Buchkommentar – Laienspiel – Kluftingers neuer Fall


Vor guten zwei Wochen hat sich mein “Still-to-read”-Stapel von einem Tag auf den anderen ziemlich erhöht ;-)

Neben Milchgeld – Kluftingers erster Fall” lag auch “Laienspiel – Kluftingers neuer Fall” von Volker Klüpfel und Michael Kobr auf dem Stapel …

Wie beim ersten Buch handelt es sich auch hier wieder um einen Krimi, der im Allgäu spielt und von einem Allgäuer Kommissar (Kluftinger) gelöst wird – und eben von zwei Allgäuer Autoren geschrieben worden ist. Dieses mal hat der Fall allerdings größere Dimensionen – so ist neben dem Bundeskriminalamt auch die Österreichische Gendarmerie beteiligt.

Mein Kurzkommentar zum Buch gleicht allerdings meinem Kommentar zu “Milchgeld”: Ein solide und spannend aufgebauter Kriminalfall – spannend zu lesen – aber irgendwie “flach”. So schaffen es (meiner Meinung nach) die Autoren weder die Personen im Buch an sich noch die spezielle Atmosphäre des Allgäus gut rüber zu bringen. Gute Ansätze werden entweder nicht ausgeführt oder gehen schnell in (unnötige) Übertreibungen über.

Auch mit der “Dimension” des Falls und den immer wieder aufgegriffenen belehrenden und nachdenklich machen wollenden Bemerkungen zu Terrorismus und darum herum hatte ich meine Bauchschmerzen. Ich finde das passt nicht in dieses Buch – zumindest nicht so wie es die Autoren gemacht haben.

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  1. #1 von Alexander Richter am 5.6.2008 - 16:08

    Passend dazu: Heute steht auf der Titelseite eines zentralen dt. Zeitungsorgans (der Augsburger Allgemeinen ;), dass Kluftinger verfilmt werden soll. Im Allgäu natürlich…

(wird nicht veröffentlicht)