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	<title>Communixx &#187; innovation</title>
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	<description>Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 May 2011 09:07:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Triple-I &#8211; Praxisforum</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/09/triple-i-praxisforum/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 15:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[3d]]></category>
		<category><![CDATA[conference]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[knowledgemanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Teil der Konferenz Triple-I in Graz findet ein Praxisforum statt mit Vortr&#228;gen zur Praxis von Web 2.0 (im Unternehmen). Insgesamt nat&#252;rlich nicht sehr &#8220;tiefsch&#252;rfend&#8221; aber mit ein paar interessanten Anregungen. Hier ein paar Ausschnitte aus dem was ich mitbekommen habe. Vortrag &#8220;Virtuelle Welten &#8211; Das Medium der Zukunft&#8221; von Frank Kappe, TU Graz Zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Teil der <a href="http://triple-i.tugraz.at/">Konferenz Triple-I in Graz</a> findet ein Praxisforum statt mit Vortr&auml;gen zur Praxis von Web 2.0 (im Unternehmen). Insgesamt nat&uuml;rlich nicht sehr &#8220;tiefsch&uuml;rfend&#8221; aber mit ein paar interessanten Anregungen. Hier ein paar Ausschnitte aus dem was ich mitbekommen habe.</p>
<p><b>Vortrag &#8220;Virtuelle Welten &#8211; Das Medium der Zukunft&#8221; von Frank Kappe, TU Graz</b></p>
<p>Zu dieser sehr anregenden Pr&auml;sentation (im Part &#8220;Professors4Industry&#8221;) g&auml;be es viel zu berichten. Ich selbst bin ja eher skeptisch bez&uuml;glich der N&uuml;tzlichkeit von 3D-Welten. Sehr gut fand ich aber das Beispiel von <a href="http://research.sun.com/projects/mc/mpk20.html">&#8220;Sun MPK20&#8243;</a> &#8211; hier werden (u.a.) semiautomatisch und synchron die normalen Arbeitspl&auml;tze der Benutzer in die virtuelle Welt projeziert. D.h. wenn jemand an seinem Desktop an einer Powerpoint-Pr&auml;sentation arbeitet, dann kann dies so in die 3D-Welt projeziert werden, dass an der Wand eines Raumes die Arbeiten am Desktop erscheinen (Screen/Application-Sharing) und der Avatar des Benutzers davor steht. Wenn sich ein anderer Benutzer n&auml;hert, dann kann einfach (Audio-)Kontakt aufgenommen werden. Das finde ich eine sehr elegante M&ouml;glichkeit Workspace-Awareness zu schaffen.</p>
<p><b>Vortrag &#8220;Web 2.0 und Unternehmen &#8211; das passt zusammen&#8221; von Werner Schacher, Succon</b></p>
<p>Merkmale, die eine Web 2.0 Anwendung ausmachen (aus Praxisbeispielen herausgesch&auml;lt):</p>
<ul>
<li>Das Web als Plattform
<li>Beteiligung der User
<li>Verteilte Managementfunktionen
<li>geteilte Nutzungs- und Verwertungsrechte
<li>Nutzung kollektiver Aktivit&auml;t
<li>Gesteigerter Wert von Daten
</ul>
<p>Dabei ist nur das erste zwingend, die anderen Merkmale sind optional.</p>
<p>&#8220;Corporate Web 2.0&#8243; ist &#8230; Web 2.0 im Business-Kontext.</p>
<p>Strukturdimensionen:</p>
<ul>
<li>die Motivation f&uuml;r CWeb 2.0 (neue Gesch&auml;ftsmodelle, bisherige Gesch&auml;ftsmodelle besser)
<li>die Rolle von Web 2.0 (Gesch&auml;ftscharakter, Erl&ouml;skontext)
<li>das Anwendungsfeld f&uuml;r Web 2.0 (Prim&auml;re/sekund&auml;re Aktivit&auml;ten nach Porter in Anwendung und Ergebnisnutzung)
<li>die Akteure im CWeb 2.0 (Betreiber, Anwender, Nutzer)
</ul>
<p>Das Ganze steht auch im neuen Buch &#8220;Corporate Web 2.0 Band II&#8221; von Schachner und Tochtermann.</p>
<p><b>Vortrag &#8220;Die Innovationsplattform NEUROVATION&#8221; von Anna Maria K&ouml;ck und Oliver Vallant, TU Graz, Bravestone IT GmbH</b></p>
<p>&#8220;Ziel ist es Kreativit&auml;t an den Wissens/Innovationsarbeitsplatz zu bringen.&#8221; &#8211; OpenInnovation zu unterst&uuml;tzen &#8211; und dabei vor allem die Kreativphasen (mit Input aus der Psychologie)</p>
<p>Die Internet-L&ouml;sung ist verf&uuml;gbar unter:<br />
<a href="www.neurovation.net">www.neurovation.net</a></p>
<p>Daneben gibt es noch eine L&ouml;sung f&uuml;r das Intranet eines Unternehmens:</p>
<ul>
<li>Nutzung des Innovationspotentials aller Mitarbeiter innerhalb der Unternehmung
<li>Mehr Wissen im Prozess &#8211; mehr Sicherheit bei Entscheidungen
<li>Aufbau einer nachhaltigen Innovation-/Probleml&ouml;sungs-Community
<li>Belohnungsmodell mittels Ideen-/Problemstellungsauktion
<li>Umfangreiche Voting-M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Teilnehmer und Objekte
</ul>
<p>Interessant: Eine Idee / Ein Ziel der Gruppe ist es die interne und die externe Plattform zu koppeln &#8211; also das interne Ideenmanagement mit dem Crowdsourcing zu verbinden.</p>
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		<item>
		<title>Motivation bei Social Software</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/07/motivation-bei-social-software/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/07/motivation-bei-social-software/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 07:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[motivation]]></category>
		<category><![CDATA[openi]]></category>
		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird ja viel &#252;ber Motivation berichtet &#8211; und dass es sich dabei um einen wichtigen Erfolgsfaktor f&#252;r Social Software handelt (gerade in Unternehmen &#8211; Enterprise 2.0). Oft wird dabei zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation unterschieden. Auf einem Projekttreffen des Projektes Open-I habe ich einen anderen/zus&#228;tzlichen interessanten Ansatz zur Katgorisierung/Konkretisierung des Motivationsbegriffes geh&#246;rt. Berichtet hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird ja viel &uuml;ber Motivation berichtet &#8211; und dass es sich dabei um einen wichtigen Erfolgsfaktor f&uuml;r Social Software handelt (gerade in Unternehmen &#8211; Enterprise 2.0). Oft wird dabei zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation unterschieden.</p>
<p>Auf einem Projekttreffen des Projektes <a href="http://www.open-i.org/">Open-I</a> habe ich einen anderen/zus&auml;tzlichen interessanten Ansatz zur Katgorisierung/Konkretisierung des Motivationsbegriffes geh&ouml;rt. Berichtet hat Frau Anja Schiepe vom <a href="http://www.psy.wi.tum.de/">Lehrstuhl f&uuml;r Psychologie an der TUM</a>. Eigentlich ging es nicht um Motivation bei Social Software, sondern eher um Motivationsaspekte im Open Innovation Prozess (&#8220;Motivation f&uuml;r Innovation&#8221;) &#8211; aber am Ende ist das gar nicht so unterschiedlich.</p>
<p>Interessant war dabei ersten das Basismodell der Motivation: Motive bei Personen sorgen im Zusammenspiel mit der Situation in der sich die Personen befinden (der Plattform auf der sie arbeiten) f&uuml;r Motivation, welche sich dann wieder auf das Verhalten (der Personen) auswirkt. Der Bereich Motive von Personen wird dabei in drei Teilbereiche aufgeteilt: 1) Leistung (als Motiv), 2) Macht (als Motiv), 3) Anschluss (als Motiv). Die Plattform/Situation in der die Motivation gebraucht wird, muss nun zu den Motiven der Personen, die mit der Plattform arbeiten, passen/diese unterst&uuml;tzen. Erst dann gibt es Motivation. Beim Entwurf von Plattformen kann/soll man also diese drei Motivklassen n&auml;her anschauen.</p>
<p>Diese Unterteilung der Motive gef&auml;llt mir sehr gut. Ich glaube, dass man damit sehr gut Funktionalit&auml;ten / Eigenschaften von Plattformen ableiten kann. Nat&uuml;rlich werden die Motive in der Realit&auml;t selten in Reinform auftreten &#8211; die Unterteilung hilft aber Funktionalit&auml;ten klarer herauszuarbeiten.</p>
<p>Anja Schiepe hat auch noch Bespiele pr&auml;sentiert, wie im Bereich &#8220;Motivation f&uuml;r Innovation&#8221; die Unterst&uuml;tzung der einzelnen Motive aussehen k&ouml;nnte:</p>
<ul>
<li>Leistungsmotiv
<ul>
<li>eigene Aufgaben
<li>Qualitatives Feedback
</ul>
<li>Anschlussmotiv
<ul>
<li>Community Gedanke
<li>Chat
</ul>
<li>Machtmotiv
<ul>
<li>&#8220;Innovator des Monats&#8221;
<li>&ouml;ffentliche Rangliste
</ul>
</ul>
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		<title>Bled2008 &#8211; EU</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/06/bled2008-eu/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/06/bled2008-eu/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 09:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[eu]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>

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		<description><![CDATA[Das 21te Mal findet gerade in Bled (Slowenien) die Bled eConference statt &#8211; ein j&#228;hrliches Treffen von Vertreter aus Universit&#228;ten, Unternehmen, Regierungen und Administrationen rund um Themen der eSociety. Heute gab es im Rahmen der ersten Plenarsitzung (unter dem Titel &#8220;Overcoming Boundaries by eCollaboration: Government, Parliament, and University&#8221;) zwei Beitr&#228;ge von EU-Vertretern, die ich erw&#228;hnenswert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das 21te Mal findet gerade in Bled (Slowenien) die <a href="http://www.bledconference.org/">Bled eConference</a> statt &#8211; ein j&auml;hrliches Treffen von Vertreter aus Universit&auml;ten, Unternehmen, Regierungen und Administrationen rund um Themen der eSociety.</p>
<p>Heute gab es im Rahmen der ersten Plenarsitzung (unter dem Titel &#8220;Overcoming Boundaries by eCollaboration: Government, Parliament, and University&#8221;) zwei Beitr&auml;ge von EU-Vertretern, die ich erw&auml;hnenswert finde.</p>
<p>Zuerst berichtete <a href="http://dianawallismep.org.uk/">Diana Wallis (Vice President of European Parliament)</a> &uuml;ber ihre Erfahrungen mit der Einbeziehung von W&auml;hlen im Sinne einer eCollaboration. Ein Problem, das sie dabei sieht ist, dass es sehr viele Anlaufpunkte / Kommunikationskan&auml;le gibt:</p>
<ul>
<li>Die Web-Site des Europaparlaments
<li>die Web-Sites der verschiedenen Komitees im Parlament
<li>die Web-Sites der verschiedenen Parteien
<li>die Web-Sites der einzelnen Parlamentsmitglieder
</ul>
<p>Die verschiedenen Kan&auml;le ausreichend zu bedienen schaffen nur noch Lobby-Gruppen aber nicht die Individuen deren Meinung Frau Wallis gerne h&ouml;ren m&ouml;chte. Interessant fand ich, dass Frau Wallis inzwischen im Sinne einer Transparenz die Lobby-Gruppen, die sie kontaktieren, auf ihrer Web-Site dokumentiert.</p>
<p>Zweiter Sprecher aus dem Umfeld der EU war Bror Salmelin (European Commission, ICT). Er betonte in seinem Beitrag vor allem die Bedeutung von &#8220;Open Innovation&#8221;.</p>
<p>Ein Argument war, dass heute f&uuml;r Innovation die &#8220;valley dynamics&#8221; (Vernetzung, Zusammenarbeit) wichtiger sind als brilliante Individuen oder brilliante Gruppen zu haben. Herr Salmelin sprach hier von einer Entwicklung &#8220;towards an open world&#8221;.</p>
<p>In diesem Zusammenhang sprach er das Problem an, wie wir diese &#8220;connectivity&#8221; nutzen k&ouml;nnen &#8211; den gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glchen Nutzen daraus ziehen k&ouml;nnen.</p>
<p>Ein sehr spannender Kommentar dazu ging darauf ein, dass Spontanit&auml;t, Flexibilit&auml;t daf&uuml;r notwendig ist. Vor allem auch die M&ouml;glichkeit dann arbeiten zu k&ouml;nnen, wenn man gerade Ideen hat. Er stellte das sehr anschaulich dar, dass die geblockten acht Stunden Arbeit sich viel flexibler auf die verf&uuml;gbaren 24 Stunden aufteilen k&ouml;nnen sollten &#8211; nicht mehr aber flexibler. Ich w&uuml;rde hier noch hinzuf&uuml;gen, dass die Verf&uuml;gbarkeit von Zugangsm&ouml;glichkeiten zu Informationssystemen immer wichtiger wird &#8211; von mobilen und ubiquit&auml;ren.</p>
<p>Im Zusammenhang der breiteren Integration von Nutzen in Innovationsprozesse ging Herr Salmelin nat&uuml;rlich auch auf das European Network of Living Labs (ENoLL) ein, das momentan noch sehr lokal konzentriert Beitr&auml;ge zu Open Innovation liefert. Hierauf will die EU aufsetzen und die Ausbreitung / Vernetzung der Living Labs weiter f&ouml;rdern.</p>
<p>Links die Bror Salmelin dazu am Ende noch empfohlen hat:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.epractice.eu/">www.epractice.eu</a>
<li><a href="http://www.openlivinglabs.eu/">www.openlivinglabs.eu</a>
</ul>
<p>Am Ende der Session ging Roger Clarke auch nochmal kurz auf die aktuellen Entwicklungen in der Bled-eConference-Community ein &#8211; und darauf, dass die Community doch auch besser unterst&uuml;tzt werden sollte. Aber dazu gibt es Dienstag einen eigenen Workshop &#8211; &uuml;ber den ich dann separat berichte.</p>
<p>More to come &#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>TUM Research Excellence Award 2008</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/04/tum-research-excellence-award-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 15:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[event]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[opensource]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>
		<category><![CDATA[tum]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag (den 21.4.2008) war ich zur Verleihung des &#8220;TUM-Research Excellence Awards in Innovation and Leadership 2008&#8243; eingeladen &#8211; eine sehr spannende Veranstaltung von der TUM und der Peter Pribilla Stiftung in den R&#228;umen der Carl Friedrich von Siemens Stiftung beim Schloss Nymphenburg. Der Titel &#8220;Innovation and Leadership&#8221; klingt sehr BWL-lastig &#8230; und es war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag (den 21.4.2008) war ich zur Verleihung des &#8220;TUM-Research Excellence Awards in Innovation and Leadership 2008&#8243; eingeladen &#8211; eine sehr spannende Veranstaltung von der TUM und der <a href="http://www.pribilla-stiftung.de/">Peter Pribilla Stiftung</a> in den R&auml;umen der Carl Friedrich von Siemens Stiftung beim Schloss Nymphenburg.</p>
<p>Der Titel &#8220;Innovation and Leadership&#8221; klingt sehr BWL-lastig &#8230; und es war auch die Fakult&auml;t f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften der TUM Mitausrichter &#8211; es lohnt sich aber trotzdem weiterzulesen ;-)</p>
<p>Ich m&ouml;chte n&auml;mlich vom Gastvortrag des Abends und vom Vortrag des Preistr&auml;gers berichten.</p>
<p>Der Gastvortrag zum Thema &#8220;Leading Global Innovation&#8221; wurde von Prof. Yves Doz, INSEAD gehalten.<br />
Preistr&auml;ger war <a href="http://drfd.hbs.edu/fit/public/facultyInfo.do?facInfo=ovr&#038;facEmId=klakhani">Karim Lakhani</a>, Harvard Business School. In beiden Beitr&auml;gen ging es um neue Bestrebungen mit Innovation umzugehen (bzw. sie zu erreichen) &#8211; u.a. durch Beteiligung von m&ouml;glichst vielen aus den Unternehmen und von ausserhalb (die vom Web 2.0 bekannte Partizipation f&uuml;r Innovationen). Vor allem Karim Lakhani berichtete &uuml;ber verschiedenste Aspekte im Zusammenhang mit Web 2.0 und Enterprise 2.0. Btw: Karim Lakhani ist u.a. f&uuml;r den ersten und einzigen Harvard Business School Case bekannt, der unter einer Creative Commons Lizenz steht &#8211; zu &#8220;Wikipedia&#8221; &#8211; zusammen mit Andrew McAfee (siehe <a href="http://courseware.hbs.edu/public/cases/wikipedia/">hier</a>).</p>
<p>Ich werde jetzt nicht versuchen die inspirierenden Vortr&auml;ge wiederzugeben, sondern liste nur einige Zitate der beiden Vortragenden auf, die ich mir als merkenswert notiert haben &#8211; und gebe ein paar Kommentare zu den Zitaten.</p>
<ul>
<li>&#8220;management should not be separated from work&#8221;<br />
- In Open-Source Projekten gibt es sehr wohl Hierarchien und Manager &#8211; aber diese &#8220;Manager&#8221; sind gleichzeitig auch Programmierer &#8211; vielleicht ist das ein Erfolgsmodell f&uuml;r Partizipationsmodelle in Unternehmen? So wurde auch argumentiert, dass Hierarchien nicht grunds&auml;tzlich schlecht/demotivierend sein m&uuml;ssen &#8211; wie gesagt: In vielen (erfolgreichen) Open-Source Projekten gibt es auch Hierarchien.</p>
<p><li>&#8220;transaction costs for knowledge transfer can be quite high inside a firm&#8221;<br />
- Das wurde u.a. als Grund daf&uuml;r angegeben, dass es oft billiger/besser ist, Externe anzuheuern um die Kommunikation/den Transfer zu leisten, der im Unternehmen nicht m&ouml;glich ist. Dieses Problem kann und sollte aber l&ouml;sbar / milderbar sein &#8230;</p>
<li>Ein Grund f&uuml;r die hohen Transaktionskosten scheint die fehlende Transparenz zu sein &#8230;<br />
<o></p>
<li>everything is about &#8220;broadcasting&#8221;<br />
- Aus diesem Grund hat Karim Lakhani auch &#8220;Broadcasting&#8221; als wichtiges Konzept bei der Einbeziehung vieler (hier fiel auch der Begriff &#8220;Crowdsourcing&#8221;) genannt und ausgef&uuml;hrt &#8211; u.a. auch am Erfolgs-Beispiel <a href="http://www.innocentive.com/">InnoCentive</a>.</p>
<p><li>&#8220;you only need simple tools &#8211; email lists and repositories&#8221;<br />
- Diese Erkenntnis kommt wieder aus Open-Source-Projekten. Es muss also nicht schwer sein das Broadcasting zu implementieren. Hierzu wurde aber einschr&auml;nkend angemerkt, dass das vielleicht in Open-Source Projekten funktioniert weil alles Relevante sehr gut in Text dargestellt werden kann. Bei anderen Projekten sieht das vielleicht anders aus. Auch zu InnoCentive wurde bemerkt, dass dieser Ansatz nicht 1:1 auf andere Branchen &uuml;bertragbar ist, da Probleme nicht &uuml;berall so wie in der Chemie v&ouml;llig losgel&ouml;st vom Kontext dargestellt und gel&ouml;st werden k&ouml;nnen.</p>
<p><li>&#8220;collaboration cannot be delegated&#8221;
</ul>
<p>Weitere sehr interessante Argumente f&uuml;r die Notwendigkeit von (unternehmens&uuml;bergreifendem) &#8220;Broadcasting&#8221; von Karim waren weiterhin folgende:</p>
<ul>
<li>&#8220;knowledge is distributed&#8221; (Egal welches Unternehmen man w&auml;hlt &#8211; die Mehrzahl der Experten zu einem Thema sitzt ausserhalb des Unternehmens)
<li>&#8220;knowledge is sticky (does not travel well &#8230;)&#8221; &#8211; Dieses Argument von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Eric_von_Hippel">Eric von Hippel</a> (MIT) besagt vereinfacht, dass man Wissen nur schwer (nicht) externalisieren kann &#8211; sowohl bezogen auf die Person an der das Wissen h&auml;ngt als auch auf den Kontext in dem das Wissens steht.
</ul>
<p>Btw: Gerade wurden hier in M&uuml;nchen zwei vom BMBF gef&ouml;rderte Projekte gestartet, die sich mit Partizipationsaspekten beim Innovationsmanagement besch&auml;ftigen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.projekt-genie.de/">GENIE &#8211; Gemeinschaftsgest&uuml;tzte Innovationsentwicklung f&uuml;r Softwareunternehmen
<li><a href="http://www.open-i.org/">OPEN-I &#8211; Open Innovation im Unternehmen</a>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Diskontinuierliche Innovation &#8211; Part 2</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/03/diskontinuierliche-innovation-part-2/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/03/diskontinuierliche-innovation-part-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 13:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[Awareness]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[reputation]]></category>

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		<description><![CDATA[Bitte zuerst Part 1 anschauen &#8211; falls nicht schon geschehen. So &#8211; Und was hat das nun mit diskontinuierlicher Innovation zu tun? Zuerst vielleicht einmal ein paar Worte dazu, was diskontinuierliche Innovation &#252;berhaupt ist &#8230; Hierunter versteht man gr&#246;&#223;ere Innovationsspr&#252;nge, die &#252;ber die iterative (kontinuierliche) Weiterentwicklung/Verbesserung von schon vorhandenen Konzepten/Ideen hinausgehen. Problem dabei ist, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte zuerst <a href="http://www.communixx.de/index.php/diskontinuierliche-innovation/">Part 1</a> anschauen &#8211; falls nicht schon geschehen.</p>
<p>So &#8211; Und was hat das nun mit diskontinuierlicher Innovation zu tun?</p>
<p>Zuerst vielleicht einmal ein paar Worte dazu, was diskontinuierliche Innovation &uuml;berhaupt ist &#8230; Hierunter versteht man gr&ouml;&szlig;ere Innovationsspr&uuml;nge, die &uuml;ber die iterative (kontinuierliche) Weiterentwicklung/Verbesserung von schon vorhandenen Konzepten/Ideen hinausgehen. Problem dabei ist, dass klassische Innovationsprozesse auf kontinuierliche Verbesserung ausgerichtet sind &#8211; u.a. dadurch, dass Ideen von den Fachexperten bewertet werden, die mehr auf Verbesserungen der etablierten Prozesse, das was sie kennen/beobachten, schauen als auf etwas ganz Neues/Unerwartetes. Diese Fachexperten sehen also meist den Gorilla nicht &#8211; und damit w&auml;ren wir wieder bei Part 1, dem Video.</p>
<p>Mit meiner Kollegin Kathrin M&ouml;slein habe ich mir in einem Beitrag zur Wirtschaftsinformatik 2007 (siehe unten) Gedanken gemacht, was man da tun kann &#8211; wie man die Chance, dass eine Idee &#8220;ungeplanterweise&#8221; bei dem landet, der was damit anfangen kann, erh&ouml;hen kann &#8211; und nat&uuml;rlich wie man erreichen kann, dass Ideengeber &uuml;berhaupt Ideen einreichen.</p>
<p>Unser L&ouml;sungsvorschlag besteht aus der Nutzung von grossen Wandbildschirmen an halb&ouml;ffentlichen Pl&auml;tzen im Unternehmen zur &#8220;Visualisierung des Ideenpotentials im Unternehmen&#8221;. Also die Bereitstellung zus&auml;tzlicher &#8220;Fenster&#8221; in die oft schon existierenden Ideenmanagementsysteme. Dadurch kann einerseits ein Gewahrsein &uuml;ber Ideen (bei nicht fest bestimmten Empf&auml;ngern) erreicht werden, andererseits unterst&uuml;tzt die L&ouml;sung auch die Wertsch&auml;tzung f&uuml;r die Ideengeber (indem sie sichtbar sind/werden). Weitere Details dazu im Paper:</p>
<blockquote><p>
Michael Koch, Kathrin M&ouml;slein: Diskontinuierliche Innovation f&ouml;rdern &#8211; Die Rolle von Idea Mirrors zur Unterst&uuml;tzung von Innovation und Kooperation im Unternehmen. Proc. Tagung Wirtschaftsinformatik (1): S. 787-804, Universit&auml;tsverlag Karlsruhe, Karlsruhe, 2007.<br />
<a href="http://www.kooperationssysteme.de/wordpress/wp-content/uploads/koch2007-wi.pdf">PDF (789KB)</a>
</p></blockquote>
<p>Die Idee wurde &uuml;brigens weitergef&uuml;hrt und inzwischen auch in Prototypen umgesetzt. Demn&auml;chst startet auch eine Evaluierung der &#8220;Idea Mirrors&#8221; in Unternehmen. </p>
<p>Btw: Der Werbeclip von Part 1 greift eine Studie der University of Illinois auf &#8211; siehe z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unaufmerksamkeitsblindheit">http://de.wikipedia.org/wiki/Unaufmerksamkeitsblindheit</a> oder <a href="http://viscog.beckman.uiuc.edu/djs_lab/demos.html">http://viscog.beckman.uiuc.edu/djs_lab/demos.html</a> f&uuml;r weitere Information dazu.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Diskontinuierliche Innovation</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 12:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Awareness]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
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		<description><![CDATA[Robert Basic hat mich mit seinem Beitrag unter dem Titel &#8220;13&#8243; auf ein Testvideo aufmerksam gemacht, das ich schon aus anderem Kontext kannte &#8230; Und was das Ganze mit &#8220;diskontinuierlicher Innovation&#8221; zu tun hat dann in einem weiteren Post &#8211; ich will ja niemanden vom Test ablenken ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Basic hat mich mit seinem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/12/12/">Beitrag unter dem Titel &#8220;13&#8243;</a> auf ein Testvideo aufmerksam gemacht, das ich schon aus anderem Kontext kannte &#8230;</p>
<p><a href="http://www.dothetest.co.uk/"><img src="http://i135.photobucket.com/albums/q155/RobRoyBasic/Album1/testme.jpg" alt="Test Me" border="0"/></a></p>
<p>Und was das Ganze mit &#8220;diskontinuierlicher Innovation&#8221; zu tun hat dann in <a href="http://www.communixx.de/index.php/diskontinuierliche-innovation-part-2/">einem weiteren Post</a> &#8211; ich will ja niemanden vom Test ablenken ;-)</p>
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		<title>Killing good ideas &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 12:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[focus group]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; can harm your future &#8211; Das ist das Label unter nachfolgendem Video zu den M&#246;glichkeiten, die Fokusgruppen haben, innovative / disruptive Ideen zu &#8220;t&#246;ten&#8221;. Red fire is too scary , does it come in green? And a round wheel can run over your foot. Does in come in a square? Danke Robert f&#252;r den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; can harm your future &#8211; Das ist das Label unter nachfolgendem Video zu den M&ouml;glichkeiten, die Fokusgruppen haben, innovative / disruptive Ideen zu &#8220;t&ouml;ten&#8221;.</p>
<blockquote><p>
Red fire is too scary , does it come in green? And a round wheel can run over your foot. Does in come in a square?
</p></blockquote>
<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/01/31/doofe-ideen/">Danke Robert f&uuml;r den Link.</a></p>
<p><object codebase="http://go.divx.com/plugin/DivXBrowserPlugin.cab" height="400" width="490" classid="clsid:67DABFBF-D0AB-41fa-9C46-CC0F21721616"><param name="autoplay" value="false"><param name="src" value="http://video.stage6.com/2137893/.divx" /><param name="custommode" value="Stage6" /><param name="showpostplaybackad" value="false" /><embed type="video/divx" src="http://video.stage6.com/2137893/.divx" pluginspage="http://go.divx.com/plugin/download/" showpostplaybackad="false" custommode="Stage6" autoplay="false" height="400" width="490" /></object></p>
<p><a href="http://www.stage6.com/user/Windmills1957/video/2137893/Two-Good-Ideas-Shot-Down">Videolink</a></p>
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		<title>Innovation als kreative Zerst&#246;rung</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 15:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[management]]></category>
		<category><![CDATA[münchen]]></category>
		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>
		<category><![CDATA[talk]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend war ich von der Firma InterFace AG zu einem Vortrag mit dem Titel &#8220;Innovation als kreative Zerst&#246;rung: Herausforderungen f&#252;r Unternehmer und Manager&#8221; eingeladen. Referent war Dr. Simon Grand von RISE Management Research an der Universit&#228;t St. Gallen. Herr Grand entpuppte sich als sehr charismatischer Redner mit viel philosophischem Hintergrund. So erl&#228;uterte er uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend war ich von der <a href="http://www.interface-ag.de/">Firma InterFace AG</a> zu einem Vortrag mit dem Titel &#8220;Innovation als kreative Zerst&ouml;rung: Herausforderungen f&uuml;r Unternehmer und Manager&#8221; eingeladen. Referent war Dr. Simon Grand von <a href="http://www.rise.ch/">RISE Management Research</a> an der Universit&auml;t St. Gallen.</p>
<p>Herr Grand entpuppte sich als sehr charismatischer Redner mit viel philosophischem Hintergrund. So erl&auml;uterte er uns auch den Hintergrund des h&auml;ufig falsch interpretierten Zitats &#8220;Innovation als kreative Zerst&ouml;rung&#8221; des Philosophen Schlumpeter: Damit sei gemeint, dass Innovation auch immer etwas zerst&ouml;rt &#8211; denn das Neue braucht Platz. &#8220;Innovation impliziert immer zugleich Wertsch&ouml;pfung und Wertvernichtung.&#8221; Vor den Hintergrund der vielen Praxisbeispiele aus der Management-Forschung von RISE konnte Herr Grand das sehr sch&ouml;n illustrieren.</p>
<p>Der Vortrag hat mir seht viele Anregungen zur Betrachtung von Innovation und Management gegeben. Hier (f&uuml;r mein Mikrocontentmanagement und f&uuml;r andere Interessierte) ein paar Schnippsel daraus:</p>
<ul>
<li>Definition von Innovation: Schaffung und Etablierung neuer L&ouml;sungen f&uuml;r bestehende und neue Probleme
<li>Dabei nicht nur die Entwicklung der Idee, sondern vor allem auch deren Umsetzung, z.B. erfolgreiche Kommerzialisierung
<li>&#8220;Innovation findet in den lokalen, situativen und fokussierten T&auml;tigkeiten von Unternehmern und Managern statt.&#8221;
<li>&#8220;Innovation braucht strategische Referenzen, die zugleich fokussiert und flexibel sind.&#8221; &#8211; Eine Menge von Kernaxiomen (axiomatic core, rational void) mit einem sch&uuml;tzenden, flexibilisierenden Mantel (protctive belt) von Metaphern, Geschichten, Rationalisierungen, Modellen, Zahlen, Begr&uuml;ndungen, &#8230;
<li>&#8220;Unternehmerisches Management impliziert die Etablierung und Stabilisierung dieser strategischen Referenzen.&#8221;
<li>Wo liegt die Wertsch&ouml;pfung des C-Levels/des Unternehmers? Warum reden Unternehmer so viel?<br />
Ganz einfach ;-): Eine wichtige Aufgabe des Unternehmers ist es Kernaxiome (strategischen Referenzen) f&uuml;r das Unternehmen festzulegen und diese zu kommunizieren und zu interpretieren (damit alle anderen etwas zum daran festhalten haben &#8211; zum Umgang mit der Unsicherheit). Diesen &#8220;protective belt&#8221; um die Kernaxiome zu bauen, gegen die Realit&auml;t zu verteidigen bzw. an die Realit&auml;t anzupassen ist eine laufende T&auml;tigkeit und wird durch eine &#8220;Serie von Argumentationsformen&#8221; stabilisiert.</p>
<li>&#8220;Unternehmerisches Management schafft unternehmerische Handlungsf&auml;higkeit unter Unsicherheit.&#8221;
</ul>
<p>Noch eine Social-Software-Bemerkung am Schluss: Herr Grand hat beim Abendessen auch von seinen Erfahrungen beim Einsatz von generischen (Kommunikations- und Kollaborations-)Werkzeugen berichtet &#8211; So ist die Homepage von RISE auf einem Wiki aufgebaut (unverkennbar MediaWiki ;-)). Ausserdem haben sie damit experimentiert, einen Forschungsblog einzuf&uuml;hren &#8211; sind aber daran gescheitert &#8211; Blog-Software wird allerdings eingesetzt um die Ank&uuml;ndigungen von RISE zu publizieren (und in das Wiki zu integrieren). </p>
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		<title>Bridging the Gap: Financial Impact of Web 2.0</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/11/bridging-the-gap-financial-impact-of-web-20/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 10:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[ibm]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>

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		<description><![CDATA[Alexander Richter berichtet auf seinem Blog schon ausf&#252;hrlich &#252;ber den gestrigen Event &#8220;Bridging the Gap &#8211; Financial Impact of Web 2.0&#8243; an der TU M&#252;nchen. So kann ich mir einen ausf&#252;hrlichen Gesamtbericht sparen und mich auf ein paar kleine Punkte konzentrieren, die mir aufgefallen sind. Web 2.0 &#8211; Eine neue Dot.com Blase? Das war nat&#252;rlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alexander Richter <a href="http://webzwo.wordpress.com/2007/11/24/financial-impact-of-web-20/">berichtet auf seinem Blog</a> schon ausf&uuml;hrlich &uuml;ber den gestrigen Event <a href="http://www.bridgingthegap.de/">&#8220;Bridging the Gap &#8211; Financial Impact of Web 2.0&#8243;</a> an der TU M&uuml;nchen. So kann ich mir einen ausf&uuml;hrlichen Gesamtbericht sparen und mich auf ein paar kleine Punkte konzentrieren, die mir aufgefallen sind.</p>
<p><b>Web 2.0 &#8211; Eine neue Dot.com Blase?</b> Das war nat&uuml;rlich eine Frage an den CIO der Deutschen Bank, Klaus Martini. Interessant fand ich, dass er in seiner Antwort darauf vor allem darauf eingegangen ist, dass im Unterschied zur Blase 2000 heute die Unternehmen kaum b&ouml;rsennotiert sind (es kaum IPOs g&auml;be). Es w&uuml;rden bei Misserfolgen also nicht die gesamte Wirtschaft gesch&auml;digt, sondern NUR die Unternehmen, die in die Neulinge investiert haben. Irgendwie beruhigt mich das noch nicht so ganz &#8230;</p>
<p><b>Virtuelle Welten und Innovation (bei/durch IBM)</b> &#8230; insgesamt nicht so berauschend &#8211; es fehlte mir etwas das Konkrete &#8211; so zwischen den Zeilen habe ich aber ein paar interessante Punkte rausgeh&ouml;rt, die meiner Meinung nach im Rest etwas unter gingen:</p>
<ul>
<li>Florian Babel betonte, dass er die (rosige) Zukunft nicht in der Plattform Second Life selbst sehe, sondern in geschlossenen und offenen virtuellen Welten allgemein &#8211; der n&auml;chsten oder &uuml;bern&auml;chsten Generation nach Second Life &#8211; Das ist doch mal eine vern&uuml;nftige Stellungnahmen in dem ganzen Second Life Hype!
<li>Weiterhin versuchte er darauf einzugehen, wo die Innovationspotentiale von Web 2.0 und Virtuellen Welten liegen. Hierzu stellte er aus einer aktuellen IBM-Studie zu Innovation die drei Ebenen vor, auf denen Innovation erfolgen kann: 1) Produkte, Services, M&auml;rkte; 2) Betriebsabl&auml;ufe; und 3) Gesch&auml;fts- und Unternehmensmodelle &#8211; Das Potential l&auml;ge haupts&auml;chlich bei der Erm&ouml;glichung neuer Gesch&auml;fts- und Unternehmensmodelle.
</ul>
<p>Die Beispiele und sonstigen Ausf&uuml;hrungen waren aber etwas zu sehr durcheinandergew&uuml;rfelt um mich so richtig zu &uuml;berzeugen &#8230;</p>
<p><b>Zum Abschluss noch zum Thema Gr&uuml;ndung</b>: Alexander Richter hat schon &uuml;ber den inspirierenden Vortrag von Alexander Samwer berichtet. Noch besser fand ich pers&ouml;nlich aber das Duo Mark M&ouml;bius (<a href="http://www.unternehmertum.de/">UnternehmerTUM</a>) und Felix Haas (<a href="http://de.amiando.com/">amiando</a>). Erstens mal war die Vorstellung sehr unterhaltsam :-) Und dabei hat Felix Haas auch noch einiges an praxisnahen Tipps losgelassen &#8230;</p>
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