Vorlesung zu Web 2.0 und Social Software, Blogs


Ich war heute an der Universität in Erlangen-Nürnberg und habe den dortigen BWL-Bachelor-Studierenden über “Web 2.0 und Social Software” berichtet (die Präsentation findet sich hier). Der Jahrgang hat etwa 600 Studierende – es waren aber nur 200-300 da … hoffentlich nicht wegen meiner Anwesenheit, sondern eher weil den Verantwortlichen vorher rausgerutscht ist, dass mein Gastvortrag nicht prüfungsrelevant ist :-)

Der Gastvortrag fand im Rahmen des “Internet-Praktikums” für die Bachelor-Studierenden statt, in dem sie die “Handhabung und Anwendung von Softwarewerkzeugen zur Erstellung von Internet-Anwendungen” mitbekommen sollten. Ich habe mich also neben einer allegemeinen Einführung hauptsächlich darauf konzentriert, was man aus dem Social Software Bereich wie nutzen kann – und dabei speziell auf Blogs und RSS.

Meiner Meinung nach ist das nämlich eine Kombination, die in der Team- und Projektkommunikation noch viel zu wenig genutzt wird. Mit Hilfe von Blog-Plattformen wie wordpress.com oder blogger.de kann man sehr leicht dynamische persönliche Web-Seiten aufziehen, über die man persönliches Microcontent-Management betreiben kann und sich anderen – u.a. den Mitgliedern von Teams, in denen man mitarbeitet – mitteilen kann, also Awareness schaffen kann.

Damit das klappt, muss man aber von dem Gedanken weg, dauernd zu entscheiden zu können/müssen, was wer sehen will / kann / soll … das ist zumindest meine Erfahrung. Am besten einfach alles bloggen – die Selektion findet dann auf der Seite der Empfänger statt. Aber geht das wirklich? So könnte es für die Kommunikation mit meinen Mitarbeitern am Lehrstuhl sinnvoll sein über neue Ideen für Klausuraufgaben zu bloggen – diese Einträge sollten aber vielleicht nicht für die Studierenden sichtbar sein, welche die Klausur dann irgendwann mal schreiben sollen ;-). Ist das eine “natürliche Grenze” für Blogging? Oder ein Grund verschiedene Blogs zu pflegen oder doch über Zugriffsrechte nachzudenken? Offen gesagt, ich weiss noch nicht. Aber ich werde weiter experimentieren.

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