Wie erwartet ist das Thema der Unterstützung von Forschung (Forschungsnetzwerken) ein wichtiges Thema auf der Bled eConference 2008.
Ein paar Ideen dazu, die mir in verschiedenen Kontexten (Panels, Vorträge, persönliche Gespräche), die sich teilweise gar nicht explizit mit Science 2.0 etc beschäftigten, untergekommen sind:
- Datenbanken von Fallstudien, wie sie zum Beispiel von eXperience vorangetrieben wird, könnten eine wichtige Basis von Zusammenarbeit werden
- Es wäre interessant für Netzwerke (geschlossene) Digitale Bibliotheken zu schaffen, auf denen die Volltexte von Konferenzpapieren (wie jetzt von der Bled eConference) etc bereitgestellt werden können (und durchsuchbar und kommentierbar sind) – Interessant ist in diesem Zusammenhang die Verknüpfung mit einzelnen digitalen Bibliotheken von Verlagen (z.B. der DL of the ACM etc) sowie von Social Tagging Anwendungen für Referenzen (citeUlike, bibsonomy) …
- Die Ergebnisse der Social Networking Services Umfrage an der UniBwM könnten auch im Kontext von Open Research so interpretiert werden, dass für Forschungsnetze das wichtigste ist über Aktivitäten seiner weak ties auf dem Laufenden gehalten zu werden.
Und dann war da natürlich noch der Workshop “eCollaboration within the Bled eCommerce Community”. Hier ein paar Kommentare / Eindrücke davon:
Ziel war es über Aktivitäten nachzudenken, die Bled-Community sichtbarer, größer, aktiver zu machen. Dabei wurden drei verschiedene Bereiche unterschieden (teilweise nur von mir – aber das macht nichts ;-)):
- 1) Ergebnisse (Paper) der Konferenz verfügbarer, sichtbarer machen
- 2) Konferenz besser bewerben
- 3) Konferenzaktivisten besser vernetzen, Kommunikation unterstützen
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Die Bled-Papiere (seit 2001) sind aktuell auf der Konferenz-Homepage und in der AIS-Digital Library verfügar. Interessante Ideen dazu, die teilweise an anderen Beispielen festgemacht worden sind, waren das Bereitstellen von Endnote-Bibliotheken (mit Abstracts) für die Jahrgänge, das “automatische” Einstellen in Dienste wie CiteULike und Bibsonomy, die Publikation/Verfügbarmachung von Annahmequoten etc.
Interessante Links in diesem Zusammenhang (die in der Diskussion erwähnt worden sind):
- Publish or Perish – ein interessanter Dienst um den “Impact” der eigenen Veröffentlichungen herauszufinden
- Social Science Research Network
- Libra Academic Search
- ACM Digital Library – besonders interessant sind hier auch die neuen Author Profile Pages
- Digital Library of the AIS
- Ressources rund um die ECIS
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Den Teil der Diskussion gebe ich hier nicht gross wieder – da er mit Open Research wenig zu tun hat. Interessant war nur der Kommentar, dass die Konferenzreihe auf Wikipedia vertreten sein sollte und Bilder zur Konferenz (halbwegs organisiert, motiviert) auf Flickr bereitgestellt werden sollten.
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Hier wurde erst mal rumgefragt, welche SNS denn benutzt werden: LinkedIn, FaceBook, Xing, … Zusätzlich gibt es noch ein AIS Faculty Directory, das von der AIS gepflegt wird. Insgesamt bestand Einigkeit, dass es schon zu viele Verzeichnisse sind.
LinkedIn erschien den meisten als beste Lösung (“better business capabilities / closed groups
for awareness”)
Grundsätzlich wurde zum Einsatz eines SNS die Frage gestellt: Was würde uns Verzeichnis helfen? Hierzu gab es keine klare Meinung – eher als Diskussionsplattform?
Ein paar Kommentare/Zitate aus der (weiteren) Diskussion:
- “the only way to achieve sth is to tap in into existing practices …” (Kai Riemer)
- “no matter of technology – what is the shared practice we are looking at – that might then be supported by technology” (Kai Riemer)
- “problem: we are busy the rest of the year – need for immediate benefit!!!” (Stefan Klein)
- “perhaps we (professors) are the wrong people to ask what we need – perhaps phd students want more
(we already have too many links …)” – Das fand ich sehr interessant!!!