Communixx

Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung ... und etwas Privates

(Pro)Lehre …


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Zu (Hochschul-)Lehre gehört mehr als nur “fachlich gut zu sein”. An der Technischen Universität München gibt es aus diesem Grund schon seit 1994 ein Programm, in dem Habilitanden mit Themen wie Rhetorik und Didaktik konfrontiert werden - ProLehre
… An diesem zweijährigen Programm durfte ich von 2001 bis 2003 teilnehmen. Auf dieser Seite finden sich verschiedene Informationen und Links die ich im Zusammenhang mit ProLehre oder ausserhalb davon zum Thema (Hochschul-)Lehre gesammelt habe - Viel Spass dabei.

Hier gleich eine Buchempfehlung (aus dem ProLehre-Team):

Adi Winteler: Professionell lehren und lernen. Ein Praxisbuch für Universität und Schule.



Jedem, der selbst lehrt, seien die “Lehrmails” von Dr.-Ing. Christoph Bartscherer empfohlen - die verschiedene Anregungen zur Gestaltung von Lehre enthalten. Noch eine Empfehlung zum “Konsum” der Lehremails - um Christoph zu zitieren: “Diese Mails müssen häppchenweise gelesen werden - nur so können sie ihre Wirkung entfalten“.

Eine Sammlung von Zitaten und Informationen zur “Rede”.

Und dann natürlich …

Zitate (zur (Hochschul-)Lehre)

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“Ein Auftritt ohne Lampenfieber ist wie eine Liebe ohne Gefühl.”
(Sammy Davis jr.)

Tell me - and I will forget,
Show me - and I will remember,
Involve me - and I will know.
- Konfuzius

Beschreibung einer neuen Lehrtechnologie (”Didachographie”) durch Comenius 1657

  • Mit einer kleinen Menge Lehrender können weit mehr unterrichtet werden als bei den jetzt üblichen Unterrichtsverfahren.
  • Die Schüler werden wirklich etwas lernen
  • denn der Unterricht hat Niveau und ist attraktiv.
  • Auch wer weniger begabt ist oder langsamer auffasst, wird einen Bildungserfolg erzielen.
  • Und schließlich werden auch die glücklich mit dem Lehren werden, die nicht für diesen Beruf geschaffen sind: Weil jemand nicht so sehr auf die eigene Fähigkeit angewiesen ist, was und wie er unterrichten soll, als dass er vielmehr den vorbereiteten Unterricht - wobei auch die Medien vorbereitet sind und zur Verfügung stehen - der Jugend nahebringen und einflößen wird.

Ähnliche Argument werden heute bei Computerbasierten-Lehr/Lernverfahren angebracht … Comenius meinte damit natürlich die “neue” Medientechnologie des 17ten Jahrhunderts - den Buchdruck bzw. das Buch …

  • “Das Allgemeine wird nicht dadurch gelernt, dass wir allgemeine Regeln lernen. - Nein! Es wird dadurch gelernt, dass wir Beispiele verarbeiten und aus diesen Beispielen die Regeln selbst produzieren.” (Manfred Spitzer, 2002, S. 76)

Zitate / Wichtige oder interessante Aussagen

  • “Verständlichkeit” steht auf vier Säulen
    • Einfacheit (in der sprachlichen Formulierung)
    • Gliederung-Ordnung (im Aufbau des Textes/Vortrags)
    • Kürze-Prägnanz (statt weitschweifiger Ausführlichkeit)
    • Zusätzliche Stimulanz (anregende Stilmittel)

    (siehe hierzu das “Hamburger Verständlichkeitskonzept” von Langer, Schulz von Thun und Tausch)

  • Man kann nicht Nicht-Kommunizieren.
    Dieses Zitat von Watzlawik bezieht sich darauf, dass nicht nur intentional und mit Worten kommuniziert werden kann, sondern jederzeit Informationen ausgesandt werden, die als Kommunikation verstanden werden können - d.h. die Information von Person A an Person B übertragen.

  • Man kann nicht Kommunizieren.
    Wenn man Kommunikation nicht wie Watzlawik betrachtet (Übertragung von Information von A nach B), sondern Kommunikation als die Übertragung von Ideen/Bildern von einem Kopf in einen anderen sieht, dann muss festgestellt werden, dass dies nicht 1:1 möglich ist …

Und auch eine Buchempfehlung:

Friedemann Schulz von Thun: Miteinander Reden, Band 1.

Friedemann Schulz von Thun: Miteinander Reden, Band 2.

Friedemann Schulz von Thun: Miteinander Reden, Band 3.

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