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	<title>Communixx &#187; email</title>
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	<description>Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung</description>
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		<title>E-Mail-Nutzung und Enterprise 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 18:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit Enterprise 2.0 wird h&#228;ufig und gerne argumentiert, dass ein wichtiges Potential von Wikis und Blogs darin liegt die Zahl der E-Mails zu reduzieren. Suw Charman-Anderson hat im Guardian einen sehr interessanten &#220;bersichtsbeitrag zur E-Mail-Nutzung ver&#246;ffentlicht. Interessant ist zum Beispiel: (&#8230;) It had been assumed that email doesn&#8217;t cause interruptions because the recipient [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit Enterprise 2.0 wird h&auml;ufig und gerne argumentiert, dass ein wichtiges Potential von Wikis und Blogs darin liegt die Zahl der E-Mails zu reduzieren.</p>
<p>Suw Charman-Anderson hat <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2008/aug/28/email.addiction/print">im Guardian einen sehr interessanten &Uuml;bersichtsbeitrag zur E-Mail-Nutzung ver&ouml;ffentlicht</a>. </p>
<p>Interessant ist zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>
(&#8230;) It had been assumed that email doesn&#8217;t cause interruptions because the recipient chooses when to check for and respond to email. But Jackson found that people tend to respond to email as it arrives, taking an average of only one minute and 44 seconds to act upon a new email notification; 70% of alerts got a reaction within six seconds. That&#8217;s faster than letting the phone ring three times. (&#8230;)
</p></blockquote>
<p>Nur gut, dass mein Mail-Client nur alle viertel Stunde beim Server nachfragt ob was Neues da ist ;-)</p>
<p>Bez&uuml;glich einer Verbesserung der Situation durch Blogs/Wikis/RSS frage ich mich allerdings ob wir hier nicht den Teufel mit dem Belzebub austreiben &#8211; So bieten beispielsweise einige in E-Mail-Clients integrierte RSS-Reader an, neue Eintr&auml;ge in RSS-Feeds in der Inbox darzustellen &#8230; Genauso wie bei E-Mail ist also bei der Nutzung anderer Notifikationsmechanismen eine gewisse Selbstdisziplin gefragt.</p>
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		<title>E-Mail Flut &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 07:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[email]]></category>
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		<category><![CDATA[overload]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Idinopulo schreibt in einem aktuellen Blog-Post &#252;ber &#8220;Email overload: what went wrong?&#8221;. Er beginnt mit einem Zitat von Jakob Nielsen von 2000: &#8220;In the long term, we need to remove everything from email that is not in the nature of personal correspondence.&#8221; Genau &#8211; E-Mail sollte wirklich nur f&#252;r pers&#246;nlichen Austausch (1:1) benutzt werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Idinopulo schreibt in <a href="http://michaeli.typepad.com/my_weblog/2008/01/the-plague-of-e.html">einem aktuellen Blog-Post &uuml;ber &#8220;Email overload: what went wrong?&#8221;</a>. Er beginnt mit einem Zitat von Jakob Nielsen von 2000:</p>
<blockquote><p>
&#8220;In the long term, we need to remove everything from email that is not in the nature of personal correspondence.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Genau &#8211; E-Mail sollte wirklich nur f&uuml;r pers&ouml;nlichen Austausch (1:1) benutzt werden. F&uuml;r die Information von Gruppen oder den Austausch von Dokumenten haben wir andere Medien (bzw. sollten wir andere Medien haben). Die letzten Jahre haben viele Vorschl&auml;ge daf&uuml;r gesehen, was einen Teil des Traffics von E-Mail wegnehmen k&ouml;nnte. Aber bislang hat sich noch nichts wirklich durchgesetzt. Meine aktuellen Favoriten in dem Bereich sind Blogs (interne und &ouml;ffentliche), Wikis und Teamr&auml;ume (wie z.B. Lotus Quickr) &#8211; zusammen mit einer vern&uuml;nftigen Awareness-Feed-Unterst&uuml;tzung. So unterst&uuml;tzt die Lotus-Suite beispielsweise, dass E-Mail-Attachments automatisch in den Quickr-Arbeitsbereich kopiert werden und in der Mail durch einen Link darauf ersetzt werden.</p>
<p>Wir experimentieren in der <a href="http://www.kooperationssysteme.de/">Forschungsgruppe</a> selbst seit einiger Zeit damit, wie wir die neuen Medien nutzen k&ouml;nnen/sollen &#8211; und stossen dabei (wie auch bei unseren Beobachtungen in anderen Gruppen) immer wieder auf das Medienwahlproblem: Welches Medium/Werkzeug soll ich f&uuml;r eine bestimmte Kommunikationssituation nun genau benutzen? Woher weiss ich, dass die Information auch wirklich die Empf&auml;nger erreicht?</p>
<p>Die L&ouml;sung dazu besteht meiner Meinung nach aus mehreren Teilen. Hier mal ein paar unvollst&auml;ndige Gedanken dazu:</p>
<ul>
<li>Nat&uuml;rlich brauchen wir eine Entscheidungsunterst&uuml;tzung &#8211; so etwas wie: alles an mehr als zwei Empf&auml;nger soll in den Blog &#8230; oder: keine Attachments in E-Mail
<li>Dazu geh&ouml;rt dann aber auch eine feste Annahme, wie sich bestimmte potentielle Empf&auml;nger informieren &#8211; z.B. dass sie gewisse Blogs regelm&auml;&szlig;ig lesen &#8211; so etwas muss in der Arbeitsgruppe diskutiert und festgelegt werden um eine gewisse Sicherheit zu schaffen
<li>Und schlie&szlig;lich m&uuml;ssen wir in Gedanken von dem &#8220;Ich muss die volle Kontrolle dar&uuml;ber haben, wen eine Nachricht erreicht&#8221; weg &#8230; denn genau das ist der Unterschied zwischen E-Mail und Blogs: Bei dem ersten bestimmt der Absender wer eine Nachricht lesen Kann/muss, bei dem zweiten bestimmt der Empf&auml;nger was er lesen will
<li>&#8230; und noch etwas, das ich bei den eigenen Experimenten erfahren habe (h&auml;ngt eng mit dem vorherigen Punkt zusammen): Wir m&uuml;ssen etwas offener werden bez&uuml;glich der potentiellen Reichweite einer Kommunikation. So ist der Bericht &uuml;ber das Treffen mit meinen Projektpartnern letzte Woche vermutlich wirklich nicht so geheim, dass nur die zwei Personen, denen ich es geschickt h&auml;tte es lesen k&ouml;nnen, sondern ruhig alle, die Zugriff auf einen internen Blog haben &#8211; so etwas schafft dann auch unerwarteten Nutzen &#8230;
</ul>
<p>Zur&uuml;ck zu Idinopulos Blog-Post: Er zitiert noch Zahlen von Radicati Group (zitiert in Wall Street Journal 11/27/07) &uuml;ber die durchschnittliche Zahl von E-Mails, die in Unternehmen t&auml;glich pro Person gesendet und empfangen werden:</p>
<ul>
<li>2007: 142
<li>2008: 156
<li>2009: 177
<li>2010: 199
<li>2011: 228
</ul>
<p>Na hoffen wir, dass die Vorhersage nicht stimmt!</p>
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		<title>Impressionen von den intranet.days 2007</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/05/impressionen-von-den-intranetdays-2007/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/05/impressionen-von-den-intranetdays-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 13:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Groupware]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[email]]></category>
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		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Mittwoch geschrieben war ich diese Woche auf den intranet.days 2007 &#8211; um zuzuh&#246;ren und um selbst was beizutragen. Hier ein paar Impressionen / Eindr&#252;cke von der Veranstaltung. Zuerst einmal zum Organisatorischen: Die Veranstaltung war sehr professionell gemacht und auch der Teilnehmerkreis war &#8220;treffenswert&#8221; &#8211; Intranet-Verantwortliche aus unterschiedlichsten Branchen und Unternehmen. Es war also sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.communixx.de/blog/?p=22">Mittwoch geschrieben</a> war ich diese Woche auf den intranet.days 2007 &#8211; um zuzuh&ouml;ren und um selbst was beizutragen. Hier ein paar Impressionen / Eindr&uuml;cke von der Veranstaltung.</p>
<p>Zuerst einmal zum Organisatorischen: Die Veranstaltung war sehr professionell gemacht und auch der Teilnehmerkreis war &#8220;treffenswert&#8221; &#8211; Intranet-Verantwortliche aus unterschiedlichsten Branchen und Unternehmen. Es war also sehr spannend, den Berichten und Kommentaren in den Vortr&auml;gen und in den Pausen zu folgen.</p>
<p>Zum Social Software Bezug: Ern&uuml;chternd &#8211; Die meisten Intranets sind heute immer noch haupts&auml;chlich &#8220;online Mitarbeiterzeitungen&#8221; und &#8220;editierte Wissensspeicher&#8221; &#8211; es gibt eine (kleine) Menge von Redakteuren, die Inhalte einstellen k&ouml;nnen, und eine gro&szlig;e Menge von Mitarbeitern, die diese Inhalte lesen k&ouml;nnen. Collaboration-Funktionalit&auml;t war bei den Praxisberichten kaum ein Thema. Wenn dann nur in Form von optional (und sehr vorsichtig) eingef&uuml;hrten Foren- und evtl. Wiki-Funktionalit&auml;ten. Mit einer Ausnahme &#8230; <a href="http://www.injelea.de/plog/blog.php/injelea/2007/05/23/leila-summa-cablecom-gmbh-einsatz-von-web-2.0-diensten">Leila Summa von der Cablecom GmbH in der Schweiz berichtete &uuml;ber ihr neues &#8220;IntraWeb 2.0&#8243;</a> &#8211; Ein Intranet, das mehr wie eine Enterprise 2.0 Seite aussieht als wie eine Online-Mitarbeiterzeitung. </p>
<p>Sehr Enterprise 2.0 lastig war auch die Pr&auml;sentation von Peter Sch&uuml;tt &uuml;ber IBMs Intranet und IBMs bald erscheinendes Intranet Produkt Lotus Connections. Die bei IBM genutzten Funktionalit&auml;ten seine: Blogs, Wikis, Tagging (TagClouds f&uuml;r Communities und Personen), Feeds (RSS) und Gelbe Seiten (heissen bei IBM &#8220;Blue Pages&#8221;). Interessant zu den Blue Pages war zu h&ouml;ren, dass der Erfolg von der engen Anwendungsintegration abhing &#8211; d.h. davon, dass alle anderen Anwendungen ihre Informationen automatisch in den Blue Pages abgelegt haben &#8211; und somit der Benutzer nicht mehr viel selbst aktuell halten musste. Zu den Erfolgsfaktoren sagte Herr Sch&uuml;tt, dass es essentiell sei, dass das Unternehmen &#8220;los lassen kann&#8221;, dass ein bisschen organisiertes Chaos erlaubt wird.</p>
<p>Ganz spannend fand ich auch eine Geschichte, die Herr Sch&uuml;tt von seiner Tochter erz&auml;hlte: Sie sei viel online und er habe sie vor kurzen mal gefragt, ob er einen E-Mail Account f&uuml;r sie einrichten solle. Ihre Antwort war: <b>&#8220;E-Mail? Was ist das und wof&uuml;r k&ouml;nnte ich das brauchen?&#8221;</b> &#8230; Ihre Kommunikationsbed&uuml;rfnisse sind mit Blogs, Instant-Messaging etc. v&ouml;llig abgedeckt &#8230; Vieleicht w&auml;chst da eine Generation heran, die eine Chance hat das &#8220;Laster&#8221; E-Mail abzustreifen (bzw. in vern&uuml;nftige Bahnen zur&uuml;ckzudr&auml;ngen und mit anderen Medien sinnvoll zu erg&auml;nzen)?</p>
<p>Eine andere Impression, &uuml;ber die ich berichten m&ouml;chte: <a href="http://www.injelea.de/plog/blog.php/injelea/2007/05/23/intranet.days-helen-day-helen-day-ltd-measuring-the-success-of-an-intranet">Helen Day hat f&uuml;r mich die Aussage zu Intranets des Tages getroffen</a>: <b>&#8220;Don&#8217;t talk to employees about the Intranet, talk to them about their job &#8211; and how you can help them doing it&#8221;</b> &#8230; Wie wahr, wie wahr. Das kann 1:1 auf Groupware, Social Software etc. &uuml;bertragen werden.</p>
<p>Und noch etwas zum Abschluss: Dem eifrigen Mitschreiben bei meiner Erw&auml;hnung der meiner Meinung nach aktuell besten / plastischten Pr&auml;sentation zu &#8220;Was ist Enterprise 2.0&#8243; habe ich entnommen, dass die Pr&auml;sentation noch nicht so bekannt ist. Wenn Sie also ein paar Eindr&uuml;cke dazu bekommen wollen, was Enterprise 2.0 ist, dann empfehle ich die <a href="http://scottgavin.info/?page_id=11">Pr&auml;sentation “Meet Charlie” von Scott Gavin</a>. Als Wissenschaftler ist mir nat&uuml;rlich manches zu einfach gehalten. Insbesondere sagt Scott Gavin recht wenig dazu, was f&uuml;r erfolgreichen Einsatz von Enterprise 2.0 Technologien ben&ouml;tigt wird (hinsichtlich Unternehmenskultur, Motivation etc.). Aber das war ja auch nicht sein Ziel. (Btw: &Uuml;ber Google habe ich neben der Slideshare-Version der Pr&auml;sentation auch eine Powerpoint-Version gefunden &#8230;)</p>
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