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	<title>Communixx &#187; opensource</title>
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	<description>Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung</description>
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		<title>TUM Research Excellence Award 2008</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 15:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[crowdsourcing]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Montag (den 21.4.2008) war ich zur Verleihung des &#8220;TUM-Research Excellence Awards in Innovation and Leadership 2008&#8243; eingeladen &#8211; eine sehr spannende Veranstaltung von der TUM und der Peter Pribilla Stiftung in den R&#228;umen der Carl Friedrich von Siemens Stiftung beim Schloss Nymphenburg. Der Titel &#8220;Innovation and Leadership&#8221; klingt sehr BWL-lastig &#8230; und es war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag (den 21.4.2008) war ich zur Verleihung des &#8220;TUM-Research Excellence Awards in Innovation and Leadership 2008&#8243; eingeladen &#8211; eine sehr spannende Veranstaltung von der TUM und der <a href="http://www.pribilla-stiftung.de/">Peter Pribilla Stiftung</a> in den R&auml;umen der Carl Friedrich von Siemens Stiftung beim Schloss Nymphenburg.</p>
<p>Der Titel &#8220;Innovation and Leadership&#8221; klingt sehr BWL-lastig &#8230; und es war auch die Fakult&auml;t f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften der TUM Mitausrichter &#8211; es lohnt sich aber trotzdem weiterzulesen ;-)</p>
<p>Ich m&ouml;chte n&auml;mlich vom Gastvortrag des Abends und vom Vortrag des Preistr&auml;gers berichten.</p>
<p>Der Gastvortrag zum Thema &#8220;Leading Global Innovation&#8221; wurde von Prof. Yves Doz, INSEAD gehalten.<br />
Preistr&auml;ger war <a href="http://drfd.hbs.edu/fit/public/facultyInfo.do?facInfo=ovr&#038;facEmId=klakhani">Karim Lakhani</a>, Harvard Business School. In beiden Beitr&auml;gen ging es um neue Bestrebungen mit Innovation umzugehen (bzw. sie zu erreichen) &#8211; u.a. durch Beteiligung von m&ouml;glichst vielen aus den Unternehmen und von ausserhalb (die vom Web 2.0 bekannte Partizipation f&uuml;r Innovationen). Vor allem Karim Lakhani berichtete &uuml;ber verschiedenste Aspekte im Zusammenhang mit Web 2.0 und Enterprise 2.0. Btw: Karim Lakhani ist u.a. f&uuml;r den ersten und einzigen Harvard Business School Case bekannt, der unter einer Creative Commons Lizenz steht &#8211; zu &#8220;Wikipedia&#8221; &#8211; zusammen mit Andrew McAfee (siehe <a href="http://courseware.hbs.edu/public/cases/wikipedia/">hier</a>).</p>
<p>Ich werde jetzt nicht versuchen die inspirierenden Vortr&auml;ge wiederzugeben, sondern liste nur einige Zitate der beiden Vortragenden auf, die ich mir als merkenswert notiert haben &#8211; und gebe ein paar Kommentare zu den Zitaten.</p>
<ul>
<li>&#8220;management should not be separated from work&#8221;<br />
- In Open-Source Projekten gibt es sehr wohl Hierarchien und Manager &#8211; aber diese &#8220;Manager&#8221; sind gleichzeitig auch Programmierer &#8211; vielleicht ist das ein Erfolgsmodell f&uuml;r Partizipationsmodelle in Unternehmen? So wurde auch argumentiert, dass Hierarchien nicht grunds&auml;tzlich schlecht/demotivierend sein m&uuml;ssen &#8211; wie gesagt: In vielen (erfolgreichen) Open-Source Projekten gibt es auch Hierarchien.</p>
<p><li>&#8220;transaction costs for knowledge transfer can be quite high inside a firm&#8221;<br />
- Das wurde u.a. als Grund daf&uuml;r angegeben, dass es oft billiger/besser ist, Externe anzuheuern um die Kommunikation/den Transfer zu leisten, der im Unternehmen nicht m&ouml;glich ist. Dieses Problem kann und sollte aber l&ouml;sbar / milderbar sein &#8230;</p>
<li>Ein Grund f&uuml;r die hohen Transaktionskosten scheint die fehlende Transparenz zu sein &#8230;<br />
<o></p>
<li>everything is about &#8220;broadcasting&#8221;<br />
- Aus diesem Grund hat Karim Lakhani auch &#8220;Broadcasting&#8221; als wichtiges Konzept bei der Einbeziehung vieler (hier fiel auch der Begriff &#8220;Crowdsourcing&#8221;) genannt und ausgef&uuml;hrt &#8211; u.a. auch am Erfolgs-Beispiel <a href="http://www.innocentive.com/">InnoCentive</a>.</p>
<p><li>&#8220;you only need simple tools &#8211; email lists and repositories&#8221;<br />
- Diese Erkenntnis kommt wieder aus Open-Source-Projekten. Es muss also nicht schwer sein das Broadcasting zu implementieren. Hierzu wurde aber einschr&auml;nkend angemerkt, dass das vielleicht in Open-Source Projekten funktioniert weil alles Relevante sehr gut in Text dargestellt werden kann. Bei anderen Projekten sieht das vielleicht anders aus. Auch zu InnoCentive wurde bemerkt, dass dieser Ansatz nicht 1:1 auf andere Branchen &uuml;bertragbar ist, da Probleme nicht &uuml;berall so wie in der Chemie v&ouml;llig losgel&ouml;st vom Kontext dargestellt und gel&ouml;st werden k&ouml;nnen.</p>
<p><li>&#8220;collaboration cannot be delegated&#8221;
</ul>
<p>Weitere sehr interessante Argumente f&uuml;r die Notwendigkeit von (unternehmens&uuml;bergreifendem) &#8220;Broadcasting&#8221; von Karim waren weiterhin folgende:</p>
<ul>
<li>&#8220;knowledge is distributed&#8221; (Egal welches Unternehmen man w&auml;hlt &#8211; die Mehrzahl der Experten zu einem Thema sitzt ausserhalb des Unternehmens)
<li>&#8220;knowledge is sticky (does not travel well &#8230;)&#8221; &#8211; Dieses Argument von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Eric_von_Hippel">Eric von Hippel</a> (MIT) besagt vereinfacht, dass man Wissen nur schwer (nicht) externalisieren kann &#8211; sowohl bezogen auf die Person an der das Wissen h&auml;ngt als auch auf den Kontext in dem das Wissens steht.
</ul>
<p>Btw: Gerade wurden hier in M&uuml;nchen zwei vom BMBF gef&ouml;rderte Projekte gestartet, die sich mit Partizipationsaspekten beim Innovationsmanagement besch&auml;ftigen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.projekt-genie.de/">GENIE &#8211; Gemeinschaftsgest&uuml;tzte Innovationsentwicklung f&uuml;r Softwareunternehmen
<li><a href="http://www.open-i.org/">OPEN-I &#8211; Open Innovation im Unternehmen</a>
</ul>
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