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Erfolgsindikatoren für Enterprise 2.0 Einführung
Verfasst von kochm unter Enterprise 2.0, Fragen, Social Software, Web 2.0 am 18.2.2009
In letzter Zeit wird viel über den ROI von Enterprise 2.0 oder allgemein von Kooperation geschrieben (z.B. NeubibergBlog, Headshift, Enterprise2Open) – … und auch ich bin gestern wieder in eine Diskussion gestolpert, in der zwar nicht explizit über ROI gesprochen wurde, aber doch über Kennzahlen, die man erheben könnte um den Erfolg einer Enterprise 2.0-Einführung zu dokumentieren. Auch hierzu gibt es natürlich schon einiges, wie z.B. zum Erfolg von Weblogs.
Angeregt durch die angesprochene Diskussion bin ich mal in mich gegangen und habe aufgestellt, was ich schon alles zum Thema Erfolgsindikatoren für Enterprise 2.0-Einführungen gesehen/gelesen habe – vielleicht ist das ja für den ein oder anderen von Interesse …
- Änderung in Kommunikationsverhalten (weniger E-Mails, weniger CC-E-Mails, weniger For-Your-Interest-Mails, …)
- Menge an gesammelten Material (Anzahl Blogposts, Wiki-Seiten)
- Aktivität der Mitarbeiter / Grad der Beteiligung (wie viele tragen aktiv was bei)
- Grad der Beiteiligung (Anzahl Leute) an einzelnen Dokumenten / Entscheidungen
- Vernetzung der Mitarbeiter / Anzahl der Kommunikationspartner
- allgemeine Mitarbeiterzufriedenheit (in verschiedenen Kriterien, Balanced Scorecard)
Fehlt noch was?
Btw: Gibt es eigentlich schon irgendwo eine Enterprise 2.0 Balanced Scrorecard? Bei meinen spontanen Google-Recherchen bin ich nur auf die Arbeiten zu Nutzenbewertung bei Corporate Blogs gestossen.
Return on Investment
Verfasst von kochm unter Social Software am 7.10.2007
Im Zusammenhang mit der Auswahl und Einführung von Software zur Unterstützung von Zusammenarbeit in Unternehmen wird häufig das Thema “Return on Investment” thematisiert, d.h. die Berechnung, welchen (quantifizierbaren) Nutzen eine Investition in solche Technologie hat. Nachdem das sehr schwierig durchzuführen ist, beschränkt man sich häufig auf das Zusammenzählen von Minuten, die durch die Nutzung der neuen Software eingespart werden – durch schnellere Erledigung von Aufgaben, die man auch jetzt schon durchzuführen hat. Aber dieses Vorgehen hat eine große Schwäche (mal abgesehen davon, dass sie teilweise die eigentlichen Nutzeffekte gar nicht betrachtet).
Nick Fera schreibt im CollaborationLoop Blog dazu:
It’s easy to document basic ROI like time savings – e.g., an hour a day saved by reducing email traffic – but that’s just efficiency. Effectiveness is really where the convincing ROI lies. Specifically, what can your organization accomplish with the extra time and better-structured communication? How can you leverage these new efficiencies to create and sustain a distinct competitive advantage over your peers?
In seinem Post schreibt Nick Fera, dass er eine Lösung für das Problem gefunden hat – mit einer Studie, welche den Nutzen einer besseren Zusammenarbeit quantifiziert. Hauptargument darin ist, dass Fimen von “enriching tacit interactions” profitieren können und quantifiziert dies – dabei bleibt der Begriff “tacit interactions” aber leider etwas schwammig – und damit ist dem ganzen meiner Meinung nach der Boden entzogen.