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	<title>Communixx &#187; Bücher</title>
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	<description>Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung</description>
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		<title>Buchkritik &#8211; Outlier &#8211; The Story of Success</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 09:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Titel &#8220;Outliers &#8211; The Story of Success&#8221; muss man doch unbedingt lesen ;-) Vor allem dann, wenn er von einem meiner Lieblingsautoren Malcolm Gladwell kommt &#8211; der mich schon mit seinen Werken &#8220;The Tipping Point&#8221; und &#8220;Blink!&#8221; &#252;berzeugt hat. Leider musste das Buch ziemlich lange auf meinem &#8220;Still-to-read&#8221;-Stapel warten, bis es endlich dran kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Titel <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0141043024/communixx">&#8220;Outliers &#8211; The Story of Success&#8221; muss man doch unbedingt lesen ;-) Vor allem dann, wenn er von einem meiner Lieblingsautoren Malcolm Gladwell kommt &#8211; der mich schon mit seinen Werken <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0316679070/communixx">&#8220;The Tipping Point&#8221;</a> und <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0316010669/communixx">&#8220;Blink!&#8221;</a> &uuml;berzeugt hat.</p>
<p>Leider musste das Buch ziemlich lange auf meinem &#8220;Still-to-read&#8221;-Stapel warten, bis es endlich dran kam &#8230; </p>
<p>Nach dem Lesen kann ich zusammenfassend sagen: Echt gut &#8211; kommt meiner Meinung nach nicht an &#8220;The Tipping Point&#8221; ran, liefert aber wieder einiges an &#8220;Food for Thought&#8221; &#8211; nat&uuml;rlich in der typisch amerikanischen Art, die Fakten mit leicht verdaulichen Geschichten verbindet (muss man nat&uuml;rlich m&ouml;gen).</p>
<p>Zum Inhalt: Malcom Gladwell geht in seinem Buch dem Thema &#8220;Erfolg&#8221; nach &#8211; genauer gesagt der Frage, was die Gr&uuml;nde/Ausl&ouml;ser von Erfolg sind. Eine Kernaussage dabei ist, dass es die &#8220;(statistischen) Ausrei&szlig;er&#8221; (outliers), d.h. Erfolg einfach nur wegen pers&ouml;nlicher F&auml;higkeiten nicht gibt. Erfolg basiert immer auf vielen Faktoren, neben g&uuml;nstigen Rahmenbedingungen vor allem der Ansammlung von kleinen Vorteilen (&uuml;ber harte Arbeit).</p>
<p>Zuerst untersucht Gladwell dazu den Einfluss von Intelligenz auf Erfolg &#8211; Intelligenz gemessen im IQ. Ergebnis der Betrachtungen ist, dass der IQ nicht direkt mit Erfolg korreliert. D.h. ein h&ouml;herer IQ bedeutet nicht automatisch (auch nicht statistisch) mehr Erfolg. Wie mit vielen anderen messbaren Eigenschaften (z.B. der Gr&ouml;&szlig;er bei Baskeballspielern oder der Fitness bei Sportlern) gibt es zwar einen Schwellwert, den man mindestens haben sollte. Wenn man diesen Schwellwert erreicht hat, dann gibt es aber keine Unterschiede mehr bei unterschiedlichem IQ. (Ein Beispiel, das Gladwell dazu nennt ist, dass Einstein einen IQ von 150 hat, und dass jemand mit einem IQ von 190 nicht per se besser ist als Einstein.) </p>
<p>&Uuml;berhaupt ist der (messbare) IQ vielleicht nicht das f&uuml;r Erfolg relevante Mass. Aber jedes andere messbare Mass ist auch nicht passend. Nach Gladwell sind viel viel wichtiger als irgendwelche konkrete Eigenschaften, die man hat (sobald man den notwendigen Schwellwert &uuml;berschritten hat), die M&ouml;glichkeiten und die &Uuml;bung, die man hatte. Also z.B., dass man zum richtigen Zeitpunkt geboren wurde und damit zur richtigen Zeit die M&ouml;glichkeiten hatte, sich mit einem Thema zu besch&auml;ftigen. Auch hier f&auml;llt Erfolg nicht vom Himmel. Interessant ist, dass man wohl etwa 10.000 Stunden &Uuml;bung braucht um in irgendeinem Feld sehr gut zu werden. Dies illustriert Gladwell an verschiedenen Beispielen &#8211; von Bill Gates (10.000 Stunden Programmier&uuml;bung) bis zu den Beatles (10.000 Stunden Praxis auf der B&uuml;hne). Neben den Beispielen belegt Gladwell die Aussage mit den 10.000 Stunden mit einer Studie unter den Studenten einer Musikhochschule.</p>
<p>Als Zusammenfassung des ersten Teils des Buches m&ouml;chte ich Gladwell selbst zitiert: &#8220;success arises out of the steady accumulation of advantages&#8221;</p>
<p>Im zweiten Teil des Buches stellt Gladwell die Frage, ob Frage ob &#8220;cultural legacies&#8221; (traditions and attitudes we inherit) Einfluss auf Erfolg nehmen k&ouml;nnen &#8211; also vielleicht Teil der akkumulierten Vorteile sein k&ouml;nnen.</p>
<p>Dabei berichtet er noch mehr als im ersten Teil &uuml;ber Geschehnisse und wie sich diese erkl&auml;ren lassen &#8211; u.a. im Bereich von Flugunf&auml;llen. Auf der Seite der Theorie werden verschiedene Dimensionen aus den Studien von <a href="http://www.geert-hofstede.com/">Geert Hofstede</a> pr&auml;sentiert &#8211; u.a. der Power Distance Index (PDI).</p>
<p>Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Erkl&auml;rungen f&uuml;r die kulturellen Unterschiede: Der Fleiss der Chinesen (Asiaten) kommt vom Reisanbau &#8211; Hier ist man das ganze Jahr &uuml;ber ganztags besch&auml;ftigt &#8211; im Vergleich zum Ackerbau in Europa, wo man schon mal den ganzen Winter faulenzen konnte und auch sonst zwischen Aussaat und Ernte das Feld f&uuml;r sich alleine lassen konnte ohne die Ernteertr&auml;ge sehr zu beeinflussen.</p>
<p>Auch hier ist also die Aussage, dass nicht die Kultur Einfluss auf Erfolg hat, sondern die Kultur (akkumulierte Erfahrungen) h&ouml;chstens Einfluss darauf haben, wie willig/fleissig man arbeitet &#8211; und es wieder haupts&auml;chlich die &Uuml;bung/Arbeit ist, die Erfolg determiniert.</p>
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		<title>Buchkritik &#8211; Deutsch f&#252;rs Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 12:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Deutsch f&#252;rs Leben &#8211; was die Schule zu lehren verga&#223;&#8221; &#8211; so hei&#223;t ein Buch von Wolf Schneider, das sich letztes Weihnachten auf meinem Geschenketisch fand, und das inzwischen auf meinem Still-to-Read-Stapel weit genug nach oben gekommen war, um Beachtung zu finden. Und ich muss sagen: Wirklich lesenswert! Wolf Schneider ist erfolgreicher Autor verschiedener B&#252;cher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Deutsch f&uuml;rs Leben &#8211; was die Schule zu lehren verga&szlig;&#8221; &#8211; so hei&szlig;t ein <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499196956/communixx">Buch von Wolf Schneider</a>, das sich letztes Weihnachten auf meinem Geschenketisch fand, und das inzwischen auf meinem Still-to-Read-Stapel weit genug nach oben gekommen war, um Beachtung zu finden. </p>
<p>Und ich muss sagen: Wirklich lesenswert!</p>
<p>Wolf Schneider ist erfolgreicher Autor verschiedener B&uuml;cher zu Sprach- und Stillehre. In diesem Buch pr&auml;sentiert er in der Form von 50 Regeln Tipps und Empfehlungen f&uuml;r den Umgang mit der deutschen Sprache. Darunter findet sich sowohl Altbekanntes in anschaulich aufbereiteter und mit vielen (Negativ-)Beispielen erg&auml;nzter Form, als auch wirkliche Neuigkeiten (f&uuml;r mich). Nachfolgend ein paar Dinge, die mir besonders aufgefallen sind.</p>
<p>Die 12-Silben Regel (Regel 18): Ein Autor soll sich h&uuml;ten, das logisch oder psychologisch Zusammengeh&ouml;rige in einem Satz um mehr als 12 Silben auseinanderzurei&szlig;en, wie die Grammatik es mittels (geschachtelter) Nebens&auml;tze durchaus erlaubt. Warum 12 Silben? Das hat damit zu tun, was der Mensch durchschnittlich in 3 Sekunden lie&szlig;t und so f&auml;hig ist zu speichern.</p>
<p>Ein Negativbeispiel dazu (S. 81): &#8220;Mithin wird dieser Streik, der zu vermeiden gewesen w&auml;re, h&auml;tte man entweder den Schlichterspruch von 5,4 Prozent bei verl&auml;ngerter Tariflaufzeit oder das Arbeitgeberangebot von 4,8 Prozent bei erh&ouml;hten Sockelbetr&auml;gen zu Gunsten der niedrigen Lohn- und Gehaltsstufen akzeptiert, voll auf dem R&uuml;cken der B&uuml;rger ausgetragen.&#8221;</p>
<p>Soweit noch keine &Uuml;berraschungen. In Regel 27 schl&auml;gt Schneider nun aber als eine L&ouml;sungsm&ouml;glichkeit zu Regel 18 vor, &#8220;Die beiden H&auml;lften des Verbums zusammenziehen&#8221;. Er spricht das Umklammerungsgesetz an, das ich auch noch aus der Schule kenne: Besteht das Verb aus zwei H&auml;lften, so umklammern diese H&auml;lften das Objekt und die Umstandsangaben. Beispiel: &#8220;Ich habe den einzigen Schl&uuml;ssel zu meinem Auto gestern irgendwo im Wald verloren&#8221;. &Uuml;berraschend f&uuml;r mich war die Aussage, dass man konform zur deutschen Grammatik die beiden H&auml;lften durchaus zusammen ziehen darf. Wir m&uuml;ssen gar nicht schreiben: &#8220;Sie w&auml;ren gerne von ihren goldenen St&uuml;hlen aufgestanden&#8221;, sondern k&ouml;nnen schreiben &#8220;Sie w&auml;ren gerne aufgestanden von ihren goldenen St&uuml;hlen&#8221; (so schreibt auch Heinrich Heine). Und ich habe bisher immer gedacht, ich mache etwas falsch, wenn ich die leichter verst&auml;ndliche Variante w&auml;hle.</p>
<p>Interessant auch die Regel 36: &#8220;Alle sieben Satzzeichen verwenden&#8221;. Jedes richtig gesetzt Komma ist eine Lesehilfe, aber auch die f&uuml;nf nur sehr selten genutzten Satzzeichen Fragezeichen, Ausrufungszeichen, Doppelpunkt, Semikolon und Gedankenstrich, k&ouml;nnen helfen, einen Text lesbarer zu machen.</p>
<p>Sehr erhellend fand ich schlie&szlig;lich die Regel 38: &#8220;Ziffern sinnvoll einsetzen&#8221;. Auch ich hatte irgendwie aus der Schule mitgenommen, dass man Zahlen grunds&auml;tzlich ausschreibt, es sei denn sie enthalten ein &#8220;und&#8221;. Dann darf (bzw. sollte) man sie in Ziffern schreiben. Schneider stellt das etwas differenzierter dar. So ist seine Hauptregel, dass die Verwendung konsistent sein soll. Ein &#8220;von 11 auf dreizehn Prozent&#8221; soll es in Texten also nicht geben. Auch empfielt Schneider eine gezielte Verwendung der verschiedenen Darstellungsformen um zusammengeh&ouml;rige Zahlen zu kennzeichnen. Ein Beispiel: &#8220;Von 19 Ministern sind binnen achtzehn Monaten 9 ausgeschieden&#8221; ist besser als &#8220;Von 19 Ministern sind binnen 18 Monaten 9 ausgeschieden&#8221;.</p>
<p>Insgesamt liefert Schneider ein sehr gut lesbares Buch mit vielen n&uuml;tzlichen Tipps f&uuml;r die t&auml;gliche Praxis. Und auch wenn ich sicher noch nicht alles einhalte, was Wolf Schneider empfiehlt, so merke ich inzwischen doch schon, dass ich meine Texte an der ein oder anderen Regel pr&uuml;fe und verbessere.</p>
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		<title>Buchkommentare Kleiner Bruder und Lost Symbol</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 18:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein letzter Buchkommentar auf diesem Blog ist schon wieder etwas her. Das heisst nat&#252;rlich nicht, dass ich in der Zwischenzeit nichts (privates) gelesen h&#228;tte &#8230; So sind unter anderem &#8220;Shadow Puppets&#8221;, &#8220;First Meetings&#8221; und &#8220;Rebekah&#8221; von Orson Scott Card von meinem Still-Too-Read-Stapel ins B&#252;cherregal gewandert. Alles gewohnte Card-Qualit&#228;t! Besonders spannend ist dabei &#8220;First Meetings&#8221; in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein letzter Buchkommentar auf diesem Blog ist schon wieder etwas her. Das heisst nat&uuml;rlich nicht, dass ich in der Zwischenzeit nichts (privates) gelesen h&auml;tte &#8230; So sind unter anderem <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0765340054/communixx">&#8220;Shadow Puppets&#8221;</a>, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0765347989/communixx">&#8220;First Meetings&#8221;</a> und <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/076534128X/communixx">&#8220;Rebekah&#8221;</a> von Orson Scott Card von meinem Still-Too-Read-Stapel ins B&uuml;cherregal gewandert. Alles gewohnte Card-Qualit&auml;t! Besonders spannend ist dabei &#8220;First Meetings&#8221; in dem u.a. die Zeit vor Ender beschrieben wird, konkret wie sich Enders Eltern kennen gelernt haben. Aber irgendwie hatte ich nicht genug Musse, auch noch etwas dazu zu schreiben.</p>
<p>Im Urlaub habe ich mir nun <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442470315/communixx">&#8220;Kleiner Bruder&#8221; von Sven Regener</a> und<br />
<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0552161233/communixx">&#8220;The Lost Symbol&#8221; von Dan Brown</a> vorgenommen.</p>
<p>&#8220;Kleiner Bruder&#8221; ist der dritte Band der &#8220;Herr Lehmann&#8221;-Reihe. Diese hat mich gleich von Anfang an fasziniert &#8211; ich habe mit <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442459915/communixx">&#8220;Neue Vahr S&uuml;d&#8221;</a> angefangen &#8211; und nachdem ich einige Zeit in Bremen gelebt habe und auch gewisse Bundeswehrerfahrung hatte, die genauen Beschreibungen von Bremen und vom Grundwehrdienst genossen. &#8220;Kleiner Bruder&#8221; spielt nun in Berlin und beschreibt das (West-)Berlin der 1980er vermutlich &auml;hnlich gut. Allerdings entfaltet sich das volle Potential vermutlich erst Berlin-Kennern. Das heisst nat&uuml;rlich nicht, dass das Buch nicht auch f&uuml;r Nicht-Berlin-Kenner wie mich lesenswert w&auml;re. Vor allem schlie&szlig;t es die erz&auml;hlerische L&uuml;cke zwischen &#8220;Neue Vahr S&uuml;d&#8221; und <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442453305/communixx">&#8220;Herr Lehmann&#8221;</a>.</p>
<p>&#8220;The Lost Symbol&#8221; ist das neueste Werk von Dan Brown. Wie <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0552149519/communixx">&#8220;The Da Vinci Code&#8221;</a> wird es auch wieder als &#8220;extraordinary international bestseller&#8221; ausgezeichnet. Und wieder wird Robert Langdon im Freimaurer-Millieu vor R&auml;tsel gestellt &#8211; dieses mal in Amerika, konkret in Washington. Das Ganze ist gewohnt spannend geschrieben. So konnte ich nach dem ersten Kapitel das Buch kaum mehr zur Seite legen. Auch die Verflechtung verschiedener Erz&auml;hlstr&auml;nge ist dem Autor sehr gut gelungen. Gest&ouml;rt hat mich dabei nur die immer wieder bem&uuml;hte verbohrte Skepsis des Protagonisten. Er ist doch sonst immer allem Unwahrscheinlichen gegen&uuml;ber so offen. Dazu passt dieses ewige &#8220;das kann nicht sein / das kann es nicht geben&#8221; wirklich nicht. Trotzdem bis kurz vor Schluss ein wirklich lesbares Buch. Dann wirkt es aber leider so, als ob dem Autor die Seiten ausgegangen sind &#8211; es geht pl&ouml;tzlich alles sehr schnell und l&ouml;st sich nat&uuml;rlich zum Besten auf. Echt schade, dass Dan Brown hier die begonnen F&auml;den nicht weiter ausgearbeitet hat.</p>
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		<title>Buchkommentar &#8211; How Professors Think</title>
		<link>http://www.communixx.de/2009/07/buchkommentar-how-professors-think/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 20:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<category><![CDATA[book]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Buch (&#8220;How Professors Think &#8211; Inside the Curious World of Academic Judgment&#8221; von Michele Lamont hat mich gleich vom Titel her sehr angesprochen. Das wollte ich n&#228;mlich schon immer wissen ;-) Michele Lamont ist Soziologin (Ethnographin) an der Harvard University und stellt in diesem Buch ihre Forschung zum Verhalten von Wissenschaftlern beim Peer Review [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch (<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0674032667/communixx">&#8220;How Professors Think &#8211; Inside the Curious World of Academic Judgment&#8221; von Michele Lamont</a> hat mich gleich vom Titel her sehr angesprochen. Das wollte ich n&auml;mlich schon immer wissen ;-)</p>
<p>Michele Lamont ist Soziologin (Ethnographin) an der Harvard University und stellt in diesem Buch ihre Forschung zum Verhalten von Wissenschaftlern beim Peer Review dar. Es geht also um Kulturen, konkret &#8220;evaluative cultures&#8221;. Dazu studiert Lamont die Mitglieder (bzw. die Entscheidungsprozesse) in interdisziplin&auml;ren Evaluierungs-Panels (Forschungsf&ouml;rderung).</p>
<blockquote><p>
&#8220;(&#8230;) criteria for assessing quality or excellence can be differently weighted and are the object of intense conflicts. Making sense of standards and the meanings given to them is the object of this book.&#8221; (S. 2)
</p></blockquote>
<blockquote><p>
&#8220;Most of all, I want to open the black box of peer review and make the process of evaluation more transparent, especially for younger academics looking in from the outside.&#8221; (S. 12)
</p></blockquote>
<p>Das Buch liefert also die Dokumentation einer wissenschaftlichen Arbeit, die aber sehr sch&ouml;n aufbereitet und mit viel Erkenntnis f&uuml;r alle erz&auml;hlt ist. So finden sich viele aufschlussreiche Einblicke in die Unterschiede der betrachteten Disziplinen (die Kulturen der Disziplinen). Konkret werden betrachtet: philosophy, english literature, history, anthropology, political science und economics.</p>
<p>Bei der Diskussion der Entscheidungsfindung wird auch sehr ehrlich (und ausf&uuml;hrlich mit Zitaten belegt) eingegangen auf Machtspiele, Klatsch und Netzwerke.</p>
<p>Nachdem das Hauptziel von Lamont ist darzustellen, was Exzellenz (in den unterschiedlichen Disziplinen) ist &#8211; bzw. wie sie von den Panels gefunden wird, darf auch eine Gegen&uuml;berstellung der Kriterien f&uuml;r Exzellenz bzw. Qualit&auml;t in den unterschiedlichen Disziplinen nicht fehlen. So sind die Kriterien clarity, quality, orginality, significance, methods und feasibility unterschiedlich gewichtet in humanities, history und social sciences (S. 167).</p>
<p>Insgesamt liefert das Buch also eine sch&ouml;ne, teilweise etwas zu ausf&uuml;hrliche, ethnographisch fundierte Anleitung zum Schreiben von Antr&auml;gen und viele interessante, durch Zitate belegte Einblicke in die Welt von Evaluierungspanels.</p>
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		<item>
		<title>Buchkommentar &#8211; The Black Swan</title>
		<link>http://www.communixx.de/2009/07/buchkommentar-the-black-swan/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 20:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[philosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Weihnachten (2008) liegt &#8220;The Black Swan&#8221; von Nassim Nicholas Taleb schon auf meinem &#8220;Still-to-read&#8221; Stapel. Ein &#8220;New York Times Bestseller&#8221; wie es auf dem Cover heisst. Gleich zum Titel: Es geht um &#8220;The Impact of the Highly Improbable&#8221;, also um die Auswirkung von Ereignissen, die sich nicht aus bisherigen Beobachtungen ableiten lassen &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Weihnachten (2008) liegt <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0812979184/communixx">&#8220;The Black Swan&#8221; von Nassim Nicholas Taleb</a> schon auf meinem &#8220;Still-to-read&#8221; Stapel. Ein &#8220;New York Times Bestseller&#8221; wie es auf dem Cover heisst.</p>
<p>Gleich zum Titel: Es geht um &#8220;The Impact of the Highly Improbable&#8221;, also um die Auswirkung von Ereignissen, die sich nicht aus bisherigen Beobachtungen ableiten lassen &#8211; und warum der Mensch Probleme damit hat. &#8220;Black Swan&#8221; steht f&uuml;r solche Ereignisse, da man fr&uuml;her dachte es g&auml;be keine schwarzen Schw&auml;ne, alle Beobachtung sprach dagegen, bis dann die ersten aufgetaucht sind.</p>
<p>&#8220;A black swan is a highly improbable event with three principal charateristics: It is unpredictable; it carries a massive impact; and, after the fact, we concoct and explanation that makes the event appear less randm, and more predictable, than it was.&#8221;</p>
<p>Auch wenn das Buch auf andere Bereiche fokussiert, kann man sehr viel &uuml;ber Wissenschaft (und wie man sie nicht betreiben sollte) lernen.</p>
<p>So ist eine wichtigen Aussagen im Buch, die Menschen leider immer wieder vergessen/verdr&auml;ngen: Eine Theorie l&auml;sst sich nicht durch das Finden von (beliebig vielen) Positivbeispielen beweisen &#8211; sie l&auml;sst sich aber durch das Finden von (einem einzelnen) Negativbeispiel widerlegen. So ist die intensive Suche nach Negativbeispielen, die erfolglos bleibt, ein besseres Indiz f&uuml;r die Wahrheit einer Theorie als die erfolgreiche Suche nach Positivbeispielen.</p>
<p>Gesetze/Regeln sind nur Modelle f&uuml;r (vergangene) Beobachtungen. Die n&auml;chste Beobachtung kann sie falsivizieren.</p>
<p>&#8220;We learn from repetition &#8211; at the expense of events that have not happened before. Events that are nonrepeatable are ignored before their occurence, and overestimated after (for a while).&#8221; (S. 78)</p>
<p>Ein anderer Aspekt, den Taleb aufgreift ist die bekannte aber immer wieder vergessene Verzerrung/Ausrichtung (&#8220;bias&#8221;), den einige (viele!) der Stichproben aus denen wir lernen haben &#8230; Insbesondere, da wir die Stichproben in unserem &#8220;normalen Leben&#8221; nicht wissenschaftlich korrekt ausw&auml;hlen. Interessant sind hier auch verschiedene Querverweise auf Erkenntnistheorie und Empirismus (und auf den Philosophen Hume).</p>
<p>Auch auf die Probleme, die Menschen mit Sch&auml;tzen und Vorhersagen haben geht Taleb ein. </p>
<p>Zum Sch&auml;tzen ist interessant, dass unabh&auml;ngig vom Umfang des Wissens &uuml;ber ein Gebiet auf jeden Fall die Einsch&auml;tzung der Qualit&auml;t der eigenen Sch&auml;tzung h&auml;ufig gleich falsch liegt (nicht die Sch&auml;tzung selbst, sondern die Aussage &uuml;ber die Qualit&auml;t der Sch&auml;tzung). </p>
<p>Vorhersagen zu vielen Themen sind nach Taleb wegen der Schwarzen Schw&auml;ne  nicht m&ouml;glich. Bzw. die realistische Unsicherheit in der Vorhersage &uuml;bertrifft den vorhergesagten Wert und macht so die Vorhersage wertlos. Menschen denken trotzdem sie k&ouml;nnten gut vorhersagen. Das liegt wieder daran, dass wir vieles von hinten betrachten. Hinterher lassen sich meist gute Begr&uuml;ndungen finden. Diese sind aber das n&auml;chste mal nicht unbedingt wieder g&uuml;ltig. </p>
<p>Ein weitere Grund warum Menschen h&auml;ufig annehmen sie k&ouml;nnten Vorhersagen treffen ist laut Taleb der Umstand, dass sie annehmen, dass die vorherzusagenden Ereignisse Gauss-verteilt sind. Leider sind sie das aber meist nicht, sondern fraktal verteilt.</p>
<p>Eine der Schlussfolgerungen von Taleb: &#8220;Invest in preparedness not in prediction&#8221; (S. 208)</p>
<p>In Summe ein sehr spannendes Buch, das zum Nachdenken anregt.</p>
<p>Zum Abschluss noch ein weiteres sch&ouml;nes Zitat aus dem Buch: &#8220;The world is far, far more complicated than we think, which is not a problem, except when most of us don&#8217;t know it.&#8221; (S. 135)</p>
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		<title>Buchkommentar &#8211; Enterprise 2.0 Implementation</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/11/buchkommentar-enerprise-20-implementation/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 20:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiss nicht mehr, wie ich darauf gestossen bin &#8211; vielleicht war es der Titel des Buches oder das sch&#246;ne gr&#252;ne Cover? &#8211; auf jeden Fall habe ich mir neulich bei Amazon Enterprise 2.0 Implementation von Aron C. Newman und Jeremy G. Thomas bestellt. Kurzkommentar nach dem Lesen: Endlich mal (wieder) ein gutes Buch zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiss nicht mehr, wie ich darauf gestossen bin &#8211; vielleicht war es der Titel des Buches oder das sch&ouml;ne gr&uuml;ne Cover? &#8211; auf jeden Fall habe ich mir neulich bei Amazon <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0071591605/communixx">Enterprise 2.0 Implementation</a> von Aron C. Newman und Jeremy G. Thomas bestellt.</p>
<p>Kurzkommentar nach dem Lesen: Endlich mal (wieder) ein gutes Buch zum Thema Enterprise 2.0.</p>
<p>Aber jetzt noch ein paar mehr Details.</p>
<p>Das Buch ist sehr fl&uuml;ssig zu lesen und mit vielen Beispielen (Fallstudien) durchsetzt. Dabei merkt man, dass die Autoren Praktiker sind und wohl schon das eine oder andere Einf&uuml;hrungsprojekt durchgezogen haben.</p>
<p>So behandeln die Autoren nicht nur die technischen Konzepte und Anwendungsklassen, sondern gehen auch auf Aspekte wie ROI (mit einer sehr sch&ouml;nen Fallstudie) und Management von Enterprise 2.0 ein.</p>
<p>Im Abschnitt &#8220;Implementing Enterprise 2.0 Technologies&#8221; verfolgen die Autoren eine sehr interessante Gliederung:</p>
<ul>
<li>Enabling Discovery
<li>Implementing Signals and Syndication
<li>Implementing Wikis
<li>Implementing Blogs
<li>Building Mashup Capabilities
<li>Rich Internet Applications
<li>Implementing Social Networking
</ul>
<p>Spannend finde ich dabei vor allem den ersten Punkt (Enabling Discovery). Die Autoren argumentieren dabei, dass grundlegend f&uuml;r den Erfolg von E2.0-Anwendung/Konzepten die M&ouml;glichkeit Inhalte einfach (eventuell auch ungeplant) finden zu k&ouml;nnen ist. Sie geben dazu auch ein paar einfache Einstiegsaktivit&auml;ten an: </p>
<ul>
<li>Phase 1: Install Search Engine, Index Internal HTML Documents, Index File Share
<li>Phase 2: Customize Search UI, Integrate Social Bookmarks, Incorporate Social Statistics, Evangelize to Other Departments
</ul>
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		<title>Buchkommentar &#8211; The Codex und Reliquary</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/08/buchkommentar-the-codex-und-reliquary/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 10:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[In Vorbereitung auf den Sommer mit der vielen Zeit zum Lesen habe ich vor einiger Zeit mal wieder bei Amazon eingekauft &#8230; und bin &#252;ber verschiedene Empfehlungen auf den Autor Douglas Preston (von dem ich bisher noch gar nichts gelesen hatte) gestossen. Deshalb befinden sich jetzt einige Douglas Preston-B&#252;cher auf meinem Still-to-read-Stapel. Und in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Vorbereitung auf den Sommer mit der vielen Zeit zum Lesen habe ich vor einiger Zeit mal wieder bei Amazon eingekauft &#8230; und bin &uuml;ber verschiedene Empfehlungen auf den Autor Douglas Preston (von dem ich bisher noch gar nichts gelesen hatte) gestossen. Deshalb befinden sich jetzt einige Douglas Preston-B&uuml;cher auf meinem Still-to-read-Stapel.</p>
<p>Und in den letzten zwei Wochen habe ich zwei davon &#8220;abgearbeitet&#8221; &#8211; naja &#8220;verschlungen&#8221; w&auml;re wohl das bessere Wort daf&uuml;r: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0765354950/communixx">Reliquary</a> von Douglas Preston und Lincoln Child und <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0765359979/communixx">The Codex</a> von Douglas Preston.</p>
<p>Ein Blog-Post f&uuml;r beide B&uuml;cher, da sie sich bei unterschiedlichen Geschichten doch ziemlich &auml;hnlich sind: Solide Geschichten, gut herausgearbeitete Charaktere und einfach fesselnd (also besser nicht viel anderes vornehmen parallel zum Lesen).</p>
<p>Ein paar Detailkommentare:</p>
<p>Reliquary: Zuerst dachte ich, dass ich da wohl eine falsche Auswahl getroffen hatte &#8211; denn es hei&szlig;t gro&szlig; auf dem Cover &#8220;Sequel to the New York Times bestseller Relic!&#8221; &#8211; also eine Fortsetzung von Relic. Und so wird auch immer wieder auf das andere Buch Bezug genommen (das ich noch nicht gelesen hatte &#8211; und auch nicht in meinem Still-to-read-Stapel liegen hatte). Aber es ging &#8211; die Geschichte lie&szlig; sich auch ohne Kenntniss des Vorg&auml;ngers verfolgen. Es ist eher so, dass ich nun Relic eigentlich nicht mehr lesen muss &#8211; nachdem die ganze Geschichte durch die vielen Seitenkommentare schon bekannt ist. Ansonsten fand ich an dem Buch den Einblick in den New Yorker Untergrund sehr spannend, der dort gegeben wurde. Macht richtig Lust da noch ein bisschen ernsthafter nachzulesen.</p>
<p>The Codex: Eine sehr interessante und spannende Geschichte &#8211; bis dann im Buch nach Seite 56 die Seite 313 gebunden war. Huch! Es war gerade so spannend. Meine Hoffnung: Vielleicht wurden da nur zwei Bl&ouml;cke vertauscht und ich finde Seiten 57ff hinten im Buch. Aber nein. Da war nochmal 313ff &#8230; Schwere Entscheidung &#8211; Buch zur&uuml;ckschicken und auf Ersatz warten oder ab Seite 89 wieder aufsetzen. Ich habe mich nat&uuml;rlich f&uuml;r letzteres entschieden (ich war einfach zu neugierig wie es weiter geht) &#8211; und muss sagen, dass die fehlenden Seite nicht so schlimm waren &#8211; die Grundgeschichte war bis 57 schon aufgebaut &#8211; und das Verpasste hat man schnell nachgeholt.</p>
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		<title>Buchkommentar &#8211; The Margarets</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/08/buchkommentar-the-margarets/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 18:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[fantasy]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ich vor vielen Jahren &#8220;The family tree&#8221; gelesen hatte, versuche ich alles zu bekommen, das Sheri S. Tepper geschrieben hat. So lag diesmal &#8220;The Margarets&#8221; auf meinem Still-To-Read-Stapel. Auf amazon.de heisst es: Margaret Bain w&#228;chst als einziges Kind auf einer Kolonie auf. Sie erfindet sechs Alteregos als Spielkameraden und diese werden real und es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich vor vielen Jahren <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0380791978/communixx">&#8220;The family tree&#8221;</a> gelesen hatte, versuche ich alles zu bekommen, das Sheri S. Tepper geschrieben hat. So lag diesmal <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0061170690/communixx">&#8220;The Margarets&#8221;</a> auf meinem Still-To-Read-Stapel. </p>
<p>Auf amazon.de heisst es:</p>
<blockquote><p>
Margaret Bain w&auml;chst als einziges Kind auf einer Kolonie auf. Sie erfindet sechs Alteregos als Spielkameraden und diese werden real und es verschl&auml;gt sie auf diverse andere Welten.</p>
<p>In einer Zukunft, in der die Menschheit aufgrund von &Uuml;berbev&ouml;lkerung und einer Verschw&ouml;rung kurz vor dem Ende steht, sind die Margarets die letzte Chance der Menschheit.
</p></blockquote>
<p>Wie &uuml;blich schafft Sheri Tepper es auch diese verr&uuml;ckt klingende Geschichte so zu erz&auml;hlen, dass man mitgerissen wird. Die Personen sind sehr detailliert beschrieben und die Geschichte hat dabei immer ein paar &Uuml;berraschungen parat. Auch die Grundidee, dass die Menschheit wegen fehlendem Rassenged&auml;chtnis keine dauernde Gefahr f&uuml;r die Planeten ist, auf denen sie lebt, und deswegen von den anderen Rassen in der Galaxis ausgel&ouml;scht werden soll (ein &Ouml;kosystem ist mehr wert als eine (zerst&ouml;rerische) Rasse), finde ich sehr interessant. Das Thema h&auml;tte man noch ein wenig ausbauen k&ouml;nnen.</p>
<p>Ausserdem geht mir die Geschichte am Ende des Buches etwas zu schnell zu Ende. </p>
<p>Insgesamt aber trotzdem ein sehr empfehlenswertes Werk! In Abschnitten hat mich das Buch sogar sehr an &#8220;The family tree&#8221; erinnert (und das ist ein gro&szlig;es Kompliment).</p>
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		<title>Buchkommentar &#8211; Laienspiel &#8211; Kluftingers neuer Fall</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/06/buchkommentar-laienspiel-kluftingers-neuer-fall/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 06:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor guten zwei Wochen hat sich mein &#8220;Still-to-read&#8221;-Stapel von einem Tag auf den anderen ziemlich erh&#246;ht ;-) Neben Milchgeld &#8211; Kluftingers erster Fall&#8221; lag auch &#8220;Laienspiel &#8211; Kluftingers neuer Fall&#8221; von Volker Kl&#252;pfel und Michael Kobr auf dem Stapel &#8230; Wie beim ersten Buch handelt es sich auch hier wieder um einen Krimi, der im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor guten zwei Wochen hat sich mein &#8220;Still-to-read&#8221;-Stapel von einem Tag auf den anderen ziemlich erh&ouml;ht ;-) </p>
<p>Neben <a href="http://www.communixx.de/index.php/buchkommentar-milchgeld-kluftingers-erster-fall/">Milchgeld &#8211; Kluftingers erster Fall&#8221;</a> lag auch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492050735/communixx">&#8220;Laienspiel &#8211; Kluftingers neuer Fall&#8221; von Volker Kl&uuml;pfel und Michael Kobr</a> auf dem Stapel &#8230;</p>
<p>Wie beim ersten Buch handelt es sich auch hier wieder um einen Krimi, der im Allg&auml;u spielt und von einem Allg&auml;uer Kommissar (Kluftinger) gel&ouml;st wird &#8211; und eben von zwei Allg&auml;uer Autoren geschrieben worden ist. Dieses mal hat der Fall allerdings gr&ouml;&szlig;ere Dimensionen &#8211; so ist neben dem Bundeskriminalamt auch die &Ouml;sterreichische Gendarmerie beteiligt.</p>
<p>Mein Kurzkommentar zum Buch gleicht allerdings <a href="http://www.communixx.de/index.php/buchkommentar-milchgeld-kluftingers-erster-fall/">meinem Kommentar zu &#8220;Milchgeld&#8221;</a>: Ein solide und spannend aufgebauter Kriminalfall &#8211; spannend zu lesen &#8211; aber irgendwie &#8220;flach&#8221;. So schaffen es (meiner Meinung nach) die Autoren weder die Personen im Buch an sich noch die spezielle Atmosph&auml;re des Allg&auml;us gut r&uuml;ber zu bringen. Gute Ans&auml;tze werden entweder nicht ausgef&uuml;hrt oder gehen schnell in (unn&ouml;tige) &Uuml;bertreibungen &uuml;ber. </p>
<p>Auch mit der &#8220;Dimension&#8221; des Falls und den immer wieder aufgegriffenen belehrenden und nachdenklich machen wollenden Bemerkungen zu Terrorismus und darum herum hatte ich meine Bauchschmerzen. Ich finde das passt nicht in dieses Buch &#8211; zumindest nicht so wie es die Autoren gemacht haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Buchkommentar &#8211; Milchgeld &#8211; Kluftingers erster Fall</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/05/buchkommentar-milchgeld-kluftingers-erster-fall/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 18:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Und gleich noch ein Buchkommentar &#8211; zu &#8220;Milchgeld &#8211; Kluftingers erster Fall&#8221; von Volker Kl&#252;pfel und Michael Kobr. Das Buch wird als &#8220;Allg&#228;u-Krimi&#8221; verkauft &#8211; also ein Krimi, der im Allg&#228;u spielt und von einem Allg&#228;uer Kommissar (Kluftinger) gel&#246;st wird &#8211; und eben von zwei Allg&#228;uer Autoren geschrieben worden ist. Die Person des Kommissars hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und gleich noch ein Buchkommentar &#8211; zu <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492242162/communixx">&#8220;Milchgeld &#8211; Kluftingers erster Fall&#8221; von Volker Kl&uuml;pfel und Michael Kobr</a>.</p>
<p>Das Buch wird als &#8220;Allg&auml;u-Krimi&#8221; verkauft &#8211; also ein Krimi, der im Allg&auml;u spielt und von einem Allg&auml;uer Kommissar (Kluftinger) gel&ouml;st wird &#8211; und eben von zwei Allg&auml;uer Autoren geschrieben worden ist.</p>
<p>Die Person des Kommissars hat mir sehr gut gefallen &#8211; und der Kriminalfall selbst ist solide aufgebaut (und spannend erz&auml;hlt). Auch der Lokalbezug kommt nicht zu kurz &#8211; man kann sich als Leser einiges sehr gut vorstellen :-) &#8211; Ich war hier nur etwas davon entt&auml;uscht wie schlecht Niederbayern im Roman (bzw. im Allg&auml;u) wegkommen &#8211; aber vielleicht ist das so?</p>
<p>Trotzdem wird es der Roman nie in meine Top-10 schaffen. Dazu ist die Erz&auml;hlung viel zu flach und kann auch sprachlich nicht &uuml;berzeugen. Aber wieder: vielleicht geh&ouml;rt das auch zum Allg&auml;u? (&#8220;not a bug but a feature&#8221;) ;-))) Ich f&uuml;rchte aber, dass die &#8220;Flachheit&#8221; keine Absicht war. Es bleibt also gute Unterhaltung &#8211; aber nicht mehr.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Buchkommentar &#8211; Die Logik des Misslingens</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/05/buchkommentar-die-logik-des-misslingens/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 18:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[psychology]]></category>
		<category><![CDATA[science]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich auf das Buch schon von mehreren Seiten aufmerksam gemacht worden bin, hat mich der Blog-Beitrag von Florian Matthes endg&#252;ltig dazu gebracht es zu kaufen: &#8220;Die Logik des Misslingens &#8211; Strategisches Denken in komplexen Situationen&#8221; von Dietrich D&#246;rner Das Buch besch&#228;ftigt sich damit, wie der Mensch in komplexen und vernetzten Handlungssituationen klar kommt &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich auf das Buch schon von mehreren Seiten aufmerksam gemacht worden bin, hat mich der <a href="http://fmatthes.wordpress.com/2008/01/19/buchtipp-dietrich-dorner-die-logik-des-misslingens/">Blog-Beitrag von Florian Matthes</a> endg&uuml;ltig dazu gebracht es zu kaufen: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499615789/communixx">&#8220;Die Logik des Misslingens &#8211; Strategisches Denken in komplexen Situationen&#8221; von Dietrich D&ouml;rner</a></p>
<p>Das Buch besch&auml;ftigt sich damit, wie der Mensch in komplexen und vernetzten Handlungssituationen klar kommt &#8211; bzw. eher damit wie und warum er nicht damit klar kommt. Z.B.: Man besch&auml;ftigt sich mit den einzelnen Knoten und sieht nicht das Netz &#8211; man ber&uuml;cksichtigt nicht, dass man in einem System nicht eine Gr&ouml;&szlig;e allein modifizieren kann, ohne damit gleichzeitig alle anderen zu beeinflussen. Diese Probleme werden sehr sch&ouml;n an verschiedenen (Spiel-)Simulationen gezeigt, mit denen die (Sozial-)Wissenschaft sich diesem Thema n&auml;hert.</p>
<p>Der Autor Dietrich D&ouml;rner ist Professor f&uuml;r Psychologie mit dem Forschungsschwerpunkt Kognitive Psychologie in Bamberg. In diesem Buch stellt er die Ergebnisse seiner langj&auml;hrigen empirischen Forschung zum Verhalten von Menschen in komplexen und vernetzten Situationen (der schon erw&auml;hnten Simulationen/Planspiele) vor. </p>
<p>Interessant dabei ist vor allem, dass die Probanden in diesen Planspielen (und so vermutlich auch in der Realit&auml;t) schon in verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig einfachen r&uuml;ckgekoppelten dynamischen Systemen gro&szlig;e Schwierigkeiten haben.</p>
<p>D&ouml;rner argumentiert, dass Probleme auf intrinsische Defizite der menschlichen Kognition zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind, aber durch Erfahrung und Training verbessert werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch. Durch die vielen Beispiele und die Argumentation wird wirklich klar, dass die &#8220;Steuerung komplexer Systeme&#8221; eine vom Menschen nur schwer (wenn &uuml;berhaupt) beherrschbare Kunst ist. Um so mehr Angst macht mir in diesem Zusammenhang die Leichtigkeit (Naivit&auml;t?) mit der insbesondere Politiker genau mit den Denkfehlern argumentieren, die D&ouml;rner aufdeckt! Und dass das mit der Steuerung komplexer Systeme nicht immer im letzten Moment noch rumgebogen werden kann zeigt die Darstellung des Kraftwerkunfalls von Tschernobyl (als Beispiel f&uuml;r die misslungene Steuerung eines komplexen Systems) deutlich.</p>
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		<item>
		<title>Buchkommentar &#8211; Beauty</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 19:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[fantasy]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war mal wieder Zeit meinen Still-to-read Stapel anzugehen &#8211; und nach einigen Umschichtungen lag &#8220;Beauty&#8221; von Sheri S. Tepper oben drauf. Die 412 Seiten brauchten keine 24 Stunden um verschlungen zu werden &#8211; allein schon ein Indiz f&#252;r ein F&#252;nf-Sterne-Buch :-) Wen schon immer interessiert hat, wie die M&#228;rchen Rapunzel, Aschenputtel, Dornr&#246;schen und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war mal wieder Zeit meinen Still-to-read Stapel anzugehen &#8211; und nach einigen Umschichtungen lag <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0553295276/communixx">&#8220;Beauty&#8221; von Sheri S. Tepper</a> oben drauf. Die 412 Seiten brauchten keine 24 Stunden um verschlungen zu werden &#8211; allein schon ein Indiz f&uuml;r ein F&uuml;nf-Sterne-Buch :-)</p>
<p>Wen schon immer interessiert hat, wie die M&auml;rchen Rapunzel, Aschenputtel, Dornr&ouml;schen und der Froschk&ouml;nig zusammen h&auml;ngen und was das ganze mit der Arche Noah zu tun hat, der ist hier genau richtig. Der Roman bietet eine sehr sch&ouml;ne Fantasy-Geschichte, die im sp&auml;ten Mittelalter, im 20. und im 22. Jahrhundert &#8211; und dabei sowohl in unserer Welt als auch im Feenreich spielt. Hin und wieder h&auml;tte ich mir noch etwas reichhaltigere Beschreibungen gew&uuml;nscht &#8211; das tut dem Spannungsbogen aber keinen Abbruch.</p>
<p>Shery S. Tepper ist sowieso gerade dabei zu <a href="http://www.communixx.de/index.php/lesen-top/">meinen anderen Lieblingsautoren</a> (Asimov, Heinlein, Card, Simmons) aufzuschliessen &#8211; vor allem wegen dem genialen Werk <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0380791978/communixx">The family tree</a>. &#8220;Beauty&#8221; hatte f&uuml;r mich nicht den Zauber von &#8220;The family tree&#8221; &#8211; aber gerade die Vermischung verschiedener Jahrhunderte und verschiedener M&auml;rchen hat auch ihren Reiz.</p>
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		<title>Six Degrees &#8230;</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/03/six-degrees/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 20:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[sixdegrees]]></category>
		<category><![CDATA[socialnetwork]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.communixx.de/index.php/six-degrees/</guid>
		<description><![CDATA[Six Degrees of Separation oder Kleine-Welt-Ph&#228;nomen &#8211; hinter diesem Begriff steckt die von Stanley Milgram in den 1960er Jahren aufgestellte These, dass jeder Mensch mit jedem anderen Menschen &#252;ber maximal sechs Ecken (oder durchschnittlich?) miteinander in Beziehung steht. Grundlage der Orginalver&#246;ffentlichung war ein sehr kleines Experiment mit &#8220;sozialer Briefzustellung&#8221; in Amerika. In den letzten Tagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Six Degrees of Separation oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine-Welt-Ph&auml;nomen">Kleine-Welt-Ph&auml;nomen</a> &#8211; hinter diesem Begriff steckt die von Stanley Milgram in den 1960er Jahren aufgestellte These, dass jeder Mensch mit jedem anderen Menschen &uuml;ber maximal sechs Ecken (oder durchschnittlich?) miteinander in Beziehung steht.</p>
<p>Grundlage der Orginalver&ouml;ffentlichung war ein sehr kleines Experiment mit &#8220;sozialer Briefzustellung&#8221; in Amerika.</p>
<p>In den letzten Tagen sind mir gleich zwei interessante neue Ergebnisse/Kommentare dazu in die H&auml;nde gefallen. So <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/17/six-degrees-und-instant-messaging/">berichtet Robert Basic</a> &uuml;ber eine Studie, die Daten des Microsoft Messenger auswertet (Juni 2006, 30 Milliarden Konversationen zwischen 240 Millionen Personen) &#8211; Hier kam raus, dass die durchschnittliche Entfernung 6,6 betr&auml;gt &#8230; Finde ich eher eine Best&auml;tigung als eine Widerlegung der Ursprungsthese. Ich muss mir unbedingt die <a href="http://research.microsoft.com/~horvitz/Leskovec_Horvitz_worldwide_buzz.pdf">Orginalver&ouml;ffentlichung dazu</a> anschauen.</p>
<p>Eine ausf&uuml;hrlicher neuerer Kommentar zum Thema des Kleine-Welt-Ph&auml;nomens findet sich in <a href="http://www.macophilia.de/die-ganze-wahrheit-uber-social-networks/">&#8220;Die ganze Wahrheit &uuml;ber Social Networks&#8221; bei macophilia</a>. Unter anderem wird hier auch betont, dass die Six-Degrees nur auf der Eigenschaft sozialer Netzwerke beruhen skalenfrei zu sein (d.h. es gibt Hubs). Dazu wird auch das <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0316679070/communixx">Buch &#8220;Tipping Point&#8221; von Malcom Gladwell</a> zitiert. </p>
<p>Gladwell geht in seinem Buch u.a. auf die Informations&uuml;bermittlung und Zusammenarbeit in Communities und Netzwerken ein und nennt drei wichtige Typen von Rollen f&uuml;r Mitglieder: Mavens, Salesmen und Connectors. Die Rollen sind sehr hilfreich, wenn es darum geht zu reﬂektieren, wie der Wissensaustausch in und zwischen Communities funktioniert und welche Unterst&uuml;tzungsm&ouml;glichkeiten daf&uuml;r angeboten werden k&ouml;nnten und sollten. </p>
<ul>
<li><b>Mavens</b>: Mit „maven“ (engl. f&uuml;r „Kenner“) sind die Mitglieder einer Community gemeint, die in einem bestimmten Bereich Expertenwissen besitzen. Das sind z.B. die Personen, die man fragt, wenn man eine Kaufentscheidung treffen will.
<li><b>Salesmen</b>: Diese Rolle sorgt daf&uuml;r, dass die Tipps von Mavens zur Meinung einer gr&ouml;&szlig;eren Masse von Menschen werden. Salesmen (engl. f&uuml;r „Verk&auml;ufer“) besitzen vielleicht kein Expertenwissen, k&ouml;nnen aber Empfehlungen so begeistert weitergeben, dass sie von den Empf&auml;ngern gerne aufgenommen werden.<br />
Im Gegensatz zum Maven wei&szlig; der Salesman nicht, welche Produkte wirklich unter bestimmten Kriterien die Besten sind. Wenn er aber von einem Produkt begeistert ist (und dazu muss er es noch nicht einmal gekauft haben), dann wird er dies weiter erz&auml;hlen und seine Begeisterung weitertragen. </p>
<li><b>Connectoren</b>: Zu guter letzt braucht man noch Personen, die Trends aus einer Community heraus in eine andere tragen. Connectoren sind dazu in verschiedenen Gruppen und wandeln Information aus einer Gruppe in Informationen um, die f&uuml;r die andere Gruppe relevant ist.  Das sind also die &#8220;Hubs&#8221;.<br />
Den Connector macht nicht nur aus, dass er Mitglied in den verschiedenen Gruppen ist, sondern<br />
er muss auch die F&auml;higkeit haben, Leute und Ideen aus den verschiedenen Bereichen zusammen zu bringen.
</ul>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3827261406/communixx">Gruban (2001)</a> beschreibt in diesem Zusammenhang folgendes Beispiel: Hat sich durch Mavens und  Salesmen in einer Gruppe von Technikbegeisterten herumgesprochen, dass ein bestimmtes Mobiltelefon besonders interessante Funktionen hat, so bleibt diese Information zun&auml;chst in dieser Gruppe. Bekommt aber der Connector mit, dass sich in der Theatergruppe jemand ein Mobiltelefon kaufen will, so besinnt er sich auf die Gespr&auml;che in der Technikgruppe und empﬁehlt demjenigen ein Ger&auml;t, das auf seine Anforderungen – im Gegensatz zu den Spielereien, die einem Techniker wichtig sind –passt. </p>
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		<title>Buchkommentar &#8211; Adrenalin Junkies &amp; Formular Zombies</title>
		<link>http://www.communixx.de/2008/01/buchkommentar-adrenalin-junkies-formular-zombies/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 13:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Awareness]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[computer]]></category>
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		<category><![CDATA[software]]></category>
		<category><![CDATA[softwareengineering]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem meiner Spazierg&#228;nge durch einen unserer Buchl&#228;den ist mir vor einiger Zeit das Buch &#8220;Adrenalin Junkies &#38; Formular Zombies &#8211; Typisches Verhalten in Projekten&#8221; von Tom DeMarco und anderen (konkret: die &#8220;Atlantic Systems Guild&#8221;) aufgefallen. Nachdem ich die anderen B&#252;cher von Tom DeMarco zu Softwareengineering und Projektarbeit (konkret: The Deadline/Der Termin, Peopleware oder Slack/Spielr&#228;ume) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem meiner Spazierg&auml;nge durch einen unserer Buchl&auml;den ist mir vor einiger Zeit das Buch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3446412549/communixx">&#8220;Adrenalin Junkies &amp; Formular Zombies &#8211; Typisches Verhalten in Projekten&#8221;</a> von Tom DeMarco und anderen (konkret: die &#8220;Atlantic Systems Guild&#8221;) aufgefallen. Nachdem ich die anderen B&uuml;cher von Tom DeMarco zu Softwareengineering und Projektarbeit (konkret: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0932633390/communixx">The Deadline/Der Termin</a>, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0932633439/communixx">Peopleware</a> oder <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/076790768X/communixx">Slack/Spielr&auml;ume</a>) mit gro&szlig;en Vergn&uuml;gen verschlungen habe, landete auch die Neuentdeckung auf meinem Still-to-Read-Stapel &#8230;</p>
<p>Mein erster Eindruck nach dem Lesen: zuerst einmal etwas entt&auml;uscht &#8230; Das Buch liefert zwar viele interessante Einblicke in (Software-)Projektarbeit und damit auch gute Anregungen, wo man hinschauen oder eingreifen sollte/k&ouml;nnte &#8211; aber es fehlt die zusammenh&auml;ngende, geschichtenartige &#8220;Schreibe&#8221;, die ich bisher bei Tom DeMarco gewohnt war &#8211; und geliebt habe.</p>
<p>Denn das Buch ist kein zusammenh&auml;ngender Text, sondern eine Sammlung von 86 Mustern, die bei (Software-)Projektarbeit beobachtet werden k&ouml;nnen. Jedes Muster ist auf einer bis vier Seiten kurz beschrieben. Dabei ist die Qualit&auml;t (und Lesbarkeit) der Beschreibungen stark unterschiedlich. Weiterhin sind positive, negative und neutrale Muster wild gemischt.</p>
<p>Hier noch die &#8220;Muster&#8221;, die mir beim Lesen des Buches als besonders lesenswert bzw. erw&auml;hnenswert aufgefallen sind &#8211; mit ein paar Kommentaren von mir dazu.</p>
<p><b>7) Manana</b>: &#8220;Wir alle verf&uuml;gen &uuml;ber Zeitfenster, innerhalb derer wir erkennen, dass wir in Gang kommen und dranbleiben m&uuml;ssen, um eine T&auml;tigkeit abzuschlie&szlig;en. Stichtage jenseits dieser Zeitfenster erzeugen kein Gef&uuml;hl von Dringlichkeit und folglich auch nur eine geringe Motivation, sofort zu handeln.&#8221; (S. 19) &#8211; &#8220;Ausserhalb dieses Wahrnehmungsfensters befindet sich Manana. Manana bedeutet, dass wir zwar grunds&auml;tzlich einsehen, dass wir diese Arbeit erledigen m&uuml;ssen, aber nicht begreifen, dass wir umgehend damit beginnen m&uuml;ssen, um rechtzeitig fertig zu sein.&#8221; (S. 20). </p>
<p>Die L&ouml;sung ist (wie bei vielen der Muster/Probleme) einfach: Zwischenziele definieren, die innerhalb des Zeitfensters liegen. Trotz dieser einfachen L&ouml;sungsm&ouml;glichkeit wird aber nicht immer (rechtzeitig) erkannt, dass &uuml;berhaupt ein Problem existiert.</p>
<p><b>26) Der Versuchsballon</b>: &#8220;Bei einem Versuchsballon handelt es sich (&#8230;) um einen L&ouml;sungsvorschlag, von dem Sie allerdings wissen, dass er unvollkommen und/oder fehlerhaft ist, und den Sie bewusst einsetzen, um von Kollegen oder Kunden Kritik zu bekommen.&#8221; (S. 68).</p>
<p>Sch&ouml;ner habe ich die Idee der iterativen Entwicklung, des h&auml;ufigen Generierens und Diskutierens von Prototypen noch nicht dargestellt gesehen. Dazu passt auch das auf S. 69 abgedruckte Zitat von Albert Schweitzer sehr gut: &#8220;Beispiele sind nicht das Hauptmittel um andere zu &uuml;berzeugen. Sie sind das einzig m&ouml;gliche Mittel.&#8221;.</p>
<p><b>75) Die K&uuml;hlschrankt&uuml;r</b>: &#8220;Teammitglieder h&auml;ngen ihre Arbeitsergebnisse routinem&auml;&szlig;ig f&uuml;r alle sichtbar aus.&#8221; (S. 185).</p>
<p>Hier wird besprochen, was mit Awareness / einem Gewahrsein &uuml;ber die Arbeit der anderen / den Stand der Arbeiten bzw. des Projektes erreicht werden kann. Das passt auch sehr gut zu den in vielen anderen Mustern angesprochenen Problem mit der zu starken (blinden) Konzentration auf in Vorgehensmodellen vorgeschriebenen Dokumenten zur Fortschrittsdokumentation (z.B. Muster 79 Papierfabrik). </p>
<p>Anstelle einer &#8220;K&uuml;hlschrankt&uuml;r&#8221; kann man nat&uuml;rlich auch Medien wie Blogs benutzen &#8211; sollte sich aber immer der Vorteile der K&uuml;hlschrankt&uuml;r bewusst sein bzw. versuchen sie nachzubilden!</p>
<p>Gut hierzu passt auch das Muster 81 Lagezentrum. Hier wird ein Projektraum empfohlen, der erstens Informationsaustausch und Informationsbewahrung sicherstellt &#8211; und dem Projekt einen sichtbaren Wert gibt.</p>
<p><b>76) Morgen scheint die Sonne wieder &#8230;</b>: &#8220;Der Projektmanager ist davon &uuml;berzeugt, dass der durchschnittliche k&uuml;nftige Fortschritt den durchschnittlichen zur&uuml;ckliegenden Fortschritt &uuml;bertrifft.&#8221; (S. 187).</p>
<p><b>77) Einer geht noch</b>: &#8220;Die Beteiligten sichern Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ein Projekt zu, bl&auml;hen es dann aber immer weiter auf, bis das Projekt unter der Eigenlast zusammenbricht.&#8221; (S. 190).</p>
<p><b>83) Aus gehabtem Schaden nichts gelernt &#8230;</b>: &#8220;Ein Team erkennt seine Fehler, aber wiederholt sie trotzdem.&#8221; (S. 203).</p>
<p>In diesem Muster wird ausf&uuml;hrlich auf den Aspekt der Lessons-learned eingegangen und auch einige konkrete Tipps zu deren erfolgreichen Durchf&uuml;hrung/Implementierung gegeben (S. 205). Erstmal sollten Nachbesprechungen &uuml;berhaupt abgehalten werden. Dann sollte vermieden werden, dass die Besprechungen nur zum &#8220;Dampfablassen&#8221; genutzt werden &#8211; z.B. nur Beschreibungen von Problemen gesammelt werden, aber keine Handlungsanweisungen zur zuk&uuml;nftigen Begebung. </p>
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		<title>Buchkommentar &#8211; Hackers &amp; Painters</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/12/buchkommentar-hackers-painters/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 20:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einige Zeit bin ich mal auf &#8220;Hackers &#038; Painters &#8211; Big Ideas from the Computing Age&#8221; von Paul Graham aufmerksam geworden &#8211; ich glaube es war wegen des Vergleichs von Computer-Hackern mit Malern &#8211; beides &#8220;Macher&#8221; :-) Als &#8220;M&#246;chte-Gern-Hacker/Macher&#8221; musste ich mir das Buch nat&#252;rlich sofort besorgen &#8211; und inzwischen ist auch auch nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einige Zeit bin ich mal auf <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0596006624/communixx">&#8220;Hackers &#038; Painters &#8211; Big Ideas from the Computing Age&#8221; von Paul Graham</a> aufmerksam geworden &#8211; ich glaube es war wegen des Vergleichs von Computer-Hackern mit Malern &#8211; beides &#8220;Macher&#8221; :-) Als &#8220;M&ouml;chte-Gern-Hacker/Macher&#8221; musste ich mir das Buch nat&uuml;rlich sofort besorgen &#8211; und inzwischen ist auch auch nach oben auf meinem Still-to-Read-Stapel vorger&uuml;ckt und gelesen worden &#8230; Hier ein paar Kommentare dazu.</p>
<p>In Kapitel 2 geht der Autor auf Charakteristika von &#8220;Hackern&#8221; ein &#8211; und darauf, dass &#8220;Hacking&#8221; als sch&ouml;pferische T&auml;tigkeit viel mit Malen und Schreiben zu tun hat. Hier ein paar Zitate:</p>
<ul>
<li>&#8220;what hackers and painters have in ommon is that they&#8217;re both makers&#8221;
<li>&#8220;computer science is a grab bag of tenuously related areas thrown together by an accident of history&#8221;
<li>&#8220;Programs should be written for people to read, and only incidentally for machines to execute&#8221; (Structure and Interpretation of Computer Programs, Harold Abelson und Gerald Sussman, MIT Press, 1985)
</ul>
<p>Kapitel 4 ist den Vorteilen von &#8220;Web/Server-basierter Software&#8221; gegen&uuml;ber &#8220;Client-basierter Software&#8221; gewidmet. Sowohl aus Sicht der Benutzer als auch aus Sicht der Firmen, die Software zur Verf&uuml;gung stellen. Graham schildert am Beispiel seiner Firma Viaweb vor allem den Vorteil des direkten Kontaktes zu den Benutzern als auch der M&ouml;glichkeit schnell reagieren und in kurzen Abst&auml;nden neue Versionen der Software ver&ouml;ffentlichen zu k&ouml;nnen. Das erinnert doch sehr an die Argumentation rund um Web 2.0 &#8230;</p>
<p>In Kapitel 6 geht Graham auf Verm&ouml;gen/Reichtum (engl. &#8220;wealth&#8221;) ein. Er hat dazu einiges zu sagen &#8211; vor allem:</p>
<ul>
<li>Verm&ouml;gen wird nicht einfach verteilt, sondern geschaffen &#8211; wenn also jemand ein St&uuml;ck Software schreibt, das die Bed&uuml;rfnisse von Kunden befriedigt (d.h. f&uuml;r das eine Nachfrage existiert), dann wird damit Verm&ouml;gen geschaffen
</ul>
<p>In Bezug auf Firmen und Verm&ouml;gen/Reichtum sagt er deshalb auch: &#8220;What most businesses really do is make wealth. They do something people want.&#8221; </p>
<p>Interessant sind in diesem Zusammenhang auch seine Ausf&uuml;hrungen zur Bezahlung f&uuml;r geleistete Arbeit. Hier sei das Problem, dass in gro&szlig;en Unternehmen nicht festgestellt werden kann, was einzelne Mitarbeiter zum Wertzuwachs beitragen bzw. in wie weit sie f&uuml;r einen Wertzuwachs verantwortlich sind. Dies sei nur in Ausnahmef&auml;llen m&ouml;glich (messbar) &#8211; bei Vertriebsmitarbeitern und beim Unternehmensvorstand &#8211; oder bei kleinen Unternehmen (Startups). Wenn eine M&ouml;glichkeit der &#8220;Messung&#8221; existiert, dann sieht Graham keine Probleme darin, dass die Geh&auml;lter um den Faktor 100 abweichen (vom Unternehmensdurchschnitt). Er f&uuml;hrt dazu an, dass auch im alten Rom die Preise f&uuml;r Sklaven je nach F&auml;higkeiten um den Faktor 50 abgewichen sind (S. 111).</p>
<p>Kapitel 10 &#8211; 14 behandelt das Thema Programmiersprachen &#8211; mit dem Resumee, dass Java ein toter Pfad der Evolution von Programmiersprachen ist (ein &#8220;Neandertaler&#8221;), und dass Lisp die m&auml;chtigste Programmiersprache ist und sein wird (mit ihren Nachkommen wie z.B. Ruby). Siehe hierzu <a href="http://www.communixx.de/index.php/programmiersprachen/">meine ausf&uuml;hrlichen Ausf&uuml;hrungen in einem fr&uuml;heren Post</a>.</p>
<p>Kapitel 15 widmet sich schlie&szlig;lich noch dem Thema &#8220;Design vs. Research&#8221;. Graham zeigt das an dem Beispiel auf, dass er einen neuen Lisp-Dialekt &#8220;designed&#8221; &#8211; nicht aber &#8220;research&#8221; in Programmiersprachen betreibt. Der Unterschied ist seiner Meinung nach darin, dass man sich beim Design mehr auf den Benutzer konzentriert. Design beginnt mit der Frage, f&uuml;r wen man entwirft und was die Nutzer davon haben. Ein guter Architekt beginnt damit zu kl&auml;ren, was die Benutzer brauchen (nicht was sie wollen!).</p>
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		<title>Buchkommentar &#8211; The Wisdom of Crowds</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/09/buchkommentar-the-wisdom-of-crowds/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 09:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[book]]></category>
		<category><![CDATA[cooperation]]></category>
		<category><![CDATA[coordination]]></category>
		<category><![CDATA[crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[knowldegmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit der Diskussion zum Web 2.0 ist auch immer wieder von Crowdsourcing die Rede, also der Idee &#8220;Aufgaben innerhalb einer Unternehmung an eine bestimmte / unbestimmte breite Masse von Personen auszulagern, die sich zum gr&#246;&#223;ten Teil unentgeltlich einbringen&#8221; (Richter/Koch/Krisch 2007). Folgendes Buch schien mir etwas damit zu tun zu haben: &#8220;The Wisdom of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.communixx.de/wordpress/wp-content/uploads/cover_surowiecki2005.jpg" alt="cover_surowiecki2005.jpg" class="alignleft"/> Im Zusammenhang mit der Diskussion zum Web 2.0 ist auch immer wieder von Crowdsourcing die Rede, also der Idee &#8220;Aufgaben innerhalb einer Unternehmung an eine bestimmte / unbestimmte breite Masse von Personen auszulagern, die sich zum gr&ouml;&szlig;ten Teil unentgeltlich einbringen&#8221; (Richter/Koch/Krisch 2007).</p>
<p>Folgendes Buch schien mir etwas damit zu tun zu haben: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0349117071/communixx">&#8220;The Wisdom of Crowds &#8211; Why the Many Are Smarter Than the Few&#8221; (335 Seiten) von James Surowiecki</a>  ;-). Und kurz zusammengefasst kann ich das Buch nur jedem empfehlen, der mehr dar&uuml;ber wissen will, wie Gruppendynamik, Group-Thinking etc. funktioniert. Surowiecki spricht verschiedene Bereiche an, in denen Gruppen zusammen bessere Ergebnisse bringen als Individuen &#8211; und thematisiert auch warum es hin und wieder nicht klappt. Neben anderem schreibt er &uuml;ber (Koordination) in Verkehr, (Kooperation) im Sport und in der Wissenschaft, in Unternehmen und in Finanzm&auml;rkten.</p>
<p>&Uuml;berhaupt sind Koordination und Kooperation tragende Themen durch das ganze Buch &#8211; und wie Information und Kommunikation sich darauf auswirkt. Ein interessantes Zitat von Surowiecki dazu (S. 137):</p>
<blockquote><p>
Cooperation problems often look something like coordination problems, because in both cases a good solution requires people to take what everyone else is doing into account.
</p></blockquote>
<p>Das klingt doch sehr nach Awareness ;-)</p>
<p>Auch interessant finde ich Surowieckis Aussage zur Nutzung des Potentials der Mitarbeiter in Unternehmen (S. 250):</p>
<blockquote><p>
You do not need a consensus in order, for instance, to tap into the wisdom of a crowd,
</p></blockquote>
<p>Er spielt damit an, dass sich die beteiligten, abgefragten Personen nicht auf eine Antwort einigen m&uuml;ssen &#8211; argumentiert sogar, dass es kontraproduktiv ist, wenn man eine Einigung erzwingt. </p>
<p>Schlie&szlig;lich noch eine weitere Aussage des Buches, die mir aufgefallen ist und die ich in diesem &#8220;Microcontentmanagement&#8221; festhalten m&ouml;chte (S. 264 aber auch sonst &uuml;berall):</p>
<blockquote><p>
And coordination and cooperation problems, as we&#8217;ve seen throughout this book, are surprisingly susceptible to decentralized solutions. More important, perhaps, is that in many cases the relevant knowledge to deal with a problem is in the heads of the workers dealing with it, not their boss&#8217;s. They should have the authority to solve it.
</p></blockquote>
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		<title>Amazon und Social Software</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/08/amazon-und-blogs-und-tagging/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 19:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[book review blog tagging integration amazon socialsoftw]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, Amazon hat sein Angebot nicht erweitert und bietet jetzt einen Blog-Hosting-Dienst an. Aber vielleicht sollte Amazon versuchen die Blogosphere besser zu integrieren? Das ist mir gerade aufgefallen, als ich mal wieder einen kleinen Bericht zu einem gerade gelesenen Buch in meinen Blog einstellte. Denn eigentlich w&#252;rde ich den Bericht auch gerne zu den Rezensionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, <a href="http://www.amazon.de/">Amazon</a> hat sein Angebot nicht erweitert und bietet jetzt einen Blog-Hosting-Dienst an. Aber vielleicht sollte Amazon versuchen die Blogosphere besser zu integrieren? Das ist mir gerade aufgefallen, als ich mal wieder <a href="http://www.communixx.de/blog/index.php/buchkommentar-neue-vahr-sued/">einen kleinen Bericht zu einem gerade gelesenen Buch</a> in meinen Blog einstellte. Denn eigentlich w&uuml;rde ich den Bericht auch gerne zu den Rezensionen bei Amazon stellen &#8211; aber ohne ihn zu kopieren. Nur bietet Amazon keine M&ouml;glichkeit auf eine Rezension in einem Blog zu verweisen &#8211; w&auml;re aber doch eine gute Idee? Vor allem, weil Amazon sonst recht fortschrittlich bei der Integration von Social Software Diensten ist. So ist seit kurzem bei <a href="http://www.amazon.com/">Amazon.com</a> mit &#8220;Tag this product&#8221; eine M&ouml;glichkeit vorhanden Produkte zu taggen &#8211; Also Social Tagging auf der Amazon Plattform!</p>
<p>Sowohl das Social Tagging als auch die (fehlende) Blog-Integration bei Amazon bringt auch wieder ein ganz anderes Thema auf: Zentrale Infrastrukturen bei Social Software. Social Software Dienste sollten nicht auf einer Plattform isoliert sein, sondern einfach miteinander verkn&uuml;pfbar und integrierbar sein. Am besten geht das meiner Meinung nach momentan bei den Blogs &#8211; die Blogosphere lebt ja von dieser Integration. Noch nicht so weit fortgeschritten ist die Integration beim Social Tagging und vor allem beim Social Networking.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Buchkommentar &#8211; Neue Vahr S&#252;d</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/08/buchkommentar-neue-vahr-sued/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 18:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[book movie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Neue Vahr S&#252;d&#8221; von Sven Regener ist 2004 erschienen (inzwischen als Taschenbuch im Goldmann Verlag) &#8211; und wurde mir von mehreren Seiten empfohlen. Erst hiess es, dass man das Buch lesen sollte, wenn man Bremen kennt &#8211; und von anderer Seite hiess es dann, dass man das Buch lesen sollte, wenn man den Grundwehrdienst bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442459915/communixx"><img src="http://www.communixx.de/wordpress/wp-content/uploads/cover-neuvahrsued.jpg" class="alignleft"></a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442459915/communixx">&#8220;Neue Vahr S&uuml;d&#8221; von Sven Regener</a> ist 2004 erschienen (inzwischen als Taschenbuch im Goldmann Verlag) &#8211; und wurde mir von mehreren Seiten empfohlen. Erst hiess es, dass man das Buch lesen sollte, wenn man Bremen kennt &#8211; und von anderer Seite hiess es dann, dass man das Buch lesen sollte, wenn man den Grundwehrdienst bei der Bundeswehr abgeleistet hat oder sonst Bezug zur Bundeswehr hat. Nachdem ich sowohl Bezug zur Bundeswehr habe ;-) als auch mal ein Jahr in Bremen verbracht habe also eine doppelte Motivation.</p>
<p>Und ich muss sagen, dass ich nicht bereue, das Buch zur Hand genommen zu haben. Es ist einfach klasse. Regener berichtet von einem 20j&auml;hrigen Mann &#8211; Lehmann &#8211; aus Bremen (eben aus dem Stadtteil Neue Vahr S&uuml;d), der seinen Grundwehrdienst antreten muss, weil er &#8220;vers&auml;umt hat zu verweigern&#8221;. Die Geschichte berichtet im Wechsel von Lehmanns Erlebnissen bei der Bundeswehr (mit viel Wiedererkennungspotential) und seinen Erlebnissen an den Wochenenden in Bremen (auch mit viel Wiederkennungspotential &#8211; Viertel, Ostertorsteinweg, &#8230;). Und in beiden Str&auml;ngen passiert einiges &#8211; das ich jetzt nicht unbedingt nacherz&auml;hlen will.</p>
<p>Neben dem Wachr&uuml;tteln von Erinnerungen an Bremen und die Bundeswehr bietet das Buch auch gute Unterhaltung (vermutlich sogar f&uuml;r Leser, die weder Bundeswehr noch Bremen kennen) und nebenbei auch noch einen kleinen Einblick in die linke Szene in Bremen Anfang der Achziger. Die Zeit wird super sch&ouml;n anhand kleiner Geschichten beschrieben.<br />
Btw: Zu Letzterem (ein Bild der 1980er) kann ich auch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000CJD3KS/communixx">den Film &#8220;Am Tag als Bobby Ewing starb&#8221;</a> empfehlen &#8211; auch ein Werk aus Bremen &#8211; und auch echt klasse!</p>
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		<title>Information, Wissen und Bildung</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/07/information-wissen-und-bildung/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2007 21:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die letzten Tage habe ich das Buch &#8220;Theorie der Unbildung&#8221; von Konrad Paul Liessmann gelesen. Ein echt lesenswertes Essay rund um die Themen Bildung, Bildungspolitik und Bildungsreform (speziell in Hinblick auf die Universit&#228;ten). Interessant ist auch Liessmanns Argumentation, dass die heutige &#8220;Informationsgesellschaft&#8221; eher eine &#8220;Desinformationsgesellschaft&#8221; ist &#8230; Um seine Argumentation zu st&#252;tzen geht Liessmann auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3552053824/communixx"><br />
<img src="http://www.communixx.de/wordpress/wp-content/uploads/cover-theorieunbildung.jpg" class="alignleft"></a> Die letzten Tage habe ich das Buch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3552053824/communixx">&#8220;Theorie der Unbildung&#8221; von Konrad Paul Liessmann</a> gelesen. Ein echt lesenswertes Essay rund um die Themen Bildung, Bildungspolitik und Bildungsreform (speziell in Hinblick auf die Universit&auml;ten). Interessant ist auch Liessmanns Argumentation, dass die heutige &#8220;Informationsgesellschaft&#8221; eher eine &#8220;Desinformationsgesellschaft&#8221; ist &#8230;</p>
<p>Um seine Argumentation zu st&uuml;tzen geht Liessmann auch auf die Definition der Begriffe &#8220;Wissen&#8221; und &#8220;Information&#8221; ein (S27ff). Hierzu ein bisschen mehr.</p>
<p>Sehr sch&ouml;n finde ich die zitierte Definition f&uuml;r &#8220;Information&#8221; des amerikanischen Systemtheoretikers Gregory Bateson: Information ist &#8220;irgendein Unterschied, der bei einem sp&auml;teren Ereignis einen Unterschied macht&#8221; (Gregory Bateson: &Ouml;kologie des Geistes. Frankfurt/Main 1983, S. 488). Das erinnert mich stark an die Definition von Shannon &#8211; es ist aber viel besser auf die Realit&auml;t anwendbar. So stellt auch Liessmann aufbauend auf dieser Definition von &#8220;Information&#8221; die Frage, was von dem, das wir t&auml;glich warnehmen (z.B. in den Nachrichten) denn wirklich Information ist, also wirklich geeignet ist, einen &#8220;Unterschied bei einem sp&auml;teren Ereignis&#8221; zu machen. Und logisch folgert er, dass fast alles, was wir heute so konsumieren keine Information ist, sondern h&ouml;chstens Unterhaltung.</p>
<p>Zu &#8220;Wissen&#8221; schreibt Liessmann, dass es im Gegensatz zur Information nicht eindeutig zweckorientiert sein muss (S. 29). Ob Wissen n&uuml;tzlich ist entscheidet sich nie (selten) im Moment der Aufnahme des Wissens. Ob Wissen n&uuml;tzen kann, ist eine Frage der Situtation in die man ger&auml;t &#8211; Liessmann nennt dazu auf Seite 29 einige sehr sch&ouml;ne Beispiele. Wie in anderen Definitionen von Wissen unterscheidet Liessmann auch zwischen den Daten, die man im Kopf hat, und dem Wissen, zu dem diese Einzelheiten und Begriffe erst werden, &#8220;wenn sie nach logischen und konsistenten Kriterien derart miteinander verkn&uuml;pft werden k&ouml;nnen, dass sie einen sinnvollen und &uuml;berpr&uuml;fbaren Zusammenhang ergeben&#8221;. Liessmann spricht es zwar nicht direkt an, seine Argumentation passt aber zu meiner gerne wiederholten Aussage, dass Wissen eine Probleml&ouml;sungskompetenz ist, die an einen bestimmten Menschen gebunden ist.</p>
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		<title>Buchkommentar &#8211; Blink</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jun 2007 09:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche im Zug bin ich mal wieder zum Lesen gekommen &#8211; und ganz oben auf meinem Still-To-Read-Stapel lag &#8220;Blink &#8211; The Power of Thinking Without Thinking&#8221; von Malcolm Gladwell. Auf das Buch gestossen bin ich durch den Autor. Malcolm Gladwell, ein Columnist beim NewYorker, hat ja vor einigen Jahren das in meinen Augen geniale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://ec1.images-amazon.com/images/I/31ZRYSS0YHL._AA240_.jpg" class="alignright"> Letzte Woche im Zug bin ich mal wieder zum Lesen gekommen &#8211; und ganz oben auf meinem Still-To-Read-Stapel lag <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0316057908/communixx">&#8220;Blink &#8211; The Power of Thinking Without Thinking&#8221;</a> von Malcolm Gladwell.</p>
<p>Auf das Buch gestossen bin ich durch den Autor. Malcolm Gladwell, ein Columnist beim NewYorker, hat ja vor einigen Jahren das in meinen Augen geniale Buch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0316679070/communixx">&#8220;The Tipping Point&#8221;</a> ver&ouml;ffentlicht. In &#8220;The Tipping Point&#8221; geht er auf die Bedeutung von sozialen Systemen und Netzwerken ein &#8211; und pr&auml;sentiert sowohl f&uuml;r Spezialisten als auch f&uuml;r Laien lesenswert einen Rundumschlag mit vielen kleinen und gro&szlig;en Geschichten. Das Buch sollte eigentlich jeder, der sich mit Sozialen Netzwerken besch&auml;ftigt, gelesen haben.</p>
<p>Aber zur&uuml;ck zu &#8220;Blink&#8221;. In dem Buch wendet sich Gladwell einem anderen Thema zu: der F&auml;higkeit des Menschen, unterbewusst, in Sekundenbruchteilen,  richtige entscheidungen treffen zu k&ouml;nnen. Wieder pr&auml;sentiert er einen mit vielen Geschichten gespickten Rundumschlag mit einigen faszinierenden Aussagen. So haben mich insbesondere die Ausf&uuml;hrungen dar&uuml;ber fasziniert, wie man die F&auml;higkeit, unterbewusst zu entscheiden, durch Platzierung von Eindr&uuml;cken (Schaffung eines unterbewussten Bias) in bestimmte Richtungen beeinflussen kann. </p>
<p>Insgesamt also mal wieder ein sehr lesbares Buch &#8211; wenn auch nicht so nah an meinem Hauptarbeitsgebiet dran &#8211; in meiner subjektiven Wertung also eindeutig hinter <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0316679070/communixx">&#8220;The Tipping Point&#8221;</a> :-)</p>
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