Seit ich vor vielen Jahren “The family tree” gelesen hatte, versuche ich alles zu bekommen, das Sheri S. Tepper geschrieben hat. So lag diesmal “The Margarets” auf meinem Still-To-Read-Stapel.
Auf amazon.de heisst es:
Margaret Bain wächst als einziges Kind auf einer Kolonie auf. Sie erfindet sechs Alteregos als Spielkameraden und diese werden real und es verschlägt sie auf diverse andere Welten.
In einer Zukunft, in der die Menschheit aufgrund von Überbevölkerung und einer Verschwörung kurz vor dem Ende steht, sind die Margarets die letzte Chance der Menschheit.
Wie üblich schafft Sheri Tepper es auch diese verrückt klingende Geschichte so zu erzählen, dass man mitgerissen wird. Die Personen sind sehr detailliert beschrieben und die Geschichte hat dabei immer ein paar Überraschungen parat. Auch die Grundidee, dass die Menschheit wegen fehlendem Rassengedächtnis keine dauernde Gefahr für die Planeten ist, auf denen sie lebt, und deswegen von den anderen Rassen in der Galaxis ausgelöscht werden soll (ein Ökosystem ist mehr wert als eine (zerstörerische) Rasse), finde ich sehr interessant. Das Thema hätte man noch ein wenig ausbauen können.
Ausserdem geht mir die Geschichte am Ende des Buches etwas zu schnell zu Ende.
Insgesamt aber trotzdem ein sehr empfehlenswertes Werk! In Abschnitten hat mich das Buch sogar sehr an “The family tree” erinnert (und das ist ein großes Kompliment).