<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Communixx &#187; crowdsourcing</title>
	<atom:link href="http://www.communixx.de/tag/crowdsourcing/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.communixx.de</link>
	<description>Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 May 2011 09:07:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>TUM Research Excellence Award 2008</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/04/tum-research-excellence-award-2008/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/04/tum-research-excellence-award-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 15:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[event]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[opensource]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>
		<category><![CDATA[tum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/tum-research-excellence-award-2008/</guid>
		<description><![CDATA[Am Montag (den 21.4.2008) war ich zur Verleihung des &#8220;TUM-Research Excellence Awards in Innovation and Leadership 2008&#8243; eingeladen &#8211; eine sehr spannende Veranstaltung von der TUM und der Peter Pribilla Stiftung in den R&#228;umen der Carl Friedrich von Siemens Stiftung beim Schloss Nymphenburg. Der Titel &#8220;Innovation and Leadership&#8221; klingt sehr BWL-lastig &#8230; und es war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag (den 21.4.2008) war ich zur Verleihung des &#8220;TUM-Research Excellence Awards in Innovation and Leadership 2008&#8243; eingeladen &#8211; eine sehr spannende Veranstaltung von der TUM und der <a href="http://www.pribilla-stiftung.de/">Peter Pribilla Stiftung</a> in den R&auml;umen der Carl Friedrich von Siemens Stiftung beim Schloss Nymphenburg.</p>
<p>Der Titel &#8220;Innovation and Leadership&#8221; klingt sehr BWL-lastig &#8230; und es war auch die Fakult&auml;t f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften der TUM Mitausrichter &#8211; es lohnt sich aber trotzdem weiterzulesen ;-)</p>
<p>Ich m&ouml;chte n&auml;mlich vom Gastvortrag des Abends und vom Vortrag des Preistr&auml;gers berichten.</p>
<p>Der Gastvortrag zum Thema &#8220;Leading Global Innovation&#8221; wurde von Prof. Yves Doz, INSEAD gehalten.<br />
Preistr&auml;ger war <a href="http://drfd.hbs.edu/fit/public/facultyInfo.do?facInfo=ovr&#038;facEmId=klakhani">Karim Lakhani</a>, Harvard Business School. In beiden Beitr&auml;gen ging es um neue Bestrebungen mit Innovation umzugehen (bzw. sie zu erreichen) &#8211; u.a. durch Beteiligung von m&ouml;glichst vielen aus den Unternehmen und von ausserhalb (die vom Web 2.0 bekannte Partizipation f&uuml;r Innovationen). Vor allem Karim Lakhani berichtete &uuml;ber verschiedenste Aspekte im Zusammenhang mit Web 2.0 und Enterprise 2.0. Btw: Karim Lakhani ist u.a. f&uuml;r den ersten und einzigen Harvard Business School Case bekannt, der unter einer Creative Commons Lizenz steht &#8211; zu &#8220;Wikipedia&#8221; &#8211; zusammen mit Andrew McAfee (siehe <a href="http://courseware.hbs.edu/public/cases/wikipedia/">hier</a>).</p>
<p>Ich werde jetzt nicht versuchen die inspirierenden Vortr&auml;ge wiederzugeben, sondern liste nur einige Zitate der beiden Vortragenden auf, die ich mir als merkenswert notiert haben &#8211; und gebe ein paar Kommentare zu den Zitaten.</p>
<ul>
<li>&#8220;management should not be separated from work&#8221;<br />
- In Open-Source Projekten gibt es sehr wohl Hierarchien und Manager &#8211; aber diese &#8220;Manager&#8221; sind gleichzeitig auch Programmierer &#8211; vielleicht ist das ein Erfolgsmodell f&uuml;r Partizipationsmodelle in Unternehmen? So wurde auch argumentiert, dass Hierarchien nicht grunds&auml;tzlich schlecht/demotivierend sein m&uuml;ssen &#8211; wie gesagt: In vielen (erfolgreichen) Open-Source Projekten gibt es auch Hierarchien.</p>
<p><li>&#8220;transaction costs for knowledge transfer can be quite high inside a firm&#8221;<br />
- Das wurde u.a. als Grund daf&uuml;r angegeben, dass es oft billiger/besser ist, Externe anzuheuern um die Kommunikation/den Transfer zu leisten, der im Unternehmen nicht m&ouml;glich ist. Dieses Problem kann und sollte aber l&ouml;sbar / milderbar sein &#8230;</p>
<li>Ein Grund f&uuml;r die hohen Transaktionskosten scheint die fehlende Transparenz zu sein &#8230;<br />
<o></p>
<li>everything is about &#8220;broadcasting&#8221;<br />
- Aus diesem Grund hat Karim Lakhani auch &#8220;Broadcasting&#8221; als wichtiges Konzept bei der Einbeziehung vieler (hier fiel auch der Begriff &#8220;Crowdsourcing&#8221;) genannt und ausgef&uuml;hrt &#8211; u.a. auch am Erfolgs-Beispiel <a href="http://www.innocentive.com/">InnoCentive</a>.</p>
<p><li>&#8220;you only need simple tools &#8211; email lists and repositories&#8221;<br />
- Diese Erkenntnis kommt wieder aus Open-Source-Projekten. Es muss also nicht schwer sein das Broadcasting zu implementieren. Hierzu wurde aber einschr&auml;nkend angemerkt, dass das vielleicht in Open-Source Projekten funktioniert weil alles Relevante sehr gut in Text dargestellt werden kann. Bei anderen Projekten sieht das vielleicht anders aus. Auch zu InnoCentive wurde bemerkt, dass dieser Ansatz nicht 1:1 auf andere Branchen &uuml;bertragbar ist, da Probleme nicht &uuml;berall so wie in der Chemie v&ouml;llig losgel&ouml;st vom Kontext dargestellt und gel&ouml;st werden k&ouml;nnen.</p>
<p><li>&#8220;collaboration cannot be delegated&#8221;
</ul>
<p>Weitere sehr interessante Argumente f&uuml;r die Notwendigkeit von (unternehmens&uuml;bergreifendem) &#8220;Broadcasting&#8221; von Karim waren weiterhin folgende:</p>
<ul>
<li>&#8220;knowledge is distributed&#8221; (Egal welches Unternehmen man w&auml;hlt &#8211; die Mehrzahl der Experten zu einem Thema sitzt ausserhalb des Unternehmens)
<li>&#8220;knowledge is sticky (does not travel well &#8230;)&#8221; &#8211; Dieses Argument von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Eric_von_Hippel">Eric von Hippel</a> (MIT) besagt vereinfacht, dass man Wissen nur schwer (nicht) externalisieren kann &#8211; sowohl bezogen auf die Person an der das Wissen h&auml;ngt als auch auf den Kontext in dem das Wissens steht.
</ul>
<p>Btw: Gerade wurden hier in M&uuml;nchen zwei vom BMBF gef&ouml;rderte Projekte gestartet, die sich mit Partizipationsaspekten beim Innovationsmanagement besch&auml;ftigen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.projekt-genie.de/">GENIE &#8211; Gemeinschaftsgest&uuml;tzte Innovationsentwicklung f&uuml;r Softwareunternehmen
<li><a href="http://www.open-i.org/">OPEN-I &#8211; Open Innovation im Unternehmen</a>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2008/04/tum-research-excellence-award-2008/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>verwandt.de</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/12/verwandtde/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/12/verwandtde/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 20:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[familytree]]></category>
		<category><![CDATA[viralmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/verwandtde/</guid>
		<description><![CDATA[Martin Weigert hat auf seinem Blog zweinull.cc schon Ende November eine Zusammenfassung/Auswahl der beeindruckendsten Webangebote im Jahr 2007 ver&#246;ffentlicht. Besonders interessant ist dabei die Kategorie &#8220;&#220;berraschung 2007 national&#8221;, in der er verwandt.de nennt. Ist auch wirklich interessant &#8211; Ein sehr sch&#246;n gemachte (&#8220;Ajax at its best&#8221;) Site auf der man Stammb&#228;ume eingeben/aufbauen/verwalten kann. Dabei wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.communixx.de/wordpress/wp-content/uploads/verwandt.gif' alt='verwandt.gif' align="left" style="padding-right:10px;" />Martin Weigert hat auf seinem Blog zweinull.cc schon Ende November eine <a href="http://www.zweinull.cc/die-beeindruckendsten-webangebote-im-jahr-2007/">Zusammenfassung/Auswahl der beeindruckendsten Webangebote im Jahr 2007</a> ver&ouml;ffentlicht. Besonders interessant ist dabei die Kategorie &#8220;&Uuml;berraschung 2007 national&#8221;, in der er <a href="http://www.verwandt.de/">verwandt.de</a> nennt.</p>
<p>Ist auch wirklich interessant &#8211; Ein sehr sch&ouml;n gemachte (&#8220;Ajax at its best&#8221;) Site auf der man Stammb&auml;ume eingeben/aufbauen/verwalten kann. Dabei wird meiner Meinung nach das Thema Crowdsourcing / Virale Verbreitung ideal umgesetzt: Jeder (noch lebende, online erreichbare) Eintrag im Stammbaum wird aufgefordert, zu helfen, den Stammbaum vollst&auml;ndiger zu machen (wenn man seine/ihre E-Mail-Adresse angibt). Im Gegensatz zu vielen anderen Web 2.0-Diensten wird hier also nicht nur &#8220;unzusammenh&auml;ngende&#8221; Information gesammelt, sondern gemeinsam etwas &#8220;gr&ouml;&szlig;eres&#8221; aufgebaut &#8211; zum Nutzen aller, die sich beteiligen.</p>
<p>Aber wie Martin Weigert frage ich mich auch, was das Gesch&auml;ftsmodell hinter verwandt.de ist. 7,5 Mio Profile und 500.000 Stammb&auml;ume in einem halben Jahr ist nicht schlecht. Aber ich dachte, dass nach der geplatzten Blase vor ein paar Jahren nicht mehr nur noch die Zahl der Benutzer, sondern ein vern&uuml;nftiges Gesch&auml;ftsmodell z&auml;hlt. Und so interessant verwandt.de auch ist, es ist nicht die Site, auf der man t&auml;glich vorbei schaut. Naja, schau wir mal, was 2008 da bringt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2007/12/verwandtde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buchkommentar &#8211; The Wisdom of Crowds</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/09/buchkommentar-the-wisdom-of-crowds/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/09/buchkommentar-the-wisdom-of-crowds/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 09:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[cooperation]]></category>
		<category><![CDATA[coordination]]></category>
		<category><![CDATA[crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[knowldegmanagement]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/buchkommentar-the-wisdom-of-crowds/</guid>
		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit der Diskussion zum Web 2.0 ist auch immer wieder von Crowdsourcing die Rede, also der Idee &#8220;Aufgaben innerhalb einer Unternehmung an eine bestimmte / unbestimmte breite Masse von Personen auszulagern, die sich zum gr&#246;&#223;ten Teil unentgeltlich einbringen&#8221; (Richter/Koch/Krisch 2007). Folgendes Buch schien mir etwas damit zu tun zu haben: &#8220;The Wisdom of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.communixx.de/wordpress/wp-content/uploads/cover_surowiecki2005.jpg" alt="cover_surowiecki2005.jpg" class="alignleft"/> Im Zusammenhang mit der Diskussion zum Web 2.0 ist auch immer wieder von Crowdsourcing die Rede, also der Idee &#8220;Aufgaben innerhalb einer Unternehmung an eine bestimmte / unbestimmte breite Masse von Personen auszulagern, die sich zum gr&ouml;&szlig;ten Teil unentgeltlich einbringen&#8221; (Richter/Koch/Krisch 2007).</p>
<p>Folgendes Buch schien mir etwas damit zu tun zu haben: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0349117071/communixx">&#8220;The Wisdom of Crowds &#8211; Why the Many Are Smarter Than the Few&#8221; (335 Seiten) von James Surowiecki</a>  ;-). Und kurz zusammengefasst kann ich das Buch nur jedem empfehlen, der mehr dar&uuml;ber wissen will, wie Gruppendynamik, Group-Thinking etc. funktioniert. Surowiecki spricht verschiedene Bereiche an, in denen Gruppen zusammen bessere Ergebnisse bringen als Individuen &#8211; und thematisiert auch warum es hin und wieder nicht klappt. Neben anderem schreibt er &uuml;ber (Koordination) in Verkehr, (Kooperation) im Sport und in der Wissenschaft, in Unternehmen und in Finanzm&auml;rkten.</p>
<p>&Uuml;berhaupt sind Koordination und Kooperation tragende Themen durch das ganze Buch &#8211; und wie Information und Kommunikation sich darauf auswirkt. Ein interessantes Zitat von Surowiecki dazu (S. 137):</p>
<blockquote><p>
Cooperation problems often look something like coordination problems, because in both cases a good solution requires people to take what everyone else is doing into account.
</p></blockquote>
<p>Das klingt doch sehr nach Awareness ;-)</p>
<p>Auch interessant finde ich Surowieckis Aussage zur Nutzung des Potentials der Mitarbeiter in Unternehmen (S. 250):</p>
<blockquote><p>
You do not need a consensus in order, for instance, to tap into the wisdom of a crowd,
</p></blockquote>
<p>Er spielt damit an, dass sich die beteiligten, abgefragten Personen nicht auf eine Antwort einigen m&uuml;ssen &#8211; argumentiert sogar, dass es kontraproduktiv ist, wenn man eine Einigung erzwingt. </p>
<p>Schlie&szlig;lich noch eine weitere Aussage des Buches, die mir aufgefallen ist und die ich in diesem &#8220;Microcontentmanagement&#8221; festhalten m&ouml;chte (S. 264 aber auch sonst &uuml;berall):</p>
<blockquote><p>
And coordination and cooperation problems, as we&#8217;ve seen throughout this book, are surprisingly susceptible to decentralized solutions. More important, perhaps, is that in many cases the relevant knowledge to deal with a problem is in the heads of the workers dealing with it, not their boss&#8217;s. They should have the authority to solve it.
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2007/09/buchkommentar-the-wisdom-of-crowds/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

