Ich hatte mir mal vorgenommen, auf diesem Blog Kurzkommentare zu allen Büchern zu schreiben, die ich lese – zumindest zu allen nicht-komplett-Fachbüchern. Ganz im Sinne des Bloggings: Damit ich meine Kommentare für mich vernünftig und wiederfindbar aufschreibe – und vielleicht der ein oder andere davon profitieren kann (Gruppennutzen als “Abfallprodukt” ;-)). Und jetzt liegt das im letzten Kurzurlaub ausgelesene Werk hier vor mir und wartet auf “Bearbeitung” …
Oben auf meinem Still-To-Read-Stapel lag diesmal “Corpus Sacrum – Der Limes-Roman” von Andreas Möhn. Ein Vertreter der sogenannten “Historienromane”.
Es ist ein sehr spannender Roman, der (wie der Name schon sagt) in den entfernten Bereichen des Römischen Reiches kurz vor dem Limes spielt. Nachdem ich in der Schule kein Latein hatte, waren für mich viele der Einsichten, die das historisch gut recherchierte Werk in die Welt der Römer gibt, sehr lehrreich. Aber auch für “Lateinschüler” bietet der Roman vermutlich Einiges. So werden viele Sprüche und Zitate im lateinischen Original angegeben (glücklicherweise mit Übersetzung).
Das Buch wird es zwar nicht in meine Top-10-Liste schaffen. Insgesamt aber eine interessante Mischung aus guter Unterhaltung und etwas Lehrreichem.