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	<title>Kommentare zu: Impressionen von den intranet.days 2007</title>
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	<description>Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung</description>
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		<title>Von: kochm</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/05/impressionen-von-den-intranetdays-2007/comment-page-1/#comment-19</link>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2007 05:22:43 +0000</pubDate>
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		<description>Guter Punkt - Blogs sind f&#252;r sich gesehen kein Kommunikationsmedium a la E-Mail oder besser noch a la Forum. Die Kommunikation ergibt sich bei Blogs teilweise erst &#252;ber die Gesamtbetrachtung in der Blogosphere ... auf einem einzelnen Blog wird haupts&#228;chlich ver&#246;ffentlicht (Me-Aspekt). Auf anderen Blogs wird dann vielleicht (in Ver&#246;ffentlichungen) auf woanders Ver&#246;ffentlichtes eingegangen etc. Damit ergibt sich ein (im Gegensatz zu Foren dezentrales) Netzwerk von Kommunikationsakten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Punkt &#8211; Blogs sind f&uuml;r sich gesehen kein Kommunikationsmedium a la E-Mail oder besser noch a la Forum. Die Kommunikation ergibt sich bei Blogs teilweise erst &uuml;ber die Gesamtbetrachtung in der Blogosphere &#8230; auf einem einzelnen Blog wird haupts&auml;chlich ver&ouml;ffentlicht (Me-Aspekt). Auf anderen Blogs wird dann vielleicht (in Ver&ouml;ffentlichungen) auf woanders Ver&ouml;ffentlichtes eingegangen etc. Damit ergibt sich ein (im Gegensatz zu Foren dezentrales) Netzwerk von Kommunikationsakten.</p>
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		<title>Von: lsumma</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/05/impressionen-von-den-intranetdays-2007/comment-page-1/#comment-18</link>
		<dc:creator>lsumma</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2007 22:00:58 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;brigens, eine Entdeckung, die ich nicht nur in den Workshops an den Intranet.days 2007 gemacht hatte, sondern auch schon bei uns im Unternehmen: So hartn&#228;ckig bei den Leuten die Einstellung (immernoch) verankert ist, dass man bei der alten Generation der Intranet-Portale kein Dialog zuliess und deshalb E-Mail DAS Dialog-Medium sei, umso hartn&#228;ckiger sitzt leider auch der Glaube, dass man mit Blogs &quot;nur&quot; zweiseitig kommunizieren kann. Und schon kommen nat&#252;rlich die Bedenken der Manager auf (&quot;und dann geben alle zu allem immer ihre Meinung ab? wollen wir das?&quot;). Dies schr&#228;nkt dann automatisch den Blick f&#252;r sinnvolle Einsatzzwecke im eigenen Unternehmen ein. Wir setzen Blogs vor allem einfach als News-Kanal f&#252;r die Zulieferung von Informationen (One-to-many) im Bereich der Corporate-, Projekt-, Team- und Support-Kommunikation ein. Die Anzahl Blogs mit den Verwendungszwecken, die man aus dem WWW kennt ist bei uns auf ca. 3 beschr&#228;nkt. Der Blog ist quasi wirklich einfach nur die technische Grundlage und erlaubt mit der blog/wiki-typischen Publikation mittels 3 Klicks oder via E-Mail ein schnelles Online-Schalten und gibt Interessierten die M&#246;glichkeit den RSS-Feed zu abonnieren. Die Kommentar-Funktion kann bei uns auch deaktiviert werden. Dies widerspricht zwar der offenen Web 2.0-Kultur, aber intern hat sich dies bei gewissen Themen bew&#228;hrt und die anf&#228;ngliche Akzeptanz des Mehrwerts der  Blogs als Medium erh&#246;ht und Vorurteile / &#196;ngste (&quot;alle kommentieren alles&quot;) abgebaut. Ich denke, am Anfang braucht es - zumindest in unserem Unternehmen, wo wir von Intranet Generation 1 zu Generation 3 geswitcht sind - eben wirklich ein schrittweises &#214;ffnen. Die Hoffung  bleibt, dass nach einer anf&#228;nglichen Zunahme des E-Mail-Verkehrs aufgrund von Notifikationen bei neuen Eintr&#228;gen, dann langfristig sich die Gewohnheiten einschleichen werden dass a) die Leute mit ihrem &quot;My Workplace&quot; arbeiten und dort die neusten Eintr&#228;ge sehen, d.h. auf eine E-Mail Notifikation verzichten b) sie und auch alle Vorgesetzten konsequent Blogs f&#252;r die Kommunikation in interdisziplin&#228;ren Teams einsetzen. Let&#039;s see ... :)....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&Uuml;brigens, eine Entdeckung, die ich nicht nur in den Workshops an den Intranet.days 2007 gemacht hatte, sondern auch schon bei uns im Unternehmen: So hartn&auml;ckig bei den Leuten die Einstellung (immernoch) verankert ist, dass man bei der alten Generation der Intranet-Portale kein Dialog zuliess und deshalb E-Mail DAS Dialog-Medium sei, umso hartn&auml;ckiger sitzt leider auch der Glaube, dass man mit Blogs &#8220;nur&#8221; zweiseitig kommunizieren kann. Und schon kommen nat&uuml;rlich die Bedenken der Manager auf (&#8220;und dann geben alle zu allem immer ihre Meinung ab? wollen wir das?&#8221;). Dies schr&auml;nkt dann automatisch den Blick f&uuml;r sinnvolle Einsatzzwecke im eigenen Unternehmen ein. Wir setzen Blogs vor allem einfach als News-Kanal f&uuml;r die Zulieferung von Informationen (One-to-many) im Bereich der Corporate-, Projekt-, Team- und Support-Kommunikation ein. Die Anzahl Blogs mit den Verwendungszwecken, die man aus dem WWW kennt ist bei uns auf ca. 3 beschr&auml;nkt. Der Blog ist quasi wirklich einfach nur die technische Grundlage und erlaubt mit der blog/wiki-typischen Publikation mittels 3 Klicks oder via E-Mail ein schnelles Online-Schalten und gibt Interessierten die M&ouml;glichkeit den RSS-Feed zu abonnieren. Die Kommentar-Funktion kann bei uns auch deaktiviert werden. Dies widerspricht zwar der offenen Web 2.0-Kultur, aber intern hat sich dies bei gewissen Themen bew&auml;hrt und die anf&auml;ngliche Akzeptanz des Mehrwerts der  Blogs als Medium erh&ouml;ht und Vorurteile / &Auml;ngste (&#8220;alle kommentieren alles&#8221;) abgebaut. Ich denke, am Anfang braucht es &#8211; zumindest in unserem Unternehmen, wo wir von Intranet Generation 1 zu Generation 3 geswitcht sind &#8211; eben wirklich ein schrittweises &Ouml;ffnen. Die Hoffung  bleibt, dass nach einer anf&auml;nglichen Zunahme des E-Mail-Verkehrs aufgrund von Notifikationen bei neuen Eintr&auml;gen, dann langfristig sich die Gewohnheiten einschleichen werden dass a) die Leute mit ihrem &#8220;My Workplace&#8221; arbeiten und dort die neusten Eintr&auml;ge sehen, d.h. auf eine E-Mail Notifikation verzichten b) sie und auch alle Vorgesetzten konsequent Blogs f&uuml;r die Kommunikation in interdisziplin&auml;ren Teams einsetzen. Let&#8217;s see &#8230; :)&#8230;.</p>
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		<title>Von: kochm</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/05/impressionen-von-den-intranetdays-2007/comment-page-1/#comment-17</link>
		<dc:creator>kochm</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 May 2007 08:16:14 +0000</pubDate>
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		<description>E-Mail schreibt eine bestimmte Form der 1:1 Kommunikation fest - und ist damit eigentlich ungeeignet f&#252;r die effiziente Unterst&#252;tzung von Zusammenarbeit (mehr als zwei Beteiligte, Newcomer, verschiedene parallele Prozesse/Task zu denen jeweils mehre Nachrichten geh&#246;ren, Nachrichten und Dokumente, ...). Es gibt zwar L&#246;sungen f&#252;r viele der Probleme: Mailinglisten, Archive, Mail-Verzeichnisse, Teamr&#228;ume zum Ablegen von Dokumenten (statt Attachments) - diese sind aber realistisch gesehen nur St&#252;ckwerk. Ich sage ja nicht, dass E-Mail abgeschafft werden sollte. Aber zur r&#228;umlich verteilten Zusammenarbeit braucht man (zus&#228;tzlich) andere Werkzeuge - und muss um diese nutzen zu k&#246;nnen vielfach bewusst auf E-Mail verzichten. Und ich merke an mir, dass mir das sehr schwer f&#228;llt - ich bin irgendwie schon auf E-Mail eingeschossen. Da habe ich bei der neuen Generation Hoffnung, dass die nicht so E-Mail-fixiert sind und neue Medien leichter aufnehmen / E-Mail substituieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>E-Mail schreibt eine bestimmte Form der 1:1 Kommunikation fest &#8211; und ist damit eigentlich ungeeignet f&uuml;r die effiziente Unterst&uuml;tzung von Zusammenarbeit (mehr als zwei Beteiligte, Newcomer, verschiedene parallele Prozesse/Task zu denen jeweils mehre Nachrichten geh&ouml;ren, Nachrichten und Dokumente, &#8230;). Es gibt zwar L&ouml;sungen f&uuml;r viele der Probleme: Mailinglisten, Archive, Mail-Verzeichnisse, Teamr&auml;ume zum Ablegen von Dokumenten (statt Attachments) &#8211; diese sind aber realistisch gesehen nur St&uuml;ckwerk. Ich sage ja nicht, dass E-Mail abgeschafft werden sollte. Aber zur r&auml;umlich verteilten Zusammenarbeit braucht man (zus&auml;tzlich) andere Werkzeuge &#8211; und muss um diese nutzen zu k&ouml;nnen vielfach bewusst auf E-Mail verzichten. Und ich merke an mir, dass mir das sehr schwer f&auml;llt &#8211; ich bin irgendwie schon auf E-Mail eingeschossen. Da habe ich bei der neuen Generation Hoffnung, dass die nicht so E-Mail-fixiert sind und neue Medien leichter aufnehmen / E-Mail substituieren.</p>
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		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://www.communixx.de/2007/05/impressionen-von-den-intranetdays-2007/comment-page-1/#comment-16</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 May 2007 07:49:59 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r den Bericht. War schon gespannt...

&gt; Vieleicht w&#228;chst da eine Generation heran, die eine Chance hat das “Laster” &gt; E-Mail abzustreifen
Warum ist E-Mail ein Laster? Wenn es Spam nicht g&#228;be... Wie hat die Tochter von Peter Sch&#252;tt sich denn nen Messenger geholt, ohne E-Mail? Sogar f&#252;r diesen Kommentar brauche ich ja ne E-Mail-Adresse...
Ich glaube die E-Mail ist der Prim&#228;rschl&#252;ssel des Web 2.0. Identit&#228;tsmanagement 2.0 *g*
Was halt an Social Networks schon praktisch ist: Man muss die Adresse des anderen nicht mehr wissen... Und die kann sich auch nicht &#228;ndern....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&uuml;r den Bericht. War schon gespannt&#8230;</p>
<p>&gt; Vieleicht w&auml;chst da eine Generation heran, die eine Chance hat das “Laster” &gt; E-Mail abzustreifen<br />
Warum ist E-Mail ein Laster? Wenn es Spam nicht g&auml;be&#8230; Wie hat die Tochter von Peter Sch&uuml;tt sich denn nen Messenger geholt, ohne E-Mail? Sogar f&uuml;r diesen Kommentar brauche ich ja ne E-Mail-Adresse&#8230;<br />
Ich glaube die E-Mail ist der Prim&auml;rschl&uuml;ssel des Web 2.0. Identit&auml;tsmanagement 2.0 *g*<br />
Was halt an Social Networks schon praktisch ist: Man muss die Adresse des anderen nicht mehr wissen&#8230; Und die kann sich auch nicht &auml;ndern&#8230;.</p>
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