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	<title>Communixx &#187; hci</title>
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	<description>Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung</description>
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		<title>User-Centered Social Software</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 07:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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		<description><![CDATA[Eben war ich auf der Vorstellung der Dissertation von Vanda Lehel zum Thema &#8220;User-Centered Social Software &#8211; Model and Characteristics of a Software Family for Social Information Management&#8221; an der TU M&#252;nchen &#8211; siehe Informationen zum Forschungsbereich. Hier ein paar Eindr&#252;cke und Gedanken, die ich von dem Vortrag und von der Lekt&#252;re der Arbeit mitgenommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben war ich auf der Vorstellung der Dissertation von Vanda Lehel zum Thema &#8220;User-Centered Social Software &#8211; Model and Characteristics of a Software Family for Social Information Management&#8221; an der TU M&uuml;nchen &#8211; siehe <a href="http://wwwmatthes.in.tum.de/file/Projekte/UCSS/UCSS.htm">Informationen zum Forschungsbereich</a>. Hier ein paar Eindr&uuml;cke und Gedanken, die ich von dem Vortrag und von der Lekt&uuml;re der Arbeit mitgenommen habe.</p>
<p>Das Problem, das Frau Lehel angeht ist sehr interessant und meiner Meinung nach wichtig: Wie kann der Benutzer seine vielen Beitr&auml;ge in Social Software Plattformen vern&uuml;nftige verwalten &#8211; im Sinne eines pers&ouml;nlichen Informationsmanagements. Videos ver&ouml;ffentlicht man hier, Bookmarks dort, Literaturreferenzen und Bookmarks wieder wo anders &#8211; jedes mal ein eigenes Tagging etc. &#8211; trotz der Datenzentriertheit von Social Software und der grunds&auml;tzlichen Verf&uuml;gbarkeit der Daten in den Plattformen gibt es noch keine Anwendung, die es dem einzelnen Benutzer erleichtert mit den vielen Plattformen umzugehen.</p>
<p>Dem Problem n&auml;hert sich Frau Lehel schon bei der Aufarbeitung des Standes der Technik mit einer interessanten Klassifikation von Social Software:</p>
<ul>
<li>Computer-Mediated Communication Services
<ul>
<li>E-Mail
<li>Instant Messaging und Presence Awareness
<li>&#8230;
  </ul>
<li>Community Platforms
<ul>
<li>Weblogs
<li>Wikis
<li>Social Networking Dienste
<li>Object-Centered Software
  </ul>
</ul>
<p>Unter Object-Centered Software fasst sie dann alles zusammen, was dem Benutzer erlaubt Objekte zu speichern, organisieren und mit anderen zu teilen, also Social Bookmarking Dienste, Photo Sharing Dienste, Reference Sharing Dienste, Video Sharing Dienste &#8230;</p>
<p>Bei der Betrachtung dieser (Object-Centered Software) Plattformen aus Benutzersicht &#8211; also dem pers&ouml;nlichen Informationsmanagement im sozialen Kontext &#8211; unterscheidet Frau Lehel die Phasen Beschaffung, Organisation (Meta-Daten hinzuf&uuml;gen, Kategorisieren) und das Weitergeben.</p>
<p>Mit dieser theoretischen Basis pr&auml;sentiert sie schlie&szlig;lich noch ein Datenmodell und ein Werkzeug f&uuml;r das pers&ouml;nliche Informationsmanagement im sozialen Kontext, den &#8220;Social Organiser&#8221;.</p>
<p>Ich selber f&auml;nde so ein Werkzeug sehr hilfreich. Aber vielleicht weniger als Rich-Client, sondern eher wieder als Webanwendung? Eine sehr interessante Anwendung w&auml;re beispielsweise eine Dienst-&uuml;bergreifende Tagcloud zu generieren. Sowas wollte ich f&uuml;r meine neue Blog-Website haben, habe aber nirgends ein passendes Plugin daf&uuml;r gefunden. Die Tag-Cloud sollte nat&uuml;rlich nicht nur die Tags aus den unterschiedlichen Diensten zusammenfassen, sondern beim Anklicken auch die Eintr&auml;ge aus den unterschiedlichen Diensten auflisten.</p>
<p>Oder habe ich nur schlecht gesucht und es gibt sowas schon? Hinweise werden dankbar entgegengenommen &#8211; idealerweise ein WordPress-Plugin mit der M&ouml;glichkeit WordPress, delicious, bibsonomy, flickr, youtube zusammenzufassen.</p>
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		<title>Mensch und Computer 2007 &#8211; Tag 4</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 11:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Es geht dem Ende zu &#8230; ist auch langsam Zeit &#8230; Nach so vielen neuen Anregungen muss ich mich jetzt auch mal wieder um die Umsetzung von ein paar davon k&#252;mmern ;-) Aber vorher steht noch die zweite Keynote der Tagung an: &#8220;Spiel mir meine Lieblingsmusik &#8211; Musikempfehlung zwischen Signalverarbeitung und Web 2.0&#8243; von Karlheinz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht dem Ende zu &#8230; ist auch langsam Zeit &#8230; Nach so vielen neuen Anregungen muss ich mich jetzt auch mal wieder um die Umsetzung von ein paar davon k&uuml;mmern ;-)</p>
<p>Aber vorher steht noch die zweite Keynote der Tagung an: <b>&#8220;Spiel mir meine Lieblingsmusik &#8211; Musikempfehlung zwischen Signalverarbeitung und Web 2.0&#8243;</b> von Karlheinz Brandenburg von der TU Ilmenau (und dem Fraunhofer Institut Digitale Medientechnologie) &#8211; dem &#8220;Erfinder von mp3&#8243;. Hier ein paar Schnippsel aus dem Vortrag: Musik kommt auf immer mehr Kan&auml;len (von &uuml;berall her); Musik ist Vorreiter bei der Abl&ouml;sung physikalischer Medien (gerade junge Leute brachen kein physikalisches Medium mehr; die Entwicklung geschieht nicht &uuml;ber Nacht, aber sie geschieht); es gibt erste erfolgreiche kommerzielle Services mit mehr als 1 Mio Tracks (z.B. iTunes) &#8211; hier das Problem: wie finde ich da meine Musik? Das selbe Problem haben wir auch schon oder bald bei lokalen Musiksammlungen. Die Stereoanlage der Zukunft merkt sich Musik, hilft mir beim Suchen von Musik (z.B. &#8220;Query by Humming&#8221; &#8211; wurde schon mal bei Saturn in M&uuml;nchen getestet; AudioID &#8211; im Handy vorspielen und dann SMS mit komplettem Titel bekommen), hilft mir beim Zusammenstellen meiner Lieblingsmusik (z.B. &#8220;Spiel mir meine Lieblingsmusik f&uuml;r diese Uhrzeit&#8221;). Stichwort: Rich Media Management &#8211; Schl&uuml;ssel zum maschinellen &#8220;Verstehen&#8221; von Multimediainhalten sind m&ouml;glichst gute Metadaten &#8211; und das geht teilweise automatisch oder mit Crowdsourcing (&#8220;mit vielen, vielen fleissigen Leuten &#8211; heute nennt man das Web 2.0&#8243;) &#8211; &auml;ltestes Beispiel zu Letzterem ist CDDB. Zum automatischen Erkennen gibt es inzwischen eigene Konferenzen und Wettbewerbe unter dem Titel &#8220;Music Information Retrieval&#8221;. Am Ende des Vortrags hat Brandenburg noch ein paar nette Demos gegeben &#8211; unter anderem zur automatischen Analyse / Transkription von Audio-Tracks &#8211; echt faszinierend &#8211; man kann inzwischen aus einem WAV-File ein recht gutes MIDI-File machen.</p>
<p>Nat&uuml;rlich wurde auch der Austragungsort der n&auml;chsten Mensch und Computer Tagung vorgestellt &#8211; 2008 werden wir uns in L&uuml;beck wieder treffen &#8211; vom 7.9.-10.9.2008. Aber bis dahin wird sicher noch vieles anderes passieren &#8230; So stay tuned ;-)</p>
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		<title>Mensch und Computer 2007 &#8211; Tag 3</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 15:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bevor ich mit dem Tag 3 beginne noch ein Nachtrag zu Tag 2: Am Abend von Tag 2 fanden Treffen / Mitgliederversammlungen der Fachgruppen im GI Fachbereich Mensch-Computer-Interaktion statt. Ich war zuerst auf der Gr&#252;ndungsversammlung der neuen Fachgruppe Medieninformatik. Interessant war dabei die Diskussion, was denn nun Medieninformatik ist &#8211; Untermenge von MCI &#8211; Obermenge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich mit dem Tag 3 beginne noch ein Nachtrag zu Tag 2: Am Abend von Tag 2 fanden Treffen / Mitgliederversammlungen der Fachgruppen im GI Fachbereich Mensch-Computer-Interaktion statt. Ich war zuerst auf der Gr&uuml;ndungsversammlung der neuen Fachgruppe Medieninformatik. Interessant war dabei die Diskussion, was denn nun Medieninformatik ist &#8211; Untermenge von MCI &#8211; Obermenge von MCI? Was geh&ouml;rt sonst noch alles dazu? Die ganze Informatik? Es wird vermutlich sehr schwer das Feld abzugrenzen. Aber es ist meiner Meinung nach durchaus wichtig, in der GI eine Pr&auml;senz der Medieninformatik zu haben &#8211; gerade im Hinblick auf die verschiedenen Studieng&auml;nge, die unter diesem Label laufen &#8211; und hier (bei den Studieng&auml;ngen) gilt sicher eher ein &#8220;Medieninformatik als Obermenge zu MCI&#8221;. Dann war ich (als Sprecher zwangsweise ;-)) noch auf der Mitgliederversammlung der Fachgruppe Computer-Supported Collaborative Work. Ein sehr konstruktives Treffen mit vielen guten Diskussionen und Ideen &#8211; mehr dazu demn&auml;chst im Protokoll auf der <a href="http://www.fgcscw.gi-ev.de/">Website der Fachgruppe</a>.</p>
<p><b>&#8220;Eine gruppenspezifische Repertory Grid Analyse der wahrgenommenen Attraktivit&auml;t von Universit&auml;tswebsites&#8221;</b> von Marc Hassenzahl und Stephanie Heidecker von der Universit&auml;t Koblenz-Landau &#8211; Das war zwar nicht der Vortrag, warum ich in die Session gegangen bin &#8211; aber sehr interessant &#8211; nicht direkt die Ergebnisse der Analyse &#8211; viele der Ergebnisse h&auml;ngen meiner Meinung nach nicht mit den Websites der Unis zusammen, sondern mit dem was die Bewertenden &uuml;ber die Uni hinter der Website wissen &#8211; es wurden also eher die Unis bewertet als die Websites der Unis-, sondern viel mehr das Analyseverfahren &#8220;Repertory Grid&#8221;. Eine der wichtigsten/interessantesten Eigenschaften der Methode ist, dass sie keine inhaltliche Strukturierung voraussetzt (wie zum Beispiel Frageb&ouml;gen) &#8211; man muss sich also nicht vorher &uuml;berlegen, nach welchen Kriterien die Befragten werten, sondern findet diese (auf eine strukturierte Art als bei Interviews) auch noch heraus.</p>
<p><b>Sens-ation: Eine Plattform zur Entwicklung ubiquit&auml;rer Umgebungen</b> von Christoph Beckmann und Maximilian Schirmer von der Bauhausuniversit&auml;t Weimar &#8211; Eine Awareness-Umgebung (YAAI &#8211; Yet another awareness infrastructure) mit Erweiterungen um ubiquit&auml;re Sensoren und Aktuatoren. Als ein Teil wird Pr&auml;senzawareness unterst&uuml;tzt &#8211; u.a. auch mit Verkn&uuml;pfung zu elektronischen Kalendern &#8211; etwas, das meiner Meinung nach dringend fehlt bei heutigen Pr&auml;senzawareness-Systemen</p>
<p><b>Reflections on our Part and Visions of our Future</b>, ein eingeladener Vortrag der Pr&auml;sidentin der Usability Professionals (UPA) Thyra Rauch von IBM. Sie hat zuerst einen sehr sch&ouml;nen &Uuml;berblick zur Entwicklung der Bedeutung von (Arbeit an) Usability gegeben. Mit Beispielen wie dem von Dell, bei denen die Verbesserung der Usability an der E-Commerce Website zu einem Ansteigen des Umsatzes von 1Mio$/Tag auf 34Mio$/Tag gef&uuml;hrt hat &#8211; vielleicht nicht nur die Verbesserung der Usability? Dann ging es zu verschiedenen Aspekten von Usability (-Engineering). Hier nur ein paar Schnippsel daraus: &#8220;Things that look different should act different. Things that look the same should act the same.&#8221; (Larry Marine). Bei Web-Anwendungen wird immer mehr in kleinen Iterationen ge&auml;ndert &#8211; wenn die &Auml;nderungen keinen oder einen negativen Einfluss auf den Erfolg der Anwendung haben, dann werden sie zur&uuml;ck genommen &#8211; Benutzer merken davon h&auml;ufig gar nichts &#8211; erst wenn man Snapshots einer Website von unterschiedlichen Zeiten nebeneinander legt. Eine Konstante: &#8220;users still are not interested in reading manuals or studying the system, but only in accomplishing their goals&#8221; &#8211; wie auch schon Forschung in den 1980ern gezeigt hat &#8230; Das Beispiel eines neuen Samsung Handys, mit dem man nur noch telefonieren kann &#8211; Werbung &#8220;no games, no camera, &#8230;&#8221; &#8211; mehr Features (die doch nicht genutzt werden) f&uuml;hren n&auml;mlich immer/meist zu geringerer Usability &#8211; Das erinnert mich an meine k&uuml;rzliche Suche nach einem vern&uuml;nftigen neuen Handy OHNE Kamera &#8211; gar nicht so einfach &#8230;</p>
<p><b>&#8220;Kooperatives Arbeiten unter der Lupe&#8221;</b> von Wolfgang Prinz von Fraunhofer FIT. &#8220;Eigentlich sollte man gar nicht mehr so viel &uuml;ber E-Mail machen, sondern mehr &uuml;ber gemeinsame Ablagen &#8230;&#8221; &#8211; da steckt dann ziemlich viel Information drin (die Daten, die man reingesteckt hat und die Handlungen, die man darauf ausgef&uuml;hrt hat). Die Info k&ouml;nnte man nutzen um Kompetenzen und Netzwerke zu identifizieren &#8211; denn die (hierarchischen) Strukturen in den gemeinsamen Ablagen sind nicht immer intuitiv um etwas zu finden und schon gar nicht um einen &Uuml;berblick zu bekommen. Idee: Flexible Zugriffspfade durch Kombination von Inhalten, Strukturen, Personen, Aktivit&auml;ten. Zu diesen Ideen/Anforderungen wird ein sehr nettes Tool vorgestellt, das auf BSCW-Arbeitsbereichen arbeitet.</p>
<p><b>&#8220;Status- und Kontextinformationen f&uuml;r die Telekommunikation im Auto&#8221;</b> von Dagmar Kern von Fraunhofer IAIS (und Partnern von BMW). Problemhintergrund: Nicht nur die Bedienung eines Handys im Auto lenkt ab, sondern auch das Telefonieren an sich &#8211; also sollte man das Telefonieren vielleicht verhindern oder dem Anrufer den Kontext mitteilen sollte, wenn der Fahrer gerade besonders belastet ist. Probleme bei Erkennung des Kontexts, der Weiterleitung der Kontextinformation und der Privatsph&auml;re. Hierzu wurde ein Konzept entwickelt und ein Prototyp erstellt. Ein bisschen wie Pr&auml;senzawareness zu Autofahrern &#8211; manuelles und automatisches Setzen von Statusinformation &#8211; f&uuml;r den Anrufer wurde im Prototypen die Information auch in einem Instant Messaging Client angezeigt.</p>
<p><b>&#8220;Shifts in Significance: How Group Dynamics Improves Group Awareness&#8221;</b> von Christoph Oemig und Tom Gross von der Bauhausuniversit&auml;t Weimar. Probleme bei Awareness-Anwendungen: Privatsph&auml;re, Information-Overload. Idee: Signifikanz einer (Awareness-)Information abh&auml;ngig von der Zeit/Kontext ermitteln und dahingehend filtern. Konkret hier: wie &auml;ndert sich der Informationsbedarf entlang eines Gruppenentwicklungsprozesses.</p>
<p>Und jetzt geht es zu einem gemeinsamen Abendessen &#8211; in der Mensa &#8230;</p>
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		<title>Mensch und Computer 2007 &#8211; Tag 2</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 13:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der zweite Tag der Mensch und Computer Tagung begann nach einer (vom Veranstalter Tom Gross sehr souver&#228;n und unterhaltsam moderierten) Runde von Grussworten mit einem eingeladenen Vortrag von Adrian Cheok, dem Direktor des Mixed Reality Labs in Singapur. Der Vortrag wurde &#252;ber Skype gegeben, was nach anf&#228;nglichen Problemen auch sehr gut klappte. Positiv dabei war, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Tag der Mensch und Computer Tagung begann nach einer (vom Veranstalter Tom Gross sehr souver&auml;n und unterhaltsam moderierten) Runde von Grussworten mit einem eingeladenen Vortrag von Adrian Cheok, dem Direktor des <a href="http://www.mixedrealitylab.org/">Mixed Reality Labs in Singapur</a>. Der Vortrag wurde &uuml;ber Skype gegeben, was nach anf&auml;nglichen Problemen auch sehr gut klappte. Positiv dabei war, dass die Folien und die vielen darin eingebetteten Videos lokal vorlagen &#8211; nur Skype w&auml;re wohl nichts gewesen &#8211; zumindest nicht f&uuml;r &uuml;ber eine Stunde Vortrag.</p>
<p>Inhaltlich fand ich den Vortrag sehr unterhaltsam. Es ging um die Integration von Personen in Virtuelle Realit&auml;ten und umgekehrt. Interessante Beispiele waren die pr&auml;mierte Anwendung &#8220;Human Pacman&#8221; oder &#8220;Age Invaders&#8221;. Alles noch nicht umbedingt mit direktem Anwendungsnutzen &#8211; aber sicher wichtig um die Probleme der Integration von virtueller und realer Welt in Griff zu bekommen.</p>
<p>Interessant waren auch die Beispiele zu &#8220;Remote Hugging&#8221; und &#8220;Remote Touch&#8221;-Armb&auml;ndern. Grunds&auml;tzlich nichts revolution&auml;r Neues, aber eine gute Umsetzung von Awareness-Konzepten mit Konzepten des ubiquit&auml;ren Computings.</p>
<p>Zum Rest der Tagung kann ich nur Ausschnitte berichten, denn es ging mit bis zu acht parallelen Aktivit&auml;ten weiter &#8211; und das zus&auml;tzlich zur ruhigen Minute, die man sich mal mit dem ein oder anderen Kollegen nehmen sollte, den man nur einmal im Jahr sieht.</p>
<p>Also hier also nur ein paar Eindr&uuml;cke und kein umfassender Bericht &#8230;</p>
<p><b>&#8220;Szenariotechniken und agile Softwareentwicklung&#8221;</b> von Matthias Finck und Hartmut Obendorf ehem. von der Universit&auml;t Hamburg &#8211; Hier ging es darum, dass man agile Softwareentwicklung mit m&ouml;glichst schneller Prototypentwicklung mit dem Blick f&uuml;r die Gesamtheit, die Usability Engineering liefern kann, verbinden sollte. Und die beiden Autoren stellen vor, wie man das mit Szenariotechniken machen kann. Interessant waren dabei auch ein paar Gespr&auml;che/Kommentare am Rande des Vortrags: Einerseits wurde bemerkt, dass Szenarien sehr &auml;hnlich zu Patterns sind &#8211; also auch vieles aus der aktuellen Diskussion zur Nutzung von Patterns verwandt ist. Und zur Nutzung von Patterns wird in <a href="http://www.cmi-patterns.org/">einem aktuellen Buch</a> ein dreistufiger (iterativer) Prozess vorgeschlagen: Konzeptentwicklung (mit Pattern), Umsetzung/Programmierung (mit Pattern), Anpassung/Konfiguration (wieder mit Pattern).</p>
<p><b>&#8220;Touristik 2.0: Chancen und Risiken von User-Generated Content f&uuml;r den Online-Reisemarkt&#8221;</b> von Nicole Oberg und Daniel Schmeisser von phaydon (in Zusammenarbeit mit Thomas Cook) &#8211; ein paar interessante Ergebnisse zur Motivation von Benutzern etwas zu Online-Reiseportalen beizutragen bzw. zur Funktionalit&auml;t aktueller Portaler (und die Bewertung dieser Funktionalit&auml;t durch die Benutzer).</p>
<p><b>&#8220;Pr&auml;sentationssoftware: Nutzung und funktionale Anforderungen&#8221;</b> von Meinald Thielsch und Natalie F&ouml;rster von der Universit&auml;t M&uuml;nster &#8211; Eine sehr interessante Umfrage (n>1000) zur Nutzung von Pr&auml;sentationssoftware. Interessant war z.B., dass Keynote-Benutzer die h&ouml;chsten Zufriedensheitswerte hatten ;-) Auch interessant: Ein Wunsch der Nutzer waren &#8220;Referententools&#8221; &#8211; etwas, das sowohl bei Keynote als auch bei Powerpoint (auf dem Mac) schon sehr gut funktioniert. Super gut auch die Frage, was den Zuh&ouml;rern bei computergest&uuml;tzten Pr&auml;sentationen fehlt: 1) Bessere Referenten, 2) Kreativit&auml;t in der Gestaltung, 3) Foliengestaltung, 4) mehr Interaktion, 5) bessere Tonqualit&auml;t &#8211; also alles Dinge, bei denen bessere Werkzeuge nicht unbedingt helfen k&ouml;nnen.</p>
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		<title>Mensch und Computer 2007 &#8211; Tag 1</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 09:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Samstag Abend bin ich in Weimar &#8211; um an der Tagung Mensch und Computer 2007 teilzunehmen. Die Tagungsreihe gibt es seit 2001 und sie fasst die Teiltagungen verschiedener Fachgruppen des Fachbereichs Mensch-Computer Interaktion der Gesellschaft f&#252;r Informatik zusammen, u.a. auch der Fachgruppe CSCW, der ich momentan als Sprecher vorstehe. Was gibt es zu berichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Samstag Abend bin ich in Weimar &#8211; um an der Tagung <a href="http://www.mensch-und-computer.de/mc2007/">Mensch und Computer 2007</a> teilzunehmen. Die Tagungsreihe gibt es seit 2001 und sie fasst die Teiltagungen verschiedener Fachgruppen des Fachbereichs Mensch-Computer Interaktion der Gesellschaft f&uuml;r Informatik zusammen, u.a. auch der <a href="http://www.fgcscw.gi-ev.de/">Fachgruppe CSCW</a>, der ich momentan als Sprecher vorstehe.</p>
<p>Was gibt es zu berichten aus Weimar? Sonntag war Workshop- und Tutorien-Tag &#8211; und ich habe ein Tutorium zum Thema &#8220;Enterprise 2.0&#8243; beigetragen (surprise &#8230;). Der Besuch war sehr gut &#8211; und die Diskussion auch &#8211; vor allem weil sehr viele Praktiker im Tutorium sassen. So waren auch weniger &#8220;akademische&#8221; Klassifizierungen von Bedeutung, sondern mehr die Frage, wie man die Ideen aus dem Web 2.0 und von Social Software nun konkret im Unternehmen nutzen kann, wie man solche Werkzeuge/Ideen am besten einf&uuml;hrt. Also genau meine Linie &#8211; wie man aus CSCW f&uuml;r Enterprise 2.0 lernen kann ;-)</p>
<p>Ein Resumee im Tutorium war, dass bei Enterprise 2.0 Top-Down (Support von oben, Kultur&auml;nderung, Sicherheit geben) und Bottom-Up (Selbstorganisation, Innitiative von unten) zusammen spielen m&uuml;ssen.</p>
<p>Ein anderes Resumee war, dass die Werkzeuge (Wiki oder Blog oder &#8230;) keineswegs festlegen, was man damit unterst&uuml;tzen kann. &Uuml;berhaupt wachsen die Werkzeuge immer weiter zusammen. Es gibt kaum mehr ein &#8220;reinrassiges&#8221; Wiki.</p>
<p>Von besonderem Interesse f&uuml;r die Teilnehmer waren Fallstudien dazu, was man nun mit Wikis, Blogs etc. anfangen kann, wie man sie einf&uuml;hren kann. Hierzu sei auf die <a href="http://www.kooperationssysteme.de/case/">Fallstudiensammlung</a> verwiesen, die wir auf den Webseiten unserer Forschungsgruppe sammeln. Besonders interessant f&uuml;r die Wiki-Nutzung die Fallstudien von <a href="http://www.socialtext.com/node/80">Dresdner Kleinwort Wasserstein</a> und <a href="http://www.e-gineer.com/v2/blog/2007/08/our-intranet-wiki-case-study-of-wiki.htm">Janssen-Cilag (Wiki-basiertes Intranet)</a> &#8211; und nat&uuml;rlich die Fallstudie zu cablecom Schweiz (Wiki/Blog-basiertes Intranet), die aber noch nicht fertiggestellt &#8230; more to come.</p>
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