. </p>
<p>Nun stellt aber die Pr&auml;zisierung einer Fragestellung allein schon einen erheblichen Teil einer Forschungsarbeit dar! Wenn man voraussagen k&ouml;nnte, was das Ergebnis einer Forschungsarbeit sein wird, dann br&auml;uchte man die Arbeit eigentlich gar nicht mehr. In oben zitiertem Beitrag wird das am Beispiel von Albert Einstein veranschaulicht: &#8220;Konnte Albert Einstein vor seinen Forschungen etwas beschreiben wie „Ich plane mit Unterst&uuml;tzung folgender Mitarbeiter … ein dreij&auml;hriges Forschungsprojekt, an dessen Ende ich die Formel E=m ∙ c² entdeckt und damit die allgemeine Relativit&auml;tstheorie begr&uuml;ndet haben werde. Hierzu ben&ouml;tige ich x Schweizer Franken und 3 Vollzeitstellen… “ ?&#8221;</p>
<p>Gl&uuml;cklicherweise ist die Welt nicht komplett schwarz &#8230; </p>
<p>Einerseits sehen die Projektbetreuer bei den F&ouml;rdermittelgebern die Situation h&auml;ufig recht realistisch und erlauben eine flexible &#8220;Anpassung&#8221; des Forschungsplanes, der Forschungsziele. Warum muss man das dann aber am Anfang &uuml;berhaupt so ausf&uuml;hrlich beschreiben? Das sind ziemlich viel verschwendete Ressourcen. Im Endeffekt beantragt man so Projekte f&uuml;r etwas, das man schon gemacht hat, um im Projekt etwas neues erarbeiten zu k&ouml;nnen, das man dann wieder als Basis des n&auml;chsten Antrages verwenden kann. Sch&ouml;nes System ;-) Es ist nur sehr schwierig da rein zu kommen.</p>
<p>Andererseits gibt es einige (wenige) pragmatische F&ouml;rdermittelgeber, die auch ohne ausf&uuml;hrliche Antr&auml;ge in denen schon alle Ergebnisse beschrieben werden, f&uuml;r gute Ideen und gute Konsortien Mittel zur Verf&uuml;gung stellen.</p>
<p>Was hat die Diskussion aber nun mit Meteorologie zu tun? In anfangs zitiertem Beitrag heisst es dazu: &#8220;Forschungsergebnisse lassen sich bei guter Forschung zum Gl&uuml;ck nicht vorhersagen wie das Wetter und selbst dies – die Meteorologen werden mir verzeihen – klappt ja nur bedingt.&#8221;</p>
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		<title>Vertrauen &#8211; Allgemein und bei der Hochschulreform</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/12/vertrauen-allgemein-und-bei-der-hochschulreform/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 18:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<category><![CDATA[trust]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Dezember-Heft der Zeitschrift Forschung und Lehre sind verschiedene (kurze) Artikel rund um das Thema &#8220;Vertrauen&#8221; abgedruckt. Nachdem Vertrauen auch in Social Software und speziell in Sozialen Netzwerken immer wieder als zentrale Zutat angesprochen wird, denke ich, dass das Thema auch hier im Blog von Interesse sein k&#246;nnte und fasse hier einige meiner Meinung nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember-Heft der Zeitschrift <a href="http://www.forschung-und-lehre.de/">Forschung und Lehre</a> sind verschiedene (kurze) Artikel rund um das Thema &#8220;Vertrauen&#8221; abgedruckt. Nachdem Vertrauen auch in Social Software und speziell in Sozialen Netzwerken immer wieder als zentrale Zutat angesprochen wird, denke ich, dass das Thema auch hier im Blog von Interesse sein k&ouml;nnte und fasse hier einige meiner Meinung nach wichtige Aussagen zusammen.</p>
<p>Zuerst zur allgemeinen Einf&uuml;hrung in das Thema:<br />
Guido M&ouml;llering: &#8220;Meistens gut, manchmal schlecht, immer ambivalent &#8211; Vertrauen als Aufheben von Ungewissheit&#8221;, S. 716-717</p>
<ul>
<li> Positive Effekte (von Vertrauen)
<ul>
<li>Wesentlich erweiterter M&ouml;glichkeitsraum (Zitat N. Luhmann: &#8220;Ohne jedliches Vertrauen k&ouml;nnte man morgens sein Bett nicht verlassen&#8221;)
<li>Einsparung von Kontrollaufwand (Kontrolle als Sand im Getriebe, Vertrauen als Schmirmittel)
<li>Oportunistisches Verhalten nimmt in vertrauensvollen Beziehung ab und konstruktives Verhallten nimmt zu
</ul>
<li> Negative Effekte (von Vertrauen)
<ul>
<li>Unbedingte Loyalit&auml;t schr&auml;nkt M&ouml;glichkeitsraum stark ein
<li>&#8230;
</ul>
<li>&#8220;Vertrauen braucht Grundlagen, und es ist daher richtig und wichtig, &#8216;gute Gr&uuml;nde&#8217; f&uuml;r Vertrauen zu identifizieren. (&#8230;) Vertrauen muss (aber) stets &uuml;ber gute Gr&uuml;nde hinausgehen. Vertrauen muss entt&auml;uscht werden k&ouml;nnen (&#8230;)&#8221;
<li>Aufhebung von Ungewissheit: &#8220;Der Vertrauende &uuml;berwindet die Ungewissheit, doch er eliminiert sie nicht, denn die Zweifel bleiben latent.&#8221;
</ul>
<p>Peter Gutjahr-L&ouml;ser geht in &#8220;Wir k&ouml;nnen nicht mehr vertrauen &#8211; Der Begriff des &ouml;ffentlichen Amtes und die Aufgaben der Professoren&#8221; (S. 726-727) auf Vertrauen bzw. den Vertrauensverlust an Hochschulen ein.</p>
<blockquote><p>
   &#8220;Die Hochschulen werden derzeit von einer in ihrer Geschichte fast beispiellosen F&uuml;lle von Kontrollverfahren, Evaluationen oder Akkreditierungen &uuml;berzogen. Es ist der Vertrauensverlust, der auch das Amt des Hochschullehrers unter den Verdacht des Freiheitsmissbrauchs stellt. Aber: Ohne Vertrauen wird es keine Wissenschaft geben.&#8221;
</p></blockquote>
<ul>
<li>Gutjahr-L&ouml;ser argumentiert, dass das langwierige Auswahlverfahren f&uuml;r Professoren (und die viele Unsicherheit auf dem Weg, sie hohen &#8220;Abbruchquoten&#8221;) u.a. damit zu begr&uuml;nden/erkl&auml;ren sind, dass dem Professor nach der Berufung gro&szlig;e Freiheiten (Vertrauen) geschenkt wird &#8211; Allerdings schl&auml;gt heute der Kontroll-Wahn (&#8220;wir k&ouml;nnen nicht mehr vertrauen&#8221;) zu um die (wenigen) Fehlberufungen, die es noch gibt, unter Kontrolle zu bringen.
<li>Problem: &#8220;(&#8230;) dass die Ablenkung der zu geistigen Leistungen besonders bef&auml;higten Mitb&uuml;rger von ihren wissenschaftlichen Problemen und ihre Hinlenkung auf die Alltagsprobleme der Lebensbew&auml;ltiung  zu einem nicht messbaren Ausfall an Forschungsleistungen f&uuml;hrt (&#8230;)&#8221;
<li>Interessant: Gerade heute, wo in vielen Bereichen immer mehr Vertrauen in Mitarbeiter gesteckt wird (werden muss), tritt der Staat mit seinen Universit&auml;ten/Professoren einen R&uuml;ckschritt an &#8230;
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissenschafts-Cafe Blog Aggregator</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/12/wissenschafts-cafe-blog-aggregator/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 15:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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		<category><![CDATA[academic]]></category>
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		<category><![CDATA[science]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>

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		<description><![CDATA[Angeregt (oder zumindest erinnert) durch Robert Basics Diskussion zu bloggenden Professoren hat Mark Scheloske einen sehr sch&#246;nen Blog Aggregator f&#252;r Wissenschaftler-Blogs aufgesetzt: Das Wissenschafts-Café ist ein Portal f&#252;r deutschsprachige Wissenschaftsblogs und bloggende Wissenschaftler. Eine sehr sch&#246;ne Sammlung von Blogs zu unterschiedlichsten Wissenschaftsthemen. Und auch die Plattform selbst ist sehenswert. Es ist einfach immer wieder faszinierend, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angeregt (oder zumindest erinnert) durch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/16/bloggende-professoren-die-liste/">Robert Basics Diskussion zu bloggenden Professoren</a> hat Mark Scheloske einen <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/">sehr sch&ouml;nen Blog Aggregator f&uuml;r Wissenschaftler-Blogs</a> aufgesetzt:</p>
<blockquote><p>
Das Wissenschafts-Café ist ein Portal f&uuml;r deutschsprachige Wissenschaftsblogs und bloggende Wissenschaftler.
</p></blockquote>
<p>Eine sehr sch&ouml;ne Sammlung von Blogs zu unterschiedlichsten Wissenschaftsthemen.</p>
<p>Und auch die Plattform selbst ist sehenswert. Es ist einfach immer wieder faszinierend, was man mit WordPress so alles machen kann &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Universit&#228;ten</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 11:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>

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		<description><![CDATA[In der neuesten Ausgabe von &#8220;Forschung und Lehre&#8221; (11/2007, S.651) ist in der Kategorie &#8220;Fundsachen&#8221; ein Zitat abgedruckt, das ich hier wiedergeben will &#8211; weil es mir zu denken gegeben hat: &#8220;In den USA diskutieren Kollegen beim Mittagessen &#252;ber ihre Forschung, in Deutschland &#252;ber das Programm der n&#228;chsten Senatssitzung.&#8221; (Der Amerikaner Dennis Snower; zitiert nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der neuesten Ausgabe von &#8220;Forschung und Lehre&#8221; (11/2007, S.651) ist in der Kategorie &#8220;Fundsachen&#8221; ein Zitat abgedruckt, das ich hier wiedergeben will &#8211; weil es mir zu denken gegeben hat:</p>
<blockquote><p>
&#8220;In den USA diskutieren Kollegen beim Mittagessen &uuml;ber ihre Forschung, in Deutschland &uuml;ber das Programm der n&auml;chsten Senatssitzung.&#8221; (Der Amerikaner Dennis Snower; zitiert nach Handelblatt.com vom 15. Oktober 2007)
</p></blockquote>
<p>Hmmm. Ganz so extrem ist es nat&uuml;rlich nicht &#8211; ich habe tats&auml;chlich schon mal beim Mittagessen mit Kollegen &uuml;ber Forschung und Projekte (inhaltlich) diskutiert ;-) &#8211; aber ein bisschen Wahrheit ist schon dran &#8211; ein immer wieder kehrendes Thema bei den &#8220;freien Gespr&auml;chen&#8221; sind Hochschulentwicklung, Hochschulpolitik, Wissenschaftspolitik und Forschungspolitik. Eigentlich schade, dass diese Dinge so wichtig geworden sind und inzwischen so viel Platz einnehmen. Ich hoffe nur darauf, dass das nur eine Erscheinung der &Uuml;bergangsphase ist &#8211; des &Uuml;bergangs von Diplom zu BA/MA, von nachgeordneten Universit&auml;ten zu eigenst&auml;ndig handelnden Universit&auml;ten, von Zeitbezug zu Leistungsbezug, von passiven Studierenden zu zielgerichteten Studierenden (der Begriffe &#8220;Kunde&#8221; gef&auml;llt mir in Bezug auf Studierende nicht so ganz &#8211; irgendwie ist die Beziehung Dozent-Studierender doch noch etwas anderes als eine Kundenbezehung und sollte es auch bleiben), &#8230; Ja, es passiert momentan einiges an deutschen Universit&auml;ten.</p>
<p>In diesem Kontext ein weiteres Zitat aus der neuesten Forschung und Lehre (11/2007, S.645):</p>
<blockquote><p>
&#8220;(&#8230;) Als heute nur noch externer Beobachter der deutschen Universit&auml;tsszene nehme ich einen sich beschleunigenden Transformationsprozess wahr. Einige Hochschulen ver&auml;ndern sich unterwartet schnell und massiv, das h&auml;tte ich noch vor kurzem f&uuml;r unm&ouml;glich gehalten. Ich bin sicher, dass diese Universit&auml;ten in wenigen Jahren zur Weltspitze aufschlie&szlig;en. Unsere Menschen haben die Potentiale, lediglich die Organisation war ineffizient. (&#8230;) F&uuml;r mich gibt es keinen Zweifel, dass die fr&uuml;heren Strukturen und Entscheidungsprozesse sich radikal ver&auml;ndern werden. Ich w&uuml;rde diese Transformation mit &#8216;weg von der Mentalit&auml;t des &ouml;ffentlichen Dienstes&#8217; hin &#8216;zur Kultur privater Dienstleistung&#8217; beschreiben. (&#8230;)&#8221; (Hermann Simon)
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>M&#252;nchner Wissenschaftstage</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/10/muenchner-wissenschaftstage/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/10/muenchner-wissenschaftstage/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 09:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[humanities]]></category>
		<category><![CDATA[languages]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/muenchner-wissenschaftstage/</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen der M&#252;nchner Wissenschaftstage im Jahr der Geisteswissenschaften 2007 fanden/finden grade an der Ludwig Maximilian Universit&#228;t M&#252;nchen interessante Ausstellungen und Vortr&#228;ge aus den verschiedensten Bereichen der Geisteswissenschaften statt. Ich war gestern mal spontan dort und habe mir folgende beiden Vortr&#228;ge angeh&#246;rt: &#8220;Sprachen, G&#246;tter, Gene: zur Vorgeschichte Europas n&#246;rdlich der Alpen&#8221;, Prof. Theo Vennemann, PhD.; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der <a href="http://www.muenchner-wissenschaftstage.de/">M&uuml;nchner Wissenschaftstage im Jahr der Geisteswissenschaften 2007</a> fanden/finden grade an der Ludwig Maximilian Universit&auml;t M&uuml;nchen interessante Ausstellungen und Vortr&auml;ge aus den verschiedensten Bereichen der Geisteswissenschaften statt.</p>
<p>Ich war gestern mal spontan dort und habe mir folgende beiden Vortr&auml;ge angeh&ouml;rt:</p>
<ul>
<li>&#8220;Sprachen, G&ouml;tter, Gene: zur Vorgeschichte Europas n&ouml;rdlich der Alpen&#8221;, <a href="http://www.theo-vennemann.com/">Prof. Theo Vennemann, PhD.</a>; Institut f&uuml;r Deutsche Philologie, LMU M&uuml;nchen
<li>&#8220;Medien als Schl&uuml;ssel kultureller Entwicklung&#8221;, Prof. Dr. Wolfgang Raible, Romanische Philologie und Allgemeine Sprachwissenschaft, Universit&auml;t Freiburg
</ul>
<p>Eigentlich bin ich ja haupts&auml;chlich wegen des zweiten Vortrags hin und wollte den ersten nur so &#8220;mitnehmen&#8221; &#8211; aber im nachhinein (wie so oft) hat mich der unerwartete Beitrag am meisten fasziniert. Die Hauptthese von Vennemann war, dass Nordeuropa nach der letzten Eiszeit aus dem Baskenland besiedelt worden ist und deshalb auch die Sprache (und die Ortsnamen) baskisch gepr&auml;gt sind. Die indogermanischen Sprachen w&auml;ren erst sp&auml;ter dr&uuml;bergest&uuml;lpt worden. Interessant ist dabei, dass diese These auch von der Naturwissenschaft durch Analyse der Genwanderung gest&uuml;tzt wird. Vennemann meinte dazu, dass ihn seine Kollegen aus den Geisteswissenschaften erst halbwegs ernst n&auml;men, seit die Naturwissenschaftler diesen Beweis gef&uuml;hrt hatten &#8230; </p>
<p>Sehr sch&ouml;n fand ich Vennemanns Beweisf&uuml;hrung &uuml;ber die Genese der Ortsnamen in Nordeuropa. Diese beinhalten doch noch viele baskische Elemente &#8211; die heute teilweise ganz anders (miss-)interpretiert werden. Sogar &#8220;Isar&#8221; oder &#8220;Isere&#8221; etc. haben baskische Wurzeln.</p>
<p>Nett auch das Argument mit dem auf 20 basierendem Zahlsystem aus dem Baskischen, das sich in vielen Nordeurop&auml;ischen Sprachen noch findet &#8211; ganz heftig im Franz&ouml;sischen (quatre-vingt &#8230;).</p>
<p>Raibles sprach &uuml;ber die Medien (Schrift, Buchdruck, Internet, &#8230;) und ihren Einfluss auf die kulturelle Entwicklung. Von seinem Vortrag habe ich haupts&auml;chlich ein paar Thesen in Erinnerung: Jedes neue Medium wird zuerst einmal abgelehnt und reglementiert &#8211; da es Einfluss auf die Kultur hat. / Die M&ouml;glichkeiten eines Mediums werden erst langsam erschlossen und genutzt.</p>
<p>Zu letzterem (Erschliessen der M&ouml;glichkeiten eines Mediums) hat Raible einiges ausgef&uuml;hrt &#8211; am Beispiel der Schrift (nicht gedruckte B&uuml;cher). So begann das ganze parallel mit Anwendungen in der Buchf&uuml;hrung und der 1:1 Wiedergabe gesprochener Sprache. Letzteres f&uuml;hrte dazu, dass keine Trennungen zwischen den Worten oder gar Interpunktion genutzt wurden. Das Blatt Papier wurde als eindimensionales Medium genutzt. Erst durch die Erschlie&szlig;ung der Zweidimensionalit&auml;t konnten einige Vorteile des Papiers nutzbar gemacht werden &#8211; &Uuml;bersichtliche Texte, Tabellen, &#8230; Interessant fand ich hier auch die Beispiele zu Hypertexten aus der Zeit vor dem Buchdruck: So wurden Bibelkopien mit viel Platz f&uuml;r Kommentare und Kommentare zu Kommentaren ausgestattet.</p>
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		<title>Bloggende Professoren</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 12:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<description><![CDATA[Robert Basic hat im Basic Thinking Blog vor einiger Zeit eine Diskussion dazu losgetreten, warum es so wenig bloggende Professoren gibt. Gestern gab es einen Update zur Diskussion, in der er unter anderem einen l&#228;ngeren Kommentar von Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch zu dem Thema wiedergibt (hier Prof. Stefanowitschs Blog). Insgesamt erst mal Zustimmung von meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Basic hat im <a href="http://www.basicthinking.de/">Basic Thinking Blog</a> vor einiger Zeit eine Diskussion dazu losgetreten, warum es so wenig bloggende Professoren gibt. Gestern gab es einen Update zur Diskussion, in der er <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/10/11/bloggende-professoren-eine-antwort/">unter anderem einen l&auml;ngeren Kommentar von Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch</a> zu dem Thema wiedergibt (hier <a href="http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/">Prof. Stefanowitschs Blog</a>).</p>
<p>Insgesamt erst mal Zustimmung von meiner Seite &#8211; aber auch ein paar kleine Kommentare (f&uuml;r die Diskussion).</p>
<p>Prof. Stefanowitsch schreibt, dass seine Kollegen h&auml;ufig</p>
<blockquote><p>
Probleme damit (hatten), sich konkret vorzustellen, wie das Bloggen so abl&auml;uft
</p></blockquote>
<p>Ich glaube, dass das ein sehr wichtiger Punkt ist. Bei mir selbst musste ich beobachten, dass ich selbst erst etwas experimentieren musste (und immer noch dabei bin zu experimentieren), wie ich das Medium f&uuml;r mich nutzen kann und will. Wie Stefanowitsch auch schreibt unterscheidet sich das &#8220;Publizieren&#8221; in Blogs doch sehr von den &#8220;gewohnten&#8221; Publikationsmedien. Ich glaube, dass sich viele Kollegen die notwendige Zeit zum Experimentieren (und Reflektieren) nicht nehmen. Hier hilft vielleicht die von Robert Basic angestossene Sammlung von &#8220;Best Practices&#8221;. Das hat man ja auch schon bei der Einf&uuml;hrung von &#8220;internen Blogs&#8221; in Unternehmen beobachtet &#8211; man muss erst mal eine Idee und dann ein Gef&uuml;hl daf&uuml;r bekommen, was man damit anfangen kann.</p>
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		<title>WordPress Multi-User und Alternativen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 09:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<description><![CDATA[F&#252;r eine interne Multi-Blog-Plattform (an der Universit&#228;t) suche ich momentan die &#8220;richtige&#8221; Open-Source L&#246;sung &#8211; Als erstes bin ich dabei auf WordPress mu gestossen und habe es ausprobiert &#8211; Grund daf&#252;r waren guten Erfahrungen mit WordPress (einfache Installierbarkeit, gute Unterst&#252;tzung, viele Plugins/Themes, Pages, &#8230;). Die Plattform war auch sehr schnell oben und funktionierte bestens. Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&uuml;r eine interne Multi-Blog-Plattform (an der Universit&auml;t) suche ich momentan die &#8220;richtige&#8221; Open-Source L&ouml;sung &#8211; Als erstes bin ich dabei auf WordPress mu gestossen und habe es ausprobiert &#8211; Grund daf&uuml;r waren guten Erfahrungen mit WordPress (einfache Installierbarkeit, gute Unterst&uuml;tzung, viele Plugins/Themes, Pages, &#8230;). Die Plattform war auch sehr schnell oben und funktionierte bestens.</p>
<p>Auf meiner Liste &#8220;unbedingt notwendiger Features&#8221; f&uuml;r eine Multi-Blog-Plattform stehen aber einige, die mit WordPress mu scheinbar nicht so leicht umzusetzen sind: vor allem das Tagging der Posts und die Blog-&uuml;bergreifende Tag-Suche sowie eine Blog-&uuml;bergreifende TagCloud.</p>
<p>Kennt irgendwer solche L&ouml;sungen f&uuml;r WordPress mu? Und wenn nicht, welche Alternativen zu WordPress mu sollte ich mir anschauen? Meine erste Recherche stiess auf die Perl-L&ouml;sung Movable Type und einige Java-L&ouml;sungen &#8230; Aber so richtig &uuml;berschwenglich hat sich keiner dazu ge&auml;ussert &#8230;</p>
<p><strong>Update:</strong> Simple Tagging mit einem zus&auml;tzlichen WordPress-mu Plugin scheint zu funktionieren &#8211; <a href="http://mu.wordpress.org/forums/topic.php?id=5953&#038;page">hier ein Kommentar dazu</a></p>
<p><strong>Update:</strong> Simplet Tagging ab V1.7 unterst&uuml;tzt WordPress-mu direkt &#8230; <a href="http://trac.herewithme.fr/project/simpletagging/">siehe hier</a> &#8230; aber ich bekomm es noch nicht so ganz zum Laufen &#8230;</p>
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		<title>Vorlesung zu Web 2.0 und Social Software, Blogs</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/06/vorlesung-zu-web-20-und-social-software-blogs/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 18:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich war heute an der Universit&#228;t in Erlangen-N&#252;rnberg und habe den dortigen BWL-Bachelor-Studierenden &#252;ber &#8220;Web 2.0 und Social Software&#8221; berichtet (die Pr&#228;sentation findet sich hier). Der Jahrgang hat etwa 600 Studierende &#8211; es waren aber nur 200-300 da &#8230; hoffentlich nicht wegen meiner Anwesenheit, sondern eher weil den Verantwortlichen vorher rausgerutscht ist, dass mein Gastvortrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war heute an der Universit&auml;t in Erlangen-N&uuml;rnberg und habe den dortigen BWL-Bachelor-Studierenden &uuml;ber &#8220;Web 2.0 und Social Software&#8221; berichtet (die Pr&auml;sentation findet sich <a href="http://www.wi3.uni-erlangen.de/fileadmin/Dateien/Lehre/Internet-Praktikum/2007-06-27-nuernberg.ppt">hier</a>). Der Jahrgang hat etwa 600 Studierende &#8211; es waren aber nur 200-300 da &#8230; hoffentlich nicht wegen meiner Anwesenheit, sondern eher weil den Verantwortlichen vorher rausgerutscht ist, dass mein Gastvortrag nicht pr&uuml;fungsrelevant ist :-)</p>
<p>Der Gastvortrag fand im Rahmen des <a href="http://www.wi3.uni-erlangen.de/299.0.html">&#8220;Internet-Praktikums&#8221;</a> f&uuml;r die Bachelor-Studierenden statt, in dem sie die &#8220;Handhabung und Anwendung von Softwarewerkzeugen zur Erstellung von Internet-Anwendungen&#8221; mitbekommen sollten. Ich habe mich also neben einer allegemeinen Einf&uuml;hrung haupts&auml;chlich darauf konzentriert, was man aus dem Social Software Bereich wie nutzen kann &#8211; und dabei speziell auf Blogs und RSS.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist das n&auml;mlich eine Kombination, die in der Team- und Projektkommunikation noch viel zu wenig genutzt wird. Mit Hilfe von Blog-Plattformen wie <a href="http://www.wordpress.com/">wordpress.com</a> oder <a href="http://www.blogger.de/">blogger.de</a> kann man sehr leicht dynamische pers&ouml;nliche Web-Seiten aufziehen, &uuml;ber die man pers&ouml;nliches Microcontent-Management betreiben kann und sich anderen &#8211; u.a. den Mitgliedern von Teams, in denen man mitarbeitet &#8211; mitteilen kann, also Awareness schaffen kann.</p>
<p>Damit das klappt, muss man aber von dem Gedanken weg, dauernd zu entscheiden zu k&ouml;nnen/m&uuml;ssen, was wer sehen will / kann / soll &#8230; das ist zumindest meine Erfahrung. Am besten einfach alles bloggen &#8211; die Selektion findet dann auf der Seite der Empf&auml;nger statt. Aber geht das wirklich? So k&ouml;nnte es f&uuml;r die Kommunikation mit meinen Mitarbeitern am Lehrstuhl sinnvoll sein &uuml;ber neue Ideen f&uuml;r Klausuraufgaben zu bloggen &#8211; diese Eintr&auml;ge sollten aber vielleicht nicht f&uuml;r die Studierenden sichtbar sein, welche die Klausur dann irgendwann mal schreiben sollen ;-). Ist das eine &#8220;nat&uuml;rliche Grenze&#8221; f&uuml;r Blogging? Oder ein Grund verschiedene Blogs zu pflegen oder doch &uuml;ber Zugriffsrechte nachzudenken? Offen gesagt, ich weiss noch nicht. Aber ich werde weiter experimentieren.</p>
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		<title>ABC der Kulturen</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jun 2007 06:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<description><![CDATA[Eher zuf&#228;llig beim Durchsehen der Veranstaltungs&#252;bersicht im &#8220;In M&#252;nchen&#8221; bin ich gestern auf die Veranstaltung &#8220;ABC der Kulturen&#8221; an der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t gestossen &#8211; und auch hingegangen. Im &#8220;Jahr der Geisteswissenschaften&#8221; haben auf der Veranstaltung die verschiedenen geisteswissenschaftlichen Fakult&#228;ten der LMU ihre Arbeiten publikumswirksam (in Form von kurzen Vortr&#228;gen und Workshops) dargestellt. Zwar habe ich nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eher zuf&auml;llig beim Durchsehen der Veranstaltungs&uuml;bersicht im &#8220;In M&uuml;nchen&#8221; bin ich gestern auf die Veranstaltung <a href="http://www.uni-muenchen.de/aktuelles/abc_der_kulturen/index.html">&#8220;ABC der Kulturen&#8221;</a> an der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t gestossen &#8211; und auch hingegangen. Im &#8220;Jahr der Geisteswissenschaften&#8221; haben auf der Veranstaltung die verschiedenen geisteswissenschaftlichen Fakult&auml;ten der LMU ihre Arbeiten publikumswirksam (in Form von kurzen Vortr&auml;gen und Workshops) dargestellt. </p>
<p>Zwar habe ich nur zwei Vortr&auml;ge im Block &#8220;Schrift und Sprache als Schl&uuml;ssel zu Kulturen&#8221; geh&ouml;rt &#8211; Wolfgang Schulze zur &#8220;Vielfalt der Sprachen&#8221; und Stephan Packard zu &#8220;Mediensemiotische Fragestellungen: Ist Donald eine Ente?&#8221; &#8211; aber das hat echt Lust auf mehr gemacht. Insbesondere letzterer. Es ist schon faszinierend, was man mit Semiotik alles &#8220;anstellen&#8221; kann. Ich habe da auch viele Ank&uuml;pfungspunkte an meine Arbeit mit rechnergest&uuml;tzter Kommunikation und Kooperation gefunden. Und fast noch besser als der eigentliche Vortrag dazu, ob Donald (Duck) nun eine Ente oder ein Mensch (als Ente dargestellt) ist, war die kurze Diskussion, in der Packard auf Comics in unterschiedlichen Kulturen eingegangen ist &#8211; und darauf, wie die semiotischen Aspekte der Einheit, Zweiheit und Dreiheit da je nach Kultur unterschiedlich wirken / interpretiert werden k&ouml;nnen. Aber auch Schulze hat viel &#8220;Food for Thought&#8221; hinterlassen &#8230; vor allem die kurzen Kommentare dazu, warum sich unterschiedliche Sprachen so entwickelt haben wie sie es haben &#8211; allein schon abh&auml;ngig von den &auml;u&szlig;eren Gegebenheiten in denen die Sprecher leben.</p>
<p>Resumee: Wenn ich Zeit h&auml;tte w&uuml;rde ich glatt noch ein geisteswissenschaftliches Studium aufnehmen wollen &#8230; Realisierbar (und fest vorgenommen) ist aber wohl eher ein regelm&auml;&szlig;iger Besuch von entsprechenden Fachvortr&auml;gen.</p>
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		<title>&#8220;Universit&#228;re Lehre als Trag&#246;die&#8221;</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/04/universitaere-lehre-als-tragoedie/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 06:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<description><![CDATA[Michael Lohmann schreibt in seinem gleichnamigen Beitrag in Telepolis &#252;ber die Probleme heutiger universit&#228;rer Lehre (im Kontext der Diskussion um faule Professoren und ungen&#252;gend vorbereitete Studierende). Vieles von dem was er beschreibt, kam mir sehr vertraut vor. Besonders interessant finde ich dabei seine Ausf&#252;hrungen zu den &#8220;paradoxen Effekten eines hohen Pensums&#8221;. Es ist schon etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Lohmann schreibt in seinem <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25095/1.html">gleichnamigen Beitrag in Telepolis</a> &uuml;ber die Probleme heutiger universit&auml;rer Lehre (im Kontext der Diskussion um faule Professoren und ungen&uuml;gend vorbereitete Studierende). Vieles von dem was er beschreibt, kam mir sehr vertraut vor. Besonders interessant finde ich dabei seine Ausf&uuml;hrungen zu den &#8220;paradoxen Effekten eines hohen Pensums&#8221;. Es ist schon etwas dran, dass in einigen (vielen?) Bereichen an der Universit&auml;t sehr viel zu erbringender Aufwand fest vorgeschrieben ist und dabei die Freir&auml;ume zur eigenst&auml;ndigen / selbstmotivierten Besch&auml;ftigung mit den Studieninhalten zu kurz kommt (auch hierzu sei <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0767907698/communixx">Tom DeMarco&#8217;s Slack / Spielr&auml;ume</a> empfohlen). Die Umstellung von Diplomstudieng&auml;ngen auf das BA/MA-System hilft dabei nicht unbedingt dieser Situation zu entrinnen &#8211; im Gegenteil.</p>
<p>Nur was soll man tun? Wie Lohmann richtig sagt, hat der einzelne Dozent wenig M&ouml;glichkeiten. Denn wenn er oder sie die fest vorgeschriebenen Aufgaben (Stofff&uuml;lle) zugunsten von Freir&auml;umen reduziert, dann werden diese sofort von den hohen Aufw&auml;nden der anderen F&auml;cher aufgef&uuml;llt (und damit &#8220;neutralisiert&#8221;). Trotzdem bin ich der Meinung, dass es manchen Dozenten (mich eingeschlossen) in &#8220;informations/faktenlastigen&#8221; F&auml;chern gut t&auml;te, die pr&auml;sentierten Inhalte etwas auszumisten und stattdessen eher Wert auf die Diskussion und damit den Erwerb von F&auml;higkeiten (Wissen) zu legen &#8211; also der Anwendung von grundlegenden Theorien und Methoden in wissenschaftlichem Diskurs &#8211; durch m&ouml;glichst aktive Besch&auml;ftigung mit konkreten Aufgaben und F&auml;llen. Die damit f&uuml;r die Studierenden geschaffenen Freir&auml;ume m&uuml;ssen eben &#8220;gesch&uuml;tzt&#8221; werden. Der Weg dahin ist nicht nur deswegen schwer. Auf der einen Seite stehen die Studierenden, die zunehmend auf den Konsum von Information (anstelle dem Erwerb von Wissen) ausgerichtet sind. Was f&auml;ngt man mit einer Vorlesung an, in der an vielen Beispielen aufgeh&auml;ngt ein Konzept an der Tafel entwickelt worden ist? Wie kann man das &#8220;abspeichern&#8221;? Und auf der anderen Seite f&auml;llt es auch den Dozierenden schwer auszuw&auml;hlen. Es sind doch so viele Fakten wichtig! Ausserdem fehlen gerade im deutschsprachigen Raum vern&uuml;nftige Lehrmaterialien (z.B. Lehr-Fallstudien oder Simulationen, die es Studierenden erlauben konstruktivistisch an ein Thema heranzugehen).</p>
<p>Ein (Zwischen-)Fazit nach diesen vielen (wirren) Gedanken? Der einzelne (Dozent und Student) kann meiner Meinung nach durchaus Dinge &auml;ndern und vielleicht in Bewegung setzen. Aber leicht ist es nicht &#8211; und es wird einige Zeit in Anspruch nehmen.</p>
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