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	<description>Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung</description>
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		<title>Buchkritik &#8211; Outlier &#8211; The Story of Success</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 09:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Titel &#8220;Outliers &#8211; The Story of Success&#8221; muss man doch unbedingt lesen ;-) Vor allem dann, wenn er von einem meiner Lieblingsautoren Malcolm Gladwell kommt &#8211; der mich schon mit seinen Werken &#8220;The Tipping Point&#8221; und &#8220;Blink!&#8221; &#252;berzeugt hat. Leider musste das Buch ziemlich lange auf meinem &#8220;Still-to-read&#8221;-Stapel warten, bis es endlich dran kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Titel <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0141043024/communixx">&#8220;Outliers &#8211; The Story of Success&#8221; muss man doch unbedingt lesen ;-) Vor allem dann, wenn er von einem meiner Lieblingsautoren Malcolm Gladwell kommt &#8211; der mich schon mit seinen Werken <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0316679070/communixx">&#8220;The Tipping Point&#8221;</a> und <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0316010669/communixx">&#8220;Blink!&#8221;</a> &uuml;berzeugt hat.</p>
<p>Leider musste das Buch ziemlich lange auf meinem &#8220;Still-to-read&#8221;-Stapel warten, bis es endlich dran kam &#8230; </p>
<p>Nach dem Lesen kann ich zusammenfassend sagen: Echt gut &#8211; kommt meiner Meinung nach nicht an &#8220;The Tipping Point&#8221; ran, liefert aber wieder einiges an &#8220;Food for Thought&#8221; &#8211; nat&uuml;rlich in der typisch amerikanischen Art, die Fakten mit leicht verdaulichen Geschichten verbindet (muss man nat&uuml;rlich m&ouml;gen).</p>
<p>Zum Inhalt: Malcom Gladwell geht in seinem Buch dem Thema &#8220;Erfolg&#8221; nach &#8211; genauer gesagt der Frage, was die Gr&uuml;nde/Ausl&ouml;ser von Erfolg sind. Eine Kernaussage dabei ist, dass es die &#8220;(statistischen) Ausrei&szlig;er&#8221; (outliers), d.h. Erfolg einfach nur wegen pers&ouml;nlicher F&auml;higkeiten nicht gibt. Erfolg basiert immer auf vielen Faktoren, neben g&uuml;nstigen Rahmenbedingungen vor allem der Ansammlung von kleinen Vorteilen (&uuml;ber harte Arbeit).</p>
<p>Zuerst untersucht Gladwell dazu den Einfluss von Intelligenz auf Erfolg &#8211; Intelligenz gemessen im IQ. Ergebnis der Betrachtungen ist, dass der IQ nicht direkt mit Erfolg korreliert. D.h. ein h&ouml;herer IQ bedeutet nicht automatisch (auch nicht statistisch) mehr Erfolg. Wie mit vielen anderen messbaren Eigenschaften (z.B. der Gr&ouml;&szlig;er bei Baskeballspielern oder der Fitness bei Sportlern) gibt es zwar einen Schwellwert, den man mindestens haben sollte. Wenn man diesen Schwellwert erreicht hat, dann gibt es aber keine Unterschiede mehr bei unterschiedlichem IQ. (Ein Beispiel, das Gladwell dazu nennt ist, dass Einstein einen IQ von 150 hat, und dass jemand mit einem IQ von 190 nicht per se besser ist als Einstein.) </p>
<p>&Uuml;berhaupt ist der (messbare) IQ vielleicht nicht das f&uuml;r Erfolg relevante Mass. Aber jedes andere messbare Mass ist auch nicht passend. Nach Gladwell sind viel viel wichtiger als irgendwelche konkrete Eigenschaften, die man hat (sobald man den notwendigen Schwellwert &uuml;berschritten hat), die M&ouml;glichkeiten und die &Uuml;bung, die man hatte. Also z.B., dass man zum richtigen Zeitpunkt geboren wurde und damit zur richtigen Zeit die M&ouml;glichkeiten hatte, sich mit einem Thema zu besch&auml;ftigen. Auch hier f&auml;llt Erfolg nicht vom Himmel. Interessant ist, dass man wohl etwa 10.000 Stunden &Uuml;bung braucht um in irgendeinem Feld sehr gut zu werden. Dies illustriert Gladwell an verschiedenen Beispielen &#8211; von Bill Gates (10.000 Stunden Programmier&uuml;bung) bis zu den Beatles (10.000 Stunden Praxis auf der B&uuml;hne). Neben den Beispielen belegt Gladwell die Aussage mit den 10.000 Stunden mit einer Studie unter den Studenten einer Musikhochschule.</p>
<p>Als Zusammenfassung des ersten Teils des Buches m&ouml;chte ich Gladwell selbst zitiert: &#8220;success arises out of the steady accumulation of advantages&#8221;</p>
<p>Im zweiten Teil des Buches stellt Gladwell die Frage, ob Frage ob &#8220;cultural legacies&#8221; (traditions and attitudes we inherit) Einfluss auf Erfolg nehmen k&ouml;nnen &#8211; also vielleicht Teil der akkumulierten Vorteile sein k&ouml;nnen.</p>
<p>Dabei berichtet er noch mehr als im ersten Teil &uuml;ber Geschehnisse und wie sich diese erkl&auml;ren lassen &#8211; u.a. im Bereich von Flugunf&auml;llen. Auf der Seite der Theorie werden verschiedene Dimensionen aus den Studien von <a href="http://www.geert-hofstede.com/">Geert Hofstede</a> pr&auml;sentiert &#8211; u.a. der Power Distance Index (PDI).</p>
<p>Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Erkl&auml;rungen f&uuml;r die kulturellen Unterschiede: Der Fleiss der Chinesen (Asiaten) kommt vom Reisanbau &#8211; Hier ist man das ganze Jahr &uuml;ber ganztags besch&auml;ftigt &#8211; im Vergleich zum Ackerbau in Europa, wo man schon mal den ganzen Winter faulenzen konnte und auch sonst zwischen Aussaat und Ernte das Feld f&uuml;r sich alleine lassen konnte ohne die Ernteertr&auml;ge sehr zu beeinflussen.</p>
<p>Auch hier ist also die Aussage, dass nicht die Kultur Einfluss auf Erfolg hat, sondern die Kultur (akkumulierte Erfahrungen) h&ouml;chstens Einfluss darauf haben, wie willig/fleissig man arbeitet &#8211; und es wieder haupts&auml;chlich die &Uuml;bung/Arbeit ist, die Erfolg determiniert.</p>
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		<title>Die Weihnachtsgeschichte im Web 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 10:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F&#252;r die, die es noch nicht kennen: Folgendes YouTube-Video zeigt, wie die Weihnachtsgeschichte mit Hilfe von Web 2.0 Diensten ablaufen k&#246;nnte. Interessant finde ich dabei, dass das Video (und damit die Dienst- und Funktionalit&#228;tsauswahl) gerade jetzt g&#252;ltig ist. In sechs Monaten oder zum n&#228;chsten Weihnachten wird es uns wohl schon v&#246;llig veraltet vorkommen. Bin also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&uuml;r die, die es noch nicht kennen: Folgendes YouTube-Video zeigt, wie die Weihnachtsgeschichte mit Hilfe von Web 2.0 Diensten ablaufen k&ouml;nnte.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vZrf0PbAGSk?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/vZrf0PbAGSk?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Interessant finde ich dabei, dass das Video (und damit die Dienst- und Funktionalit&auml;tsauswahl) gerade jetzt g&uuml;ltig ist. In sechs Monaten oder zum n&auml;chsten Weihnachten wird es uns wohl schon v&ouml;llig veraltet vorkommen. Bin also gespannt auf dasselbe Video im Dezember 2011.</p>
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		<title>Buchkritik &#8211; Deutsch f&#252;rs Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 12:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Deutsch f&#252;rs Leben &#8211; was die Schule zu lehren verga&#223;&#8221; &#8211; so hei&#223;t ein Buch von Wolf Schneider, das sich letztes Weihnachten auf meinem Geschenketisch fand, und das inzwischen auf meinem Still-to-Read-Stapel weit genug nach oben gekommen war, um Beachtung zu finden. Und ich muss sagen: Wirklich lesenswert! Wolf Schneider ist erfolgreicher Autor verschiedener B&#252;cher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Deutsch f&uuml;rs Leben &#8211; was die Schule zu lehren verga&szlig;&#8221; &#8211; so hei&szlig;t ein <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499196956/communixx">Buch von Wolf Schneider</a>, das sich letztes Weihnachten auf meinem Geschenketisch fand, und das inzwischen auf meinem Still-to-Read-Stapel weit genug nach oben gekommen war, um Beachtung zu finden. </p>
<p>Und ich muss sagen: Wirklich lesenswert!</p>
<p>Wolf Schneider ist erfolgreicher Autor verschiedener B&uuml;cher zu Sprach- und Stillehre. In diesem Buch pr&auml;sentiert er in der Form von 50 Regeln Tipps und Empfehlungen f&uuml;r den Umgang mit der deutschen Sprache. Darunter findet sich sowohl Altbekanntes in anschaulich aufbereiteter und mit vielen (Negativ-)Beispielen erg&auml;nzter Form, als auch wirkliche Neuigkeiten (f&uuml;r mich). Nachfolgend ein paar Dinge, die mir besonders aufgefallen sind.</p>
<p>Die 12-Silben Regel (Regel 18): Ein Autor soll sich h&uuml;ten, das logisch oder psychologisch Zusammengeh&ouml;rige in einem Satz um mehr als 12 Silben auseinanderzurei&szlig;en, wie die Grammatik es mittels (geschachtelter) Nebens&auml;tze durchaus erlaubt. Warum 12 Silben? Das hat damit zu tun, was der Mensch durchschnittlich in 3 Sekunden lie&szlig;t und so f&auml;hig ist zu speichern.</p>
<p>Ein Negativbeispiel dazu (S. 81): &#8220;Mithin wird dieser Streik, der zu vermeiden gewesen w&auml;re, h&auml;tte man entweder den Schlichterspruch von 5,4 Prozent bei verl&auml;ngerter Tariflaufzeit oder das Arbeitgeberangebot von 4,8 Prozent bei erh&ouml;hten Sockelbetr&auml;gen zu Gunsten der niedrigen Lohn- und Gehaltsstufen akzeptiert, voll auf dem R&uuml;cken der B&uuml;rger ausgetragen.&#8221;</p>
<p>Soweit noch keine &Uuml;berraschungen. In Regel 27 schl&auml;gt Schneider nun aber als eine L&ouml;sungsm&ouml;glichkeit zu Regel 18 vor, &#8220;Die beiden H&auml;lften des Verbums zusammenziehen&#8221;. Er spricht das Umklammerungsgesetz an, das ich auch noch aus der Schule kenne: Besteht das Verb aus zwei H&auml;lften, so umklammern diese H&auml;lften das Objekt und die Umstandsangaben. Beispiel: &#8220;Ich habe den einzigen Schl&uuml;ssel zu meinem Auto gestern irgendwo im Wald verloren&#8221;. &Uuml;berraschend f&uuml;r mich war die Aussage, dass man konform zur deutschen Grammatik die beiden H&auml;lften durchaus zusammen ziehen darf. Wir m&uuml;ssen gar nicht schreiben: &#8220;Sie w&auml;ren gerne von ihren goldenen St&uuml;hlen aufgestanden&#8221;, sondern k&ouml;nnen schreiben &#8220;Sie w&auml;ren gerne aufgestanden von ihren goldenen St&uuml;hlen&#8221; (so schreibt auch Heinrich Heine). Und ich habe bisher immer gedacht, ich mache etwas falsch, wenn ich die leichter verst&auml;ndliche Variante w&auml;hle.</p>
<p>Interessant auch die Regel 36: &#8220;Alle sieben Satzzeichen verwenden&#8221;. Jedes richtig gesetzt Komma ist eine Lesehilfe, aber auch die f&uuml;nf nur sehr selten genutzten Satzzeichen Fragezeichen, Ausrufungszeichen, Doppelpunkt, Semikolon und Gedankenstrich, k&ouml;nnen helfen, einen Text lesbarer zu machen.</p>
<p>Sehr erhellend fand ich schlie&szlig;lich die Regel 38: &#8220;Ziffern sinnvoll einsetzen&#8221;. Auch ich hatte irgendwie aus der Schule mitgenommen, dass man Zahlen grunds&auml;tzlich ausschreibt, es sei denn sie enthalten ein &#8220;und&#8221;. Dann darf (bzw. sollte) man sie in Ziffern schreiben. Schneider stellt das etwas differenzierter dar. So ist seine Hauptregel, dass die Verwendung konsistent sein soll. Ein &#8220;von 11 auf dreizehn Prozent&#8221; soll es in Texten also nicht geben. Auch empfielt Schneider eine gezielte Verwendung der verschiedenen Darstellungsformen um zusammengeh&ouml;rige Zahlen zu kennzeichnen. Ein Beispiel: &#8220;Von 19 Ministern sind binnen achtzehn Monaten 9 ausgeschieden&#8221; ist besser als &#8220;Von 19 Ministern sind binnen 18 Monaten 9 ausgeschieden&#8221;.</p>
<p>Insgesamt liefert Schneider ein sehr gut lesbares Buch mit vielen n&uuml;tzlichen Tipps f&uuml;r die t&auml;gliche Praxis. Und auch wenn ich sicher noch nicht alles einhalte, was Wolf Schneider empfiehlt, so merke ich inzwischen doch schon, dass ich meine Texte an der ein oder anderen Regel pr&uuml;fe und verbessere.</p>
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		<title>Science Has Only Two Legs</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 10:09:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; unter diesem Titel stand das Editorial der Zeitschrift Communications of the ACM im September 2010 (von Moshe Y. Vardi, DOI: 10.1145/1810891.1810892). Als &#8220;Hobby-Wissenschaftstheoretiker&#8221; hat mich das nat&#252;rlich sofort neugierig gemacht. Die &#8220;urspr&#252;nglichen&#8221; zwei S&#228;ulen (im Englischen: legs oder pillars &#8211; &#8220;bipedal nature of science&#8221;) von Wissenschaft (bzw. der wissenschaftlichen Methoden) sind in diesem Zusammenhang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; unter diesem Titel stand das <a href="http://doi.acm.org/10.1145/1810891.1810892">Editorial der Zeitschrift Communications of the ACM im September 2010 (von Moshe Y. Vardi, DOI: 10.1145/1810891.1810892)</a>. Als &#8220;Hobby-Wissenschaftstheoretiker&#8221; hat mich das nat&uuml;rlich sofort neugierig gemacht.</p>
<p>Die &#8220;urspr&uuml;nglichen&#8221; zwei S&auml;ulen (im Englischen: legs oder pillars &#8211; &#8220;bipedal nature of science&#8221;) von Wissenschaft (bzw. der wissenschaftlichen Methoden) sind in diesem Zusammenhang <b>Theorie</b> (oder Modell) und <b>Experiment</b>. Eine wissenschaftliche Theorie ist ein erkl&auml;rendes Rahmenwerk f&uuml;r eine Menge von (nat&uuml;rlichen) Ph&auml;nomenen (Beschreibung von Ursache/Wirkungs-Zusammenh&auml;ngen). Um n&uuml;tzlich zu sein sollte eine Theorie existierende Beobachtungen erkl&auml;ren und zugleich Vorhersagen f&uuml;r zuk&uuml;nftige Beobachtungen machen. Experimente werden genutzt um Theorien zu pr&uuml;fen oder zu falsifizieren, oder auch um Daten f&uuml;r die Aufstellung einer neuen Theorie zu gewinnen.</p>
<p>Moshe Vardi f&uuml;hrt in seinem Editorial nun aus, dass in letzter Zeit vor allem in Informatik-Kreisen immer mehr von einer dritten und sogar vierten S&auml;ule der Wissenschaft gesprochen wird.</p>
<p>Die dritte S&auml;ule (&#8220;third leg of science&#8221;) sei &#8220;computational science&#8221; oder einfach nur &#8220;computation&#8221; mit den Beispielen der numerischen L&ouml;sung komplizierter Gleichungssysteme und der massiven analytischen Simulationen.</p>
<p>Als vierte S&auml;ule wird hin und wieder zus&auml;tzlich die &#8220;usage of advanced computing capabilities to manipulate and explore massive datasets&#8221; genannt &#8211; also Data Mining im weitesten Sinne.</p>
<p>Aber erweitert das wirklich die auf Theorie und Experiment basierende Wissenschaft? Meiner und Vardis Meinung nach nicht. Denn bei beiden &#8220;neuen S&auml;ulen&#8221; geht es doch eigentlich &#8220;nur&#8221; um neue Methoden zur Darstellung von Theorien/Modellen und zur Generierung von Vorhersagen daraus. </p>
<p><a href="http://www.wired.com/wiredscience/2009/11/the-third-leg-of-science/">Rhett Allain schreibt dazu sehr sch&ouml;n im Wired Blog</a>: &#8220;It is important to remember the bipedal nature of science. Create models. Compare models with real life. Maybe the model is a conceptual model, maybe it is a model based on vector calculus, maybe it is a calculation in phython. They are all models. There is no third leg.&#8221;</p>
<p>Interessant ist f&uuml;r mich eher die Diskussion, wie konstruktionistische Methoden in die Wechselwirkung zwischen Theorie und Experiment einzuordnen sind. Aber das ist Stoff f&uuml;r einen andere Post.</p>
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		<title>Buchkommentare Kleiner Bruder und Lost Symbol</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 18:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein letzter Buchkommentar auf diesem Blog ist schon wieder etwas her. Das heisst nat&#252;rlich nicht, dass ich in der Zwischenzeit nichts (privates) gelesen h&#228;tte &#8230; So sind unter anderem &#8220;Shadow Puppets&#8221;, &#8220;First Meetings&#8221; und &#8220;Rebekah&#8221; von Orson Scott Card von meinem Still-Too-Read-Stapel ins B&#252;cherregal gewandert. Alles gewohnte Card-Qualit&#228;t! Besonders spannend ist dabei &#8220;First Meetings&#8221; in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein letzter Buchkommentar auf diesem Blog ist schon wieder etwas her. Das heisst nat&uuml;rlich nicht, dass ich in der Zwischenzeit nichts (privates) gelesen h&auml;tte &#8230; So sind unter anderem <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0765340054/communixx">&#8220;Shadow Puppets&#8221;</a>, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0765347989/communixx">&#8220;First Meetings&#8221;</a> und <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/076534128X/communixx">&#8220;Rebekah&#8221;</a> von Orson Scott Card von meinem Still-Too-Read-Stapel ins B&uuml;cherregal gewandert. Alles gewohnte Card-Qualit&auml;t! Besonders spannend ist dabei &#8220;First Meetings&#8221; in dem u.a. die Zeit vor Ender beschrieben wird, konkret wie sich Enders Eltern kennen gelernt haben. Aber irgendwie hatte ich nicht genug Musse, auch noch etwas dazu zu schreiben.</p>
<p>Im Urlaub habe ich mir nun <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442470315/communixx">&#8220;Kleiner Bruder&#8221; von Sven Regener</a> und<br />
<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0552161233/communixx">&#8220;The Lost Symbol&#8221; von Dan Brown</a> vorgenommen.</p>
<p>&#8220;Kleiner Bruder&#8221; ist der dritte Band der &#8220;Herr Lehmann&#8221;-Reihe. Diese hat mich gleich von Anfang an fasziniert &#8211; ich habe mit <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442459915/communixx">&#8220;Neue Vahr S&uuml;d&#8221;</a> angefangen &#8211; und nachdem ich einige Zeit in Bremen gelebt habe und auch gewisse Bundeswehrerfahrung hatte, die genauen Beschreibungen von Bremen und vom Grundwehrdienst genossen. &#8220;Kleiner Bruder&#8221; spielt nun in Berlin und beschreibt das (West-)Berlin der 1980er vermutlich &auml;hnlich gut. Allerdings entfaltet sich das volle Potential vermutlich erst Berlin-Kennern. Das heisst nat&uuml;rlich nicht, dass das Buch nicht auch f&uuml;r Nicht-Berlin-Kenner wie mich lesenswert w&auml;re. Vor allem schlie&szlig;t es die erz&auml;hlerische L&uuml;cke zwischen &#8220;Neue Vahr S&uuml;d&#8221; und <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442453305/communixx">&#8220;Herr Lehmann&#8221;</a>.</p>
<p>&#8220;The Lost Symbol&#8221; ist das neueste Werk von Dan Brown. Wie <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0552149519/communixx">&#8220;The Da Vinci Code&#8221;</a> wird es auch wieder als &#8220;extraordinary international bestseller&#8221; ausgezeichnet. Und wieder wird Robert Langdon im Freimaurer-Millieu vor R&auml;tsel gestellt &#8211; dieses mal in Amerika, konkret in Washington. Das Ganze ist gewohnt spannend geschrieben. So konnte ich nach dem ersten Kapitel das Buch kaum mehr zur Seite legen. Auch die Verflechtung verschiedener Erz&auml;hlstr&auml;nge ist dem Autor sehr gut gelungen. Gest&ouml;rt hat mich dabei nur die immer wieder bem&uuml;hte verbohrte Skepsis des Protagonisten. Er ist doch sonst immer allem Unwahrscheinlichen gegen&uuml;ber so offen. Dazu passt dieses ewige &#8220;das kann nicht sein / das kann es nicht geben&#8221; wirklich nicht. Trotzdem bis kurz vor Schluss ein wirklich lesbares Buch. Dann wirkt es aber leider so, als ob dem Autor die Seiten ausgegangen sind &#8211; es geht pl&ouml;tzlich alles sehr schnell und l&ouml;st sich nat&uuml;rlich zum Besten auf. Echt schade, dass Dan Brown hier die begonnen F&auml;den nicht weiter ausgearbeitet hat.</p>
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		<title>&#8220;Informing challenge&#8221; in der Wirtschaftsinformatik</title>
		<link>http://www.communixx.de/2010/08/informing-challenge-in-der-wirtschaftsinformatik/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 08:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Wirtschaftsinformatik wird ja schon seit l&#228;ngerem die Diskussion &#8220;rigor vs relevance&#8221; gef&#252;hrt. Dazu geh&#246;ren meiner Meinung nach auch Beitr&#228;ge wie &#8220;Der Zehnkampf des Hochschullehrers&#8221; vom Wirtschaftsinformatiker Peter Mertens. Mit den Fallstudienaktivit&#228;ten in meiner Gruppe tendiere ich ja auch etwas zum &#8220;Relevance-Lager&#8221; ;-) Beim Aufarbeiten meines Still-to-read-Stapels habe ich eben einen sehr spannenden Artikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Wirtschaftsinformatik wird ja schon seit l&auml;ngerem die Diskussion &#8220;rigor vs relevance&#8221; gef&uuml;hrt. Dazu geh&ouml;ren meiner Meinung nach auch Beitr&auml;ge wie <a href="/2010/03/der-zehnkampf-des-hochschullehrers/">&#8220;Der Zehnkampf des Hochschullehrers&#8221;</a> vom Wirtschaftsinformatiker Peter Mertens. Mit den <a href="http://www.e20cases.org/">Fallstudienaktivit&auml;ten</a> in meiner Gruppe tendiere ich ja auch etwas zum &#8220;Relevance-Lager&#8221; ;-)</p>
<p>Beim Aufarbeiten meines Still-to-read-Stapels habe ich eben einen sehr spannenden Artikel zu diesem Thema gelesen, den ich hier empfehlen und kurz kommentieren m&ouml;chte: &#8220;Gill G, Bhattacherjee A. Whom are we Informing? Issues and Recommendations for MIS Research from an Informing Sciences Perspective. MIS Quarterly. 2009;33(2):217-235.&#8221;</p>
<blockquote><p>
This paper provides an introspective assessment of the current state of management information systems as a research discipline using the “lens” of the informing sciences. Based on this assessment, we observe that the degree to which MIS research is informing its key external clients &#8211; practitioners, students, and researchers in other disciplines &#8211; has declined over the years. This problem is particularly acute with respect to informing practitioners. Unfortunately, practitioner support may be critical in making up for lost resources caused by declining student enrollments. Despite this dire prognostication, we believe that it is possible to reverse this trend. Drawing upon cognitive science and diffusion of innovations research, we analyze the source of the problem and then present five recommendations aimed at leading MIS journals, scholars, and professional societies for improving the ability of MIS research to engage and inform its external clients.
</p></blockquote>
<p>Der Artikel ist also in einem der Leuchtt&uuml;rme des &#8220;Rigor-Lagers&#8221;, dem MISQ erschienen. Er behandelt aber die Entwicklungen in der Wissenschaftsdisziplin MIS und der Zeitschrift MISQ sehr kritisch. So thematisiert er insbesondere das Problem, dass MIS (zumindest in den USA) den Kontakt zu den Praktikern verliert. U.a. zeigen die Autoren dies daran auf, an wie vielen MISQ-Artikeln Praktiker beteiligt sind &#8211; ein Trend, der nach Hochphasen inzwischen die Null erreicht hat.</p>
<p>Neben der sch&ouml;n gef&uuml;hrten Diskussion, die auch auf nationale Unterschiede eingeht und dabei die deutsche Wirtschaftsinformatik besonders herausstellt, gef&auml;llt mir an dem Beitrag aber besonders, dass das Problem klarer herausgearbeitet wird als in anderen Beitr&auml;gen.</p>
<p>So stellen die Autoren drei Herausforderungen dar, denen sich eine Wissenschaftsdisziplin stellen muss:</p>
<ul>
<li>&#8220;Research challenge&#8221; &#8211; Welche Fragen sollen beantwortet werden und wie soll dabei vorgegangen werden?
<li>&#8220;Resource challenge&#8221; &#8211; Wo bekommt man die Finanzierung her, die f&uuml;r die Forschungsaktivit&auml;ten notwendig ist?
<li>&#8220;Informing challenge&#8221; &#8211; Wie stellt man sicher, dass die Forschungsergebnisse zu den &#8220;Kunden&#8221; gelangen?
</ul>
<p>Als Kunden bei der &#8220;Informing challenge&#8221; werden sowohl Studierende, WIssenschaftler aus anderen Disziplinen als auch Praktiker gesehen. Und bei all diesen Zielgruppen geht die Sichtbarkeit von MIS-Ergebnissen zur&uuml;ck.</p>
<p>Die Autoren argumentieren, dass die &#8220;Informing challenge&#8221; die am schlechtesten verstandene Herausforderung (in der Wirtschaftsinformatik) ist und dass hier noch viel Arbeit notwendig ist. Fallstudien und die (Weiter-)Entwicklung der Fallstudienmethodik werden als ein L&ouml;sungsbeitrag genannt. Und da sind wir wieder am Anfang, d.h. bei (unseren) Aktivit&auml;ten wie <a href="http://www.e20cases.org/">www.e20cases.org</a> und <a href="http://www.kofobis.de/">KoFoBIS</a>. Die Probleme mit Fallstudien zur Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse werden inzwischen in verschiedenen Beitr&auml;gen diskutiert/relativiert (z.B. in Flyvbjerg B. Five Misunderstandings About Case-Study Research. In: Seale C, Gobo G, Gubrium JF, Silverman D Qualitative Research Practice.Vol 12. London: Sage; 2004:420-434.). Unabh&auml;ngig davon bleibt aber der Fakt, dass sich Fallstudien und Geschichten allgemein viel besser zur Kommunikation von Erkenntnissen, also zur Adressierung der &#8220;Informing challenge&#8221; eignen als andere Darstellungen. Da ist zwar noch viel zu tun, aber wir sind wohl auf dem richtigen Weg.</p>
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		<title>Besuch in der Bayerischen Staatskanzlei</title>
		<link>http://www.communixx.de/2010/07/besuch-in-der-bayerischen-staatskanzlei/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 13:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[fregatte]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Freundeskreis Fregatte Bayern e.V., f&#252;r den ich als 2. Vorsitzender t&#228;tig bin, hat die Frau unseres bayerischen Ministerpr&#228;sidenten Karin Seehofer zum ersten Ehrenmitglied ernannt. Zu diesem Anlass durfte ich letzten Donnerstag die Bayerische Staatskanzlei besuchen &#8211; um mit anderen Kollegen aus Vorstand und Verein die Urkunde zu &#252;berreichen. Folgendes Photo zeigt die anwesenden Vorstandsmitglieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.fregattebayern-freunde.de/">Freundeskreis Fregatte Bayern e.V.</a>, f&uuml;r den ich als 2. Vorsitzender t&auml;tig bin, hat die Frau unseres bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Karin Seehofer zum ersten Ehrenmitglied ernannt. Zu diesem Anlass durfte ich letzten Donnerstag die Bayerische Staatskanzlei besuchen &#8211; um mit anderen Kollegen aus Vorstand und Verein die Urkunde zu &uuml;berreichen. Folgendes Photo zeigt die anwesenden Vorstandsmitglieder mit Frau Seehofer (v.l.n.r. Florian Kluge, Jonny Kraft, Karin Seehofer, Rudi Peterke, Michael Koch).</p>
<p><a href="http://www.communixx.de/wordpress/wp-content/uploads/frk-ehrenmitglied-1.jpg"><img src="http://www.communixx.de/wordpress/wp-content/uploads/frk-ehrenmitglied-1-300x182.jpg" alt="" title="frk-ehrenmitglied-1" width="300" height="182" class="alignnone size-medium wp-image-307" /></a></p>
<p>Die Veranstaltung war echt nett &#8211; und Frau Seehofer sehr sympathisch. Einziges Manko war, dass wir aufgrund der Belegung von vielen R&auml;umen durch die &#8220;Olympia-Krise&#8221; in einen unklimatisierten Besprechungsraum ausweichen mussten &#8211; bei den 30Grad+-Temperaturen und &#8220;versch&auml;rftem Dresscode&#8221; etwas l&auml;stig &#8230;
<p>Hier noch ein <a href="http://www.fregattebayern-freunde.de/2010/07/karin-seehofer-erstes-ehrenmitglied-des-freundeskreises/">Link auf den Beitrag zur Veranstaltung auf den Webseiten des Freundeskreises</a> mit einem Interview mit Frau Seehofer zum Anlass der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.</p>
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		<title>The Cloud und Collaboration mit dem Mac/iPad/iPhone &#8211; Part 2</title>
		<link>http://www.communixx.de/2010/06/the-cloud-und-collaboration-mit-dem-macipadiphone-part-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 17:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Ende M&#228;rz habe ich unter dem Titel The Cloud und Collaboration mit dem Mac u.a. meine Erfahrungen zum Synchronisieren verschiedener Daten zwischen verschiedenen Macs (und auch meinem iPhone) beschrieben. Ein wichtiger Punkt, der bei mir damals noch offen war, waren meine Feeds &#8211; also wie ich mein RSS-Feeds auf unterschiedlichen Macs lesen kann und Neueintr&#228;ge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende M&auml;rz habe ich unter dem Titel <a href="/2010/03/the-cloud-und-collaboration-mit-dem-mac/">The Cloud und Collaboration mit dem Mac</a> u.a. meine Erfahrungen zum Synchronisieren verschiedener Daten zwischen verschiedenen Macs (und auch meinem iPhone) beschrieben. Ein wichtiger Punkt, der bei mir damals noch offen war, waren meine Feeds &#8211; also wie ich mein RSS-Feeds auf unterschiedlichen Macs lesen kann und Neueintr&auml;ge aber auch die Information dar&uuml;ber, was ich schon gelesen habe und was nicht zwischen den Rechnern austauschen kann. Nachdem ich inzwischen auch stolzer Besitzer eines iPads bin &#8211; und da auf jeden Fall auch meine Feeds lesen will, habe ich mich dem Thema nun endlich mal angenommen.</p>
<h2>Feeds &#8211; die erste</h2>
<p>Auf facebook habe ich schon zum ersten Artikel den Kommentar bekommen, dass ich doch einen online-Reader nutzen sollte &#8211; z.B. <a href="http://www.google.de/reader/">Google Reader</a>. Aber irgendwie war ich damals noch nicht bereit dazu &#8230; </p>
<p>Ich habe mir Google Reader inzwischen mal angeschaut und muss sagen, dass ich schon fr&uuml;her darauf h&auml;tte umsteigen sollen. Allein die sch&ouml;ne &Uuml;bersichts-/Statistik-Funktion finde ich das wert.</p>
<h2>Feeds &#8211; noch besser</h2>
<p>Irgendwie bin ich aber doch noch ein Freund von Rich Clients &#8211; Deswegen habe ich mich mal im Mac-Software-Umfeld umgesehen und bin auf <a href="http://www.grumlapp.de/">Gruml</a> gestossen, eine Mac-Anwendung, die sich mit Google Reader synchronisiert. Egal wo man die Feeds erg&auml;nzt oder liest, die &Auml;nderung taucht auch auf der anderen Seite auf. Gruml hat noch Verbesserungspotential (insbes. bei der Geschwindigkeit der Synchronisation), bietet aber schon jetzt eine sch&ouml;ne alternative (und besser aufger&auml;umte als im Google Reader) Sicht auf meine Feeds.</p>
<p>Das ist vielleicht auch der Hauptgrund, warum ich Rich Clients noch bevorzuge: Den Entwicklern gelingt es meist immer noch die M&ouml;glichkeiten des Ger&auml;tes und dessen Bedienung besser auszunutzen als mit Web-Anwendungen (trotz Ajax und Co).</p>
<p>Auf iPhone und iPad k&ouml;nnte man Google Reader nun auch &uuml;ber Safari nutzen &#8230; aber auch hier bevorzuge ich Rich Clients mit besser aufger&auml;umter Benutzungsoberfl&auml;che.</p>
<p>Nach kurzer Recherche im AppStore kam heraus, dass sich fast alle Nutzer einig sind, dass &#8220;Reeder&#8221; DIE App daf&uuml;r ist &#8211; sowohl auf dem iPhone aus auch neuerdings auf dem iPad: <a href="http://reederapp.com/">http://reederapp.com/</a>.</p>
<p>Meine Wertung nach kurzer Nutzung: Sie haben Recht! Ich bin inzwischen sogar dazu &uuml;bergegangen Feeds bevorzugt auf dem iPad zu lesen &#8211; selbst wenn ich einen Mac direkt daneben habe.</p>
<h2>Sonstige iPad-Erg&auml;nzungen zu Teil 1</h2>
<p>Ich nutze nat&uuml;rlich auch <a href="http://www.dropbox.com/">Dropbox</a> und <a href="http://www.evernote.com/">Evernote</a> auf dem iPad. Alles sehr sch&ouml;ne Adaptionen auf das iPad. Und bei <a href="http://www.mendeley.com/">Mendeley</a> warte ich noch auf die iPhone/iPad-App &#8230; soll bald kommen &#8230;</p>
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		<item>
		<title>26. Juni 2010: Tag der offenen T&#252;r der Universit&#228;t der Bundeswehr M&#252;nchen</title>
		<link>http://www.communixx.de/2010/05/26-juni-2010-tag-der-offenen-tuer-der-universitaet-der-bundeswehr-muenchen/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 20:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 26. Juni 2010 l&#228;dt die Universit&#228;t der Bundeswehr M&#252;nchen zum Tag der offenen T&#252;r ein. Die Besucher tauchen in diesem Jahr auf dem Campus in die „Welt der Wissenschaft und Technik“ ein. Wissenschaftler der unterschiedlichsten Fachrichtungen &#246;ffnen ihre Labore pr&#228;sentieren ihre Projekte erkl&#228;ren ihre Forschung Ausserdem gibt es ein attraktives Rahmenprogramm, z.B. um 11:15 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. Juni 2010 l&auml;dt die Universit&auml;t der Bundeswehr M&uuml;nchen zum Tag der offenen T&uuml;r ein. Die Besucher tauchen in diesem Jahr auf dem Campus in die „Welt der Wissenschaft und Technik“ ein.</p>
<p>Wissenschaftler der unterschiedlichsten Fachrichtungen</p>
<ul>
<li>&ouml;ffnen ihre Labore
<li>pr&auml;sentieren ihre Projekte
<li>erkl&auml;ren ihre Forschung
</ul>
<p>Ausserdem gibt es ein attraktives Rahmenprogramm, z.B. um 11:15 Uhr eine Wissenschafts-Show in der TV-Moderator und Physiker Dr. Joachim Bublath experimentiert und referiert &uuml;ber das „Ende der Naturwissenschaften?“ (Geb. 33, Audimax).</p>
<p>Weitere Information und das Programm finden Sie unter <a href="http://www.unibw.de/welt-der-wissenschaft/">http://www.unibw.de/welt-der-wissenschaft/</a>.</p>
<p><a href="http://www.kooperationssysteme.de/">Meine Arbeitsgruppe</a> pr&auml;sentiert in Halle 109 ihre <a href="http://www.communitymirrors.net/">CommunityMirror-Anwendung</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The Cloud und Collaboration mit dem Mac</title>
		<link>http://www.communixx.de/2010/03/the-cloud-und-collaboration-mit-dem-mac/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 17:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[cloud]]></category>
		<category><![CDATA[collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[delicious]]></category>
		<category><![CDATA[dropbox]]></category>
		<category><![CDATA[evernote]]></category>
		<category><![CDATA[mendeley]]></category>

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		<description><![CDATA[Um meine Computer nicht dauern mit mir rumschleppen zu m&#252;ssen habe ich (wie vielleicht viele andere auch) inzwischen einen f&#252;r das B&#252;ro und einen f&#252;r zu Hause &#8230; Und nachdem bei mir Arbeit und Freizeit nicht so klar zu trennen ist, brauche ich dieselben Daten auf beiden. Dazu kommt, dass ich in verschiedenen Konstellationen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um meine Computer nicht dauern mit mir rumschleppen zu m&uuml;ssen habe ich (wie vielleicht viele andere auch) inzwischen einen f&uuml;r das B&uuml;ro und einen f&uuml;r zu Hause &#8230; Und nachdem bei mir Arbeit und Freizeit nicht so klar zu trennen ist, brauche ich dieselben Daten auf beiden. Dazu kommt, dass ich in verschiedenen Konstellationen mit anderen zusammen arbeite &#8211; und dazu digitale Teamrauml&ouml;sungen ben&ouml;tige (siehe auch &#8230;), deren Inhalte nat&uuml;rlich auch auf den verschiedenen Rechnern und nat&uuml;rlich auch offline verf&uuml;gbar sein sollten. </p>
<p>Hier eine kurze Dokumentation dessen, was ich zu den Anforderungen gefunden und ausprobiert habe &#8211; und dazu, welche Probleme noch offen sind.</p>
<h2>The Cloud</h2>
<p>Zuerst dazu, meine eigenen Daten auf verschiedenen Rechnern (auch offline) verf&uuml;gbar zu machen.</p>
<h3>Dateien</h3>
<p>Als erstes war hier eine L&ouml;sung f&uuml;r meine Dateien gefragt. Ich habe erst mal .Mac ausprobiert &#8211; das war mir aber nicht gut genug mit dem Dateisystem integriert. Bei der n&auml;chsten L&ouml;sung, die ich probiert habe, bin ich schlie&szlig;lich h&auml;ngen geblieben: <a href="http://www.dropbox.com/">Dropbox</a>.</p>
<p>Nach der Installation auf einem Rechner stellt Dropbox das Verzeichnis &#8220;/Users/XXX/Dropbox&#8221; zur Verf&uuml;gung, dessen Inhalte (Unterverzeichnisse und Dateien) auf den Dropbox-Server gesichert werden sobald der eigene Rechner online ist. Dabei kann man mit den Dateien und Unterverzeichnissen arbeiten wie mit lokalen Verzeichnissen. Vom Dropbox-Server werden &Auml;nderungen dann zu anderen Rechnern, auf denen man sich mit seiner Dropbox-Kennung angemeldet hat, &uuml;bertragen, sobald diese online sind. Dabei gibt es keinen Master. &Auml;nderungen k&ouml;nnen auf jedem Rechner vorgenommen werden, auf dem man sich mit seiner Dropbox-Kennung anmeldet.</p>
<p>Ich habe also alle wichtigen Verzeichnisse in den Dropbox-Ordner geschoben und arbeite damit wie gewohnt. Wenn ich einen Rechner runter fahre, dann muss ich an gar nichts besonderes denken &#8211; Wenn der Rechner vorher am Netz war, dann hat Dropbox automatisch alle &Auml;nderungen auf dem Server gesichert. Wenn ich dann an einem anderen Rechner weiter arbeite, dann sind die Dateien dort sofort verf&uuml;gbar.</p>
<p>Neben dieser sehr gut funktionierenden und transparenten M&ouml;glichkeit, Dateien zu replizieren, bietet Dropbox noch ein Web-Interface und nat&uuml;rlich eine iphone-Applikation zum Zugriff auf die Dateien.</p>
<h3>Notizen</h3>
<p>Beim Finden meiner Arbeitsweise habe ich gemerkt, dass ich neben Dateien noch einfach nutz- und durchsuchbare digitale Notizzettel brauche. Diese nutze ich f&uuml;r Einkaufslisten, Todo-Listen, Protokolle und vieles mehr. Ich habe dabei erst mal die lokalen F&auml;higkeiten von MacOS sowie verschiedene lokale Wikis ausprobiert. Das aktuelle Werkzeug meiner Wahl ist <a href="http://www.evernote.com/">Evernote</a>.</p>
<p>Evernote liefert die Cloud-Funktionalit&auml;t gleich mit. Jede mit dem lokalen Evernote-Client editierte Notiz wird auf den Server gesichert &#8211; und von dort aus auf andere Evernote-Clients geladen, die sich mit derselben Benutzerkennung angemeldet haben.</p>
<p>Dabei ist der Client wirklich sehr benutzerfreundlich. Neben dem Client f&uuml;r offline-Arbeit gibt es nat&uuml;rlich auch einen Web-Client und eine iphone-Applikation. Mit letzterer kann man zwar keine Notizen editieren, aber neue Notizen erstellen. Eine Funktionalit&auml;t, die ich nutze, wenn ich &#8220;on the road&#8221; mal schnell etwas notieren m&ouml;chte.</p>
<h3>Literaturreferenzen</h3>
<p>F&uuml;r meine Arbeit an der Universit&auml;t brauche ich eine Literaturdatenbank zur Speicherung von Metadaten zu Literaturreferenzen sowie von Volltexten (normalerweise PDF-Dateien). Ich habe dazu lange mit Endnote gearbeitet. Und mit Dropbox k&ouml;nnte man Endnote sehr gut auf verschiedenen Rechnern nutzen. Ich habe Endnote aber inzwischen zu Gunsten eines speziellen Cloud-Dienstes f&uuml;r Literaturreferenzen aufgegeben: <a href="http://www.mendeley.com/">Mendeley</a>.</p>
<p>Wie Dropbox und Evernote stellt Mendeley sowohl eine offline-nutzbare Client-Anwendung als auch einen Web-Zugang zu den zwischen Clients und Servern replizierten Daten zur Verf&uuml;gung.</p>
<h3>E-Mail</h3>
<p>Auch meine E-Mail sollte auf allen Rechnern verf&uuml;gbar sein. Das war am einfachsten: Sowohl IMAP- als auch Exchange-Postf&auml;cher lassen sich inzwischen problemlos auf verschiedenen Macs und dem iphone einbinden.</p>
<p>Hier musste ich eigentlich nur darauf achten, dass ich meine E-Mail-Ablagen nicht als lokale Mailboxen anlege, sondern entweder auf einem IMAP oder einem Exchange-Server verwalte.</p>
<h3>Kontakte, Kalender</h3>
<p>Schwieriger war das mit meinen Kontakten und Kalendern. Dabei machte ich es mir nat&uuml;rlich besonders schwer dadurch, dass ich nicht nur Exchange-Kalender und -Kontaktlisten haben wollte, sondern auch noch native-iCal und Adressbook-Daten behalten wollte. Es war also eine L&ouml;sung gesucht, die lokale Adressb&uuml;cher und Kalender zu anderen Macs repliziert. Nach vielen mehr oder weniger erfolglosen Versuchen (u.a. auch eine Synchronisation &uuml;ber Google Mail) bin ich hier bei <a href="http://fruux.com/">Fruux</a> h&auml;ngen geblieben. Funktioniert bestens.</p>
<h3>Bookmarks</h3>
<p>Schlie&szlig;lich fehlen noch Bookmarks. Hier habe ich mich gleich f&uuml;r eine Gruppenarbeits-taugliche L&ouml;sung entschieden und verwalte meine Bookmarks auf <a href="http://delicious.com/">delicious</a>. Mit speziellen Bookmarks in Safari und Firefox kann man einfach angezeigte Seiten bei delicious eintragen.</p>
<h3>Was fehlt noch?</h3>
<p>Aktuell fehlt mir eigentlich nur noch eine L&ouml;sung zur Replikation meiner RSS-Feeds (und des aktuellen Standes des Lesens dieser Feeds). Ich nutze lokal Vienna als Feedreader. Eine einfache L&ouml;sung w&auml;re es, die Konfiguration (und Feedliste) von Vienna in einem Dropbox-Verzeichnis zu speichern und so zwischen Rechner auszutauschen. Allerdings erlaubt Vienna kein einfaches &Auml;ndern des Verzeichnisses in dem die Daten gespeichert sind.</p>
<h2>Collaboration</h2>
<p>Einige der f&uuml;r mich selbst genutzten Dienste kann man auch f&uuml;r einfache Collaboration im Team nutzen:</p>
<ul>
<li>Dropbox erlaubt das Freigeben von Dateien f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Zugriff und das Definieren von zus&auml;tzlichen Zugriffsrechten auf Verzeichnisse
<li>Delicious erlaubt das Austauschen von Bookmarks im Team und nat&uuml;rlich das Informiert-Bleiben &uuml;ber Bookmarks, die andere Teammitglieder speichern
</ul>
<p>Aber es wird noch mehr, einfacher zu bedienendes gebraucht f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung von Teamarbeit &#8230; Hier eine unvollst&auml;ndige Liste dazu, was ich mir in diesem Zusammenhang angesehen habe bzw. einsetze.</p>
<h3>Dateien</h3>
<p>In den Projekten und Unterorganisationen, in denen ich aktiv bin, werden unter anderem folgende L&ouml;sungen f&uuml;r den gemeinsamen Dateiaustausch eingesetzt:</p>
<ul>
<li>Windows Shared File System (CIFS)
<li>Basic Support for Collaborative Work (BSCW)
<li>Alfresco
<li>Subversion Versionsmanager
<li>&#8230;
</ul>
<p>Die Dateien in all diesen L&ouml;sungen w&uuml;rde ich gerne f&uuml;r die Offline-Nutzung auf meine Rechner kopieren, dort transparent &auml;ndern k&ouml;nnen und &Auml;nderungen m&ouml;glichst transparent wieder auf die Dienste zur&uuml;ckspiegeln. Das klappt leider meist nur unvollst&auml;ndig.</p>
<p>F&uuml;r alle Dateisysteme, die ich auf meinem Mac lokal mounten kann (das gilt eigentlich f&uuml;r alle oben genannten), nutze ich aktuell das Werkzeug <a href="http://www.cis.upenn.edu/~bcpierce/unison/">Unison</a> um die Dateien offline verf&uuml;gbar zu machen. Nachdem die Replikation nicht immer ohne Fehler l&auml;uft, muss man das Werkzeug leider immer von Hand starten. Da suche ich noch eine bessere L&ouml;sung.</p>
<h3>Kalender / Kontakte</h3>
<p>Hier haben wir viel mit Synchronisation zu und von Google ausprobiert &#8211; z.B. mit dem Werkzeug Spanning Sync. Ausserdem haben wir verschiedene Groupware-Tools, z.B. eGroupware ausprobiert. Das war aber alles nicht voll befriedigend. Im Ende sind wir im Team nun doch wieder bei einem Exchange-Server angekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr zu den Diensten, die wir zur Unterst&uuml;tzung von Zusammenarbeit nutzen in einem sp&auml;teren Post. Kommentare und Anregungen zu den hier aufgeworfenen Herausforderungen sind nat&uuml;rlich immer willkommen &#8211; insbesondere eine L&ouml;sung f&uuml;r das offline-Verf&uuml;gbarmachen von gemounteten Verzeichnissen &#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Digitale Verdr&#228;ngung</title>
		<link>http://www.communixx.de/2010/03/digitale-verdraengung/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 08:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[sz]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Online-Angebote der S&#252;ddeutschen Zeitung gab es Anfang dieser Woche einen interessanten Beitrag in vierzehn Teilen zum Titel &#8220;Vom Internet Verweht &#8211; Digitale Verdr&#228;ngung&#8221;. Im Beitrag werden zu vierzehn Themen die aktuelle Entwicklung (kurz und pr&#228;gnant) dargestellt und jeweils eine Prognose abgegeben. Nat&#252;rlich sind die Aussagen teilweise trivial bzw. die Darstellung ist etwas &#252;berzeichnet, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Online-Angebote der S&uuml;ddeutschen Zeitung gab es Anfang dieser Woche <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/776/503993/bilder/">einen interessanten Beitrag in vierzehn Teilen zum Titel &#8220;Vom Internet Verweht &#8211; Digitale Verdr&auml;ngung&#8221;</a>. </p>
<p>Im Beitrag werden zu vierzehn Themen die aktuelle Entwicklung (kurz und pr&auml;gnant) dargestellt und jeweils eine Prognose abgegeben. Nat&uuml;rlich sind die Aussagen teilweise trivial bzw. die Darstellung ist etwas &uuml;berzeichnet, die Sammlung der vierzehn betrachteten &#8220;Themen&#8221; und der dazugeh&ouml;rigen Prognosen finde ich aber trotzdem sehr interessant:</p>
<ul>
<li><b>Telefonb&uuml;cher</b> werden auch in Deutschland aus Kostengr&uuml;nden nur noch auf Wunsch verteilt werden.
<li><b>Handschrift</b> wird weiterhin in der Schule gelehrt, doch im Alltagsgebrauch spielt sie f&uuml;r die j&uuml;ngere Generation bald kaum mehr eine Rolle. Die fehlende &Uuml;bung wird zudem das Schriftbild der meisten Menschen immer unlesbarer machen.
<li><b>Familienabende</b> gibt es weiterhin &#8211; jedoch werden diese unabh&auml;ngig vom Fernsehprogramm stattfinden. Videostreaming und das gemeinsame Konsolenspiel werden das Ritual der festen Fernsehzeit abl&ouml;sen.
<li><b>Respekt vor Autorit&auml;ten</b>: Die Transparenz des Internets macht einstige Instanzen zu Menschen &#8211; und damit entsprechend angreifbarer. Wir werden uns daran gew&ouml;hnen.
<li><b>Konzentration</b>: Die &#8220;MTV-Generation&#8221; der neunziger Jahre wird uns bald wie ein Kloster voller Zen-M&ouml;nche vorkommen. Die zerst&uuml;ckelte Aufmerksamkeit wird auch unser Denken massiv ver&auml;ndern, das schnelle Pr&uuml;fen kleiner Informationshappen auf ihre Relevanz entwickelt sich zum zentralen Punkt unserer Wahrnehmung.
<li><b>&Uuml;berraschungen bei Klassentreffen</b>: Durch die digitale Vernetzung wird jede Status-Aktualisierung zu einem kleinen Klassentreffen. Wir altern gemeinsam.
<li><b>Fanzines</b>: E-Zines oder Sammelblogs haben Fanzines bereits heute weitestgehend verdr&auml;ngt. Einfacher zu bedienende Web-Editoren werden deren Layout k&uuml;nftig noch individueller gestaltbar machen.
<li><b>Urlaub im Unbekannten</b>: Die minuti&ouml;se Planung des Urlaubs &uuml;ber das Netz l&auml;sst keinen Platz f&uuml;r &Uuml;berraschungen &#8211; bald wissen wir schon vor der Anreise, welche Hobbys der Portier unseres Hotels hat.
<li><b>Faxger&auml;te</b>: Sobald sich ein Standard f&uuml;r den rechtssicheren Versand von E-Mails entwickelt hat, d&uuml;rften Faxger&auml;te zum Elektroschrott geh&ouml;ren
<li><b>Videotheken</b>: Sobald Komplettsysteme im Heimentertainment-Bereich bezahlbar sind, d&uuml;rften es Videotheken vor allem in Gegenden mit guter Breitbandverbindung sehr schwierig haben.
<li><b>Platten- und CD-L&auml;den</b>: Platten- und CD-L&auml;den werden nicht aussterben, aber in wenigen Jahren ein Nischendasein fristen oder zu H&ouml;rcafés mit Download-M&ouml;glichkeit werden.
<li><b>Schulb&uuml;cher</b>: In wenigen Jahren d&uuml;rften Schulkinder ihre B&uuml;cher digital erhalten &#8211; das entsprechende Leseger&auml;t k&ouml;nnte auch als Schreibger&auml;t fungieren, wodurch auch Schulhefte &uuml;berfl&uuml;ssig w&uuml;rden.
<li><b>Privatsph&auml;re</b>: In den USA wird Privatsph&auml;re bereits in K&uuml;rze keine Rolle mehr spielen. Europ&auml;er sind vorsichtiger, dennoch sind &uuml;ber den Einzelnen bald immer mehr Informationen im Netz auffindbar. Wer im Netz nicht existiert, wird bei potentiellen Arbeitgebern k&uuml;nftig Misstrauen erwecken.
<li><b>15 Minuten Ruhm</b>: Jeder kann k&uuml;nftig blitzschnell in den Blickpunkt der &Ouml;ffentlichkeit r&uuml;cken &#8211; und genauso schnell wieder daraus verschwinden.
</ul>
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		<title>Der Zehnkampf des Hochschullehrers</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[evaluation]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zehnkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2009 war gepr&#228;gt von einer intensiven Diskussion der aktuellen Universit&#228;tsreformen in der Lehre &#8211; Stichwort Bachelor/Master. Dabei ging fast unter, dass in den letzten Jahren eine andere Umw&#228;lzung an den Universit&#228;ten in Gange ist &#8211; Stichwort Elitefindung und leistungsgerechte Bezahlung. Zentral dabei ist die Evaluation von Universit&#228;ten und Universit&#228;tsprofessoren. Und auch wenn da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2009 war gepr&auml;gt von einer intensiven Diskussion der aktuellen Universit&auml;tsreformen in der Lehre &#8211; Stichwort Bachelor/Master. Dabei ging fast unter, dass in den letzten Jahren eine andere Umw&auml;lzung an den Universit&auml;ten in Gange ist &#8211; Stichwort Elitefindung und leistungsgerechte Bezahlung. Zentral dabei ist die Evaluation von Universit&auml;ten und Universit&auml;tsprofessoren. Und auch wenn da viel &uuml;ber die Qualit&auml;t von Lehre geschrieben wird, so gibt es an Unis eigentlich nur ein Ma&szlig;, welches von der Politik gepusht und von den Hochschulleitungen willig &uuml;bernommen worden ist: Die Menge und Qualit&auml;t von Ver&ouml;ffentlichungen (nach ganz bestimmten Bewertungsmassst&auml;ben / Rankings).</p>
<p>In diesem Zusammenhang wird immer wieder gerne auf den englischsprachigen Raum verwiesen, in dem das ja schon seit langem &#8220;erfolgreich&#8221; praktiziert wird, und an dem man sich orientieren muss. Wenn man aber etablierte Mitspieler aus dem amerikanischen Hochschulsystem fragt, wie sie die aktuellen Entwicklungen in Deutschland finden (z.B. hinsichtlich Kriterien bei Berufungen), dann h&ouml;rt man von denen, dass das mal wieder &#8220;typisch Deutsch&#8221; sei. Nirgendwo sonst ist alles so auf eine Kennzahl fokussiert wie bei uns.</p>
<p><a href="http://www.wi1.uni-erlangen.de/team-network/team/prof-em-peter-mertens.html">Prof. Dr. Peter Mertens</a> von der Universit&auml;t Erlangen N&uuml;rnberg hat sich dieses Themas angenommen und ein sehr sch&ouml;nes Essay dazu verfasst, das er <a href="http://www.blogspan.net/presse/ein-abend-im-zeichen-von-spitzenleistungen/mitteilung/126426/">am 9.11.2009 an der WU Wien</a> vorgetragen hat:</p>
<p><a href="http://www.wi1.uni-erlangen.de/fileadmin/user_upload/images/team/zehnkampf.pdf">zehnkampf-des-hochschullehrers.pdf</a></p>
<p>Die zehn Disziplinen, die Mertens identifiziert, und von denen h&auml;ufig leider nur eine massiv als Kennzahl zur Bewertung herangezogen wird, sind:</p>
<blockquote>
<ol>
<li>Lehre, Betreuung von Studierenden, darunter Beschaffung von Praktikantenpl&auml;tzen im In- und Ausland
<li>Erarbeiten von Lehrb&uuml;chern und anderen Lehrmaterialien
<li>Forschung und Ergebnistransfer in die Wissenschaft &#8211; Ver&ouml;ffentlichung in wissenschaftlichen Organen, auch international, Kongresse
<li>Forschung und Ergebnistransfer in die Praxis &#8211; Ver&ouml;ffentlichung in Praktikerorganen, Vortr&auml;ge, (MBA-)Kurse, Kooperationsprojekte, Patente, Lizenzen
<li>Forschung und Ergebnistransfer in Politik und Gesellschaft &#8211; Mitwirkung in Gremien, Politikberatung, Auftritt in Medien
<li>Standortf&ouml;rderung, Hilfe bei Unternehmensgr&uuml;ndung („Spin-offs“) und deren Nutzung f&uuml;r die Ausbildung von Studierenden
<li>Selbstverwaltung in der Universit&auml;t
<li>Selbstverwaltung in der Fachgemeinschaft &#8211; Gremien, Herausgeberkreise von Fachzeitschriften, vielf&auml;ltige Gutachten
<li>Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses
<li>Drittmittelakquisition
</ol>
</blockquote>
<p>Ganz vollst&auml;ndig ist diese Liste meiner Meinung nach leider auch noch nicht. Es fehlt mir eine elfte Disziplin, die auch viel Energie und Erfahrung erfordert: &#8220;Projekt- und Personalmanagement&#8221;. Man k&ouml;nnte argumentieren, dass das doch &#8220;nur&#8221; ein Unterpunkt zu &#8220;10) Drittmittelakquisition&#8221; sei. Ich sehe aber einen deutlichen Unterschied zwischen der Akquise von Projekten und deren erfolgreicher und effizienter Durchf&uuml;hrung (und des damit verbundenen Zeit/Ressourcen und Personalmanagements).</p>
<p>Interessant finde ich neben der Fokussetzung auf wenige dieser Disziplinen in den Bewertungsma&szlig;st&auml;ben auch die Fokussetzung beim Aus- und Weiterbildungsangebot f&uuml;r Hochschullehrer. Wo &#8211; ausser vielleicht am guten Vorbild der eigenen akademischen Lehrer &#8211; lernt man denn an heutigen Universit&auml;ten etwas zu effizientem Management, zu Lehre oder zu gutem Ergebnistransfer in die Praxis und Gesellschaft? Aber das h&auml;ngt ja zusammen &#8211; eine andere Anreizsetzung w&uuml;rde auch zu einer ver&auml;nderten Nachfrage und einem ver&auml;nderten Angebot bei diesen Punkten f&uuml;hren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Freundeskreis Fregatte Bayern</title>
		<link>http://www.communixx.de/2010/02/freundeskreis-fregatte-bayern/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 16:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[fregatte]]></category>
		<category><![CDATA[freundeskreis]]></category>
		<category><![CDATA[marine]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mal ganz was anderes: Vergangenen Freitag haben wir hier in M&#252;nchen einen Freundeskreis f&#252;r die Fregatte Bayern gegr&#252;ndet. Das Land Bayern hat schon seit l&#228;ngerem die Patenschaft f&#252;r die Fregatte (zur Taufe reiste damals extra Frau Stoiber an) &#8211; eine besondere Unterst&#252;tzung der Mannschaft durch das &#8220;Bayerische Volk&#8221; gab es bisher aber noch nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal ganz was anderes: Vergangenen Freitag haben wir hier in M&uuml;nchen einen <a href="http://www.fregattebayern-freunde.de/">Freundeskreis f&uuml;r die Fregatte Bayern</a> gegr&uuml;ndet.</p>
<p>Das Land Bayern hat schon seit l&auml;ngerem die Patenschaft f&uuml;r die Fregatte (zur Taufe reiste damals extra Frau Stoiber an) &#8211; eine besondere Unterst&uuml;tzung der Mannschaft durch das &#8220;Bayerische Volk&#8221; gab es bisher aber noch nicht. Das haben wir durch die Vereinsgr&uuml;ndung ge&auml;ndert! Und passend zum &#8220;Volk&#8221; fand die Gr&uuml;ndungsversammlung und die Festveranstaltung danach auch im Bayerischen Landtag statt.</p>
<p>Die Gr&uuml;ndungsveranstaltung war wirklich nett: Viele Vertreter der Bayerischen Politik, eine achtk&ouml;pfige Delegation der Fregatte und auch andere Marinevertreter waren anwesend. Die Bayerische Marine lebt! ;-)</p>
<p>Weitere Informationen zum Freundeskreis und auch zur Gr&uuml;ndungsveranstaltung sind auf <a href="http://www.fregattebayern-freunde.de/">http://www.fregattebayern-freunde.de/</a> zu finden.</p>
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		<title>Strukturierung von Groupware und Social Software</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 16:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Groupware]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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		<category><![CDATA[cscw]]></category>
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		<category><![CDATA[kategorisierung]]></category>
		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn &#252;ber den Nutzen von Groupware und heute vor allem von Social Software gesprochen und geschrieben wird, dann werden immer Klassifizierungen gebraucht, welche die verf&#252;gbaren Tools bzw. die in den Tools verf&#252;gbaren Funktionalit&#228;ten etwas strukturieren und das Feld so &#252;bersichtlicher machen. In letzter Zeit sind mir viele dieser Strukturierungen begegnet &#8211; bzw. ich habe sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn &uuml;ber den Nutzen von Groupware und heute vor allem von Social Software gesprochen und geschrieben wird, dann werden immer Klassifizierungen gebraucht, welche die verf&uuml;gbaren Tools bzw. die in den Tools verf&uuml;gbaren Funktionalit&auml;ten etwas strukturieren und das Feld so &uuml;bersichtlicher machen. In letzter Zeit sind mir viele dieser Strukturierungen begegnet &#8211; bzw. ich habe sie benutzt &#8211; Grund genug mal zusammenzufassen und gegen&uuml;berzustellen was es da so gibt und was ich als sinnvoll erachte.</p>
<p>Beginnen wir mit Groupware allgemein.</p>
<p><b>1) Groupware-Dreieck nach Art der Interaktion (nach Teufel 1995) &#8211; die drei Ks</b></p>
<ul>
<li>Kommunikation
<li>Koordination &#8211; Unterst&uuml;tzung der Aufl&ouml;sung von Abh&auml;ngigkeiten (frei nach Malone 1988)
<li>Kooperation &#8211; Gemeinsame Artefakte
</ul>
<p><b>2) In der Definition des Feldes <a href="http://wiki.informatik.unibw-muenchen.de/Main/OpenResearch">Open Research</a> haben wir die drei Dimensionen um eine weitere erg&auml;nzt:</b></p>
<ul>
<li>Informationsdistribution
<li>Kommunikation
<li>Koordination
<li>Zusammenarbeit
</ul>
<p>Grund f&uuml;r die Erg&auml;nzung war, dass mit den drei Ks meist direkte Interaktion gemeint ist &#8211; es fehlt also eine M&ouml;glichkeit zur Zusammenarbeit / zum Austausch durch indirekte Interaktion &#8211; und daf&uuml;r wurde dann &#8220;Informationsdistribution&#8221; eingef&uuml;hrt. Nat&uuml;rlich kann man das auch als Kommunikation oder gar als (sehr lose gekoppelte) Zusammenarbeit auf einem gemeinsamen Informationsraum sehen.</p>
<p><b>3) Social Software-Dreieck</b></p>
<ul>
<li>Inhalte &#8211; auch Arbeit an gemeinsamen &#8211; aber eher jeder tr&auml;gt unabh&auml;ngig etwas zu Inhalten bei
<li>Kommunikation
<li>Identit&auml;t
</ul>
<p>Hier vereinigen sich also Informationsdistribution, Koordination und Zusammenarbeit zu &#8220;Inhalten&#8221; und es wird die Identit&auml;t (also die Selbstdarstellung) erg&auml;nzt &#8211; dem Fokus auf die Personen in erfolgreicher Zusammenarbeit folgend.</p>
<p>W&auml;hrend die drei Kategorisierungen helfen zu sehen, was m&ouml;glich bzw. wichtig ist, helfen sie oft nicht besonders dabei konkrete Werkzeuge einzuordnen / auszuw&auml;hlen. Das zeigt sich auch in der Darstellung: zumindest die dreier-Klassifizierungen werden meist als Dreieck mit jeweils einer Auspr&auml;gung pro Ecke dargestellt &#8211; Werkzeuge werden dann irgendwo im Dreieck platziert. Um eine konkretere Einordnung zu erlauben wurden verschiedene funktionale Klassifikationen f&uuml;r Groupware vorgestellt, z.B. von (Borghoff und Schlichter 2000). Ein Beispiel einer solchen Klassifikation ist die von (Gross und Koch 2008):</p>
<p><b>4) Funktionale Klassifikation f&uuml;r Groupware (Gross und Koch 2008):</b></p>
<ul>
<li>Awarenessunterst&uuml;tzung
<li>Kommunikationsunterst&uuml;tzung
<li>Koordinationsunterst&uuml;tzung
<li>Teamunterst&uuml;tzung &#8211; Fokus auf gemeinsame Informationsr&auml;ume und Dokumente (Gruppeneditoren) (direkte Kommunikation)
<li>Communityunterst&uuml;tzung &#8211; Fokus auf Finden von Personen und Information (indirekte Kommunikation)
</ul>
<p><b>5) Ich selber verwende in meiner CSCW-Vorlesung aktuell zus&auml;tzlich noch folgende Klassifizierung f&uuml;r den Bereich von Groupware bis hin zu Social Software</b></p>
<ul>
<li>E-Mail + Gruppenkalender
<li>Teamr&auml;ume &#8211; Dokumente sind nur Black Box
<li>Gemeinsame Informationsr&auml;ume, Gruppeneditoren &#8211; Auch Delicious, YouTube, Wikipedia etc.
<li>Kommunikationsorientierte gem. Informationsr&auml;ume / Kommunikationsr&auml;ume &#8211; Foren, Mailinglisten + Archiv, Blogs (Mehrzahl!)
<li>Awarenessdienste / Social Networking Services &#8211; Flie&szlig;ender &Uuml;bergang von kommunikationsorientierten gemeinsamen Informationsr&auml;umen (z.B. Microblogging)
<li>Synchrone Kommunikationsdienste (Text/Audio/Videokonferenzen)
<li>Meeting-Support / Group-Decission-Support (GDSS)
<li>Koordinationsdienste &#8211; Gruppenkalender et al., Umlaufmappen, Workflow, &#8230;
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fallstudie ESG GmbH: Wiki zum Wissens- und Projektmanagement</title>
		<link>http://www.communixx.de/2010/02/fallstudie-esg-gmbh-wiki-zum-wissens-und-projektmanagement/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 17:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[casestudy]]></category>
		<category><![CDATA[confluence]]></category>
		<category><![CDATA[e20cases]]></category>
		<category><![CDATA[wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 2.2.2010 war ich bei der Firma ESG GmbH in F&#252;rstenfeldbruck eingeladen um mir deren Enterprise 2.0-L&#246;sung anzuschauen. Die ESG GmbH hat 2009 als Ersatz f&#252;r die bisherige Lotus Notes-basierte Wissensmanagement-L&#246;sung ein neues Intranet auf der Basis von Confluence realisiert. Dabei kommen zum Einsatz: ein (unternehmens-)&#246;ffentliches Wiki, Projekt Wikis, Blogs. Neben dem Wiki wird noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 2.2.2010 war ich bei der Firma ESG GmbH in F&uuml;rstenfeldbruck eingeladen um mir deren Enterprise 2.0-L&ouml;sung anzuschauen. </p>
<p>Die ESG GmbH hat 2009 als Ersatz f&uuml;r die bisherige Lotus Notes-basierte Wissensmanagement-L&ouml;sung ein neues Intranet auf der Basis von Confluence realisiert. Dabei kommen zum Einsatz: ein (unternehmens-)&ouml;ffentliches Wiki, Projekt Wikis, Blogs. Neben dem Wiki wird noch ein Dokumentenmanagementsystem betrieben (demn&auml;chst vielleicht auf Alfresco basierend).</p>
<p>Die Fallstudie in K&uuml;rze:</p>
<ul>
<li>Funktionalit&auml;t: Wiki, Weblog
<li>Technologie: Confluence
<li>Anzahl der Nutzer: 1.200
<li>Branche: Elektronik, Software
<li>Schlagworte: Wiki, Confluence, ESG, Weblog, Intranet
<li>Zeitraum: 2009-
</ul>
<p>Insgesamt musste ich nach der Pr&auml;sentation sagen, dass die Verantwortlichen dort sehr gute Arbeit gemacht haben. Sie haben sehr technikzentriert und im Kontext der Unternehmensvorgaben doch die Praxis (den Nutzen f&uuml;r den Einzelnen) nicht aus den Augen verloren und eine pragmatische aber auch n&uuml;tzliche L&ouml;sung konzipiert.</p>
<p>Vor allem hat mir dabei auch gefallen, was inzwischen mit der Confluence-Plattform von Atlassian m&ouml;glich ist. Seit Version 3.1 braucht sich die Plattform nicht vor &#8220;gro&szlig;en Br&uuml;dern&#8221; wie IBM Lotus Connections zu verstecken &#8211; ganz im Gegenteil!</p>
<p>Zusammen mit Partnern von anderen Universit&auml;ten dokumentiert meine Gruppe an der Universit&auml;t der Bundeswehr M&uuml;nchen solche Fallstudien nach einem vorgegebenen Raster &#8211; das ist auch mit der ESG-Fallstudie geplant &#8211; Mehr zu dem Fall also bald unter <a href="http://www.e20cases.org/">www.e20cases.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wiederbelebung &#8230;</title>
		<link>http://www.communixx.de/2010/02/wiederbelebung/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 17:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Post in diesem Blog ist nun schon mehr als sechs Monate her. Nicht dass ich in der Zeit faul gewesen bin &#8211; nein, ich habe auf verschiedenen anderen &#8220;berufsbezogenen&#8221; Blogs gepostet und dabei meinen eigenen &#8220;etwas vernachl&#228;ssigt&#8221;. Das soll sich jetzt aber &#228;ndern. Mit Syndizierung werde ich zuk&#252;nftig wieder mehr hier posten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Post in diesem Blog ist nun schon mehr als sechs Monate her. Nicht dass ich in der Zeit faul gewesen bin &#8211; nein, ich habe auf verschiedenen anderen &#8220;berufsbezogenen&#8221; Blogs gepostet und dabei meinen eigenen &#8220;etwas vernachl&auml;ssigt&#8221;. Das soll sich jetzt aber &auml;ndern. Mit Syndizierung werde ich zuk&uuml;nftig wieder mehr hier posten und die Inhalte dann &#8220;einfach&#8221; auf die anderen Plattformen weiterleiten &#8230; schau mer mal &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchkommentar &#8211; How Professors Think</title>
		<link>http://www.communixx.de/2009/07/buchkommentar-how-professors-think/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2009/07/buchkommentar-how-professors-think/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 20:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[academia]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch (&#8220;How Professors Think &#8211; Inside the Curious World of Academic Judgment&#8221; von Michele Lamont hat mich gleich vom Titel her sehr angesprochen. Das wollte ich n&#228;mlich schon immer wissen ;-) Michele Lamont ist Soziologin (Ethnographin) an der Harvard University und stellt in diesem Buch ihre Forschung zum Verhalten von Wissenschaftlern beim Peer Review [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch (<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0674032667/communixx">&#8220;How Professors Think &#8211; Inside the Curious World of Academic Judgment&#8221; von Michele Lamont</a> hat mich gleich vom Titel her sehr angesprochen. Das wollte ich n&auml;mlich schon immer wissen ;-)</p>
<p>Michele Lamont ist Soziologin (Ethnographin) an der Harvard University und stellt in diesem Buch ihre Forschung zum Verhalten von Wissenschaftlern beim Peer Review dar. Es geht also um Kulturen, konkret &#8220;evaluative cultures&#8221;. Dazu studiert Lamont die Mitglieder (bzw. die Entscheidungsprozesse) in interdisziplin&auml;ren Evaluierungs-Panels (Forschungsf&ouml;rderung).</p>
<blockquote><p>
&#8220;(&#8230;) criteria for assessing quality or excellence can be differently weighted and are the object of intense conflicts. Making sense of standards and the meanings given to them is the object of this book.&#8221; (S. 2)
</p></blockquote>
<blockquote><p>
&#8220;Most of all, I want to open the black box of peer review and make the process of evaluation more transparent, especially for younger academics looking in from the outside.&#8221; (S. 12)
</p></blockquote>
<p>Das Buch liefert also die Dokumentation einer wissenschaftlichen Arbeit, die aber sehr sch&ouml;n aufbereitet und mit viel Erkenntnis f&uuml;r alle erz&auml;hlt ist. So finden sich viele aufschlussreiche Einblicke in die Unterschiede der betrachteten Disziplinen (die Kulturen der Disziplinen). Konkret werden betrachtet: philosophy, english literature, history, anthropology, political science und economics.</p>
<p>Bei der Diskussion der Entscheidungsfindung wird auch sehr ehrlich (und ausf&uuml;hrlich mit Zitaten belegt) eingegangen auf Machtspiele, Klatsch und Netzwerke.</p>
<p>Nachdem das Hauptziel von Lamont ist darzustellen, was Exzellenz (in den unterschiedlichen Disziplinen) ist &#8211; bzw. wie sie von den Panels gefunden wird, darf auch eine Gegen&uuml;berstellung der Kriterien f&uuml;r Exzellenz bzw. Qualit&auml;t in den unterschiedlichen Disziplinen nicht fehlen. So sind die Kriterien clarity, quality, orginality, significance, methods und feasibility unterschiedlich gewichtet in humanities, history und social sciences (S. 167).</p>
<p>Insgesamt liefert das Buch also eine sch&ouml;ne, teilweise etwas zu ausf&uuml;hrliche, ethnographisch fundierte Anleitung zum Schreiben von Antr&auml;gen und viele interessante, durch Zitate belegte Einblicke in die Welt von Evaluierungspanels.</p>
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		<title>Kollaborative Literaturverwaltung</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 19:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[academia]]></category>
		<category><![CDATA[bibliography]]></category>
		<category><![CDATA[bibsonomy]]></category>
		<category><![CDATA[mendeley]]></category>

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		<description><![CDATA[Literaturverwaltung, d.h. das Erfassen und Annotieren von Referenzen zu einem Gebiet, ist eine wichtige Aktivit&#228;t im Rahmen wissenschaftlicher Arbeit. Dabei wird oft auf Desktop-L&#246;sungen wie z.B. Endnote zur&#252;ckgegriffen. Man kann damit sehr sch&#246;n f&#252;r sich selbst Informationen zu Litaraturreferenzen erfassen, Notizen dazu machen, eventuell sogar PDF-Dateien speichern und Literaturverzeichnisse generieren. Was aber nicht geht ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Literaturverwaltung, d.h. das Erfassen und Annotieren von Referenzen zu einem Gebiet, ist eine wichtige Aktivit&auml;t im Rahmen wissenschaftlicher Arbeit. Dabei wird oft auf Desktop-L&ouml;sungen wie z.B. Endnote zur&uuml;ckgegriffen. Man kann damit sehr sch&ouml;n f&uuml;r sich selbst Informationen zu Litaraturreferenzen erfassen, Notizen dazu machen, eventuell sogar PDF-Dateien speichern und Literaturverzeichnisse generieren.</p>
<p>Was aber nicht geht ist die Zusammenarbeit &#8211; weder als <b>enge Zusammenarbeit</b>, d.h. gemeinsam ein Buch schreiben und die Literatur dazu parallel erfassen &#8211; wir haben das mal mit Endnote und Kopien von Datenbanken versucht &#8211; geht aber nicht wirklich gut &#8211; und schon gar nicht <b>lose Zusammenarbeit</b>, d.h. Information dar&uuml;ber, was Kollegen so lesen, das gemeinsame Erschlie&szlig;en von Literatur zu einem Thema, das Austauschen von Literatur(-referenzen).</p>
<p>Es gibt nun ein paar Web-basierte L&ouml;sungen, die beide Ziele integrieren. Die bekanntesten sind <a href="http://www.citeulike.org/">CiteULike</a> und <a href="http://www.bibsonomy.org/">Bibsonomy</a>. Ich habe vor zwei Jahren schon mal einen <a href="http://www.communixx.de/2007/07/social-reference-managers/">Beitrag zu diesem Thema</a> geschrieben.</p>
<p>Folgender aktueller Open Access Artikel beschreibt verschiedene Dienste etwas n&auml;her: <a href="http://www.ploscompbiol.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pcbi.1\<br />
000204">http://www.ploscompbiol.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pcbi.1\<br />
000204</a></p>
<p>Ich m&ouml;chte hier aber einen dritten aufstrebenden Dienst vorstellen, mit dem wir gerade einige gute Erfahrungen gemacht haben: <a href="http://www.mendeley.com/">mendeley.com</a>.</p>
<p>Was kann Mendeley:</p>
<ul>
<li>Desktop-Client, mit dem ich Literatur und Kommentare sowie PDFs erfassen kann und Literaturverzeichnisse f&uuml;r Word etc erstellen kann (also wie Endnote)
<li> Synchronisation der Daten mit einem zentralen Server &#8211; d.h. Zugriff von &uuml;berall her &uuml;ber Web-Schnittstelle, Synchronisation auf verschiedene Rechner
<li> Selektive Ver&ouml;ffentlichung der Daten auf der Web-Plattform &#8211; z.B. eigenes Literaturverzeichnis oder Readinglisten f&uuml;r alle (unter einer URL zug&auml;nglich) &#8211; z.B. <a href="http://www.mendeley.com/collections/11879/CSCW">meine &#8220;public<br />
collection&#8221; zu CSCW</a> oder <a href="http://www.mendeley.com/profiles/michael-koch">meine Publikationen</a></p>
<li> Definition von Gruppen &#8211; D.h. Gruppe von Personen kann gemeinsam an einer Sammlung von Referenzen arbeiten und hat Zugriff auf PDFs und Kommentare aller
</ul>
<p>Wir nutzen Mendeley aktuell z.B. f&uuml;r folgende Szenarien:</p>
<p><b>1) &#8220;Normale/Individuelle Wissenschaftliche Arbeit&#8221;:</b></p>
<p>Erfassung und Verwaltung der Referenzen f&uuml;r die eigene wissenschaftliche Arbeit mit dem Offline-Client.</p>
<p><b>2) Eigene Ver&ouml;ffentlichungen:</b></p>
<p>Grundidee:</p>
<ul>
<li> Auf Website wird auf &ouml;ffentliche Liste verwiesen / eingebunden
<li> D.h. ich muss website nicht mehr pflegen, schiebe nur auf meinem Client eine Ver&ouml;ffentlichung in den Ordner und sie erscheint sofort da wo sie soll
</ul>
<p>Aktuell geht das mit Mendeley &#8220;nur&#8221; als &ouml;ffentliche Literaturliste wie	 <a href="http://www.mendeley.com/collections/11879/CSCW">meine &#8220;public collection&#8221; zu CSCW</a>. Sobald Mendeley RSS/JSON Feeds anbietet (ist angek&uuml;ndigt), dann sind L&ouml;sungen m&ouml;glich wie wir sie aktuell mit Bibsonomy realisieren: <a href="http://www.kooperationssysteme.de/pub/cscm/">Interaktiv durchsuchbare Liste der Ver&ouml;ffentlichungen der Forschungsgruppe CSCM</a>.</p>
<p><b>3) Projekt</b></p>
<ul>
<li>Einrichten einer &#8220;shared group&#8221; f&uuml;r Projekt &#8211; Teilnehmer direkt einladen
<li>relevante ver&ouml;ffentlichungen von privater bibliothek direkt da rein kopieren (Drag and Drop)
<li>damit stehen die (und auch die PDFs) allen zur Verf&uuml;gung und k&ouml;nnen von allen annotiert und getagged werden
</ul>
<p><b>4) Diplomarbeiten &#8211; spezielle Form eines Projektes</b></p>
<p>Wir nutzen 3) gerade viel in Diplomarbeiten. Zuerst zur schnellen Bereitstellung der Einstiegsliteratur &#8211; einfach von Gruppe f&uuml;r Diplomarbeit anlegen, Diplomanden einladen und Literaturreferenzen (mit PDFs) aus eigener Bibliothek in die Gruppe ziehen. Dann kann der<br />
Diplomand seine Literaturverwaltung mit Mendeley machen und &uuml;ber die Gruppe zur&uuml;ckkommunizieren, was er gefunden hat. Damit kann dann auch die von Diplomanden gefundene Literatur einfach in die eigene Literaturliste zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden.</p>
<p>
Hat noch jemand andere Nutzungsszenarien ausprobiert / Erfahrungen<br />
mit Werkzeugen zur Literaturverwaltung gesammelt?</p>
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		<title>Buchkommentar &#8211; The Black Swan</title>
		<link>http://www.communixx.de/2009/07/buchkommentar-the-black-swan/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 20:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[science2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Weihnachten (2008) liegt &#8220;The Black Swan&#8221; von Nassim Nicholas Taleb schon auf meinem &#8220;Still-to-read&#8221; Stapel. Ein &#8220;New York Times Bestseller&#8221; wie es auf dem Cover heisst. Gleich zum Titel: Es geht um &#8220;The Impact of the Highly Improbable&#8221;, also um die Auswirkung von Ereignissen, die sich nicht aus bisherigen Beobachtungen ableiten lassen &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Weihnachten (2008) liegt <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0812979184/communixx">&#8220;The Black Swan&#8221; von Nassim Nicholas Taleb</a> schon auf meinem &#8220;Still-to-read&#8221; Stapel. Ein &#8220;New York Times Bestseller&#8221; wie es auf dem Cover heisst.</p>
<p>Gleich zum Titel: Es geht um &#8220;The Impact of the Highly Improbable&#8221;, also um die Auswirkung von Ereignissen, die sich nicht aus bisherigen Beobachtungen ableiten lassen &#8211; und warum der Mensch Probleme damit hat. &#8220;Black Swan&#8221; steht f&uuml;r solche Ereignisse, da man fr&uuml;her dachte es g&auml;be keine schwarzen Schw&auml;ne, alle Beobachtung sprach dagegen, bis dann die ersten aufgetaucht sind.</p>
<p>&#8220;A black swan is a highly improbable event with three principal charateristics: It is unpredictable; it carries a massive impact; and, after the fact, we concoct and explanation that makes the event appear less randm, and more predictable, than it was.&#8221;</p>
<p>Auch wenn das Buch auf andere Bereiche fokussiert, kann man sehr viel &uuml;ber Wissenschaft (und wie man sie nicht betreiben sollte) lernen.</p>
<p>So ist eine wichtigen Aussagen im Buch, die Menschen leider immer wieder vergessen/verdr&auml;ngen: Eine Theorie l&auml;sst sich nicht durch das Finden von (beliebig vielen) Positivbeispielen beweisen &#8211; sie l&auml;sst sich aber durch das Finden von (einem einzelnen) Negativbeispiel widerlegen. So ist die intensive Suche nach Negativbeispielen, die erfolglos bleibt, ein besseres Indiz f&uuml;r die Wahrheit einer Theorie als die erfolgreiche Suche nach Positivbeispielen.</p>
<p>Gesetze/Regeln sind nur Modelle f&uuml;r (vergangene) Beobachtungen. Die n&auml;chste Beobachtung kann sie falsivizieren.</p>
<p>&#8220;We learn from repetition &#8211; at the expense of events that have not happened before. Events that are nonrepeatable are ignored before their occurence, and overestimated after (for a while).&#8221; (S. 78)</p>
<p>Ein anderer Aspekt, den Taleb aufgreift ist die bekannte aber immer wieder vergessene Verzerrung/Ausrichtung (&#8220;bias&#8221;), den einige (viele!) der Stichproben aus denen wir lernen haben &#8230; Insbesondere, da wir die Stichproben in unserem &#8220;normalen Leben&#8221; nicht wissenschaftlich korrekt ausw&auml;hlen. Interessant sind hier auch verschiedene Querverweise auf Erkenntnistheorie und Empirismus (und auf den Philosophen Hume).</p>
<p>Auch auf die Probleme, die Menschen mit Sch&auml;tzen und Vorhersagen haben geht Taleb ein. </p>
<p>Zum Sch&auml;tzen ist interessant, dass unabh&auml;ngig vom Umfang des Wissens &uuml;ber ein Gebiet auf jeden Fall die Einsch&auml;tzung der Qualit&auml;t der eigenen Sch&auml;tzung h&auml;ufig gleich falsch liegt (nicht die Sch&auml;tzung selbst, sondern die Aussage &uuml;ber die Qualit&auml;t der Sch&auml;tzung). </p>
<p>Vorhersagen zu vielen Themen sind nach Taleb wegen der Schwarzen Schw&auml;ne  nicht m&ouml;glich. Bzw. die realistische Unsicherheit in der Vorhersage &uuml;bertrifft den vorhergesagten Wert und macht so die Vorhersage wertlos. Menschen denken trotzdem sie k&ouml;nnten gut vorhersagen. Das liegt wieder daran, dass wir vieles von hinten betrachten. Hinterher lassen sich meist gute Begr&uuml;ndungen finden. Diese sind aber das n&auml;chste mal nicht unbedingt wieder g&uuml;ltig. </p>
<p>Ein weitere Grund warum Menschen h&auml;ufig annehmen sie k&ouml;nnten Vorhersagen treffen ist laut Taleb der Umstand, dass sie annehmen, dass die vorherzusagenden Ereignisse Gauss-verteilt sind. Leider sind sie das aber meist nicht, sondern fraktal verteilt.</p>
<p>Eine der Schlussfolgerungen von Taleb: &#8220;Invest in preparedness not in prediction&#8221; (S. 208)</p>
<p>In Summe ein sehr spannendes Buch, das zum Nachdenken anregt.</p>
<p>Zum Abschluss noch ein weiteres sch&ouml;nes Zitat aus dem Buch: &#8220;The world is far, far more complicated than we think, which is not a problem, except when most of us don&#8217;t know it.&#8221; (S. 135)</p>
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		<title>WM im Milit&#228;rischen F&#252;nfkampf im September</title>
		<link>http://www.communixx.de/2009/07/wm-im-militaerischen-fuenfkampf-im-september/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 09:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[pentathlon]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[unibwm]]></category>
		<category><![CDATA[wm]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r alle Sport-Interessierten: Von 3.9. bis 10.9.2009 findet am Campus der Universit&#228;t der Bundeswehr in Neubiberg bei M&#252;nchen die Weltmeisterschaft im Milit&#228;rischen F&#252;nfkampf statt. Von meinen letzten Erfahrungen bei der Europameisterschaft kann ich vor allem die Disziplinen Hindernissbahnlauf und Hindernissschwimmen empfehlen. Echt spektakul&#228;r. Hindernissbahnlauf wird am Sa 5.9. 10-18 Uhr statt finden &#8211; mit Familien-Rahmenprogramm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&uuml;r alle Sport-Interessierten: Von 3.9. bis 10.9.2009 findet am Campus der Universit&auml;t der Bundeswehr in Neubiberg bei M&uuml;nchen die Weltmeisterschaft im Milit&auml;rischen F&uuml;nfkampf statt.</p>
<p>Von meinen letzten Erfahrungen bei der Europameisterschaft kann ich vor allem die Disziplinen Hindernissbahnlauf und Hindernissschwimmen empfehlen. Echt spektakul&auml;r. Hindernissbahnlauf wird am Sa 5.9. 10-18 Uhr statt finden &#8211; mit Familien-Rahmenprogramm &#8211; sowie als Staffel am 10.9., Hindernissschwimmen am So 7.9.</p>
<p>Und wer gerne feiert und Uniformen aus den unterschiedlichsten L&auml;ndern dieser Erde sehen will, der darf die Abschlussveranstaltung nicht verpassen &#8211; die Bundeswehr-Big-Band ist einfach sehens- und h&ouml;renswert.</p>
<p>Hier die interessantesten Programmpunkte:</p>
<ul>
<li> Do 3.9. b 18 Uhr Er&ouml;ffnungsveranstaltung
<li> Sa 5.9.  10-18 Uhr Hindernissbahnlauf &#8211; mit Rahmenprogramm
<li> So 7.9. 9-13 Uhr Hindernissschwimmen im Freibad Unterhaching
<li> Do 10.9. 8-14 Uhr Staffel Hindernisslauf
<li> Do 10.9. ab 16 Uhr Siegerehrung
<li> Do 10.9. ab 20:30 Uhr Abschlussfeier mit der Big Band der Bundeswehr
</ul>
<p>Das vollst&auml;ndige Programm ist unter <a href="http://www.military-pentathlon.de/">http://www.military-pentathlon.de/</a> zu finden.</p>
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