Beim Verfolgen der Berichte zu den Contentmanager.days 2007 von Frank Hamm auf INJELEA.de ist mir eben ein Zitat von Peter Schütt aufgefallen: (siehe Dokumentation der Podiumsdiskussion zu CMS vs. Blog- und Wiki-System)
Hr. Schütt: Siehe 3 Aspekte beim Bloggen – Privat + Intern + Firma bloggt nach draußen
Das kleine Zitat fand ich insofern spannend, da wir selbst in der Gruppe gerade am experimentieren sind, wie viele Blogs jeder/wir eigentlich brauchen. Und das bisherige Ergebnis lautet auch “drei”:
- ein privater (und öffentlicher) Blog, auf dem je nach Gemütslage zu privatem oder zu fachlichen Themen gebloggt wird
- ein privater (und interner) Blog, auf dem eine Person über interne Projekte, (Zwischen-)Ergebnisse, Erwartungen, Anbahnungen etc schreibt – Bei uns bedeutet intern aktuell für die ganze Universität – abre nicht öffentlich, so dass es bei Google erscheint – das ist auch immer noch ein Work-in-progress, das “Geheimhaltungsdenken” etwas aufzubrechen
- und schließlich noch ein Blog, auf dem die Forschungsgruppe fertige Ergebnisse und Veranstaltungen ankündigt – also ein “Firma bloggt nach draußen”. Hierzu tragen alle Mitglieder der Forschungsgruppe bei.
Auch bei Wikis sehe ich aktuell die Notwendigkeit für mindestens zwei Zugriffsbereiche: öffentlich und (universitäts-)intern – denn nicht alle Ideensammlungen zu zukünftigen Diplomarbeitsthemen oder den Punken, die auf der nächsten Abteilungsbesprechung zu besprechen sind, sind für die breite Öffentlichkeit (und für Google) bestimmt. Hier ist meiner Erfahrung nach die Leistung, die zu erbringen ist, möglichst wenige weitere Zugriffsbereiche zu schaffen (Untergruppen) – aber ich glaube nicht, dass man unter die zwei kommt.