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	<title>Communixx &#187; science2.0</title>
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	<description>Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung</description>
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		<title>Buchkommentar &#8211; The Black Swan</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 20:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[science2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Weihnachten (2008) liegt &#8220;The Black Swan&#8221; von Nassim Nicholas Taleb schon auf meinem &#8220;Still-to-read&#8221; Stapel. Ein &#8220;New York Times Bestseller&#8221; wie es auf dem Cover heisst. Gleich zum Titel: Es geht um &#8220;The Impact of the Highly Improbable&#8221;, also um die Auswirkung von Ereignissen, die sich nicht aus bisherigen Beobachtungen ableiten lassen &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Weihnachten (2008) liegt <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0812979184/communixx">&#8220;The Black Swan&#8221; von Nassim Nicholas Taleb</a> schon auf meinem &#8220;Still-to-read&#8221; Stapel. Ein &#8220;New York Times Bestseller&#8221; wie es auf dem Cover heisst.</p>
<p>Gleich zum Titel: Es geht um &#8220;The Impact of the Highly Improbable&#8221;, also um die Auswirkung von Ereignissen, die sich nicht aus bisherigen Beobachtungen ableiten lassen &#8211; und warum der Mensch Probleme damit hat. &#8220;Black Swan&#8221; steht f&uuml;r solche Ereignisse, da man fr&uuml;her dachte es g&auml;be keine schwarzen Schw&auml;ne, alle Beobachtung sprach dagegen, bis dann die ersten aufgetaucht sind.</p>
<p>&#8220;A black swan is a highly improbable event with three principal charateristics: It is unpredictable; it carries a massive impact; and, after the fact, we concoct and explanation that makes the event appear less randm, and more predictable, than it was.&#8221;</p>
<p>Auch wenn das Buch auf andere Bereiche fokussiert, kann man sehr viel &uuml;ber Wissenschaft (und wie man sie nicht betreiben sollte) lernen.</p>
<p>So ist eine wichtigen Aussagen im Buch, die Menschen leider immer wieder vergessen/verdr&auml;ngen: Eine Theorie l&auml;sst sich nicht durch das Finden von (beliebig vielen) Positivbeispielen beweisen &#8211; sie l&auml;sst sich aber durch das Finden von (einem einzelnen) Negativbeispiel widerlegen. So ist die intensive Suche nach Negativbeispielen, die erfolglos bleibt, ein besseres Indiz f&uuml;r die Wahrheit einer Theorie als die erfolgreiche Suche nach Positivbeispielen.</p>
<p>Gesetze/Regeln sind nur Modelle f&uuml;r (vergangene) Beobachtungen. Die n&auml;chste Beobachtung kann sie falsivizieren.</p>
<p>&#8220;We learn from repetition &#8211; at the expense of events that have not happened before. Events that are nonrepeatable are ignored before their occurence, and overestimated after (for a while).&#8221; (S. 78)</p>
<p>Ein anderer Aspekt, den Taleb aufgreift ist die bekannte aber immer wieder vergessene Verzerrung/Ausrichtung (&#8220;bias&#8221;), den einige (viele!) der Stichproben aus denen wir lernen haben &#8230; Insbesondere, da wir die Stichproben in unserem &#8220;normalen Leben&#8221; nicht wissenschaftlich korrekt ausw&auml;hlen. Interessant sind hier auch verschiedene Querverweise auf Erkenntnistheorie und Empirismus (und auf den Philosophen Hume).</p>
<p>Auch auf die Probleme, die Menschen mit Sch&auml;tzen und Vorhersagen haben geht Taleb ein. </p>
<p>Zum Sch&auml;tzen ist interessant, dass unabh&auml;ngig vom Umfang des Wissens &uuml;ber ein Gebiet auf jeden Fall die Einsch&auml;tzung der Qualit&auml;t der eigenen Sch&auml;tzung h&auml;ufig gleich falsch liegt (nicht die Sch&auml;tzung selbst, sondern die Aussage &uuml;ber die Qualit&auml;t der Sch&auml;tzung). </p>
<p>Vorhersagen zu vielen Themen sind nach Taleb wegen der Schwarzen Schw&auml;ne  nicht m&ouml;glich. Bzw. die realistische Unsicherheit in der Vorhersage &uuml;bertrifft den vorhergesagten Wert und macht so die Vorhersage wertlos. Menschen denken trotzdem sie k&ouml;nnten gut vorhersagen. Das liegt wieder daran, dass wir vieles von hinten betrachten. Hinterher lassen sich meist gute Begr&uuml;ndungen finden. Diese sind aber das n&auml;chste mal nicht unbedingt wieder g&uuml;ltig. </p>
<p>Ein weitere Grund warum Menschen h&auml;ufig annehmen sie k&ouml;nnten Vorhersagen treffen ist laut Taleb der Umstand, dass sie annehmen, dass die vorherzusagenden Ereignisse Gauss-verteilt sind. Leider sind sie das aber meist nicht, sondern fraktal verteilt.</p>
<p>Eine der Schlussfolgerungen von Taleb: &#8220;Invest in preparedness not in prediction&#8221; (S. 208)</p>
<p>In Summe ein sehr spannendes Buch, das zum Nachdenken anregt.</p>
<p>Zum Abschluss noch ein weiteres sch&ouml;nes Zitat aus dem Buch: &#8220;The world is far, far more complicated than we think, which is not a problem, except when most of us don&#8217;t know it.&#8221; (S. 135)</p>
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		<title>ResearchGATE</title>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 18:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>
		<category><![CDATA[science]]></category>
		<category><![CDATA[science2.0]]></category>
		<category><![CDATA[socialnetworking]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 23.5. hat ResearchGATE seine Pforten ge&#246;ffnet. ResearchGATE is a new free of charge web 2.0 platform designed for the need of researchers. With this new platform we want to change the world of science by providing a global and powerful scientific web-based environment, in which scientists can interact, exchange knowledge and collaborate with researchers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23.5. hat <a href="http://www.researchgate.net/">ResearchGATE</a> seine Pforten ge&ouml;ffnet.</p>
<blockquote><p>
ResearchGATE is a new free of charge web 2.0 platform designed for the need of researchers. With this new platform we want to change the world of science by providing a global and powerful scientific web-based environment, in which scientists can interact, exchange knowledge and collaborate with researchers of different fields. Sign up and be part of the first scientific network.</p>
<ul>
<li>present yourself and your research projects
<li>enroll, expand, and broaden your science network globally
<li>exchange know-how and expertise
<li>initiate collaboration
<li>discuss your research limitation and get positive feedback
<li>use our innovative tools and work environments for online collaboration
</ul>
</blockquote>
<p>Echt interessant. Vor gar nicht so langer Zeit haben wir in einem Workshop besprochen, dass man einen Social Networking Service f&uuml;r Forscher / die Wissenschaft br&auml;uchte &#8211; und jetzt entsteht einer nach dem anderen. Neben ResearchGATE sind da noch</p>
<ul>
<li><a href="http://www.propenmic.org/">www.propenmic.org</a>
<li><a href="http://scholarz.net/">scholarz.net</a>
</ul>
<p>Und nat&uuml;rlich alle &#8220;generischen&#8221; Social Network Sites wie ning, mixxt, &#8230;</p>
<p>Science 2.0 scheint momentan gerade &#8220;abzuheben&#8221; &#8211; siehe dazu auch <a href="http://www.communixx.de/index.php/coop2008-science-20/">meinen Bericht von der Keynote auf der COOP2008</a> sowie dem <a href="http://www.communixx.de/index.php/coop2008-workshop-academia-20/">Workshop Academia 2.0</a></p>
<p>Was mir bei ResearchGATE ein bisschen fehlt ist die Integration &#8211; Ich will ja nicht wirklich alle meine Ver&ouml;ffentlichungen, Projekte etc neu eintragen. Hier braucht man eine Integration mit <a href="http://www.bibsonomy.de/">bibsonomy</a> oder &auml;hnlichen Diensten &#8211; und eine Integration der Daten in verschiedene Portale (damit ich die Daten auf meinen Web-Seiten an der Uni einblenden kann). Naja, ich will nicht ungerecht sein &#8211; bei den Publikationen findet sich immerhin schon eine Integration mit der PubMed-Datenbank.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie es mit ResearchGATE weiter geht.</p>
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		<title>COOP2008 &#8211; Science 2.0</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 08:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Science 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[conference]]></category>
		<category><![CDATA[coop]]></category>
		<category><![CDATA[escience]]></category>
		<category><![CDATA[science]]></category>
		<category><![CDATA[science2.0]]></category>
		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Workshoptag am Dienstag begann die &#8220;8th International Conference on the Design of Cooperative Systems (COOP 2008)&#8221; heute mit einem eingeladenen Vortrag von Rob Procter. Rob Procter ist Direktor des National Center for e-Social Sciences (NCeSS) an der Manchester University in England. Aufgabe des Centers ist es e-Science in den Social Sciences zu entwickeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a href="http://www.communixx.de/index.php/coop2008-workshop-academia-20/">Workshoptag am Dienstag</a> begann die &#8220;8th International Conference on the Design of Cooperative Systems (COOP 2008)&#8221; heute mit einem eingeladenen Vortrag von Rob Procter. Rob Procter ist Direktor des <a href="http://www.ncess.ac.uk/">National Center for e-Social Sciences (NCeSS)</a> an der Manchester University in England. Aufgabe des Centers ist es e-Science in den Social Sciences zu entwickeln &#8211; also sowohl Werkzeuge (zur gemeinsamen Analyse von Daten als auch zum Sammeln von Daten) als auch eine grunds&auml;tzliche Weiterentwicklung wissenschaftlichen (Zusammen-)Arbeitens in diesem Bereich (durch Beantwortung von Fragen nach Vertrauen, Copyright etc).</p>
<p>Rob hat zuerst die &#8220;e-Science&#8221; Vision in England (von John Taylor) wiederholt:</p>
<blockquote><p>
&#8220;e-Science is about global collaboration in key areas of science and the next generation of infrastructure that will enable it.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Diese Infrastruktur ist als &#8220;the Grid&#8221; bekannt &#8211; aber heute auch immer mehr als &#8220;e-Infrastructure&#8221;. Hinter diesen beiden Begriffen verstecken sich auch zwei grunds&auml;tzlich unterschiedliche Herangehensweisen:</p>
<ul>
<li>&#8220;The Grid = Computer scientists blueprint for a perfect distributed infrastructure&#8221; &#8211; Dieses Ziel top-down eine &#8220;perfekte&#8221; L&ouml;sung zu erreichen beinhaltet das Problem, dass es sehr (zu) lange dauert, bis etwas Benutzbares zur Verf&uuml;gung steht
<li>Stattdessen wird heute unter dem Begriff &#8220;Science 2.0&#8243; ein auf Web 2.0 Werkzeugen basierender bottom-up Ansatz verfolgt: &#8220;&#8216;grass roots&#8217; led appropriation of e-Science technologies&#8221;, &#8220;Science 2.0 has facilitated a cooperative approach to build a research infrastructure&#8221;
</ul>
<p>Rob verwendete im Zusammenhang mit Science 2.9 den Begriff &#8220;collaborative systems building&#8221; &#8211; das Ergebnis ist sicher nicht so perfekt wie &#8220;the Grid&#8221;, aber es sind sehr viele Aktivisten beteiligt und die (Zwischen-)Ergebnisse sind sofort benutzbar.</p>
<p>Beispiele f&uuml;r Science 2.0 Dienste, die Rob genannt hat: Swivel, Slideshare, MyExperiment, Jove, UsefulChem, OpenWetWare, ManyEyes, MapTube, NewScientistTech</p>
<p>Am Ende ein Veranstaltungshinweis von Rob: 4th International Conference on e-Social Science in Manchester (18-20 June 2008): http://www.ncess.ac.uk/events/conference/</p>
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