Ich bin ein bisschen spät dran und arbeite gerade eben erst die ganzen Postings rund um die Enterprise 2.0 Konferenz im Juni auf … und dabei bin ich auf einen Post von Paula Thornton gestossen – unter dem Titel “It’s Emergent …”.
Paula schreibt dort:
“the difference between Enterprise 2.0 and KM (Knowlege Management) is that the latter is not architected for emergence. KM technology is all about the structure … not about letting conversations happen. KM technologies reflect the minds of their makers, classic solutions engineering: they embody control.”
Besser hätte ich es nicht sagen können ;-) (Klassisches) KM versucht eine Lösung für das “Wissensproblem” überzustülpen – Dabei wird mehr auf Strukturierung der Informationen als auf Ermöglichung von Konversationen (Kommunikation) geschaut.
Sehr plastisch wird dies auch in dem von Paula zitiertem Ausspruch zu Enterprise 2.0:
“Don’t train, advertise …“
Also nicht die Benutzer trainieren, wie sie bestimmte Werkzeuge nutzen müssen, sondern mehr für bestimmte Werkzeuge/Medien werben, die Nutzungshürden möglichst gering halten, die Motivation über neue Medien zu kommunizieren und Information zu sammeln und auszutauschen möglichst hoch halten.
#1 von Frank Hamm am 6.7.2007 - 12:46
Das fällt mir gerade dazu ein:
KM: make it work
E2: make it happen
#2 von kochm am 6.7.2007 - 12:53
Mir gefällt das “make it work” noch nicht ganz. Denn für mich gehört zu “work” auch dazu, dass es (erfolgreich) eingesetzt wird – also eher im Sinne von “happen”. Und das ist bei KM ja nicht immer der Fall.