Xing Awareness-Feed


Wie schon bei Robert Basic und Alexander Richter berichtet wird, hat Xing seit Anfang Dezember endlich den Awareness-Feed, den man von anderen Social Network Diensten schon lange kennt. Ich muss wirklich sagen endlich … Denn so gut mir Xing bezüglich der Grundfunktionalität und der Verbreitung gefällt, so sehr habe ich in der Vergangenheit dieses Feature vermisst. Denn für mich ist eine Social Networking Plattform nicht nur ein Dienst um mich selbst darzustellen und hin und wieder Experten oder verschollene Kontakte zu suchen, sondern auch um über Veränderungen bei meinen (engeren) Kontakten auf dem Laufenden zu bleiben. Und die einzige Möglichkeit dazu war bisher regelmäßig die Profile aller im engeren Kreis zu besuchen. (Btw: Kontakt-Awareness bzw. Netzwerk-Awareness ist eine der Grundfunktionalitäten, die wir für Social Network Dienste identifiziert haben – mehr dazu demnächst in einer Veröffentlichung für die Multikonferenz Wirtschaftsinformatik 2008.)

Was jetzt noch fehlt?

Erstens mal eine Klassifizierung von Kontakten – Ich bin eh schon so restriktiv, dass ich nur Leute als Kontakte akzeptiere, mit denen ich zumindest schon mal mehr als ein paar Worte persönlich gesprochen habe. Aber trotzdem gibt es in meinen Kontakten noch unterschiedliche Klassen. Wäre schön, wenn man das abbilden kann.

Und zweitens eine API, mit deren Hilfe ich die Daten auch in eigenen Portalen und Mashups verwenden kann. Xing mit den neuen Awareness-Daten wäre eine sehr interessante Quelle für meine Awareness-Mashups.

UPDATE: Das neue Awareness-Feature wird in der Blogosphäre ja ziemlich gemischt aufgenommen (bin ich mal wieder zu positiv/unkritisch?) – Interessant zu lesen ist der Beitrag von Cem Basman und die Kommentare dazu – u.a. auch ein Kommentar von Lars Hinrichs von Xing.

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  1. #1 von Steffen Mazanek am 4.12.2007 - 14:02

    Spricht etwas dagegen, die Klassen über Tags abzubilden?

  2. #2 von kochm am 4.12.2007 - 14:19

    Das ist natürlich eine Lösungsmöglichkeit – Aber man kann damit nicht weiter arbeiten – und zum Beispiel Zugriffsrechte oder Awareness-Einstellungen nach Klassen definieren. Ausserdem sind die Tags meines Wissens nicht nach aussen (für andere) sichtbar – das wäre auch spannend.

(wird nicht veröffentlicht)