Archiv für Juni, 2010
The Cloud und Collaboration mit dem Mac/iPad/iPhone – Part 2
Ende März habe ich unter dem Titel The Cloud und Collaboration mit dem Mac u.a. meine Erfahrungen zum Synchronisieren verschiedener Daten zwischen verschiedenen Macs (und auch meinem iPhone) beschrieben. Ein wichtiger Punkt, der bei mir damals noch offen war, waren meine Feeds – also wie ich mein RSS-Feeds auf unterschiedlichen Macs lesen kann und Neueinträge aber auch die Information darüber, was ich schon gelesen habe und was nicht zwischen den Rechnern austauschen kann. Nachdem ich inzwischen auch stolzer Besitzer eines iPads bin – und da auf jeden Fall auch meine Feeds lesen will, habe ich mich dem Thema nun endlich mal angenommen.
Feeds – die erste
Auf facebook habe ich schon zum ersten Artikel den Kommentar bekommen, dass ich doch einen online-Reader nutzen sollte – z.B. Google Reader. Aber irgendwie war ich damals noch nicht bereit dazu …
Ich habe mir Google Reader inzwischen mal angeschaut und muss sagen, dass ich schon früher darauf hätte umsteigen sollen. Allein die schöne Übersichts-/Statistik-Funktion finde ich das wert.
Feeds – noch besser
Irgendwie bin ich aber doch noch ein Freund von Rich Clients – Deswegen habe ich mich mal im Mac-Software-Umfeld umgesehen und bin auf Gruml gestossen, eine Mac-Anwendung, die sich mit Google Reader synchronisiert. Egal wo man die Feeds ergänzt oder liest, die Änderung taucht auch auf der anderen Seite auf. Gruml hat noch Verbesserungspotential (insbes. bei der Geschwindigkeit der Synchronisation), bietet aber schon jetzt eine schöne alternative (und besser aufgeräumte als im Google Reader) Sicht auf meine Feeds.
Das ist vielleicht auch der Hauptgrund, warum ich Rich Clients noch bevorzuge: Den Entwicklern gelingt es meist immer noch die Möglichkeiten des Gerätes und dessen Bedienung besser auszunutzen als mit Web-Anwendungen (trotz Ajax und Co).
Auf iPhone und iPad könnte man Google Reader nun auch über Safari nutzen … aber auch hier bevorzuge ich Rich Clients mit besser aufgeräumter Benutzungsoberfläche.
Nach kurzer Recherche im AppStore kam heraus, dass sich fast alle Nutzer einig sind, dass “Reeder” DIE App dafür ist – sowohl auf dem iPhone aus auch neuerdings auf dem iPad: http://reederapp.com/.
Meine Wertung nach kurzer Nutzung: Sie haben Recht! Ich bin inzwischen sogar dazu übergegangen Feeds bevorzugt auf dem iPad zu lesen – selbst wenn ich einen Mac direkt daneben habe.
Sonstige iPad-Ergänzungen zu Teil 1
Ich nutze natürlich auch Dropbox und Evernote auf dem iPad. Alles sehr schöne Adaptionen auf das iPad. Und bei Mendeley warte ich noch auf die iPhone/iPad-App … soll bald kommen …