<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Communixx &#187; coop</title>
	<atom:link href="http://www.communixx.de/tag/coop/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.communixx.de</link>
	<description>Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 May 2011 09:07:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>COOP2008 &#8211; Web 2.0</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/05/coop2008-web-20/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/05/coop2008-web-20/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 13:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[conference]]></category>
		<category><![CDATA[coop]]></category>
		<category><![CDATA[cscw]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/coop2008-web-20/</guid>
		<description><![CDATA[Irgendwie hat die 8th International Conference on the Design of Cooperative Systems (COOP 2008) das implizite Thema &#8220;Web 2.0 / Enterprise 2.0&#8243;. Schon in den Beitr&#228;gen zu den bisherigen Ereignissen habe ich zu Academia 2.0, Science 2.0 und dem Einsatz von Wikis im Unternehmen geschrieben. Heute (Donnerstag) ging es in den Beitr&#228;gen weiter haupts&#228;chlich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie hat die <a href="http://www.coop08.org/">8th International Conference on the Design of Cooperative Systems (COOP 2008)</a> das implizite Thema &#8220;Web 2.0 / Enterprise 2.0&#8243;. Schon in den Beitr&auml;gen zu den bisherigen Ereignissen habe ich zu Academia 2.0, Science 2.0 und dem Einsatz von Wikis im Unternehmen geschrieben. Heute (Donnerstag) ging es in den Beitr&auml;gen weiter haupts&auml;chlich um das Web 2.0 (und die Ideen dahinter).</p>
<p><b>&#8220;Combining Web 2 and Groupware applications&#8221;, Carsten Ritterskamp, Michael Prilla</b></p>
<p>Die Autoren stellen die Frage: &#8220;Kann Web 2.0 ein Ersatz f&uuml;r traditionelle CSCW Systeme sein&#8221;. Um sich einer Antwort zu n&auml;hern haben sie zuerst einmal die drei Bereiche CSCW, Groupware und Web 2.0 abgegrenzt/charakterisiert:</p>
<ul>
<li>CSCW: goal and work orientation
<li>Groupware: communication and coordination tasks
<li>Web 2.0: playfulness, user experience
</ul>
<p>Sie argumentieren dann f&uuml;r &#8220;meaningful integration&#8221; von Web 2.0 und Collaboration Support Systems (CSS). Kommentar: Ich finde ja, dass das nicht zwei verschiedene Bereiche sind, sondern zwei verschiedene Sichten/Foku auf/f&uuml;r das selbe. Web 2.0 sch&auml;rft den Blick auf Motivation, Spass, Partizipation, CSCW den Blick auf Prozesse, Organisationen. Meiner Meinung nach geht es eher um die Integration von Funktionen, die &uuml;blicherweise in Social Software auftauchen (Tagging, &#8230;) in klassische CSCW Anwendungen bzw um die Integration von Funktionen, die &uuml;blicherweise in CSCW Anwendunen auftauchen in Social Software um sie fit f&uuml;r den Unternehmenseinsatz zu machen.</p>
<p>Diese &#8220;meaningful integration/combination&#8221; stellen die Autoren schlie&szlig;lich noch an zwei Prototypen (im Rahmen des Systems Kolumbus 2) vor: Online Word Processors in Kolumbus, Tagging Metadata for Collaboration Support.</p>
<p>Das Resumee lautete deshalb auch: &#8220;Web 2.0 can enhance Collaborative Apps&#8221;. Wie schon geschrieben: Meiner Meinung nach ist Web 2.0 nicht so sehr eine Anwendung/Klasse von Anwendungen, sondern eher eine Menge von Ideen / Blickrichtungen / Foki &#8211; und diese k&ouml;nnen sehr wohl CSCW Anwendungen helfen besser / benutzbarer / n&uuml;tzlicher zu werden.</p>
<p><b>&#8220;Design Issues for Supporting Collaborative Creativity&#8221;, Thomas Herrmann</b></p>
<p>Idea: &#8220;CSCW features might help to overcome the obstacles of heterogeneous teams (that are needed to achieve (collaborative) creativity)&#8221;</p>
<p>Frage: Welche Anforderungen m&uuml;ssen von Software erf&uuml;llt werden um (kollaborative) Kreativit&auml;t zu unterst&uuml;tzen?</p>
<p>Dazu hat Thomas Herrmann verschiedene Forscher aus dem CSCW Umfeld interviewt (CSCW Forscher deshalb, da wenn die schon nicht mit den Tools zurecht kommen, dann vermutlich auch niemand anderes &#8230;). In den Interviews wurden zum Beispiel verschiedene Typen der Aus&uuml;bung von Kreativit&auml;t und verschiedene Barrieren zur Unterst&uuml;tzung von Kreativit&auml;t identifiziert. </p>
<p>F&uuml;r den speziellen Fall der Unterst&uuml;tzung kollaborativer Gruppen bei der gemeinsamen Erstellung von (SeeMe-)Modellen an gro&szlig;en Wandbildschirmen wurden dann L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten / Designanforderungen (&#8220;design heuristics&#8221;) f&uuml;r die Barrieren hergeleitet / aus den Interviews abgeleitet.</p>
<p><b>&#8220;Collective Interaction &#8211; Let&#8217;s join forces&#8221;, Peter Gall Krogh, Marianne Graves Petersen</b></p>
<p>Collective Interaction &#8230;</p>
<ul>
<li>negotiate shared goal
<li>instrumentalizes collaboration
<li>multiple co-located users engaged in collective action
<li>sharing both one logical input channel and one logical output channel
</ul>
<p>Mit dem iFloor stellt Peter Krogh ein interessantes Werkzeug zur Unterst&uuml;tzung der Kommunikation zwischen Benutzern in einer Bibliothek vor. Mit Squeeze folgt ein weiteres Beispiel aus dem Familienumfeld (&#8220;interactive furniture&#8221;).</p>
<p>Ein interessanter Kommentar: In Bezug auf effektive Nutzung von Informationssystemen sind die Beispiele &#8220;highly inefficient&#8221; &#8211; aber: F&uuml;r den effizienten Zugriff auf Informationen haben wir ja (Desktop-)Computer &#8211; mit den ubiquit&auml;ren L&ouml;sungen soll mal was anderes versucht werden und nicht der Desktop dupliziert werden.</p>
<p><b>&#8220;People Tagging &#038; Ontology Maturing: Towards Collaborative Competence Management&#8221;, Simone Braun</b></p>
<p>Grundidee: Unterst&uuml;tzung von Kompetenzmanagement in Organisationen durch die kollaborative / bottom-up Erstellung von Kompetenz-Ontologien.</p>
<p>Dazu nannte sie unter anderem den Ansatz des &#8220;People Tagging&#8221; (am Beispiel von IBM Fringe), d.h. Personen taggen sich gegenseitig (entsprechend der wahrgenommenen Kompetenzen). Simone Braun nannte verschiedene Nachteile des People Tagging: keine Legitimation, keine Garantie, dass das Ergebnis zum Vokabular des Unternehmens passt, &#8230; &#8211; Meiner Meinung nach sind das alles keine ernsthaften Probleme, sondern eher falsche Erwartungen an das System &#8211; Denn die Strukturlosigkeit ist gerade eine St&auml;rke des Systems &#8211; und vielleicht genau das, was es funktionieren l&auml;sst.</p>
<p>Anforderungen an ein Kompetenzmanagementsystem (nach den Autoren):</p>
<ul>
<li>Bottom-up collection of opinions abut individual competencies
<li>freedom to evolve competence vocabulary
<li>shared vocabulary for comparability
<li>legitimation and commitment by the organization
</ul>
<p>Die Herausforderungen werden als &#8220;collaborative ontology construction problem&#8221; angegangen.</p>
<p>In der L&ouml;sung existieren verschiedene &#8220;formality levels&#8221; (Detailierungsgrade, Formalisierungsgrade) im Informationsraum:</p>
<ul>
<li>topic tags
<li>competency areas
<li>competencies
<li>competency relationships
</ul>
<p>Das finde ich interessant &#8211; also nicht ein zwangsweises Einhalten einer Ontologie, sondern die M&ouml;glichkeit, Tags hinzuzuf&uuml;gen, die dann vielleicht langsam in die Ontologie reinwandern und vielleicht sogar zu Regeln (relationships) f&uuml;hren. Wobei man dazu nat&uuml;rlich wieder Zugriffsrechte/Zugriffspolitiken braucht &#8211; aber dazu gibt es in dem Projekt momentan noch nichts.</p>
<p>Interessante Frage in der Diskussion: &#8220;Mitarbeiter finden keine Zeit ihre eigenen Profile in Yellow Pages Anwendungen zu pflegen &#8211; warum sollten sie Zeit finden die Profile von anderen zu Taggen?&#8221; &#8211; Das geht auf den Grund von Web 2.0 &#8211; Ich glaube eine Antwort darauf w&auml;re, dass man das Taggen so einfach wie m&ouml;glich machen muss (deshalb m&ouml;glichst wenig Struktur) und m&ouml;glichst viel Wert f&uuml;r den taggenden Benutzer bieten sollte (im Sinne von Social Networking Applications, Netzwerkpflege, &#8230;).</p>
<p>Die Idee wurde im Tool SOBOLEO umgesetzt (im Rahmen des <a href="http://mature-ip.eu/">Projektes MATURE</a>).</p>
<p><b>&#8220;From the crowd to communities: New interfaces for social tagging&#8221;, Chao Zhou</b></p>
<p>Frage: &#8220;Why wikis begin to be widely used, but not social tagging?&#8221;</p>
<p>Antwortversuch: Es liegt am (User) Interface! </p>
<p>Deshalb versuchen sie im Projekt die Tag Cloud (als Teil des Interfaces) zu verbessern. Dabei wurde insbesondere die Verbesserung der Sichtbarkeit von Kontexten und Beziehungen verbessert &#8211; vor allem zur Unterst&uuml;tzung von &#8220;kollaborativem Tagging&#8221; (ohne auf die platzverschwendenen Graphen zur&uuml;ckgreifen zu m&uuml;ssen).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2008/05/coop2008-web-20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>COOP2008 &#8211; Awareness, Wikis</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/05/coop2008-awareness-wikis/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/05/coop2008-awareness-wikis/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 May 2008 14:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Awareness]]></category>
		<category><![CDATA[conference]]></category>
		<category><![CDATA[coop]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[wiki]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/coop2008-awareness-wikis/</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Auftakt ging es auf der 8th International Conference on the Design of Cooperative Systems (COOP 2008) mit den Pr&#228;sentationen von Forschungsarbeiten los. Hier ein paar Kommentare zu einigen wenigen der Pr&#228;senatationen. &#8220;Anticipative Awareness in a Groupware System&#8221;, Wolfgang Prinz, Elke Hinrichs, Irina Kireyev Wolfgang Prinz vom Fraunhofer Institut Angewandte Informationstechnik beginnt mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Auftakt ging es auf der <a href="http://www.coop08.org/">8th International Conference on the Design of Cooperative Systems (COOP 2008)</a> mit den Pr&auml;sentationen von Forschungsarbeiten los. Hier ein paar Kommentare zu einigen wenigen der Pr&auml;senatationen.</p>
<p><b>&#8220;Anticipative Awareness in a Groupware System&#8221;, Wolfgang Prinz, Elke Hinrichs, Irina Kireyev</b></p>
<p>Wolfgang Prinz vom Fraunhofer Institut Angewandte Informationstechnik beginnt mit einem Bericht &uuml;ber verschiedene Awareness Features (am Beispiel von BSCW) &#8211; mit diesen Features kann man sehen, was konkret passiert ist. Es ist heute aber nicht m&ouml;glich zu spezifizieren, was passieren sollte &#8211; und einen Hinweis zu erhalten, wenn das nicht passiert (z.B. Studenten, die ein Papier nicht gelesen haben; Projektpartner, die ein Dokument nicht hochgeladen haben &#8230;): &#8220;Awareness about things that did no happen&#8221;</p>
<p>Dies wurde in Form von &#8220;Expectations&#8221; in BSCW eingebaut &#8211; Zu Expectations k&ouml;nnen Participants (Individuen, Gruppen, Rollen), Activities und Artifacts zugeordnet werden.</p>
<p>Interessant: Es ist m&ouml;glich eigene Expectations f&uuml;r andere Sichtbar zu machen; ein anderes Feature: E-Mail an alle, die eine Expectation erf&uuml;llt bzw. nicht erf&uuml;llt haben.</p>
<p><b>&#8220;The Wiki as an Integrative Tool in Project Work&#8221;, Birgit Rognebakke Krogstie</b></p>
<p>In diesem Beitrag wurde &uuml;ber die Nutzung von Wikis in Software-Engineering-Projekten berichtet.</p>
<p>Ein paar interessante Erkenntnisse aus der Beobachtung:</p>
<ul>
<li>Wikis wurden haupts&auml;chlich f&uuml;r &#8220;Integration&#8221; genutzt
<ul>
<li>Integration zwischen sozialen und zielorientierten Aktivit&auml;ten
<li>Integration zwischen Information im Team und ausserhalb des Teams
<li>Integration zwischen verschiedenen Artefakten
</ul>
<li> Wikis dienten verschiedenen Zielen
<ul>
<li>&#8220;knowledge repository&#8221;
<li>&#8220;stage&#8221;
<li>&#8220;coordination mechanism&#8221;
<li>&#8220;shared workspace&#8221;
</ul>
<li>Wikis wurde nicht f&uuml;r soziale Interaktion genutzt &#8211; also eigentlich keine &#8220;Social Software&#8221; &#8211; aber das lag wohl auch daran, dass die Teams nicht verteilt waren &#8211; F&uuml;r soziale Interaktion wurden genutzt IM, F2F, &#8230;
</ul>
<p><b>&#8220;Proliferation in Enterprise Wikis&#8221;, Hans-J&ouml;rg Happel</b></p>
<p>Herr Happel vom FZI in Karlsruhe berichtete &uuml;ber Erkenntnisse aus der Untersuchung der Nutzung von Wikis in Unternehmen. Seine Forschungsfrage war: &#8220;What problems occur when enterprise wikis grow and how are they adressed?&#8221;.</p>
<p>Zuerst verglich er Enterprise Wikis mit Wikipedia:</p>
<ul>
<li>Wikipedia: klare Struktur (Lexikon), klare Namens- und Linkkonventionen, grosse Benutzerbasis
<li>Enterprise Wikis: keine so klare Struktur, teilweise hierarchische (Unter-)Strukturen, Frage: &#8220;where to put what?&#8221;, kleine Benutzerbasis
</ul>
<p>Wegen dieser Unterschiede finden sich in Unternehmenswikis auch andere Probleme als in Wikipedia. So scheint das Hauptproblem &#8220;profileration&#8221; (wegen des Wachstums) zu sein. Also eine schwindende Qualit&auml;t der Struktur, ein schwieriger werden des Findens von Inhalten oder von Seiten auf denen Inhalte aufgenommen werden sollten.</p>
<p>L&ouml;sung dazu scheint &#8220;gardening&#8221; zu sein &#8211; Zus&auml;tzlich werden als L&ouml;sung auch vorbeugende Massnahmen angegeben:</p>
<ul>
<li>&#8220;employee training&#8221;
<li>&#8220;quality standards, rules&#8221;
<li>&#8220;tagging, categorization&#8221;
<li>&#8220;use of templates&#8221;
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2008/05/coop2008-awareness-wikis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>COOP2008 &#8211; Science 2.0</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/05/coop2008-science-20/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/05/coop2008-science-20/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 May 2008 08:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Science 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[conference]]></category>
		<category><![CDATA[coop]]></category>
		<category><![CDATA[escience]]></category>
		<category><![CDATA[science]]></category>
		<category><![CDATA[science2.0]]></category>
		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/coop2008-science-20/</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Workshoptag am Dienstag begann die &#8220;8th International Conference on the Design of Cooperative Systems (COOP 2008)&#8221; heute mit einem eingeladenen Vortrag von Rob Procter. Rob Procter ist Direktor des National Center for e-Social Sciences (NCeSS) an der Manchester University in England. Aufgabe des Centers ist es e-Science in den Social Sciences zu entwickeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a href="http://www.communixx.de/index.php/coop2008-workshop-academia-20/">Workshoptag am Dienstag</a> begann die &#8220;8th International Conference on the Design of Cooperative Systems (COOP 2008)&#8221; heute mit einem eingeladenen Vortrag von Rob Procter. Rob Procter ist Direktor des <a href="http://www.ncess.ac.uk/">National Center for e-Social Sciences (NCeSS)</a> an der Manchester University in England. Aufgabe des Centers ist es e-Science in den Social Sciences zu entwickeln &#8211; also sowohl Werkzeuge (zur gemeinsamen Analyse von Daten als auch zum Sammeln von Daten) als auch eine grunds&auml;tzliche Weiterentwicklung wissenschaftlichen (Zusammen-)Arbeitens in diesem Bereich (durch Beantwortung von Fragen nach Vertrauen, Copyright etc).</p>
<p>Rob hat zuerst die &#8220;e-Science&#8221; Vision in England (von John Taylor) wiederholt:</p>
<blockquote><p>
&#8220;e-Science is about global collaboration in key areas of science and the next generation of infrastructure that will enable it.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Diese Infrastruktur ist als &#8220;the Grid&#8221; bekannt &#8211; aber heute auch immer mehr als &#8220;e-Infrastructure&#8221;. Hinter diesen beiden Begriffen verstecken sich auch zwei grunds&auml;tzlich unterschiedliche Herangehensweisen:</p>
<ul>
<li>&#8220;The Grid = Computer scientists blueprint for a perfect distributed infrastructure&#8221; &#8211; Dieses Ziel top-down eine &#8220;perfekte&#8221; L&ouml;sung zu erreichen beinhaltet das Problem, dass es sehr (zu) lange dauert, bis etwas Benutzbares zur Verf&uuml;gung steht
<li>Stattdessen wird heute unter dem Begriff &#8220;Science 2.0&#8243; ein auf Web 2.0 Werkzeugen basierender bottom-up Ansatz verfolgt: &#8220;&#8216;grass roots&#8217; led appropriation of e-Science technologies&#8221;, &#8220;Science 2.0 has facilitated a cooperative approach to build a research infrastructure&#8221;
</ul>
<p>Rob verwendete im Zusammenhang mit Science 2.9 den Begriff &#8220;collaborative systems building&#8221; &#8211; das Ergebnis ist sicher nicht so perfekt wie &#8220;the Grid&#8221;, aber es sind sehr viele Aktivisten beteiligt und die (Zwischen-)Ergebnisse sind sofort benutzbar.</p>
<p>Beispiele f&uuml;r Science 2.0 Dienste, die Rob genannt hat: Swivel, Slideshare, MyExperiment, Jove, UsefulChem, OpenWetWare, ManyEyes, MapTube, NewScientistTech</p>
<p>Am Ende ein Veranstaltungshinweis von Rob: 4th International Conference on e-Social Science in Manchester (18-20 June 2008): http://www.ncess.ac.uk/events/conference/</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2008/05/coop2008-science-20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

