Archiv für Mai, 2009

DNUG Frühjahrskonferenz 2009 – Rheinmetall

Nach dem Opening der DNUG Frühjahrskonferenz 2009 berichtete Markus Bentele, CIO von Rheinmetall zu “Enterprise Businss Collaboration 2.0 – Mitarbeitervernetzung – Wissensaustausch – Kommunikation”.

Interessante Aussagen/Zitate

  • Neue Führung/Kultur etc. braucht (neuen) “Kommunikationsraum”
  • Realisierung: SAP-Portal mit allen ERP-Plattformen, Intranets, BI und Collaborationsfunktion
  • Historie: Haben vor 2006 ShareNet (Siemens) genutzt, 2006 wurde dann zwischen SAP, IBM und MS entschieden – für die IBM
  • Lösung: Groupware (Mail, Kalender), Sametime, Quickr, Connections, OmniFind, T-Rex – dabei wird von Connections wirklich alles genutzt (Activities, Profiles, Blogs)
  • Nutzen von Activities war dem Projektteam anfangs nicht klar – die Lead-User haben den Service aber sofort als “genau das brauchen wir” angenommen und eingesetzt
  • Wichtig sind nicht einzelne Produkte, sondern die Integration
  • Nutzung produktiv durch 9.000 Mitarbeiter
  • Kommentar zur bisherigen Wiki-Funktionalität: Der Rich-Text-Editor ist zwar nützlich zum Kennenlernen aber nicht zum Produktiveinsatz – Connections 2.5 soll hier Besserung bringen
  • Der Rollout fand weltweit ohne Schulung statt – stattdessen berichten Benutzer in Webcasts darüber, wie sie die Plattform einsetzen
  • Kommentar zu E-Mail vs. IM: E-Mail ist wegen der Archivierung (verpflichtend) etc. teuer. “IM ist cash”

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DNUG Frühjahrskonferenz 2009 – Opening

Ein kleiner Bericht von der DNUG Frühjahrskonferenz 2009 in Düsseldorf.

Zuerst ein Kommentar zur Teilnehmerliste: von Hochschulen waren/sind vertreten:

  • EBS (Heyn, Räth)
  • Fachhochschule Bielefeld (Kaiser, Ries)
  • Fachhochschule Gelsenkirchen, GCC Bocholt (de Vries, Döring, Pohnke, Pulst)
  • Uni Jean (Bergmann, Schindler)
  • Hochschule Merseburg (Klimpel, Metzke, Nörenberg)
  • Uni München (Taing)
  • Uni Paderborn (Nastansky, Pfeifer, Kelm, Mundhenk, Almers)
  • Uni St. Gallen (Berdnik, Berger, Stader)
  • Uni Trier (Czap, Gramm, Schneider, Wagner)

und natürlich von der Universität der Bundeswehr München …

Der erste Vortrag war von Bob Piccano – General Manager Lotus Software and WebSphere Portal. Es ging um die “Zukunft” von Lotus – also Strategie, Produktankündigungen etc.

Zuerst hat er dazu das IBM Thema “Smarter Planet” aufgegriffen. Ein Teil davon ist “Smart Work”, charakterisiert durch die Schlüsselworte “Connect, Collaborate, Innovate, Optimize”.

Piccano geht dann relativ lang auf “Nine Predictions for Collaboration in 2009″ ein und zeigt daran, wie gut IBM/Lotus aufgestellt ist:

  • 1) Universal Access to Collaboration (as application, as service, in the application)
  • 2) Messaging Becomes an Integrated Platform
  • 3) Managing Through Human Networks
  • 4) Telephony Becomes Voice Collaboration
  • 5) Innovative Desktop Productivity Tools – Lotus Symphony (Version 1.3 kommt bald)
  • 6) Transform SMB into Global Trading Partners
  • 7) Linux emerges onto the Corporate Desktop
  • 8) (Continued) Poliferation of Cloud Computing – Lotus Live (www.lotuslive.com) – Files, Network, Meeting, Events, Chat, Activities, Charts, Surveys, eMail
  • 9) Situational Apps Solve Daily Problems – Mashups (Bsp: Tungle – meetings made simple)

Dann hat ein Mitarbeiter von Piccano ein paar Beispiele / Neuerungen gezeigt:

  • Beta Notes 8.5.1 ist seit heute verfügbar
  • Lotus Traveler Funktion auf iPhone erweitert (ActiveSync)
  • Darstellung/Sortierung der Suchergebnisse ist Kontext-sensitiv
  • XPage-Applikationen direkt im Client ausführbar
  • XPage-Applikationen als Components im Client
  • Integration mit LinkedIn
  • Integration beliebiger Windows-Anwendungen in Client (via OpenSpan Windows Container) – sehr überzeugend …
  • Symphony 1.3 kann Office 2007 Formate (lesen)
  • Symphony 1.3 unterstützt Widgets
  • und verschiedene andere Funktionen (die ich nicht so richtig einordnen kann)

Kevin Cavanaugh berichtet über Lotus Foundations

  • out-of-the-box, self-healing, remote administration
  • very easy to install (“even an IBM VP with one hand can install a Lotus Foundations server”) – und das haben sie auch live demonstriert
  • Foundations: Email and (basic) collaboration + File management, Backup, AntiVirus, …
  • + VMware – d.h. Ausführung von bel. Windows-Anwendungen – sicherer als auf Windows-Server …
  • Salvation Army nutzt Foundations

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