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The Cloud und Collaboration mit dem Mac/iPad/iPhone – Part 2

Ende März habe ich unter dem Titel The Cloud und Collaboration mit dem Mac u.a. meine Erfahrungen zum Synchronisieren verschiedener Daten zwischen verschiedenen Macs (und auch meinem iPhone) beschrieben. Ein wichtiger Punkt, der bei mir damals noch offen war, waren meine Feeds – also wie ich mein RSS-Feeds auf unterschiedlichen Macs lesen kann und Neueinträge aber auch die Information darüber, was ich schon gelesen habe und was nicht zwischen den Rechnern austauschen kann. Nachdem ich inzwischen auch stolzer Besitzer eines iPads bin – und da auf jeden Fall auch meine Feeds lesen will, habe ich mich dem Thema nun endlich mal angenommen.

Feeds – die erste

Auf facebook habe ich schon zum ersten Artikel den Kommentar bekommen, dass ich doch einen online-Reader nutzen sollte – z.B. Google Reader. Aber irgendwie war ich damals noch nicht bereit dazu …

Ich habe mir Google Reader inzwischen mal angeschaut und muss sagen, dass ich schon früher darauf hätte umsteigen sollen. Allein die schöne Übersichts-/Statistik-Funktion finde ich das wert.

Feeds – noch besser

Irgendwie bin ich aber doch noch ein Freund von Rich Clients – Deswegen habe ich mich mal im Mac-Software-Umfeld umgesehen und bin auf Gruml gestossen, eine Mac-Anwendung, die sich mit Google Reader synchronisiert. Egal wo man die Feeds ergänzt oder liest, die Änderung taucht auch auf der anderen Seite auf. Gruml hat noch Verbesserungspotential (insbes. bei der Geschwindigkeit der Synchronisation), bietet aber schon jetzt eine schöne alternative (und besser aufgeräumte als im Google Reader) Sicht auf meine Feeds.

Das ist vielleicht auch der Hauptgrund, warum ich Rich Clients noch bevorzuge: Den Entwicklern gelingt es meist immer noch die Möglichkeiten des Gerätes und dessen Bedienung besser auszunutzen als mit Web-Anwendungen (trotz Ajax und Co).

Auf iPhone und iPad könnte man Google Reader nun auch über Safari nutzen … aber auch hier bevorzuge ich Rich Clients mit besser aufgeräumter Benutzungsoberfläche.

Nach kurzer Recherche im AppStore kam heraus, dass sich fast alle Nutzer einig sind, dass “Reeder” DIE App dafür ist – sowohl auf dem iPhone aus auch neuerdings auf dem iPad: http://reederapp.com/.

Meine Wertung nach kurzer Nutzung: Sie haben Recht! Ich bin inzwischen sogar dazu übergegangen Feeds bevorzugt auf dem iPad zu lesen – selbst wenn ich einen Mac direkt daneben habe.

Sonstige iPad-Ergänzungen zu Teil 1

Ich nutze natürlich auch Dropbox und Evernote auf dem iPad. Alles sehr schöne Adaptionen auf das iPad. Und bei Mendeley warte ich noch auf die iPhone/iPad-App … soll bald kommen …

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The Cloud und Collaboration mit dem Mac

Um meine Computer nicht dauern mit mir rumschleppen zu müssen habe ich (wie vielleicht viele andere auch) inzwischen einen für das Büro und einen für zu Hause … Und nachdem bei mir Arbeit und Freizeit nicht so klar zu trennen ist, brauche ich dieselben Daten auf beiden. Dazu kommt, dass ich in verschiedenen Konstellationen mit anderen zusammen arbeite – und dazu digitale Teamraumlösungen benötige (siehe auch …), deren Inhalte natürlich auch auf den verschiedenen Rechnern und natürlich auch offline verfügbar sein sollten.

Hier eine kurze Dokumentation dessen, was ich zu den Anforderungen gefunden und ausprobiert habe – und dazu, welche Probleme noch offen sind.

The Cloud

Zuerst dazu, meine eigenen Daten auf verschiedenen Rechnern (auch offline) verfügbar zu machen.

Dateien

Als erstes war hier eine Lösung für meine Dateien gefragt. Ich habe erst mal .Mac ausprobiert – das war mir aber nicht gut genug mit dem Dateisystem integriert. Bei der nächsten Lösung, die ich probiert habe, bin ich schließlich hängen geblieben: Dropbox.

Nach der Installation auf einem Rechner stellt Dropbox das Verzeichnis “/Users/XXX/Dropbox” zur Verfügung, dessen Inhalte (Unterverzeichnisse und Dateien) auf den Dropbox-Server gesichert werden sobald der eigene Rechner online ist. Dabei kann man mit den Dateien und Unterverzeichnissen arbeiten wie mit lokalen Verzeichnissen. Vom Dropbox-Server werden Änderungen dann zu anderen Rechnern, auf denen man sich mit seiner Dropbox-Kennung angemeldet hat, übertragen, sobald diese online sind. Dabei gibt es keinen Master. Änderungen können auf jedem Rechner vorgenommen werden, auf dem man sich mit seiner Dropbox-Kennung anmeldet.

Ich habe also alle wichtigen Verzeichnisse in den Dropbox-Ordner geschoben und arbeite damit wie gewohnt. Wenn ich einen Rechner runter fahre, dann muss ich an gar nichts besonderes denken – Wenn der Rechner vorher am Netz war, dann hat Dropbox automatisch alle Änderungen auf dem Server gesichert. Wenn ich dann an einem anderen Rechner weiter arbeite, dann sind die Dateien dort sofort verfügbar.

Neben dieser sehr gut funktionierenden und transparenten Möglichkeit, Dateien zu replizieren, bietet Dropbox noch ein Web-Interface und natürlich eine iphone-Applikation zum Zugriff auf die Dateien.

Notizen

Beim Finden meiner Arbeitsweise habe ich gemerkt, dass ich neben Dateien noch einfach nutz- und durchsuchbare digitale Notizzettel brauche. Diese nutze ich für Einkaufslisten, Todo-Listen, Protokolle und vieles mehr. Ich habe dabei erst mal die lokalen Fähigkeiten von MacOS sowie verschiedene lokale Wikis ausprobiert. Das aktuelle Werkzeug meiner Wahl ist Evernote.

Evernote liefert die Cloud-Funktionalität gleich mit. Jede mit dem lokalen Evernote-Client editierte Notiz wird auf den Server gesichert – und von dort aus auf andere Evernote-Clients geladen, die sich mit derselben Benutzerkennung angemeldet haben.

Dabei ist der Client wirklich sehr benutzerfreundlich. Neben dem Client für offline-Arbeit gibt es natürlich auch einen Web-Client und eine iphone-Applikation. Mit letzterer kann man zwar keine Notizen editieren, aber neue Notizen erstellen. Eine Funktionalität, die ich nutze, wenn ich “on the road” mal schnell etwas notieren möchte.

Literaturreferenzen

Für meine Arbeit an der Universität brauche ich eine Literaturdatenbank zur Speicherung von Metadaten zu Literaturreferenzen sowie von Volltexten (normalerweise PDF-Dateien). Ich habe dazu lange mit Endnote gearbeitet. Und mit Dropbox könnte man Endnote sehr gut auf verschiedenen Rechnern nutzen. Ich habe Endnote aber inzwischen zu Gunsten eines speziellen Cloud-Dienstes für Literaturreferenzen aufgegeben: Mendeley.

Wie Dropbox und Evernote stellt Mendeley sowohl eine offline-nutzbare Client-Anwendung als auch einen Web-Zugang zu den zwischen Clients und Servern replizierten Daten zur Verfügung.

E-Mail

Auch meine E-Mail sollte auf allen Rechnern verfügbar sein. Das war am einfachsten: Sowohl IMAP- als auch Exchange-Postfächer lassen sich inzwischen problemlos auf verschiedenen Macs und dem iphone einbinden.

Hier musste ich eigentlich nur darauf achten, dass ich meine E-Mail-Ablagen nicht als lokale Mailboxen anlege, sondern entweder auf einem IMAP oder einem Exchange-Server verwalte.

Kontakte, Kalender

Schwieriger war das mit meinen Kontakten und Kalendern. Dabei machte ich es mir natürlich besonders schwer dadurch, dass ich nicht nur Exchange-Kalender und -Kontaktlisten haben wollte, sondern auch noch native-iCal und Adressbook-Daten behalten wollte. Es war also eine Lösung gesucht, die lokale Adressbücher und Kalender zu anderen Macs repliziert. Nach vielen mehr oder weniger erfolglosen Versuchen (u.a. auch eine Synchronisation über Google Mail) bin ich hier bei Fruux hängen geblieben. Funktioniert bestens.

Bookmarks

Schließlich fehlen noch Bookmarks. Hier habe ich mich gleich für eine Gruppenarbeits-taugliche Lösung entschieden und verwalte meine Bookmarks auf delicious. Mit speziellen Bookmarks in Safari und Firefox kann man einfach angezeigte Seiten bei delicious eintragen.

Was fehlt noch?

Aktuell fehlt mir eigentlich nur noch eine Lösung zur Replikation meiner RSS-Feeds (und des aktuellen Standes des Lesens dieser Feeds). Ich nutze lokal Vienna als Feedreader. Eine einfache Lösung wäre es, die Konfiguration (und Feedliste) von Vienna in einem Dropbox-Verzeichnis zu speichern und so zwischen Rechner auszutauschen. Allerdings erlaubt Vienna kein einfaches Ändern des Verzeichnisses in dem die Daten gespeichert sind.

Collaboration

Einige der für mich selbst genutzten Dienste kann man auch für einfache Collaboration im Team nutzen:

  • Dropbox erlaubt das Freigeben von Dateien für den öffentlichen Zugriff und das Definieren von zusätzlichen Zugriffsrechten auf Verzeichnisse
  • Delicious erlaubt das Austauschen von Bookmarks im Team und natürlich das Informiert-Bleiben über Bookmarks, die andere Teammitglieder speichern

Aber es wird noch mehr, einfacher zu bedienendes gebraucht für die Unterstützung von Teamarbeit … Hier eine unvollständige Liste dazu, was ich mir in diesem Zusammenhang angesehen habe bzw. einsetze.

Dateien

In den Projekten und Unterorganisationen, in denen ich aktiv bin, werden unter anderem folgende Lösungen für den gemeinsamen Dateiaustausch eingesetzt:

  • Windows Shared File System (CIFS)
  • Basic Support for Collaborative Work (BSCW)
  • Alfresco
  • Subversion Versionsmanager

Die Dateien in all diesen Lösungen würde ich gerne für die Offline-Nutzung auf meine Rechner kopieren, dort transparent ändern können und Änderungen möglichst transparent wieder auf die Dienste zurückspiegeln. Das klappt leider meist nur unvollständig.

Für alle Dateisysteme, die ich auf meinem Mac lokal mounten kann (das gilt eigentlich für alle oben genannten), nutze ich aktuell das Werkzeug Unison um die Dateien offline verfügbar zu machen. Nachdem die Replikation nicht immer ohne Fehler läuft, muss man das Werkzeug leider immer von Hand starten. Da suche ich noch eine bessere Lösung.

Kalender / Kontakte

Hier haben wir viel mit Synchronisation zu und von Google ausprobiert – z.B. mit dem Werkzeug Spanning Sync. Ausserdem haben wir verschiedene Groupware-Tools, z.B. eGroupware ausprobiert. Das war aber alles nicht voll befriedigend. Im Ende sind wir im Team nun doch wieder bei einem Exchange-Server angekommen.

 

Mehr zu den Diensten, die wir zur Unterstützung von Zusammenarbeit nutzen in einem späteren Post. Kommentare und Anregungen zu den hier aufgeworfenen Herausforderungen sind natürlich immer willkommen – insbesondere eine Lösung für das offline-Verfügbarmachen von gemounteten Verzeichnissen …

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Simplicity

Was macht Apple-Produkte und Google-Web-Dienste so besonders?
Ein Cartoon auf http://stuffthathappens.com/blog/ bringt es auf den Punkt …

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MacOSX Preview: PDFs manipulieren

Die einzige wirkliche Anwendung von Adobe Acrobat Professional war für mich bisher immer das Editieren von PDF-Dokumenten, konkreter das Zusammenfügen von PDFs oder das Löschen von Seiten.

Wie in dem neuesten Apple Videotipp zu sehen ist, braucht man dazu inzwischen keine extra Software mehr – es reicht Apple Preview! Eine weitere Verbesserung der PDF-Unterstützung von MacOSX … langsam fehlt mir gar nichts mehr und Acrobat kann weichen ;-)

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Software für MacOSX

Nachdem ich als “intensiver” Mac-User hin und wieder gefragt werde, was ich denn so als Software nutze / empfehlen kann, will ich das mal zum Anlass nehmen, die Antwort auf die Frage in einem Blog-Post zu verewigen – vielleicht interessiert es ja noch jemanden – und auch falls nicht, dann kann ich zumindest in Zukunft immer auf den Post verweisen ;-)

Hier also eine Liste der Anwendungen / Tools, die ich wirklich häufig nutze – und weiter unten noch ein paar, die ich nicht so häufig nutze, aber ganz interessant finde.

  • Safari – der Standard Web-Browser von MacOSX – Ich habe zwar auch Firefox installiert, habe aber aktuell nur eine Web-Anwendung, die nicht mit Safari funktioniert (die Mailbox-Forwarder-Konfiguration bei Strato) und für alles andere finde ich Safari die besser integrierte Lösung
  • Mail – der Standard Mail-Reader von MacOSX – Inzwischen verwende ich Mail auch für das Verwalten von RSS Feeds – und das einzige was mich daran stört ist, dass ich noch keine Möglichkeit gefunden habe einfach auf die Feed-URLs zuzugreifen nachdem ein Feed angelegt ist. Ich habe auch schon mal mit Erweiterungen zu Mail experimentiert, konkret MailTags – aber die Suchemöglichkeiten von Mail sind so gut, dass ich damit bisher immer zurecht gekommen bin.
  • Addressbook – Auch zur Adressverwaltung greife ich auf den Standard zurück – Es ist einfach schön, wenn man dort Bilder zu den Personen einstellt und diese dann sofort in Mail sehen kann – Integration is King – das einzige was mich bisher gestört hat ist die schwache Etikettendruckfähigkeit
  • iCal – Ich habe zwar schon mal Thunderbird etc genutzt – aber das kann einfach nicht mit der Integration auf der Plattform mithalten – deshalb auch hier “den Standard”
  • iTunes – simply the best … und zur Synchronisation mit meinem iPhone auch unbedingt notwendig
  • iPhoto – ich habe lange rumexperimentiert – und schließlich dann doch meine ganzen digitalen Bilder in iPhoto importiert
  • TimeMachine – vor OS 10.5 habe ich SilverKeeper benutzt um regelmäßig Backups zu machen – inzwischen bin ich auf TimeMachine umgestiegen – und hatte auch schon erste Recovery-Erfolge ;-)
  • MS Powerpoint – Ich will mir zwar schon länger mal Keynote anschauen – denke aber, dass bei den vielen Präsentationen, die ich weiter zusammen mit Windows-Nutzern machen werde, Powerpoint nicht ganz zu verdrängen ist.
  • MS Word
  • MS Excel
  • Skype
  • Thunderbird – Für E-Mail verwende ich ja Mail, aber zum gelegentlichen Lesen von Usenet News ist mir Thunderbird am liebsten
  • Mars Edit – Ein Offline-Blog-Editor – nutze ich um Beiträge für meine verschiedenen Blogs zu schreiben
  • MacGiro – nutze ich zur HBCI-Kontoverwaltung
  • Mori – “Your notes, organized” – Eine sehr schöne Anwendung um Notizen zu machen und zu verwalten – quasi ein elektronischer Zettelkasten – verwende ich für mein persönliches offline-Wissensmanagement
  • Sophos AntiVirus – Ich weiss zwar nicht ob das nötig ist, aber Sophos ist Standard bei uns an der Uni.
  • Spanning Sync – Synchronisation zwischen dem lokalen iCal und Google Calender – brauche ich, da ich über Google Calender meinen Terminkalender mit meinen Mitarbeitern teile
  • TV-Browser – Wenn ich mal “geplant” fernsehen will – neuerdings sind zwar nicht mehr die Programme aller Sender verfügar – reicht aber immer noch
  • CocaMySQL – Ein sehr schöner Client für MySQL (das ich natürlich auch lokal installiert habe)
  • Mindmanager – Der Standard zum Mindmapping – inwischen auch auf dem Mac verfügbar
  • Growl – Ein flexibles lokales Notifikationssysteme – nutze ich um auf Statusänderungen meiner Skype-Kontate oder neue E-Mails hingewiesen zu werden
  • Adobe Acrobat – Den frei verfügbaren Reader braucht man eigentlich nicht – da ist das bei MacOS beiliegende Preview völlig ausreichend – Nur wenn man PDF-Dateien auch editieren will, dann führt aktuell noch kein Weg an Adobe Acrobat Professional vorbei
  • VLC – Bei MacOS liegt zwar Quicktime bei, für manche Videoformate ist VLC aber wohl die bessere/einzige Lösung
  • emacs, svn, java/ruby/… – Irgendwie habe ich mich mit den “neuen” integrierten Entwicklungsumgebungen noch nicht angefreundet – Emacs ist mir integriert genug ;-)

Weiteres:

  • Parallels – Tolle Lösung um gelegentlich mal Windows-Anwendungen laufen zu lassen – viele sind das bei mir eh nicht – gelegentlich mal den Internet Explorer um Webseiten zu testen – und gelegentlich mal MS Access um es in der Vorlesung vorzuführen – das wars dann auch schon …
  • Gimp – Wer braucht schon Photoshop … Gimp ist kostenlos und kann genau so viel
  • MacTheRipper – Eine kostenlose Anwendung um DVDs auf die Festplatte zu kopieren
  • Endnote – habe ich mal benutzt – aber inzwischen verwalte ich alle meine Literaturreferenzen online auf bibsonomy – Das Web 2.0 / Social Software lässt grüßen … (Btw: 100% zufrieden bin ich mit bibsonomy noch nicht – aber die Alternative citeUlike hat mir auch nicht besser gefallen – und bibsonomy hat eine vernünftige API – d.h. theoretisch könnte man alles machen was man will ….)

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Apple Werbung (2)

Über Apples Werbung habe ich ja schon mal geschrieben. Die verschiedenen Mac-und-PC-Videos sind auch einfach klasse. Allerdings sind die aktuellen Filme nichts verglichen mit dem was Apples Werbe-Macher in der Vergangenheit geleistet haben …

Häufig erwähnt wird hier der “Apple 1984 Super Bowl Spot” zur Einführung des Apple Macintosh.

Ich muss aber sagen, dass mich der nicht so beeindruckt hat.

Viel mehr dafür der Spot “Heres to the crazy ones” aus der “Think Different” Kampagne von 1997 – Man beachte vor allem den Schnitt zwischen Callas und Gandhi … genial … (Hierüber wurde auch schon an anderen Stellen geschrieben: z.B. lowendmac.com)

Hier der Text dazu:

Here’s to the Crazy Ones.
The misfits.
The rebels.
The troublemakers.
The round pegs in the square holes.
The ones who see things differently.
They’re not fond of rules.
And they have no respect for the status quo.
You can quote them, disagree with them,
disbelieve them, glorify or vilify them.
About the only thing that you can’t do, is ignore them.
Because they change things.
They invent. They imagine. They heal.
They explore. They create. They inspire.
They push the human race forward.
Maybe they have to be crazy.
How else can you stare at an empty canvas and see a work of art?
Or, sit in silence and hear a song that hasn’t been written?
Or, gaze at a red planet and see a laboratory on wheels?
We make tools for these kinds of people.
While some may see them as the crazy ones, we see genius.
Because the ones who are crazy enough to think that they can change the world,
are the ones who do.

Zu dem Spot gibt es auch Making Of auf YouTube. Und hier eine Seite, die zum Text die Bilder und die Namen plus kurze Vita der Personen zeigt: sleepingcat.com.

Interessant ist auch wie der Spot dieses Jahr wieder aufgegriffen wurde: Zum Original-Soundtrack (Original-Text) wird eine Liste von Anwendungen für das gehackte iPhone gezeigt – Dieser “Message” an Apple kann ich mich nur anschliessen :-)

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Apple Werbung

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Die Werbung von Apple ist ja für ihren Einfallsreichtum bekannt …

Echt sehenswert ist so auch, was Apples Werbetreibende für die Windows Vista-Seite von CNET gebastelt haben – auch von der technischen Seite die Verknüpfung der verschiedenen Banner.

Update: Falls die Werbung dort mal nicht mehr zu sehen ist, hier ein Link zu einem Video davon auf YouTube.

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iPhone – Erste Erfahrungen

Nachdem ich nun schon eine Woche mit meinem iPhone spielen konnte, wird es langsam Zeit für einen ersten Erfahrungsbericht.

Zuerst einmal zum ersten Eindruck:

  • Eingesteckt, auf meinem MacBook iTunes gestartet und kurz später waren alle meine Kontakte und Termine drüben, ein paar zusätzliche Klicks und Teile meiner Photosammlung und Musiksammlung waren auch drüben – also einfach eine geniale Integration
  • Beim Benutzungsinterface hat sich Apple mal wieder selbst übertroffen – wie Steve Jobs in seiner Keynote auf der Macworld San Francisco Anfang 2007 schon berichtet hatte: “you already got me with the scolling” – ja, alleine das Scrollen in den Listen oder in der Photosammlung ist einfach elegant – und dann das Vergrößern/Verkleinern mit Zwei-Finger-Gesten – funktioniert im Browser, im Photo-Viewer, im Map-Viewer, …
  • Ach ja, die Karten (Google Maps) – hier merkt man auch die tolle Integration: Wenn man einen Kontakt anzeigt, dann kann man auf die Telefonnummern klicken um anzurufen, auf die URL klicken um sie im Browser anzuzeigen, auf die E-Mail-Adresse klicken um eine E-Mail zu schreiben und auf die Adresse klicken um einen entsprechenden Kartenausschnitt angezeigt zu bekommen … einfach gut
  • Der Austausch von SMS (gesendete und empfangene SMS) wird ala Chat pro Person als Dialog visualisiert – super schön und übersichtlich
  • Und Visual Voicemail ist ein Traum

Es ist also wirklich ein völlig neues Handy-Gefühl – und ersetzt voll den PDA. Und trotzdem bleiben ein paar Wünsche offen – die Apple hoffentlich bald nachbessern wird:

  • Mein erster Eindruck war, dass die Schrift in den Listen zu groß ist – also zu wenig auf einer Seite angezeigt werden kann – aber nach kurzer Nutzung war mir klar, dass das so sein muss – die Bedienung funktioniert ja mit dem Finger anstelle eines Stiftes – und da braucht man eine etwas größere Kontaktfläche.
  • VPN – funktioniert … aber der proprietäre Cisco-Standard wird nicht unterstützt – das macht es mir leider unmöglich E-Mail über meinen Uni-Account zu verschicken … naja, wofür gibt es Yahoo oder Google ;-)
  • Überhaupt ist noch ein bisschen störend, dass standardmäßig keine zusätzliche Software installiert werden kann – aber da gibt es inzwischen ja schon Lösungen – muss ich demnächst mal ausprobieren
  • Beim integrierten Adressbuch fehlt die Suche – momentan kann man nur alphabetisch blättern
  • Die integrierte Notizenanwendung synchronisiert nicht auf den Mac – auch nicht bei 10.5
  • Und schliesslich fehlt der GPS Chip (auf UMTS kann ich gut verzichten, aber GPS wäre schon nett)

Ach ja, telefonieren kann man natürlich auch damit … ;-)

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Apple vs. Dell

Die Diskussion Apple vs. Microsoft (bzw. MacOS vs. Windows) wird ja immer wieder gerne geführt. In einem Beitrag von Joe McKendrick im FASTforward Blog zum ersten mal gehört habe ich allerdings von der Unterscheidung Apple (users) vs. Dell (users). Er zitiert dabei die Ankündigung eines neues Forrester Reports über die Nutzer im Web 2.0 durch Dan Farber. Und natürlich ist “Dell (user)” gleichzusetzen mit “Windows/Microsoft (user)”. Trotzdem interessant, dass Dell inzwischen mit Windows gleichgesetzt wird … und ich weiss nicht ob das so dauerhaft sein wird … denn warum nicht Dell PCs mit MacOS oder Apple Hardware im Dell Shop? Wir werden sehen …

Update: Auch Spiegel Online schreibt inzwischen über Mac vs. Dell (dieselbe Forrester Studie zitierend)

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Ordnung 2.0

In einem Fachartikel in Ausgabe 3/2007 des OBJEKTspektrum schreibt Gernot Starke zu “Ordnung 2.0 – Hilfen für den Info-Dschungel?”. Hintergrund des Beitrags ist die Diskussion der Möglichkeiten, die Software und Betriebssysteme bieten um Ordnung (in Dateien und Mails etc) zu schaffen und die Erkenntniss, dass Betriebssysteme dabei noch nicht den Schritt von einspunktnull zu zweipunktnull gemacht haben. Hier findet man immer noch strenge Hierarchien aus den Vor-Computer-Zeiten des Ordnung-Haltens. Das Konzept des Schlagwortkatalogs (Kategorien, Label, Tags, …) hat sich hier noch nicht durchgesetzt. Zwar bieten “moderne Betriebssysteme” wie MacOS inzwischen Möglichkeiten, Tags für Dateien zu vergeben und dynamische Ordner zu definieren, die alle Dateien mit bestimmten Tag-Kombinationen aufsammeln, es fehlt aber die prominente (d.h. als primäre Schnittstelle) und benutzbare (Ergonomie!!!) Platzierung. Starke schreibt dazu: “Voraussetzung dafür wäre eine robuste und ergonomische Möglichkeit, Etiketten zu vergeben und die zugehörigen Objekte zu finden”. Na hoffen wir mal auf MacOS 10.5 :-))))

Btw: Die Idee, die Dateiverwaltung völlig von hierarchischen Strukturen zu lösen und auf die Basis von Tags zu stellen ist nicht komplett neu. Im CSCW-Bereich wurde schon 1999 von Forschern am Xerox PARC ein System Namens “Placeless Documents” (später umbenannt in “Presto”) vorgestellt (auf der ECSCW-Konferenz 1999 in Kopenhagen), das die hierarchische Speicherung von Dateien komplett über Bord wirft. Nur leider war die Zeit (Technik) damals noch nicht reif genug …

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