<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Communixx &#187; Universität</title>
	<atom:link href="http://www.communixx.de/category/universitaet/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.communixx.de</link>
	<description>Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 May 2011 09:07:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>Science Has Only Two Legs</title>
		<link>http://www.communixx.de/2010/10/science-has-only-two-legs/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2010/10/science-has-only-two-legs/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 10:09:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[experiment]]></category>
		<category><![CDATA[informatik]]></category>
		<category><![CDATA[theorien]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/?p=319</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; unter diesem Titel stand das Editorial der Zeitschrift Communications of the ACM im September 2010 (von Moshe Y. Vardi, DOI: 10.1145/1810891.1810892). Als &#8220;Hobby-Wissenschaftstheoretiker&#8221; hat mich das nat&#252;rlich sofort neugierig gemacht. Die &#8220;urspr&#252;nglichen&#8221; zwei S&#228;ulen (im Englischen: legs oder pillars &#8211; &#8220;bipedal nature of science&#8221;) von Wissenschaft (bzw. der wissenschaftlichen Methoden) sind in diesem Zusammenhang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; unter diesem Titel stand das <a href="http://doi.acm.org/10.1145/1810891.1810892">Editorial der Zeitschrift Communications of the ACM im September 2010 (von Moshe Y. Vardi, DOI: 10.1145/1810891.1810892)</a>. Als &#8220;Hobby-Wissenschaftstheoretiker&#8221; hat mich das nat&uuml;rlich sofort neugierig gemacht.</p>
<p>Die &#8220;urspr&uuml;nglichen&#8221; zwei S&auml;ulen (im Englischen: legs oder pillars &#8211; &#8220;bipedal nature of science&#8221;) von Wissenschaft (bzw. der wissenschaftlichen Methoden) sind in diesem Zusammenhang <b>Theorie</b> (oder Modell) und <b>Experiment</b>. Eine wissenschaftliche Theorie ist ein erkl&auml;rendes Rahmenwerk f&uuml;r eine Menge von (nat&uuml;rlichen) Ph&auml;nomenen (Beschreibung von Ursache/Wirkungs-Zusammenh&auml;ngen). Um n&uuml;tzlich zu sein sollte eine Theorie existierende Beobachtungen erkl&auml;ren und zugleich Vorhersagen f&uuml;r zuk&uuml;nftige Beobachtungen machen. Experimente werden genutzt um Theorien zu pr&uuml;fen oder zu falsifizieren, oder auch um Daten f&uuml;r die Aufstellung einer neuen Theorie zu gewinnen.</p>
<p>Moshe Vardi f&uuml;hrt in seinem Editorial nun aus, dass in letzter Zeit vor allem in Informatik-Kreisen immer mehr von einer dritten und sogar vierten S&auml;ule der Wissenschaft gesprochen wird.</p>
<p>Die dritte S&auml;ule (&#8220;third leg of science&#8221;) sei &#8220;computational science&#8221; oder einfach nur &#8220;computation&#8221; mit den Beispielen der numerischen L&ouml;sung komplizierter Gleichungssysteme und der massiven analytischen Simulationen.</p>
<p>Als vierte S&auml;ule wird hin und wieder zus&auml;tzlich die &#8220;usage of advanced computing capabilities to manipulate and explore massive datasets&#8221; genannt &#8211; also Data Mining im weitesten Sinne.</p>
<p>Aber erweitert das wirklich die auf Theorie und Experiment basierende Wissenschaft? Meiner und Vardis Meinung nach nicht. Denn bei beiden &#8220;neuen S&auml;ulen&#8221; geht es doch eigentlich &#8220;nur&#8221; um neue Methoden zur Darstellung von Theorien/Modellen und zur Generierung von Vorhersagen daraus. </p>
<p><a href="http://www.wired.com/wiredscience/2009/11/the-third-leg-of-science/">Rhett Allain schreibt dazu sehr sch&ouml;n im Wired Blog</a>: &#8220;It is important to remember the bipedal nature of science. Create models. Compare models with real life. Maybe the model is a conceptual model, maybe it is a model based on vector calculus, maybe it is a calculation in phython. They are all models. There is no third leg.&#8221;</p>
<p>Interessant ist f&uuml;r mich eher die Diskussion, wie konstruktionistische Methoden in die Wechselwirkung zwischen Theorie und Experiment einzuordnen sind. Aber das ist Stoff f&uuml;r einen andere Post.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2010/10/science-has-only-two-legs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Informing challenge&#8221; in der Wirtschaftsinformatik</title>
		<link>http://www.communixx.de/2010/08/informing-challenge-in-der-wirtschaftsinformatik/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2010/08/informing-challenge-in-der-wirtschaftsinformatik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 08:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[fallstudien]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftsinformatik]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/?p=311</guid>
		<description><![CDATA[In der Wirtschaftsinformatik wird ja schon seit l&#228;ngerem die Diskussion &#8220;rigor vs relevance&#8221; gef&#252;hrt. Dazu geh&#246;ren meiner Meinung nach auch Beitr&#228;ge wie &#8220;Der Zehnkampf des Hochschullehrers&#8221; vom Wirtschaftsinformatiker Peter Mertens. Mit den Fallstudienaktivit&#228;ten in meiner Gruppe tendiere ich ja auch etwas zum &#8220;Relevance-Lager&#8221; ;-) Beim Aufarbeiten meines Still-to-read-Stapels habe ich eben einen sehr spannenden Artikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Wirtschaftsinformatik wird ja schon seit l&auml;ngerem die Diskussion &#8220;rigor vs relevance&#8221; gef&uuml;hrt. Dazu geh&ouml;ren meiner Meinung nach auch Beitr&auml;ge wie <a href="/2010/03/der-zehnkampf-des-hochschullehrers/">&#8220;Der Zehnkampf des Hochschullehrers&#8221;</a> vom Wirtschaftsinformatiker Peter Mertens. Mit den <a href="http://www.e20cases.org/">Fallstudienaktivit&auml;ten</a> in meiner Gruppe tendiere ich ja auch etwas zum &#8220;Relevance-Lager&#8221; ;-)</p>
<p>Beim Aufarbeiten meines Still-to-read-Stapels habe ich eben einen sehr spannenden Artikel zu diesem Thema gelesen, den ich hier empfehlen und kurz kommentieren m&ouml;chte: &#8220;Gill G, Bhattacherjee A. Whom are we Informing? Issues and Recommendations for MIS Research from an Informing Sciences Perspective. MIS Quarterly. 2009;33(2):217-235.&#8221;</p>
<blockquote><p>
This paper provides an introspective assessment of the current state of management information systems as a research discipline using the “lens” of the informing sciences. Based on this assessment, we observe that the degree to which MIS research is informing its key external clients &#8211; practitioners, students, and researchers in other disciplines &#8211; has declined over the years. This problem is particularly acute with respect to informing practitioners. Unfortunately, practitioner support may be critical in making up for lost resources caused by declining student enrollments. Despite this dire prognostication, we believe that it is possible to reverse this trend. Drawing upon cognitive science and diffusion of innovations research, we analyze the source of the problem and then present five recommendations aimed at leading MIS journals, scholars, and professional societies for improving the ability of MIS research to engage and inform its external clients.
</p></blockquote>
<p>Der Artikel ist also in einem der Leuchtt&uuml;rme des &#8220;Rigor-Lagers&#8221;, dem MISQ erschienen. Er behandelt aber die Entwicklungen in der Wissenschaftsdisziplin MIS und der Zeitschrift MISQ sehr kritisch. So thematisiert er insbesondere das Problem, dass MIS (zumindest in den USA) den Kontakt zu den Praktikern verliert. U.a. zeigen die Autoren dies daran auf, an wie vielen MISQ-Artikeln Praktiker beteiligt sind &#8211; ein Trend, der nach Hochphasen inzwischen die Null erreicht hat.</p>
<p>Neben der sch&ouml;n gef&uuml;hrten Diskussion, die auch auf nationale Unterschiede eingeht und dabei die deutsche Wirtschaftsinformatik besonders herausstellt, gef&auml;llt mir an dem Beitrag aber besonders, dass das Problem klarer herausgearbeitet wird als in anderen Beitr&auml;gen.</p>
<p>So stellen die Autoren drei Herausforderungen dar, denen sich eine Wissenschaftsdisziplin stellen muss:</p>
<ul>
<li>&#8220;Research challenge&#8221; &#8211; Welche Fragen sollen beantwortet werden und wie soll dabei vorgegangen werden?
<li>&#8220;Resource challenge&#8221; &#8211; Wo bekommt man die Finanzierung her, die f&uuml;r die Forschungsaktivit&auml;ten notwendig ist?
<li>&#8220;Informing challenge&#8221; &#8211; Wie stellt man sicher, dass die Forschungsergebnisse zu den &#8220;Kunden&#8221; gelangen?
</ul>
<p>Als Kunden bei der &#8220;Informing challenge&#8221; werden sowohl Studierende, WIssenschaftler aus anderen Disziplinen als auch Praktiker gesehen. Und bei all diesen Zielgruppen geht die Sichtbarkeit von MIS-Ergebnissen zur&uuml;ck.</p>
<p>Die Autoren argumentieren, dass die &#8220;Informing challenge&#8221; die am schlechtesten verstandene Herausforderung (in der Wirtschaftsinformatik) ist und dass hier noch viel Arbeit notwendig ist. Fallstudien und die (Weiter-)Entwicklung der Fallstudienmethodik werden als ein L&ouml;sungsbeitrag genannt. Und da sind wir wieder am Anfang, d.h. bei (unseren) Aktivit&auml;ten wie <a href="http://www.e20cases.org/">www.e20cases.org</a> und <a href="http://www.kofobis.de/">KoFoBIS</a>. Die Probleme mit Fallstudien zur Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse werden inzwischen in verschiedenen Beitr&auml;gen diskutiert/relativiert (z.B. in Flyvbjerg B. Five Misunderstandings About Case-Study Research. In: Seale C, Gobo G, Gubrium JF, Silverman D Qualitative Research Practice.Vol 12. London: Sage; 2004:420-434.). Unabh&auml;ngig davon bleibt aber der Fakt, dass sich Fallstudien und Geschichten allgemein viel besser zur Kommunikation von Erkenntnissen, also zur Adressierung der &#8220;Informing challenge&#8221; eignen als andere Darstellungen. Da ist zwar noch viel zu tun, aber wir sind wohl auf dem richtigen Weg.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2010/08/informing-challenge-in-der-wirtschaftsinformatik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Zehnkampf des Hochschullehrers</title>
		<link>http://www.communixx.de/2010/03/der-zehnkampf-des-hochschullehrers/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2010/03/der-zehnkampf-des-hochschullehrers/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[evaluation]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zehnkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/?p=281</guid>
		<description><![CDATA[Das Jahr 2009 war gepr&#228;gt von einer intensiven Diskussion der aktuellen Universit&#228;tsreformen in der Lehre &#8211; Stichwort Bachelor/Master. Dabei ging fast unter, dass in den letzten Jahren eine andere Umw&#228;lzung an den Universit&#228;ten in Gange ist &#8211; Stichwort Elitefindung und leistungsgerechte Bezahlung. Zentral dabei ist die Evaluation von Universit&#228;ten und Universit&#228;tsprofessoren. Und auch wenn da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2009 war gepr&auml;gt von einer intensiven Diskussion der aktuellen Universit&auml;tsreformen in der Lehre &#8211; Stichwort Bachelor/Master. Dabei ging fast unter, dass in den letzten Jahren eine andere Umw&auml;lzung an den Universit&auml;ten in Gange ist &#8211; Stichwort Elitefindung und leistungsgerechte Bezahlung. Zentral dabei ist die Evaluation von Universit&auml;ten und Universit&auml;tsprofessoren. Und auch wenn da viel &uuml;ber die Qualit&auml;t von Lehre geschrieben wird, so gibt es an Unis eigentlich nur ein Ma&szlig;, welches von der Politik gepusht und von den Hochschulleitungen willig &uuml;bernommen worden ist: Die Menge und Qualit&auml;t von Ver&ouml;ffentlichungen (nach ganz bestimmten Bewertungsmassst&auml;ben / Rankings).</p>
<p>In diesem Zusammenhang wird immer wieder gerne auf den englischsprachigen Raum verwiesen, in dem das ja schon seit langem &#8220;erfolgreich&#8221; praktiziert wird, und an dem man sich orientieren muss. Wenn man aber etablierte Mitspieler aus dem amerikanischen Hochschulsystem fragt, wie sie die aktuellen Entwicklungen in Deutschland finden (z.B. hinsichtlich Kriterien bei Berufungen), dann h&ouml;rt man von denen, dass das mal wieder &#8220;typisch Deutsch&#8221; sei. Nirgendwo sonst ist alles so auf eine Kennzahl fokussiert wie bei uns.</p>
<p><a href="http://www.wi1.uni-erlangen.de/team-network/team/prof-em-peter-mertens.html">Prof. Dr. Peter Mertens</a> von der Universit&auml;t Erlangen N&uuml;rnberg hat sich dieses Themas angenommen und ein sehr sch&ouml;nes Essay dazu verfasst, das er <a href="http://www.blogspan.net/presse/ein-abend-im-zeichen-von-spitzenleistungen/mitteilung/126426/">am 9.11.2009 an der WU Wien</a> vorgetragen hat:</p>
<p><a href="http://www.wi1.uni-erlangen.de/fileadmin/user_upload/images/team/zehnkampf.pdf">zehnkampf-des-hochschullehrers.pdf</a></p>
<p>Die zehn Disziplinen, die Mertens identifiziert, und von denen h&auml;ufig leider nur eine massiv als Kennzahl zur Bewertung herangezogen wird, sind:</p>
<blockquote>
<ol>
<li>Lehre, Betreuung von Studierenden, darunter Beschaffung von Praktikantenpl&auml;tzen im In- und Ausland
<li>Erarbeiten von Lehrb&uuml;chern und anderen Lehrmaterialien
<li>Forschung und Ergebnistransfer in die Wissenschaft &#8211; Ver&ouml;ffentlichung in wissenschaftlichen Organen, auch international, Kongresse
<li>Forschung und Ergebnistransfer in die Praxis &#8211; Ver&ouml;ffentlichung in Praktikerorganen, Vortr&auml;ge, (MBA-)Kurse, Kooperationsprojekte, Patente, Lizenzen
<li>Forschung und Ergebnistransfer in Politik und Gesellschaft &#8211; Mitwirkung in Gremien, Politikberatung, Auftritt in Medien
<li>Standortf&ouml;rderung, Hilfe bei Unternehmensgr&uuml;ndung („Spin-offs“) und deren Nutzung f&uuml;r die Ausbildung von Studierenden
<li>Selbstverwaltung in der Universit&auml;t
<li>Selbstverwaltung in der Fachgemeinschaft &#8211; Gremien, Herausgeberkreise von Fachzeitschriften, vielf&auml;ltige Gutachten
<li>Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses
<li>Drittmittelakquisition
</ol>
</blockquote>
<p>Ganz vollst&auml;ndig ist diese Liste meiner Meinung nach leider auch noch nicht. Es fehlt mir eine elfte Disziplin, die auch viel Energie und Erfahrung erfordert: &#8220;Projekt- und Personalmanagement&#8221;. Man k&ouml;nnte argumentieren, dass das doch &#8220;nur&#8221; ein Unterpunkt zu &#8220;10) Drittmittelakquisition&#8221; sei. Ich sehe aber einen deutlichen Unterschied zwischen der Akquise von Projekten und deren erfolgreicher und effizienter Durchf&uuml;hrung (und des damit verbundenen Zeit/Ressourcen und Personalmanagements).</p>
<p>Interessant finde ich neben der Fokussetzung auf wenige dieser Disziplinen in den Bewertungsma&szlig;st&auml;ben auch die Fokussetzung beim Aus- und Weiterbildungsangebot f&uuml;r Hochschullehrer. Wo &#8211; ausser vielleicht am guten Vorbild der eigenen akademischen Lehrer &#8211; lernt man denn an heutigen Universit&auml;ten etwas zu effizientem Management, zu Lehre oder zu gutem Ergebnistransfer in die Praxis und Gesellschaft? Aber das h&auml;ngt ja zusammen &#8211; eine andere Anreizsetzung w&uuml;rde auch zu einer ver&auml;nderten Nachfrage und einem ver&auml;nderten Angebot bei diesen Punkten f&uuml;hren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2010/03/der-zehnkampf-des-hochschullehrers/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buchkommentar &#8211; How Professors Think</title>
		<link>http://www.communixx.de/2009/07/buchkommentar-how-professors-think/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2009/07/buchkommentar-how-professors-think/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 20:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[academia]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/?p=267</guid>
		<description><![CDATA[Das Buch (&#8220;How Professors Think &#8211; Inside the Curious World of Academic Judgment&#8221; von Michele Lamont hat mich gleich vom Titel her sehr angesprochen. Das wollte ich n&#228;mlich schon immer wissen ;-) Michele Lamont ist Soziologin (Ethnographin) an der Harvard University und stellt in diesem Buch ihre Forschung zum Verhalten von Wissenschaftlern beim Peer Review [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch (<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0674032667/communixx">&#8220;How Professors Think &#8211; Inside the Curious World of Academic Judgment&#8221; von Michele Lamont</a> hat mich gleich vom Titel her sehr angesprochen. Das wollte ich n&auml;mlich schon immer wissen ;-)</p>
<p>Michele Lamont ist Soziologin (Ethnographin) an der Harvard University und stellt in diesem Buch ihre Forschung zum Verhalten von Wissenschaftlern beim Peer Review dar. Es geht also um Kulturen, konkret &#8220;evaluative cultures&#8221;. Dazu studiert Lamont die Mitglieder (bzw. die Entscheidungsprozesse) in interdisziplin&auml;ren Evaluierungs-Panels (Forschungsf&ouml;rderung).</p>
<blockquote><p>
&#8220;(&#8230;) criteria for assessing quality or excellence can be differently weighted and are the object of intense conflicts. Making sense of standards and the meanings given to them is the object of this book.&#8221; (S. 2)
</p></blockquote>
<blockquote><p>
&#8220;Most of all, I want to open the black box of peer review and make the process of evaluation more transparent, especially for younger academics looking in from the outside.&#8221; (S. 12)
</p></blockquote>
<p>Das Buch liefert also die Dokumentation einer wissenschaftlichen Arbeit, die aber sehr sch&ouml;n aufbereitet und mit viel Erkenntnis f&uuml;r alle erz&auml;hlt ist. So finden sich viele aufschlussreiche Einblicke in die Unterschiede der betrachteten Disziplinen (die Kulturen der Disziplinen). Konkret werden betrachtet: philosophy, english literature, history, anthropology, political science und economics.</p>
<p>Bei der Diskussion der Entscheidungsfindung wird auch sehr ehrlich (und ausf&uuml;hrlich mit Zitaten belegt) eingegangen auf Machtspiele, Klatsch und Netzwerke.</p>
<p>Nachdem das Hauptziel von Lamont ist darzustellen, was Exzellenz (in den unterschiedlichen Disziplinen) ist &#8211; bzw. wie sie von den Panels gefunden wird, darf auch eine Gegen&uuml;berstellung der Kriterien f&uuml;r Exzellenz bzw. Qualit&auml;t in den unterschiedlichen Disziplinen nicht fehlen. So sind die Kriterien clarity, quality, orginality, significance, methods und feasibility unterschiedlich gewichtet in humanities, history und social sciences (S. 167).</p>
<p>Insgesamt liefert das Buch also eine sch&ouml;ne, teilweise etwas zu ausf&uuml;hrliche, ethnographisch fundierte Anleitung zum Schreiben von Antr&auml;gen und viele interessante, durch Zitate belegte Einblicke in die Welt von Evaluierungspanels.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2009/07/buchkommentar-how-professors-think/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kollaborative Literaturverwaltung</title>
		<link>http://www.communixx.de/2009/07/kollaborative-literaturverwaltung/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2009/07/kollaborative-literaturverwaltung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 19:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[academia]]></category>
		<category><![CDATA[bibliography]]></category>
		<category><![CDATA[bibsonomy]]></category>
		<category><![CDATA[mendeley]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/?p=265</guid>
		<description><![CDATA[Literaturverwaltung, d.h. das Erfassen und Annotieren von Referenzen zu einem Gebiet, ist eine wichtige Aktivit&#228;t im Rahmen wissenschaftlicher Arbeit. Dabei wird oft auf Desktop-L&#246;sungen wie z.B. Endnote zur&#252;ckgegriffen. Man kann damit sehr sch&#246;n f&#252;r sich selbst Informationen zu Litaraturreferenzen erfassen, Notizen dazu machen, eventuell sogar PDF-Dateien speichern und Literaturverzeichnisse generieren. Was aber nicht geht ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Literaturverwaltung, d.h. das Erfassen und Annotieren von Referenzen zu einem Gebiet, ist eine wichtige Aktivit&auml;t im Rahmen wissenschaftlicher Arbeit. Dabei wird oft auf Desktop-L&ouml;sungen wie z.B. Endnote zur&uuml;ckgegriffen. Man kann damit sehr sch&ouml;n f&uuml;r sich selbst Informationen zu Litaraturreferenzen erfassen, Notizen dazu machen, eventuell sogar PDF-Dateien speichern und Literaturverzeichnisse generieren.</p>
<p>Was aber nicht geht ist die Zusammenarbeit &#8211; weder als <b>enge Zusammenarbeit</b>, d.h. gemeinsam ein Buch schreiben und die Literatur dazu parallel erfassen &#8211; wir haben das mal mit Endnote und Kopien von Datenbanken versucht &#8211; geht aber nicht wirklich gut &#8211; und schon gar nicht <b>lose Zusammenarbeit</b>, d.h. Information dar&uuml;ber, was Kollegen so lesen, das gemeinsame Erschlie&szlig;en von Literatur zu einem Thema, das Austauschen von Literatur(-referenzen).</p>
<p>Es gibt nun ein paar Web-basierte L&ouml;sungen, die beide Ziele integrieren. Die bekanntesten sind <a href="http://www.citeulike.org/">CiteULike</a> und <a href="http://www.bibsonomy.org/">Bibsonomy</a>. Ich habe vor zwei Jahren schon mal einen <a href="http://www.communixx.de/2007/07/social-reference-managers/">Beitrag zu diesem Thema</a> geschrieben.</p>
<p>Folgender aktueller Open Access Artikel beschreibt verschiedene Dienste etwas n&auml;her: <a href="http://www.ploscompbiol.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pcbi.1\<br />
000204">http://www.ploscompbiol.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pcbi.1\<br />
000204</a></p>
<p>Ich m&ouml;chte hier aber einen dritten aufstrebenden Dienst vorstellen, mit dem wir gerade einige gute Erfahrungen gemacht haben: <a href="http://www.mendeley.com/">mendeley.com</a>.</p>
<p>Was kann Mendeley:</p>
<ul>
<li>Desktop-Client, mit dem ich Literatur und Kommentare sowie PDFs erfassen kann und Literaturverzeichnisse f&uuml;r Word etc erstellen kann (also wie Endnote)
<li> Synchronisation der Daten mit einem zentralen Server &#8211; d.h. Zugriff von &uuml;berall her &uuml;ber Web-Schnittstelle, Synchronisation auf verschiedene Rechner
<li> Selektive Ver&ouml;ffentlichung der Daten auf der Web-Plattform &#8211; z.B. eigenes Literaturverzeichnis oder Readinglisten f&uuml;r alle (unter einer URL zug&auml;nglich) &#8211; z.B. <a href="http://www.mendeley.com/collections/11879/CSCW">meine &#8220;public<br />
collection&#8221; zu CSCW</a> oder <a href="http://www.mendeley.com/profiles/michael-koch">meine Publikationen</a></p>
<li> Definition von Gruppen &#8211; D.h. Gruppe von Personen kann gemeinsam an einer Sammlung von Referenzen arbeiten und hat Zugriff auf PDFs und Kommentare aller
</ul>
<p>Wir nutzen Mendeley aktuell z.B. f&uuml;r folgende Szenarien:</p>
<p><b>1) &#8220;Normale/Individuelle Wissenschaftliche Arbeit&#8221;:</b></p>
<p>Erfassung und Verwaltung der Referenzen f&uuml;r die eigene wissenschaftliche Arbeit mit dem Offline-Client.</p>
<p><b>2) Eigene Ver&ouml;ffentlichungen:</b></p>
<p>Grundidee:</p>
<ul>
<li> Auf Website wird auf &ouml;ffentliche Liste verwiesen / eingebunden
<li> D.h. ich muss website nicht mehr pflegen, schiebe nur auf meinem Client eine Ver&ouml;ffentlichung in den Ordner und sie erscheint sofort da wo sie soll
</ul>
<p>Aktuell geht das mit Mendeley &#8220;nur&#8221; als &ouml;ffentliche Literaturliste wie	 <a href="http://www.mendeley.com/collections/11879/CSCW">meine &#8220;public collection&#8221; zu CSCW</a>. Sobald Mendeley RSS/JSON Feeds anbietet (ist angek&uuml;ndigt), dann sind L&ouml;sungen m&ouml;glich wie wir sie aktuell mit Bibsonomy realisieren: <a href="http://www.kooperationssysteme.de/pub/cscm/">Interaktiv durchsuchbare Liste der Ver&ouml;ffentlichungen der Forschungsgruppe CSCM</a>.</p>
<p><b>3) Projekt</b></p>
<ul>
<li>Einrichten einer &#8220;shared group&#8221; f&uuml;r Projekt &#8211; Teilnehmer direkt einladen
<li>relevante ver&ouml;ffentlichungen von privater bibliothek direkt da rein kopieren (Drag and Drop)
<li>damit stehen die (und auch die PDFs) allen zur Verf&uuml;gung und k&ouml;nnen von allen annotiert und getagged werden
</ul>
<p><b>4) Diplomarbeiten &#8211; spezielle Form eines Projektes</b></p>
<p>Wir nutzen 3) gerade viel in Diplomarbeiten. Zuerst zur schnellen Bereitstellung der Einstiegsliteratur &#8211; einfach von Gruppe f&uuml;r Diplomarbeit anlegen, Diplomanden einladen und Literaturreferenzen (mit PDFs) aus eigener Bibliothek in die Gruppe ziehen. Dann kann der<br />
Diplomand seine Literaturverwaltung mit Mendeley machen und &uuml;ber die Gruppe zur&uuml;ckkommunizieren, was er gefunden hat. Damit kann dann auch die von Diplomanden gefundene Literatur einfach in die eigene Literaturliste zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden.</p>
<p>
Hat noch jemand andere Nutzungsszenarien ausprobiert / Erfahrungen<br />
mit Werkzeugen zur Literaturverwaltung gesammelt?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2009/07/kollaborative-literaturverwaltung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Microblogging oder Awareness-Feeds im Unternehmen</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/10/microblogging-oder-awareness-feeds-im-unternehmen/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/10/microblogging-oder-awareness-feeds-im-unternehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 10:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Awareness]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[Science 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise2.0]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/?p=210</guid>
		<description><![CDATA[Auf dem Blog e-gineer.com hat Nathan Wallace schon mehrfach &#252;ber Microblogging in Unternehmen berichtet. Gestern stellte er einen ausf&#252;hrlichen Bericht zum Jitter-System bei Jassen-Cilaq Australia und New Zealand bereit. Sehr interessant zu lesen. Vor allem fand ich interessant, dass das Microblogging mit einer &#8220;Facebook-like&#8221;-Social-Networking-Plattform verkn&#252;pft wurde. Doch ich frage mich, ob es wirklich um Microblogging [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Blog <a href="http://www.e-gineer.com/">e-gineer.com</a> hat Nathan Wallace schon mehrfach &uuml;ber Microblogging in Unternehmen berichtet. Gestern stellte er einen <a href="http://www.e-gineer.com/v2/blog/2008/10/jitter-experimenting-with-microblogging.htm">ausf&uuml;hrlichen Bericht zum Jitter-System bei Jassen-Cilaq Australia und New Zealand</a> bereit. Sehr interessant zu lesen. </p>
<p>Vor allem fand ich interessant, dass das Microblogging mit einer &#8220;Facebook-like&#8221;-Social-Networking-Plattform verkn&uuml;pft wurde.</p>
<p>Doch ich frage mich, ob es wirklich um Microblogging im Sinne von &#8220;Ich sag auch wie ich mich gerade f&uuml;hle&#8221; geht oder mehr um das Mitteilen von Neuigkeiten / Aufmerksammachen auf Neuigkeiten &#8211; also eher Awareness-Feeds in Blog-Form. Letzteres ist meiner Meinung nach sehr sinnvoll in Unternehmen &#8211; Mitteilungen &uuml;ber neue Projekte, Schulungen, die man besucht hat, Kundenkontakte, die man gehabt hat/haben wird.</p>
<p>Der Begriff &#8220;Microblogging ala Twitter&#8221; f&uuml;r den Unternehmenseinsatz ist meiner Meinung nach negativ belegt.  Ausserdem erfinden wir damit einen neuen Begriff f&uuml;r die Awareness-Feeds, die es auf Social-Networking-Plattformen eh schon gibt.</p>
<p>Wir werden &uuml;brigens bis Jahresende eine &#8220;solche Plattform&#8221; (SNS mit Awareness-Feeds) f&uuml;r unsere Universit&auml;t bereitstellen. Sowohl f&uuml;r die Kommunikation nach innen (zu Kollegen) als auch nach aussen (was f&uuml;r tolle Forschung wir machen ;-)). Da ist glaube ich gro&szlig;es Potential.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2008/10/microblogging-oder-awareness-feeds-im-unternehmen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Biergartenmethode&#8221; als effektive Kreativit&#228;tstechnik</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/10/biergartenmethode-als-effektive-kreativitaetstechnik/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/10/biergartenmethode-als-effektive-kreativitaetstechnik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 20:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[creativity]]></category>
		<category><![CDATA[method]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/?p=201</guid>
		<description><![CDATA[Im Academics-Blog (&#252;brigens eine sehr empfehlenswerte Quelle f&#252;r lustige und ernste Themen rund um Universit&#228;ten und die &#8220;akademische Laufbahn&#8221; &#8211; kommt zwar nicht an die PhD Comics ran &#8211; aber das ist auch schwierig &#8230;) war Anfang der Woche ein interessanter Beitrag zu Kreativit&#228;tstechniken zu finden &#8211; und zwar zur Biergartenmethode. Allein der Namen liess [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.academics.de/blog/">Academics-Blog</a> (&uuml;brigens eine sehr empfehlenswerte Quelle f&uuml;r lustige und ernste Themen rund um Universit&auml;ten und die &#8220;akademische Laufbahn&#8221; &#8211; kommt zwar nicht an <a href="http://www.phdcomics.com/comics.php">die PhD Comics</a> ran &#8211; aber das ist auch schwierig &#8230;) war Anfang der Woche ein interessanter Beitrag zu Kreativit&auml;tstechniken zu finden &#8211; und zwar zur <a href="http://www.academics.de/blog/index.php/wissenslucken/biergartenmethode_teil2/">Biergartenmethode</a>.</p>
<p>Allein der Namen liess mich aufhorchen (insbesondere im Kontext des gerade laufenden Oktoberfestes) ;-)</p>
<p>Und nach der Lekt&uuml;re muss ich sagen: Hier wird lustig verpackt wieder viel Wahrheit kund getan. Auch ich habe es schon mehrfach erlebt, dass das letzte St&uuml;ck auf dem Weg zu einer guten Idee erst in angenehmer und entspannter Umgebung mit einigen Freunden geschafft werden konnte &#8211; das muss kein Biergarten sein, sondern kann auch (und war es tats&auml;chlich schon) ein Strand in Griechenland sein &#8211; wobei hier in M&uuml;nchen die Bierg&auml;rten sicher leichter zu erreichen sind.</p>
<p>Jetzt m&uuml;ssen wir nur noch untersuchen, ob man nach den zwei Beckstein-Ma&szlig; neben Autofahren auch noch kreativ sein kann &#8230; ich habe da meine Bedenken.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2008/10/biergartenmethode-als-effektive-kreativitaetstechnik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>GI Jahrestagung 2008 &#8211; eScience</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/09/gi-jahrestagung-2008-escience/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/09/gi-jahrestagung-2008-escience/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 15:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[escience]]></category>
		<category><![CDATA[informatik2008]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[openresearch]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/?p=188</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Informatik 2008 fand heute der &#8220;Tag der Informatik&#8221; statt. Der Tag war angef&#252;llt von vielen hochkar&#228;tigen Vortr&#228;gen zu verschiedenen Bereichen der Informatik &#8211; sehr interessant und inspirieren &#8211; und eine eigene Folge von Blog-Beitr&#228;gen wert. In diesem Beitrag will ich nur auf den letzten Beitrag eingehen &#8211; vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der <a href="http://www.informatik2008.de/">Jahrestagung der Gesellschaft f&uuml;r Informatik 2008</a> fand heute der &#8220;Tag der Informatik&#8221; statt. Der Tag war angef&uuml;llt von vielen hochkar&auml;tigen Vortr&auml;gen zu verschiedenen Bereichen der Informatik &#8211; sehr interessant und inspirieren &#8211; und eine eigene Folge von Blog-Beitr&auml;gen wert. In diesem Beitrag will ich nur auf den letzten Beitrag eingehen &#8211; vor allem weil er mit enger mit meinen aktuellen Forschungsthemen zusammenh&auml;ngt.</p>
<p>Der letzte Vortrag des Tages war betitelt mit &#8220;eScience, Semantic Computing and the Cloud: Towards a Smart Cyberinfrastructure for eScience&#8221; und wurde gehalten von Tony Hey, Corporate Vice President for Technical Computing, Microsoft. Tony Hey ist aus England &#8211; und vieles in seinen Ausf&uuml;hrungen erinnerte mich stark an die <a href="http://www.communixx.de/2008/05/coop2008-science-20/">Pr&auml;sentation von Rob Procter auf der COOP 2008</a>.</p>
<p>Was hat Tony Hey nun berichtet &#8230; </p>
<p>Hauptaussage war, dass die Wissenschaft heute immer mehr Daten hat &#8211; er sprach in diesem Zusammenhang auch von e-Science als &#8220;data-centric science&#8221;. Die WIssenschaftler sind &uuml;berlastet und die Technologie soll in Zukunft haupts&auml;chlich dabei helfen mit den vielen Daten umzugehen.</p>
<blockquote>
<ul>
<li> data today can be easily produced
<li> data and serices can be easily composed
<li> data is easily accessible
<li> data is easily shareable
</ul>
<p>in the future more help with (automatic) aggregation, analysis, correlation, interpretation, inference is needed
</p></blockquote>
<p>Zur daf&uuml;r notwendigen Automatisierung ist vor allem &#8220;semantic computing&#8221; gefragt. An dieser Stelle ging Hey auch darauf ein, wie Communities helfen k&ouml;nnen die Daten zu erschlie&szlig;en &#8211; also Crowdsourcing (Beispiel Galaxy Zoo). Interessant hierbei, dass das Konzept nicht als &#8220;Crowdsourcing&#8221; bezeichnet wurde, sondern als &#8220;Cloud Service&#8221;.</p>
<p>Kurz ist der Vortragende dann auch noch darauf eingegangen, dass das nun auch die Art und Weise &auml;ndern wird, wie Wissenschaft betrieben wird (&#8220;publish data first, then do research on it &#8211; distributed&#8221;).</p>
<p>Ganz kurz angesprochen hat Hey schlie&szlig;lich noch die &#8220;research pipeline&#8221; pr&auml;sentiert um m&ouml;gliche Einsatzm&ouml;glichkeiten von Technologie einzuordnen:</p>
<ul>
<li> data acqisition and modeling
<li> collaboration
<li> analysis
<li> disseminate and search
<li> archiving
</ul>
<p>Interessant war dabei, dass zum letzten Punkt (archiving) nat&uuml;rlich auch die Langzeitarchivierung geh&ouml;rt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2008/09/gi-jahrestagung-2008-escience/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Forschungsantr&#228;ge und Meteorologie</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/07/forschungsantraege-und-meteorologie/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/07/forschungsantraege-und-meteorologie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 07:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[funding]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/forschungsantraege-und-meteorologie/</guid>
		<description><![CDATA[Auf dem Academics-Blog gab es letzte Woche einen spannenden Beitrag zu &#8220;Was Forschungsantr&#228;ge mit Meteorologie zu tun haben&#8221;. Der Beitrag behandelt ein Grundproblem deutscher und europ&#228;ischer Forschungsf&#246;rderung: Eine F&#246;rderung kann nur dann (Erfolg versprechend) beantragt werden, wenn eine pr&#228;zise Fragestellung und m&#246;glichst auch schon Skizzen der (m&#246;glichen/wahrscheinlichen) Ergebnisse und der Verwertung der Ergebnisse vorliegen. Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Academics-Blog gab es letzte Woche einen spannenden Beitrag zu <a href="http://www.academics.de/blog/index.php/aktuelle-themen/forschungsantrage/">&#8220;Was Forschungsantr&auml;ge mit Meteorologie zu tun haben&#8221;</a>.</p>
<p>Der Beitrag behandelt ein Grundproblem deutscher und europ&auml;ischer Forschungsf&ouml;rderung: Eine F&ouml;rderung kann nur dann (Erfolg versprechend) beantragt werden, wenn eine pr&auml;zise Fragestellung und m&ouml;glichst auch schon Skizzen der (m&ouml;glichen/wahrscheinlichen) Ergebnisse und der Verwertung der Ergebnisse vorliegen. </p>
<p>Nun stellt aber die Pr&auml;zisierung einer Fragestellung allein schon einen erheblichen Teil einer Forschungsarbeit dar! Wenn man voraussagen k&ouml;nnte, was das Ergebnis einer Forschungsarbeit sein wird, dann br&auml;uchte man die Arbeit eigentlich gar nicht mehr. In oben zitiertem Beitrag wird das am Beispiel von Albert Einstein veranschaulicht: &#8220;Konnte Albert Einstein vor seinen Forschungen etwas beschreiben wie „Ich plane mit Unterst&uuml;tzung folgender Mitarbeiter … ein dreij&auml;hriges Forschungsprojekt, an dessen Ende ich die Formel E=m ∙ c² entdeckt und damit die allgemeine Relativit&auml;tstheorie begr&uuml;ndet haben werde. Hierzu ben&ouml;tige ich x Schweizer Franken und 3 Vollzeitstellen… “ ?&#8221;</p>
<p>Gl&uuml;cklicherweise ist die Welt nicht komplett schwarz &#8230; </p>
<p>Einerseits sehen die Projektbetreuer bei den F&ouml;rdermittelgebern die Situation h&auml;ufig recht realistisch und erlauben eine flexible &#8220;Anpassung&#8221; des Forschungsplanes, der Forschungsziele. Warum muss man das dann aber am Anfang &uuml;berhaupt so ausf&uuml;hrlich beschreiben? Das sind ziemlich viel verschwendete Ressourcen. Im Endeffekt beantragt man so Projekte f&uuml;r etwas, das man schon gemacht hat, um im Projekt etwas neues erarbeiten zu k&ouml;nnen, das man dann wieder als Basis des n&auml;chsten Antrages verwenden kann. Sch&ouml;nes System ;-) Es ist nur sehr schwierig da rein zu kommen.</p>
<p>Andererseits gibt es einige (wenige) pragmatische F&ouml;rdermittelgeber, die auch ohne ausf&uuml;hrliche Antr&auml;ge in denen schon alle Ergebnisse beschrieben werden, f&uuml;r gute Ideen und gute Konsortien Mittel zur Verf&uuml;gung stellen.</p>
<p>Was hat die Diskussion aber nun mit Meteorologie zu tun? In anfangs zitiertem Beitrag heisst es dazu: &#8220;Forschungsergebnisse lassen sich bei guter Forschung zum Gl&uuml;ck nicht vorhersagen wie das Wetter und selbst dies – die Meteorologen werden mir verzeihen – klappt ja nur bedingt.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2008/07/forschungsantraege-und-meteorologie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ResearchGATE</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/05/researchgate/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/05/researchgate/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 18:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>
		<category><![CDATA[science]]></category>
		<category><![CDATA[science2.0]]></category>
		<category><![CDATA[socialnetworking]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/researchgate/</guid>
		<description><![CDATA[Am 23.5. hat ResearchGATE seine Pforten ge&#246;ffnet. ResearchGATE is a new free of charge web 2.0 platform designed for the need of researchers. With this new platform we want to change the world of science by providing a global and powerful scientific web-based environment, in which scientists can interact, exchange knowledge and collaborate with researchers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23.5. hat <a href="http://www.researchgate.net/">ResearchGATE</a> seine Pforten ge&ouml;ffnet.</p>
<blockquote><p>
ResearchGATE is a new free of charge web 2.0 platform designed for the need of researchers. With this new platform we want to change the world of science by providing a global and powerful scientific web-based environment, in which scientists can interact, exchange knowledge and collaborate with researchers of different fields. Sign up and be part of the first scientific network.</p>
<ul>
<li>present yourself and your research projects
<li>enroll, expand, and broaden your science network globally
<li>exchange know-how and expertise
<li>initiate collaboration
<li>discuss your research limitation and get positive feedback
<li>use our innovative tools and work environments for online collaboration
</ul>
</blockquote>
<p>Echt interessant. Vor gar nicht so langer Zeit haben wir in einem Workshop besprochen, dass man einen Social Networking Service f&uuml;r Forscher / die Wissenschaft br&auml;uchte &#8211; und jetzt entsteht einer nach dem anderen. Neben ResearchGATE sind da noch</p>
<ul>
<li><a href="http://www.propenmic.org/">www.propenmic.org</a>
<li><a href="http://scholarz.net/">scholarz.net</a>
</ul>
<p>Und nat&uuml;rlich alle &#8220;generischen&#8221; Social Network Sites wie ning, mixxt, &#8230;</p>
<p>Science 2.0 scheint momentan gerade &#8220;abzuheben&#8221; &#8211; siehe dazu auch <a href="http://www.communixx.de/index.php/coop2008-science-20/">meinen Bericht von der Keynote auf der COOP2008</a> sowie dem <a href="http://www.communixx.de/index.php/coop2008-workshop-academia-20/">Workshop Academia 2.0</a></p>
<p>Was mir bei ResearchGATE ein bisschen fehlt ist die Integration &#8211; Ich will ja nicht wirklich alle meine Ver&ouml;ffentlichungen, Projekte etc neu eintragen. Hier braucht man eine Integration mit <a href="http://www.bibsonomy.de/">bibsonomy</a> oder &auml;hnlichen Diensten &#8211; und eine Integration der Daten in verschiedene Portale (damit ich die Daten auf meinen Web-Seiten an der Uni einblenden kann). Naja, ich will nicht ungerecht sein &#8211; bei den Publikationen findet sich immerhin schon eine Integration mit der PubMed-Datenbank.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie es mit ResearchGATE weiter geht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2008/05/researchgate/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Multikonferenz Wirtschaftsinformatik &#8211; Tag 1 &#8211; WI vs IS</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/02/multikonferenz-wirtschaftsinformatik-tag-1-wi-vs-is/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2008/02/multikonferenz-wirtschaftsinformatik-tag-1-wi-vs-is/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 08:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[conference]]></category>
		<category><![CDATA[cscw]]></category>
		<category><![CDATA[mkwi]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>
		<category><![CDATA[science]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/multikonferenz-wirtschaftsinformatik-tag-1-wi-vs-is/</guid>
		<description><![CDATA[Nach einem sehr netten Pre-Conference Meeting in der Max-Emmanuel-Brauerei in Schwabing hat am 26.2. an der TUM in Garching die Multikonferenz Wirtschaftsinformatik 2008 begonnen. Nach einer kurzen Einf&#252;hrung durch den Dekan der Fakult&#228;t f&#252;r Informatik der TUM und Prof. Krcmar (kurze Randbemerkung: die &#8220;Prabel&#8221;rutsche im Informatik-Geb&#228;ude hat keine &#8220;Ellipsen&#8221;form &#8211; Prabel- und Ellipsengleichung sind zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem sehr netten Pre-Conference Meeting in der Max-Emmanuel-Brauerei in Schwabing hat am 26.2. an der TUM  in Garching die <a href="http://www.mkwi2008.de/">Multikonferenz Wirtschaftsinformatik 2008</a> begonnen. Nach einer kurzen Einf&uuml;hrung durch den Dekan der Fakult&auml;t f&uuml;r Informatik der TUM und Prof. Krcmar (kurze Randbemerkung: die &#8220;Prabel&#8221;rutsche im Informatik-Geb&auml;ude hat keine &#8220;Ellipsen&#8221;form &#8211; Prabel- und Ellipsengleichung sind zwar nicht so weit voneinander weg &#8211; beides Kegelschnitte ;-) -, aber &#8230;) begann die Tagung mit einer Keynote von Prof. K&ouml;nig zu Forschungsmethoden in der Wirtschaftsinformatik(ausbildung).</p>
<p>Herr K&ouml;nig pr&auml;sentierte interessante Zahlen zur &#8220;Publikationsleistung&#8221; deutscher Wirtschaftsinformatiker &#8211; Journals und Konferenzen nach &#8220;international akzeptierten&#8221; Rankings. Und da sieht die deutsche Wirtschaftsinformatik gar nicht gut aus &#8230; Die Frage von Herrn K&ouml;nig war nun, woran das liegt und ob man was machen will/soll.</p>
<p>In der Motivation am Anfang f&uuml;hrte er aus:</p>
<blockquote><p>
Eine Ver&ouml;ffentlichung/wissenschaftliche Arbeit verlangt neben Originalit&auml;t vor allem eine intersubjektive Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse. Dies wird wesentlich durch sauber durchgef&uuml;hrte Forschungsmethoden determiniert.
</p></blockquote>
<p>In der deutschen Wirtschaftsinformatik ist die Methodenausbildung (im Bachelor, Master und w&auml;hrend der Promotion) nun weniger ausgepr&auml;gt als international &uuml;blich. Hier kann ich die Zahlen von Herrn K&ouml;nig nur best&auml;tigen &#8211; gerade in der Promotionsphase wird nur noch sehr wenig Methodendiskussion/Methodenausbildung angeboten/genutzt.</p>
<p>Wie schlie&szlig;t man nun diese L&uuml;cke? Hier die Vorschl&auml;ge von Herrn K&ouml;nig:</p>
<ul>
<li>(Master-)Studenten und Doktoranden sollen mehr (wissenschaftliche Papiere) lesen &#8211; und das Gelesene diskutieren
<li>Es soll Forschungsmethoden-Veranstaltungen (im Master aber vor allem f&uuml;r Doktoranden) geben &#8211; evtl. im Rahmen eines (potentiell &uuml;berregionalen) strukturierten Promotionsprogramms/Doktorandenseminare
<li>Forschungs-Jour-Fixes, Literaturkurse, (mehr) Kooperation mit internationalen Top-Forschern
</ul>
<p>Die besondere Notwendigkeit einer speziellen methodischen Fundierung motiviert Herr K&ouml;nig auch an der St&auml;rke der deutschen Wirtschaftsinformatik &#8211; in der Erkl&auml;rungswelt und der Gestaltungswelt gleicherma&szlig;en zu Hause zu sein. Dadurch ergibt sich ein erh&ouml;hter Bedarf an methodischer Fundierung.</p>
<p>Diese Besonderheit der deutschen Wirtschaftsinformatik war auch Ausgangspunkt der Diskussion zur Keynote und tauchte im weiteren Verlauf des Tages immer wieder auf &#8211; u.a. in der Wissenschaftstheorie/Forschungsmethodik-Teilkonferenz.</p>
<p>Interessant war hier vor allem die Argumentation, dass man sich doch in der deutschen WI nicht an der amerikanischen IS-Community orientieren sollte (sich nur an den IS-Rankings messen sollte). Denn w&auml;hrend die deutsche WI erfolgreich ist (steigende Studierendenzahlen, guter Kontakt zur Praxis, Relevanz) ist die IS auf einem absteigenden Ast (sinkende Studierendenzahlen, beinahe kein Kontakt zur Praxis). Es w&auml;re also besser, einen eigenen Massstab f&uuml;r die deutsche WI zu finden.</p>
<p>Hier war die Argumentation dann aber auch, dass eine gr&ouml;&szlig;ere Gestaltungsorientierung der WI zwar die Nicht-Pr&auml;senz in den amerikanischen IS-Zeitschriften erkl&auml;rt, nicht aber eine Nicht-Pr&auml;senz in den ACM- und IEEE-Transactions, die ja eher gestaltungsorientiert sind. St&auml;rkere Methodenausbildung bleibt also unabh&auml;ngig davon wichtig.</p>
<p>Btw: Ein interessanter &#8211; wenn auch etwas &#8220;amerikanisch&#8221; ausgerichteter &#8211; Beitrag zu dem Thema ist <a href="http://www.palgrave-journals.com/ejis/journal/v16/n4/abs/3000695a.html">&#8220;Why the old world cannot publish? &#8211; Overcoming challenges in publishing high-impact IS research&#8221;</a> &#8230;</p>
<p>Und noch ein &#8220;Schnippsel&#8221; aus den Diskussionen im Laufe des Tages: Immer mehr Universit&auml;ten greifen die Vorschl&auml;ge von K&ouml;nig schon auf: Einerseits finden sich immer mehr (Master-)Lehrveranstaltungen, in denen die Studierende wissenschaftliche Paper/B&uuml;cher lesen m&uuml;ssen und diskutieren k&ouml;nnen &#8211; andererseits bieten immer mehr Universit&auml;ten/Fakult&auml;ten inzwischen begleitend zur klassischen Promotion Programme zur Methodenausbildung f&uuml;r die Doktoranden an.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2008/02/multikonferenz-wirtschaftsinformatik-tag-1-wi-vs-is/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vertrauen &#8211; Allgemein und bei der Hochschulreform</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/12/vertrauen-allgemein-und-bei-der-hochschulreform/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/12/vertrauen-allgemein-und-bei-der-hochschulreform/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 18:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>
		<category><![CDATA[trust]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/vertrauen-allgemein-und-bei-der-hochschulreform/</guid>
		<description><![CDATA[Im Dezember-Heft der Zeitschrift Forschung und Lehre sind verschiedene (kurze) Artikel rund um das Thema &#8220;Vertrauen&#8221; abgedruckt. Nachdem Vertrauen auch in Social Software und speziell in Sozialen Netzwerken immer wieder als zentrale Zutat angesprochen wird, denke ich, dass das Thema auch hier im Blog von Interesse sein k&#246;nnte und fasse hier einige meiner Meinung nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember-Heft der Zeitschrift <a href="http://www.forschung-und-lehre.de/">Forschung und Lehre</a> sind verschiedene (kurze) Artikel rund um das Thema &#8220;Vertrauen&#8221; abgedruckt. Nachdem Vertrauen auch in Social Software und speziell in Sozialen Netzwerken immer wieder als zentrale Zutat angesprochen wird, denke ich, dass das Thema auch hier im Blog von Interesse sein k&ouml;nnte und fasse hier einige meiner Meinung nach wichtige Aussagen zusammen.</p>
<p>Zuerst zur allgemeinen Einf&uuml;hrung in das Thema:<br />
Guido M&ouml;llering: &#8220;Meistens gut, manchmal schlecht, immer ambivalent &#8211; Vertrauen als Aufheben von Ungewissheit&#8221;, S. 716-717</p>
<ul>
<li> Positive Effekte (von Vertrauen)
<ul>
<li>Wesentlich erweiterter M&ouml;glichkeitsraum (Zitat N. Luhmann: &#8220;Ohne jedliches Vertrauen k&ouml;nnte man morgens sein Bett nicht verlassen&#8221;)
<li>Einsparung von Kontrollaufwand (Kontrolle als Sand im Getriebe, Vertrauen als Schmirmittel)
<li>Oportunistisches Verhalten nimmt in vertrauensvollen Beziehung ab und konstruktives Verhallten nimmt zu
</ul>
<li> Negative Effekte (von Vertrauen)
<ul>
<li>Unbedingte Loyalit&auml;t schr&auml;nkt M&ouml;glichkeitsraum stark ein
<li>&#8230;
</ul>
<li>&#8220;Vertrauen braucht Grundlagen, und es ist daher richtig und wichtig, &#8216;gute Gr&uuml;nde&#8217; f&uuml;r Vertrauen zu identifizieren. (&#8230;) Vertrauen muss (aber) stets &uuml;ber gute Gr&uuml;nde hinausgehen. Vertrauen muss entt&auml;uscht werden k&ouml;nnen (&#8230;)&#8221;
<li>Aufhebung von Ungewissheit: &#8220;Der Vertrauende &uuml;berwindet die Ungewissheit, doch er eliminiert sie nicht, denn die Zweifel bleiben latent.&#8221;
</ul>
<p>Peter Gutjahr-L&ouml;ser geht in &#8220;Wir k&ouml;nnen nicht mehr vertrauen &#8211; Der Begriff des &ouml;ffentlichen Amtes und die Aufgaben der Professoren&#8221; (S. 726-727) auf Vertrauen bzw. den Vertrauensverlust an Hochschulen ein.</p>
<blockquote><p>
   &#8220;Die Hochschulen werden derzeit von einer in ihrer Geschichte fast beispiellosen F&uuml;lle von Kontrollverfahren, Evaluationen oder Akkreditierungen &uuml;berzogen. Es ist der Vertrauensverlust, der auch das Amt des Hochschullehrers unter den Verdacht des Freiheitsmissbrauchs stellt. Aber: Ohne Vertrauen wird es keine Wissenschaft geben.&#8221;
</p></blockquote>
<ul>
<li>Gutjahr-L&ouml;ser argumentiert, dass das langwierige Auswahlverfahren f&uuml;r Professoren (und die viele Unsicherheit auf dem Weg, sie hohen &#8220;Abbruchquoten&#8221;) u.a. damit zu begr&uuml;nden/erkl&auml;ren sind, dass dem Professor nach der Berufung gro&szlig;e Freiheiten (Vertrauen) geschenkt wird &#8211; Allerdings schl&auml;gt heute der Kontroll-Wahn (&#8220;wir k&ouml;nnen nicht mehr vertrauen&#8221;) zu um die (wenigen) Fehlberufungen, die es noch gibt, unter Kontrolle zu bringen.
<li>Problem: &#8220;(&#8230;) dass die Ablenkung der zu geistigen Leistungen besonders bef&auml;higten Mitb&uuml;rger von ihren wissenschaftlichen Problemen und ihre Hinlenkung auf die Alltagsprobleme der Lebensbew&auml;ltiung  zu einem nicht messbaren Ausfall an Forschungsleistungen f&uuml;hrt (&#8230;)&#8221;
<li>Interessant: Gerade heute, wo in vielen Bereichen immer mehr Vertrauen in Mitarbeiter gesteckt wird (werden muss), tritt der Staat mit seinen Universit&auml;ten/Professoren einen R&uuml;ckschritt an &#8230;
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2007/12/vertrauen-allgemein-und-bei-der-hochschulreform/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Programmiersprachen</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/12/programmiersprachen/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/12/programmiersprachen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 14:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[languages]]></category>
		<category><![CDATA[lisp]]></category>
		<category><![CDATA[programming]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/programmiersprachen/</guid>
		<description><![CDATA[Ich lese gerade &#8220;Hackers &#038; Painters&#8221; von Paul Graham &#8211; mehr dazu demn&#228;chst in einem ausf&#252;hrlicherem Buchkommentar &#8211; vorab aber schon mal ein paar Kommentare zu Grahams Aussagen zu Programmiersprachen. Eine wichtige Aussage von Graham dazu ist, dass die heutigen Hochsprachen nicht alle gleich m&#228;chtig sind. (Da stimme ich auf jeden Fall mit ihm &#252;berein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese gerade <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0596006624/communixx">&#8220;Hackers &#038; Painters&#8221; von Paul Graham</a> &#8211; mehr dazu demn&auml;chst in einem ausf&uuml;hrlicherem Buchkommentar &#8211; vorab aber schon mal ein paar Kommentare zu Grahams Aussagen zu Programmiersprachen.</p>
<p>Eine wichtige Aussage von Graham dazu ist, dass die heutigen Hochsprachen nicht alle gleich m&auml;chtig sind. (Da stimme ich auf jeden Fall mit ihm &uuml;berein &#8211; die verschiedenen Hochsprachen sind f&uuml;r verschiedene Anforderungen verschieden gut geeignet.)</p>
<p>In diesem Zusammenhang (verschiedene M&auml;chtigkeit von Hochsprachen) geht Graham auf die Evolution von Programmiersprachen ein &#8211; und stellt Java dabei als toten (aussterbenden) Pfad dar &#8211; quasi als &#8220;Neandertaler der Programmiersprachen&#8221; ;-) Ausserdem argumentiert er, dass es nicht nur verschieden gute Sprachen gibt, sondern tats&auml;chlich eine beste/m&auml;chtigste, und zwar Lisp.</p>
<p>Eines seiner Argument ist, dass (gute) Programmiersprachen zwei Eigenschaften haben m&uuml;ssen: Abstraktheit und M&auml;chtigkeit.</p>
<p>Bzgl. Abstraktheit: Es m&uuml;ssen die richtigen Abstraktionen f&uuml;r die Aufgabe sein. So sagt Graham, dass Prolog sehr m&auml;chtige Abstraktionen hat &#8211; aber nur zur L&ouml;sung von etwa 2% aller Probleme &#8211; f&uuml;r alle anderen Probleme m&uuml;sse man diese Abstraktionen missbrauchen um Quasi-Pascal-Programme zu schreiben (S. 150f).</p>
<p>M&auml;chtigkeit zeigt sich darin, dass eine Programmiersprache mit wenigen Konzepten m&ouml;glichst viel leisten kann. Und dabei ist Effizienz nicht so wichtig &#8211; Rechner werden immer schneller und viel dieses Geschwindgkeitszuwachses kann daf&uuml;r verwendet werden, es einfacher f&uuml;r Menschen zu machen, Computer zu programmieren. (&#8220;Wasting programmer time is the true inefficiency, not wasting machine time.&#8221;, S. 161)</p>
<p>Bei der Einsch&auml;tzung, dass Lisp die derzeit m&auml;chtigste Programmiersprache ist, bezieht Graham sich unter anderem auf den Essay &#8220;How to Become a Hacker&#8221; von Eric Raymond. Dieser schreibt dort, dass &#8220;Would-be Hacker&#8221; folgende Programmiersprachen lernen/k&ouml;nnen sollten</p>
<ul>
<li>Python und Java (leicht zu lernen)
<li>C (um Unix zu hacken)
<li>Perl (f&uuml;r Systemadministration und CGI-Skripten)
<li>und schlie&szlig;lich Lisp
</ul>
<p>Dabei wird f&uuml;r Lisp nach Aussage Grahams immer das Argument zum Lernen von Latein angegeben: Man wird Lisp nicht nutzen k&ouml;nnen/wollen, aber man wird ein besserer Programmierer (in den anderen Sprachen), wenn man einmal Lisp verstanden hat.</p>
<p>Dies sieht Graham allerdings nicht so &#8230; Seiner Meinung nach ist Lisp schon heute eine Sprache, die einem Vorteile gegen&uuml;ber anderen verschafft &#8211; und wird es in Zukunft immer mehr werden.</p>
<p>Auf Seite 183 bringt Graham noch einen anderen interessanten Vergleich von Programmiersprachen: Vor einigen Jahren war Java &#8220;cool&#8221; bei Hackern, dann kam Perl, dann Python, und neuerdings Ruby. &#8220;If you look at these languages in order (&#8230;) you notice an interesting pattern. (&#8230;) Each one is progressively more like Lisp.&#8221; Vor einiger Zeit h&auml;tte man Ruby sogar als Lisp-Dialekt verkaufen k&ouml;nnen &#8211; so Graham.</p>
<p>Eine interessante &#8220;Best&auml;tigung&#8221; von Grahams Argumenten, dass Lisp die m&auml;chtigste Programmiersprache ist, sieht er darin, dass er mit Freunden die Software ihres Startups Viaweb komplett in Lisp geschrieben haben &#8211; und damit den Vorteil hatten, neue Funktionali&auml;t sehr schnell zu realisieren. Graham schreibt in seinem Buch dazu, dass er in seiner Entrepreneur-Phase seine Wettbewerber immer durch Lekt&uuml;re ihrer Stellenausschreibungen beobachtet und eingesch&auml;tzt hat:</p>
<ul>
<li> &#8220;The safest kind were the ones that wanted Oracle experience. You never had to worry about those.&#8221;
<li> &#8220;You were also safe if they said they wanted C++ or Java developers.&#8221;
<li> &#8220;If they wanted Perl or Python programmers, that ould be a bit frightning &#8211; that&#8217;s starting t sound like a company where the technical side, at least, is run by real hackers.&#8221;
<li> &#8220;If I had ever seen a job posting looking for Lisp hackers, I would have been really worried.&#8221;
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2007/12/programmiersprachen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Universit&#228;ten</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/11/universitaeten/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/11/universitaeten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 11:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/universitaeten/</guid>
		<description><![CDATA[In der neuesten Ausgabe von &#8220;Forschung und Lehre&#8221; (11/2007, S.651) ist in der Kategorie &#8220;Fundsachen&#8221; ein Zitat abgedruckt, das ich hier wiedergeben will &#8211; weil es mir zu denken gegeben hat: &#8220;In den USA diskutieren Kollegen beim Mittagessen &#252;ber ihre Forschung, in Deutschland &#252;ber das Programm der n&#228;chsten Senatssitzung.&#8221; (Der Amerikaner Dennis Snower; zitiert nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der neuesten Ausgabe von &#8220;Forschung und Lehre&#8221; (11/2007, S.651) ist in der Kategorie &#8220;Fundsachen&#8221; ein Zitat abgedruckt, das ich hier wiedergeben will &#8211; weil es mir zu denken gegeben hat:</p>
<blockquote><p>
&#8220;In den USA diskutieren Kollegen beim Mittagessen &uuml;ber ihre Forschung, in Deutschland &uuml;ber das Programm der n&auml;chsten Senatssitzung.&#8221; (Der Amerikaner Dennis Snower; zitiert nach Handelblatt.com vom 15. Oktober 2007)
</p></blockquote>
<p>Hmmm. Ganz so extrem ist es nat&uuml;rlich nicht &#8211; ich habe tats&auml;chlich schon mal beim Mittagessen mit Kollegen &uuml;ber Forschung und Projekte (inhaltlich) diskutiert ;-) &#8211; aber ein bisschen Wahrheit ist schon dran &#8211; ein immer wieder kehrendes Thema bei den &#8220;freien Gespr&auml;chen&#8221; sind Hochschulentwicklung, Hochschulpolitik, Wissenschaftspolitik und Forschungspolitik. Eigentlich schade, dass diese Dinge so wichtig geworden sind und inzwischen so viel Platz einnehmen. Ich hoffe nur darauf, dass das nur eine Erscheinung der &Uuml;bergangsphase ist &#8211; des &Uuml;bergangs von Diplom zu BA/MA, von nachgeordneten Universit&auml;ten zu eigenst&auml;ndig handelnden Universit&auml;ten, von Zeitbezug zu Leistungsbezug, von passiven Studierenden zu zielgerichteten Studierenden (der Begriffe &#8220;Kunde&#8221; gef&auml;llt mir in Bezug auf Studierende nicht so ganz &#8211; irgendwie ist die Beziehung Dozent-Studierender doch noch etwas anderes als eine Kundenbezehung und sollte es auch bleiben), &#8230; Ja, es passiert momentan einiges an deutschen Universit&auml;ten.</p>
<p>In diesem Kontext ein weiteres Zitat aus der neuesten Forschung und Lehre (11/2007, S.645):</p>
<blockquote><p>
&#8220;(&#8230;) Als heute nur noch externer Beobachter der deutschen Universit&auml;tsszene nehme ich einen sich beschleunigenden Transformationsprozess wahr. Einige Hochschulen ver&auml;ndern sich unterwartet schnell und massiv, das h&auml;tte ich noch vor kurzem f&uuml;r unm&ouml;glich gehalten. Ich bin sicher, dass diese Universit&auml;ten in wenigen Jahren zur Weltspitze aufschlie&szlig;en. Unsere Menschen haben die Potentiale, lediglich die Organisation war ineffizient. (&#8230;) F&uuml;r mich gibt es keinen Zweifel, dass die fr&uuml;heren Strukturen und Entscheidungsprozesse sich radikal ver&auml;ndern werden. Ich w&uuml;rde diese Transformation mit &#8216;weg von der Mentalit&auml;t des &ouml;ffentlichen Dienstes&#8217; hin &#8216;zur Kultur privater Dienstleistung&#8217; beschreiben. (&#8230;)&#8221; (Hermann Simon)
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2007/11/universitaeten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bloggende Professoren</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/10/bloggende-professoren/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/10/bloggende-professoren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 12:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/bloggende-professoren/</guid>
		<description><![CDATA[Robert Basic hat im Basic Thinking Blog vor einiger Zeit eine Diskussion dazu losgetreten, warum es so wenig bloggende Professoren gibt. Gestern gab es einen Update zur Diskussion, in der er unter anderem einen l&#228;ngeren Kommentar von Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch zu dem Thema wiedergibt (hier Prof. Stefanowitschs Blog). Insgesamt erst mal Zustimmung von meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Basic hat im <a href="http://www.basicthinking.de/">Basic Thinking Blog</a> vor einiger Zeit eine Diskussion dazu losgetreten, warum es so wenig bloggende Professoren gibt. Gestern gab es einen Update zur Diskussion, in der er <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/10/11/bloggende-professoren-eine-antwort/">unter anderem einen l&auml;ngeren Kommentar von Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch</a> zu dem Thema wiedergibt (hier <a href="http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/">Prof. Stefanowitschs Blog</a>).</p>
<p>Insgesamt erst mal Zustimmung von meiner Seite &#8211; aber auch ein paar kleine Kommentare (f&uuml;r die Diskussion).</p>
<p>Prof. Stefanowitsch schreibt, dass seine Kollegen h&auml;ufig</p>
<blockquote><p>
Probleme damit (hatten), sich konkret vorzustellen, wie das Bloggen so abl&auml;uft
</p></blockquote>
<p>Ich glaube, dass das ein sehr wichtiger Punkt ist. Bei mir selbst musste ich beobachten, dass ich selbst erst etwas experimentieren musste (und immer noch dabei bin zu experimentieren), wie ich das Medium f&uuml;r mich nutzen kann und will. Wie Stefanowitsch auch schreibt unterscheidet sich das &#8220;Publizieren&#8221; in Blogs doch sehr von den &#8220;gewohnten&#8221; Publikationsmedien. Ich glaube, dass sich viele Kollegen die notwendige Zeit zum Experimentieren (und Reflektieren) nicht nehmen. Hier hilft vielleicht die von Robert Basic angestossene Sammlung von &#8220;Best Practices&#8221;. Das hat man ja auch schon bei der Einf&uuml;hrung von &#8220;internen Blogs&#8221; in Unternehmen beobachtet &#8211; man muss erst mal eine Idee und dann ein Gef&uuml;hl daf&uuml;r bekommen, was man damit anfangen kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2007/10/bloggende-professoren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Drei Aspekte/Typen beim Bloggen</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/10/drei-aspektetypen-beim-bloggen/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/10/drei-aspektetypen-beim-bloggen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 12:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[access]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[security]]></category>
		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/drei-aspektetypen-beim-bloggen/</guid>
		<description><![CDATA[Beim Verfolgen der Berichte zu den Contentmanager.days 2007 von Frank Hamm auf INJELEA.de ist mir eben ein Zitat von Peter Sch&#252;tt aufgefallen: (siehe Dokumentation der Podiumsdiskussion zu CMS vs. Blog- und Wiki-System) Hr. Sch&#252;tt: Siehe 3 Aspekte beim Bloggen &#8211; Privat + Intern + Firma bloggt nach drau&#223;en Das kleine Zitat fand ich insofern spannend, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Verfolgen der <a href="http://www.injelea.de/plog/blog.php/injelea/contentmanager-days-2007">Berichte zu den Contentmanager.days 2007</a> von Frank Hamm auf <a href="http://www.injelea.de/">INJELEA.de</a> ist mir eben ein Zitat von Peter Sch&uuml;tt aufgefallen: (siehe <a href="http://www.injelea.de/plog/blog.php/injelea/2007/10/09/diskussion-cms-vs.-blog-und-wiki-system">Dokumentation der Podiumsdiskussion zu CMS vs. Blog- und Wiki-System</a>)</p>
<blockquote><p>
Hr. Sch&uuml;tt: Siehe 3 Aspekte beim Bloggen &#8211; Privat + Intern + Firma bloggt nach drau&szlig;en
</p></blockquote>
<p>Das kleine Zitat fand ich insofern spannend, da wir selbst in der Gruppe gerade am experimentieren sind, wie viele Blogs jeder/wir eigentlich brauchen. Und das bisherige Ergebnis lautet auch &#8220;drei&#8221;:</p>
<ul>
<li>ein privater (und &ouml;ffentlicher) Blog, auf dem je nach Gem&uuml;tslage zu privatem oder zu fachlichen Themen gebloggt wird
<li>ein privater (und interner) Blog, auf dem eine Person &uuml;ber interne Projekte, (Zwischen-)Ergebnisse, Erwartungen, Anbahnungen etc schreibt &#8211; Bei uns bedeutet intern aktuell f&uuml;r die ganze Universit&auml;t &#8211; abre nicht &ouml;ffentlich, so dass es bei Google erscheint &#8211; das ist auch immer noch ein Work-in-progress, das &#8220;Geheimhaltungsdenken&#8221; etwas aufzubrechen
<li>und schlie&szlig;lich noch ein Blog, auf dem die <a href="http://www.kooperationssysteme.de/">Forschungsgruppe</a> fertige Ergebnisse und Veranstaltungen ank&uuml;ndigt &#8211; also ein &#8220;Firma bloggt nach drau&szlig;en&#8221;. Hierzu tragen alle Mitglieder der Forschungsgruppe bei.
</ul>
<p>Auch bei Wikis sehe ich aktuell die Notwendigkeit f&uuml;r mindestens zwei Zugriffsbereiche: &ouml;ffentlich und (universit&auml;ts-)intern &#8211; denn nicht alle Ideensammlungen zu zuk&uuml;nftigen Diplomarbeitsthemen oder den Punken, die auf der n&auml;chsten Abteilungsbesprechung zu besprechen sind, sind f&uuml;r die breite &Ouml;ffentlichkeit (und f&uuml;r Google) bestimmt. Hier ist meiner Erfahrung nach die Leistung, die zu erbringen ist, m&ouml;glichst wenige weitere Zugriffsbereiche zu schaffen (Untergruppen) &#8211; aber ich glaube nicht, dass man unter die zwei kommt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2007/10/drei-aspektetypen-beim-bloggen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WordPress Multi-User und Alternativen</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/10/wordpress-multi-user-und-alternativen/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/10/wordpress-multi-user-und-alternativen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 09:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/wordpress-multi-user-und-alternativen/</guid>
		<description><![CDATA[F&#252;r eine interne Multi-Blog-Plattform (an der Universit&#228;t) suche ich momentan die &#8220;richtige&#8221; Open-Source L&#246;sung &#8211; Als erstes bin ich dabei auf WordPress mu gestossen und habe es ausprobiert &#8211; Grund daf&#252;r waren guten Erfahrungen mit WordPress (einfache Installierbarkeit, gute Unterst&#252;tzung, viele Plugins/Themes, Pages, &#8230;). Die Plattform war auch sehr schnell oben und funktionierte bestens. Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&uuml;r eine interne Multi-Blog-Plattform (an der Universit&auml;t) suche ich momentan die &#8220;richtige&#8221; Open-Source L&ouml;sung &#8211; Als erstes bin ich dabei auf WordPress mu gestossen und habe es ausprobiert &#8211; Grund daf&uuml;r waren guten Erfahrungen mit WordPress (einfache Installierbarkeit, gute Unterst&uuml;tzung, viele Plugins/Themes, Pages, &#8230;). Die Plattform war auch sehr schnell oben und funktionierte bestens.</p>
<p>Auf meiner Liste &#8220;unbedingt notwendiger Features&#8221; f&uuml;r eine Multi-Blog-Plattform stehen aber einige, die mit WordPress mu scheinbar nicht so leicht umzusetzen sind: vor allem das Tagging der Posts und die Blog-&uuml;bergreifende Tag-Suche sowie eine Blog-&uuml;bergreifende TagCloud.</p>
<p>Kennt irgendwer solche L&ouml;sungen f&uuml;r WordPress mu? Und wenn nicht, welche Alternativen zu WordPress mu sollte ich mir anschauen? Meine erste Recherche stiess auf die Perl-L&ouml;sung Movable Type und einige Java-L&ouml;sungen &#8230; Aber so richtig &uuml;berschwenglich hat sich keiner dazu ge&auml;ussert &#8230;</p>
<p><strong>Update:</strong> Simple Tagging mit einem zus&auml;tzlichen WordPress-mu Plugin scheint zu funktionieren &#8211; <a href="http://mu.wordpress.org/forums/topic.php?id=5953&#038;page">hier ein Kommentar dazu</a></p>
<p><strong>Update:</strong> Simplet Tagging ab V1.7 unterst&uuml;tzt WordPress-mu direkt &#8230; <a href="http://trac.herewithme.fr/project/simpletagging/">siehe hier</a> &#8230; aber ich bekomm es noch nicht so ganz zum Laufen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2007/10/wordpress-multi-user-und-alternativen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Social Reference Managers</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/07/social-reference-managers/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/07/social-reference-managers/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 09:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[bibliography]]></category>
		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>
		<category><![CDATA[socialtagging]]></category>
		<category><![CDATA[website]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/blog/index.php/social-reference-managers/</guid>
		<description><![CDATA[Wir sind gerade dabei, eine neue Website f&#252;r unsere Arbeitsgruppe an der Universit&#228;t zu entwerfen &#8211; und haben uns f&#252;r WordPress als technische Basis entschieden. Damit ist sowohl das ConentManagement f&#252;r statische Seiten (WordPress Pages) abgedeckt als auch die dynamische Microcontent- und Ank&#252;ndigungs-Funktionalit&#228;t eines Blogs. Ausserdem kann man &#252;ber Plugins einfach weitere Quellen (RSS-Feeds anderer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind gerade dabei, eine neue Website f&uuml;r unsere Arbeitsgruppe an der Universit&auml;t zu entwerfen &#8211; und haben uns f&uuml;r WordPress als technische Basis entschieden. Damit ist sowohl das ConentManagement f&uuml;r statische Seiten (WordPress Pages) abgedeckt als auch die dynamische Microcontent- und Ank&uuml;ndigungs-Funktionalit&auml;t eines Blogs. Ausserdem kann man &uuml;ber Plugins einfach weitere Quellen (RSS-Feeds anderer Blogs oder delicios Bookmarks) integrieren.</p>
<p>Ein Problem, das noch nicht abschliessend gel&ouml;st ist, ist die Art und Weise, wie unsere (wie &uuml;blich im akademischen Bereich SEHR WICHTIGE) Publikationsliste verwaltet und integriert werden soll.</p>
<p>Den Ideen von Social Software folgend, bietet sich an die Referenzen auf einer der verf&uuml;gbaren Social Reference Manager Angebote (Social Bookmarking aber f&uuml;r Literatur(-referenzen)) zu verwalten und dann irgendwie in den Blog zu integrieren.</p>
<p>Frage 1: Welchen der verschiedenen Social Reference Manager sollen wir nehmen? Nach einer ersten Recherche blieben zwei m&ouml;gliche Angebote in der engeren Wahl: <a href="http://www.citeulike.org/">CiteULike</a> und <a href="http://www.bibsonomy.org/">Bibsonomy</a>. W&auml;hrend ersterer eine bereitere Benutzerbasis und einen Fokus auf Literaturreferenzen hat, gef&auml;llt mir bei zweiterem die Vielfalt der Exportm&ouml;glichkeiten (und die Ank&uuml;ndigung, demn&auml;chst eine REST API anzubieten). Zuerst gest&ouml;rt hat mich bei Bibsonomy die Eigenschaft sowohl Bookmarks als auch Literaturreferenzen zu verwalten &#8211; ich nehme doch schon Delicious &#8211; soll ich jetzt alles umziehen? Fragen &uuml;ber Fragen &#8230; </p>
<p>Zwischenfazit: Irgendwie ist Bibsonomy &#8220;sch&ouml;ner&#8221; &#8230;</p>
<p>Frage 2: Wie bekommen wir die in Bibsonomy verwalteten Literaturreferenzen in den Blog rein? Am besten ohne selbst etwas zu programmieren. Eine erste Suche nach Plugins, die diese Arbeit erledigen war leider nicht erfolgreich. Aber Bibsonomy bietet die M&ouml;glichkeiten, Literaturlisten als RSS-Feeds (f&uuml;r Neuzug&auml;nge) und als HTML-Seiten (zum Einf&uuml;gen in die WordPress Pages) zu bekommen. Das sollte gehen.</p>
<p>Soviel zum Auswahlprozess. <a href="http://www.bibsonomy.org/user/kochm">Wir beginnen jetzt mal mit der Umsetzung.</a></p>
<p>Falls irgendwer da draussen noch andere (bessere) L&ouml;sungen weiss, bitte m&ouml;glichst bald schreien ;-)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2007/07/social-reference-managers/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vorlesung zu Web 2.0 und Social Software, Blogs</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/06/vorlesung-zu-web-20-und-social-software-blogs/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/06/vorlesung-zu-web-20-und-social-software-blogs/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 18:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Awareness]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[socialsoftware]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/blog/?p=29</guid>
		<description><![CDATA[Ich war heute an der Universit&#228;t in Erlangen-N&#252;rnberg und habe den dortigen BWL-Bachelor-Studierenden &#252;ber &#8220;Web 2.0 und Social Software&#8221; berichtet (die Pr&#228;sentation findet sich hier). Der Jahrgang hat etwa 600 Studierende &#8211; es waren aber nur 200-300 da &#8230; hoffentlich nicht wegen meiner Anwesenheit, sondern eher weil den Verantwortlichen vorher rausgerutscht ist, dass mein Gastvortrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war heute an der Universit&auml;t in Erlangen-N&uuml;rnberg und habe den dortigen BWL-Bachelor-Studierenden &uuml;ber &#8220;Web 2.0 und Social Software&#8221; berichtet (die Pr&auml;sentation findet sich <a href="http://www.wi3.uni-erlangen.de/fileadmin/Dateien/Lehre/Internet-Praktikum/2007-06-27-nuernberg.ppt">hier</a>). Der Jahrgang hat etwa 600 Studierende &#8211; es waren aber nur 200-300 da &#8230; hoffentlich nicht wegen meiner Anwesenheit, sondern eher weil den Verantwortlichen vorher rausgerutscht ist, dass mein Gastvortrag nicht pr&uuml;fungsrelevant ist :-)</p>
<p>Der Gastvortrag fand im Rahmen des <a href="http://www.wi3.uni-erlangen.de/299.0.html">&#8220;Internet-Praktikums&#8221;</a> f&uuml;r die Bachelor-Studierenden statt, in dem sie die &#8220;Handhabung und Anwendung von Softwarewerkzeugen zur Erstellung von Internet-Anwendungen&#8221; mitbekommen sollten. Ich habe mich also neben einer allegemeinen Einf&uuml;hrung haupts&auml;chlich darauf konzentriert, was man aus dem Social Software Bereich wie nutzen kann &#8211; und dabei speziell auf Blogs und RSS.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist das n&auml;mlich eine Kombination, die in der Team- und Projektkommunikation noch viel zu wenig genutzt wird. Mit Hilfe von Blog-Plattformen wie <a href="http://www.wordpress.com/">wordpress.com</a> oder <a href="http://www.blogger.de/">blogger.de</a> kann man sehr leicht dynamische pers&ouml;nliche Web-Seiten aufziehen, &uuml;ber die man pers&ouml;nliches Microcontent-Management betreiben kann und sich anderen &#8211; u.a. den Mitgliedern von Teams, in denen man mitarbeitet &#8211; mitteilen kann, also Awareness schaffen kann.</p>
<p>Damit das klappt, muss man aber von dem Gedanken weg, dauernd zu entscheiden zu k&ouml;nnen/m&uuml;ssen, was wer sehen will / kann / soll &#8230; das ist zumindest meine Erfahrung. Am besten einfach alles bloggen &#8211; die Selektion findet dann auf der Seite der Empf&auml;nger statt. Aber geht das wirklich? So k&ouml;nnte es f&uuml;r die Kommunikation mit meinen Mitarbeitern am Lehrstuhl sinnvoll sein &uuml;ber neue Ideen f&uuml;r Klausuraufgaben zu bloggen &#8211; diese Eintr&auml;ge sollten aber vielleicht nicht f&uuml;r die Studierenden sichtbar sein, welche die Klausur dann irgendwann mal schreiben sollen ;-). Ist das eine &#8220;nat&uuml;rliche Grenze&#8221; f&uuml;r Blogging? Oder ein Grund verschiedene Blogs zu pflegen oder doch &uuml;ber Zugriffsrechte nachzudenken? Offen gesagt, ich weiss noch nicht. Aber ich werde weiter experimentieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2007/06/vorlesung-zu-web-20-und-social-software-blogs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ABC der Kulturen</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/06/abc-der-kulturen/</link>
		<comments>http://www.communixx.de/2007/06/abc-der-kulturen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2007 06:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[comic]]></category>
		<category><![CDATA[culture]]></category>
		<category><![CDATA[humanities]]></category>
		<category><![CDATA[language]]></category>
		<category><![CDATA[lmu]]></category>
		<category><![CDATA[university]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/blog/?p=25</guid>
		<description><![CDATA[Eher zuf&#228;llig beim Durchsehen der Veranstaltungs&#252;bersicht im &#8220;In M&#252;nchen&#8221; bin ich gestern auf die Veranstaltung &#8220;ABC der Kulturen&#8221; an der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t gestossen &#8211; und auch hingegangen. Im &#8220;Jahr der Geisteswissenschaften&#8221; haben auf der Veranstaltung die verschiedenen geisteswissenschaftlichen Fakult&#228;ten der LMU ihre Arbeiten publikumswirksam (in Form von kurzen Vortr&#228;gen und Workshops) dargestellt. Zwar habe ich nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eher zuf&auml;llig beim Durchsehen der Veranstaltungs&uuml;bersicht im &#8220;In M&uuml;nchen&#8221; bin ich gestern auf die Veranstaltung <a href="http://www.uni-muenchen.de/aktuelles/abc_der_kulturen/index.html">&#8220;ABC der Kulturen&#8221;</a> an der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t gestossen &#8211; und auch hingegangen. Im &#8220;Jahr der Geisteswissenschaften&#8221; haben auf der Veranstaltung die verschiedenen geisteswissenschaftlichen Fakult&auml;ten der LMU ihre Arbeiten publikumswirksam (in Form von kurzen Vortr&auml;gen und Workshops) dargestellt. </p>
<p>Zwar habe ich nur zwei Vortr&auml;ge im Block &#8220;Schrift und Sprache als Schl&uuml;ssel zu Kulturen&#8221; geh&ouml;rt &#8211; Wolfgang Schulze zur &#8220;Vielfalt der Sprachen&#8221; und Stephan Packard zu &#8220;Mediensemiotische Fragestellungen: Ist Donald eine Ente?&#8221; &#8211; aber das hat echt Lust auf mehr gemacht. Insbesondere letzterer. Es ist schon faszinierend, was man mit Semiotik alles &#8220;anstellen&#8221; kann. Ich habe da auch viele Ank&uuml;pfungspunkte an meine Arbeit mit rechnergest&uuml;tzter Kommunikation und Kooperation gefunden. Und fast noch besser als der eigentliche Vortrag dazu, ob Donald (Duck) nun eine Ente oder ein Mensch (als Ente dargestellt) ist, war die kurze Diskussion, in der Packard auf Comics in unterschiedlichen Kulturen eingegangen ist &#8211; und darauf, wie die semiotischen Aspekte der Einheit, Zweiheit und Dreiheit da je nach Kultur unterschiedlich wirken / interpretiert werden k&ouml;nnen. Aber auch Schulze hat viel &#8220;Food for Thought&#8221; hinterlassen &#8230; vor allem die kurzen Kommentare dazu, warum sich unterschiedliche Sprachen so entwickelt haben wie sie es haben &#8211; allein schon abh&auml;ngig von den &auml;u&szlig;eren Gegebenheiten in denen die Sprecher leben.</p>
<p>Resumee: Wenn ich Zeit h&auml;tte w&uuml;rde ich glatt noch ein geisteswissenschaftliches Studium aufnehmen wollen &#8230; Realisierbar (und fest vorgenommen) ist aber wohl eher ein regelm&auml;&szlig;iger Besuch von entsprechenden Fachvortr&auml;gen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.communixx.de/2007/06/abc-der-kulturen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

