Buchkommentar – Milchgeld – Kluftingers erster Fall


Und gleich noch ein Buchkommentar – zu “Milchgeld – Kluftingers erster Fall” von Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Das Buch wird als “Allgäu-Krimi” verkauft – also ein Krimi, der im Allgäu spielt und von einem Allgäuer Kommissar (Kluftinger) gelöst wird – und eben von zwei Allgäuer Autoren geschrieben worden ist.

Die Person des Kommissars hat mir sehr gut gefallen – und der Kriminalfall selbst ist solide aufgebaut (und spannend erzählt). Auch der Lokalbezug kommt nicht zu kurz – man kann sich als Leser einiges sehr gut vorstellen :-) – Ich war hier nur etwas davon enttäuscht wie schlecht Niederbayern im Roman (bzw. im Allgäu) wegkommen – aber vielleicht ist das so?

Trotzdem wird es der Roman nie in meine Top-10 schaffen. Dazu ist die Erzählung viel zu flach und kann auch sprachlich nicht überzeugen. Aber wieder: vielleicht gehört das auch zum Allgäu? (“not a bug but a feature”) ;-))) Ich fürchte aber, dass die “Flachheit” keine Absicht war. Es bleibt also gute Unterhaltung – aber nicht mehr.

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