Archiv für Mai, 2007

Impressionen von den intranet.days 2007

Wie Mittwoch geschrieben war ich diese Woche auf den intranet.days 2007 – um zuzuhören und um selbst was beizutragen. Hier ein paar Impressionen / Eindrücke von der Veranstaltung.

Zuerst einmal zum Organisatorischen: Die Veranstaltung war sehr professionell gemacht und auch der Teilnehmerkreis war “treffenswert” – Intranet-Verantwortliche aus unterschiedlichsten Branchen und Unternehmen. Es war also sehr spannend, den Berichten und Kommentaren in den Vorträgen und in den Pausen zu folgen.

Zum Social Software Bezug: Ernüchternd – Die meisten Intranets sind heute immer noch hauptsächlich “online Mitarbeiterzeitungen” und “editierte Wissensspeicher” – es gibt eine (kleine) Menge von Redakteuren, die Inhalte einstellen können, und eine große Menge von Mitarbeitern, die diese Inhalte lesen können. Collaboration-Funktionalität war bei den Praxisberichten kaum ein Thema. Wenn dann nur in Form von optional (und sehr vorsichtig) eingeführten Foren- und evtl. Wiki-Funktionalitäten. Mit einer Ausnahme … Leila Summa von der Cablecom GmbH in der Schweiz berichtete über ihr neues “IntraWeb 2.0″ – Ein Intranet, das mehr wie eine Enterprise 2.0 Seite aussieht als wie eine Online-Mitarbeiterzeitung.

Sehr Enterprise 2.0 lastig war auch die Präsentation von Peter Schütt über IBMs Intranet und IBMs bald erscheinendes Intranet Produkt Lotus Connections. Die bei IBM genutzten Funktionalitäten seine: Blogs, Wikis, Tagging (TagClouds für Communities und Personen), Feeds (RSS) und Gelbe Seiten (heissen bei IBM “Blue Pages”). Interessant zu den Blue Pages war zu hören, dass der Erfolg von der engen Anwendungsintegration abhing – d.h. davon, dass alle anderen Anwendungen ihre Informationen automatisch in den Blue Pages abgelegt haben – und somit der Benutzer nicht mehr viel selbst aktuell halten musste. Zu den Erfolgsfaktoren sagte Herr Schütt, dass es essentiell sei, dass das Unternehmen “los lassen kann”, dass ein bisschen organisiertes Chaos erlaubt wird.

Ganz spannend fand ich auch eine Geschichte, die Herr Schütt von seiner Tochter erzählte: Sie sei viel online und er habe sie vor kurzen mal gefragt, ob er einen E-Mail Account für sie einrichten solle. Ihre Antwort war: “E-Mail? Was ist das und wofür könnte ich das brauchen?” … Ihre Kommunikationsbedürfnisse sind mit Blogs, Instant-Messaging etc. völlig abgedeckt … Vieleicht wächst da eine Generation heran, die eine Chance hat das “Laster” E-Mail abzustreifen (bzw. in vernünftige Bahnen zurückzudrängen und mit anderen Medien sinnvoll zu ergänzen)?

Eine andere Impression, über die ich berichten möchte: Helen Day hat für mich die Aussage zu Intranets des Tages getroffen: “Don’t talk to employees about the Intranet, talk to them about their job – and how you can help them doing it” … Wie wahr, wie wahr. Das kann 1:1 auf Groupware, Social Software etc. übertragen werden.

Und noch etwas zum Abschluss: Dem eifrigen Mitschreiben bei meiner Erwähnung der meiner Meinung nach aktuell besten / plastischten Präsentation zu “Was ist Enterprise 2.0″ habe ich entnommen, dass die Präsentation noch nicht so bekannt ist. Wenn Sie also ein paar Eindrücke dazu bekommen wollen, was Enterprise 2.0 ist, dann empfehle ich die Präsentation “Meet Charlie” von Scott Gavin. Als Wissenschaftler ist mir natürlich manches zu einfach gehalten. Insbesondere sagt Scott Gavin recht wenig dazu, was für erfolgreichen Einsatz von Enterprise 2.0 Technologien benötigt wird (hinsichtlich Unternehmenskultur, Motivation etc.). Aber das war ja auch nicht sein Ziel. (Btw: Über Google habe ich neben der Slideshare-Version der Präsentation auch eine Powerpoint-Version gefunden …)

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Intranet.days 2007


Ich bin gerade auf den Interanet.days 2007 in Frankfurt – wo ich heute Nachmittag auch zum Thema “Web 2.0 Technologien im Intranet und ihre Potentiale” sprechen werde. Wer interessiert ist: Frank Hamm bloggt live auf INJELEA über den Event. Deshalb lasse ich das Live-Bloggen auch sein und beschränke mich darauf nach den Event (nach einmal drüber schlafen) ein paar Kommentare zu dem zu posten, was ich am interessantesten fand – also “stay tuned …” ;-)

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Danah Boyd über Social Software

In einem kürzlich erschienen Sammelband von Burg und Schmidt (BlogTalks Reloaded. Social Software – Research & Cases, Norderstedt: Books on Demand) ist ein klasse Beitrag von Danah Boyd mit dem Titel “The Significance of Social Software” zu finden. Wer noch nie von Danah Boyd gehört hat: Sie beschäftigt sich an der University of California Berkeley mit sozialen Netzwerken und deren Unterstützung – aus dem Blickwinkel der Soziologie – siehe auch ihren Blog.

Der Beitrag gibt einen sehr guten Überblick über das Thema ohne darauf zu verfallen die “üblichen Kategorien” wie Wikis und Blogs aufzuzählen. Stattdessen macht Danah Social Software an drei großen Klassen von Weiterentwicklungen/Änderungen fest:

  • in der Art, wie Software (Technologien/Lösungen) entwickelt werden
  • in der Art, wie die Mitarbeit/Beitrag zu Plattformen motiviert/verbreitert wird
  • in der Art, wie sich Personen (die Mitwirkenden) verhalten.

Im Kontext dieser Neuerungen spricht Danah auch die auch schon von mir thematisierte “grundsätzliche Neuigkeit” von Social Software an. Getrieben vom Web 2.0 Hype wurde der Begriff 2002 (neu) erfunden und nur mit neuen Inhalten gefüllt (ohne auf das zu schauen, was es in dem Bereich schon seit Jahrzehnten gab) – New New New (wie Danah schreibt).

Aber vielleicht war das gar nicht so schlecht? Denn die oben aufgelisteten Neuerungen grenzen Social Software tatsächlich von (klassischer) Groupware ab. Allerdings war der Wechsel keineswegs so revolutionär, wie es vielleicht scheint. Wenn man sich die Europäischen CSCW-Konferenzen der letzten Jahrzehnte anschaut, dann hat sich der Bereich Groupware/CSCW schon immer dorthin entwickelt, wo Social Software heute steht – und wird sich sicher weiter entwickeln. CSCW ist meiner Meinung nach also alles andere als tot :-)

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Workshop-Reihe zu CSCW und Web 2.0

Mein Kollege Wolfgang Prinz und ich werden auf den Tagungen Mensch und Computer 2007 (2.-5.9.2007 in Weimar) und European Conference on CSCW 2007 (24.-28.9.2007 in Limerick, Irland) für die Fachgruppe CSCW der Gesellschaft für Informatik jeweils einen Workshop zum Thema “Warum noch CSCW – Web 2.0 und Social Software löst doch alles, oder?” veranstalten.

Hierzu suchen wir sowohl Wissenschaftler als auch Praktiker, die sich mit solchen Fragen beschäftigen und das Thema gerne mal im Kreise Gleichgesinnter diskutieren wollen. Auf der Tagung Mensch und Computer 2007 besteht zusätzlich zum Workshop noch die (kostenlose) Möglichkeit, an einem Tutorium zu “Enterprise 2.0″ oder an einem Doktorandenseminar teilzunehmen – mehr dazu in Kürze hier oder auf der Website der Tagung.

Weitere Details zu den Workshops:

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“happy, aber nicht glücklich”


Gestern Abend war ich auf dem vom VDI organisierten Vortrag von Joseph Weizenbaum an der TU München – Thema: “Künstliche Intelligenz Vision und Wirklichkeit”. Es gäbe sehr viel zu erzählen und kommentieren zu dem Vortrag. Weizenbaum ist ein wirklich fesselnder Redner und er hat eine Unmenge von Geschichten zu Sinn und Unsinn der Künstlichen Intelligenz auf Lager – zu jeder Anregung und jeder gewünschten Aussage mindestens eine. Und vor allem, er präsentiert das ganze in einer Form, die durchwegs zu denken gibt (zumindest war es bei mir gestern so).

Wie passt nun der Titel meines Postings zu Weizenbaums Vortrag? Ganz einfach – eine seiner Ausführungen hatte zum Thema, dass die Sprache nicht mächtig genug ist alles wiederzugeben, was der Mensch denkt (bzw. was in ihm vorgeht). In diesem Zusammenhang hat er darauf hingewiesen, dass es nicht einmal bei den verschiedenen Europäischen Sprachen möglich ist 1:1 zu übersetzen (d.h. jeweils dasselbe auszudrücken) – und dazu als Beispielzitat den Satz eines Schriftstellers genannt: “Ich bin zwar happy, aber nicht glücklich”. Meiner Meinung nach ein klasse Beispiel für die (kulturell bedingten) verschiedenen Bedeutungen in vordergrüding identischen Aussagen.

Ich habe übrigens versucht herauszubekommen, wem das Zitat nun wirklich zuzuordnen ist (Weizenbaum hat es zwar gesagt – da habe ich aber nicht gut genug aufgepasst). Es war Friedrich Torberg in seinem Roman “Erben der Tante Jolesch”. Die Aussage wird dort von einer Frau getroffen, die ind die USA emigriert.

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Portable Identity

Heute war ich auf der 1st European Identity Conference 2007 in München – Nicht so sehr wegen meiner eigentlichen Arbeitsgebiete CSCW und Enterprise 2.0 / Social Software, sondern eher weil ich vor einiger Zeit auch im Bereich Identity Management gearbeitet habe.

Und wie erwartet war der Hauptfokus der Konferenz auch auf dem unternehmenszentrierten Identitätsmanagement, d.h. der (zentralen) Zugangsverwaltung in Unternehmen. Dick Hardt bezeichnete das in seiner Keynote als “Identity 1.0″. Dem gegenüber steht seiner Meinung nach mit “Identity 2.0″ die benutzerzentrierte Verwaltung von Identitätsinformation – föderiert und dezentral. Da stimme ich ja zu – nur neu ist das nicht. Das benutzerzentrierte Identitätsmanagement gab es schon immer parallel zum unternehmenszentrierten – wichtig für E-Commerce und Web 2.0 / Social Software. Nur richtig abgehoben hat das ganze noch nicht. Vielleicht klappt es ja jetzt mit dem neuen Schub bei OpenId?

Und bei Enterprise 2.0 Anwendungen kann man sich wie die Vergangenheit gezeigt hat ja auf das unternehmenszentrierte Identitätsmanagement abstützen!

Ein Panel ist noch besonders herauszuheben. Unter dem Titel “Portable Identity” diskutierten Peter Helfenstein (Collanos Software), Paolo Dimas (TimeBI), Dietmar Büto (Viadeo) und Rainer Stecken (Globolog) über “You can’t take it with you: Portable Identity and Social Networks”. Der Moderator Tim Cole motivierte das Thema auch sehr schön mit einer Erkenntnis aus dem letzten DLD-Event in München: Wenn man mit dem Studium fertig ist, dann will man eigentlich von StudiVz zu Xing umziehen – nur das geht heute noch nicht. Eigentlich ein sehr spannendes Thema – Allerdings trugen die Teilnehmer im Panel nicht sehr viel dazu bei – Es dominierte die Ansicht, dass die Daten auf der Plattform nicht unbedingt dem Benutzer frei verfügbar gemacht werden müssen/sollten – Es war keine Problemeinsicht vorhanden. Das Publikum war da um einiges kritischer und fordernder in seinen Fragen und Kommentaren. Tim Cole schloss deshalb auch mit der Erkenntnis, dass es vielleicht noch zu früh für so ein Panel gewesen sein – und dass man sich in einem Jahr wieder treffen sollte.

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Charakterisierung von Web 2.0

Über den Begriff Web 2.0 ist schon viel geschrieben worden. Und Tim O’Reilly hat im September 2005 mit seinem Artikel “What is Web 2.0″ einen sehr guten Beitrag zur Schärfung des Begriffs geleistet. Trotzdem gibt es meiner Meinung nach weiterhin Bedarf darüber zu diskutieren, was denn die wichtigsten Charakteristika von Web 2.0 sind – Charakteristika, die Web 2.0 Anwendungen von anderen Anwendungen unterscheiden und so den Hauptbeitrag zu einem eventuellen Erfolg leisten.

Nachdem ich aus dem Forschungsbereich CSCW komme habe ich auf dieses Thema sowieso eine ganz eigene Sichtweise, die ich hier gerne kundtun möchte ;-)
Hier die für mich wichtigsten Charakteristika von Web 2.0 (Anwendungen):

  • Partizipation: Das wichtigste im Web 2.0 ist die aktive Mitwirkung eines großen Anteils der Benutzer – die weiteren Charakteristika tragen hierzu bei.
  • Netzwerke statt Communities: Eine Eigenschaft von Web 2.0 Anwendungen (im Gegensatz zu bisherigen Groupware-, Community-, Wissensmanagement-Anwendungen) ist es, dass nicht versucht wird die Benutzer in Gruppen (Communities) zusammenzufassen und direkt/hauptsächlich beim sich gegenseitig Helfen zu unterstützen, sondern es werden Möglichkeiten geschaffen, mit denen die Benutzer ihren natürlichen (Kommunikations-/Selbstdarstellungs-)Bedürfnissen nachkommen können und sich zusätzlich vernetzen und/oder über Netzwerke miteinander austauschen können. Dies steigert die Motivation, senkt die Mitmachhürde und hat damit einen positiven Einfluss auf die Partizipation.
  • Datenzentriertheit: Dadurch, dass Web 2.0 Anwendungen die mit ihnen erfassten Daten nicht in propritären Benutzungsschnittstellen “einsperren” sondern über APIs oder andere offene Schnittstellen wie RSS verfügbar machen, werden verschiedene neue Anwendungen auch für kleine Benutzergruppen ermöglicht (Mashups) – dadurch ergibt sich eine bereitere Nutzerbasis, mehr Motivation der Nutzer etwas beizutragen – und damit mehr Partizipation.
  • Modularität, einfache Erstellung von Anwendungen/Modulen: Web 2.0 Anwendungen sind normalerweise keine großen Monoliten, sondern kleine fokussierte Anwendungen, die über die eben erwähnten offenen Schnittstellen zu den Daten einfach miteinander arbeiten können. Dadurch wird es möglich, dass einfach neue Spezialanwendungen (auch für kleine Anwendergruppen) erstellt werden können, was wiederum die Nutzerbasis und Partizipation stärkt.
  • Benutzerbarkeit / Usability: Eine wichtige Eigenschaft von Web 2.0 Anwendungen ist die einfache Benutzbarkeit (Desktop-like Anwendungen im Web, d.h. über Web-Browser von überall her ohne extra Installation benutzbar). Dadurch sinkt die Nutzungsschwelle und wir haben wieder eine größere Nutzergruppe und mehr Partizipation.

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Apple vs. Dell

Die Diskussion Apple vs. Microsoft (bzw. MacOS vs. Windows) wird ja immer wieder gerne geführt. In einem Beitrag von Joe McKendrick im FASTforward Blog zum ersten mal gehört habe ich allerdings von der Unterscheidung Apple (users) vs. Dell (users). Er zitiert dabei die Ankündigung eines neues Forrester Reports über die Nutzer im Web 2.0 durch Dan Farber. Und natürlich ist “Dell (user)” gleichzusetzen mit “Windows/Microsoft (user)”. Trotzdem interessant, dass Dell inzwischen mit Windows gleichgesetzt wird … und ich weiss nicht ob das so dauerhaft sein wird … denn warum nicht Dell PCs mit MacOS oder Apple Hardware im Dell Shop? Wir werden sehen …

Update: Auch Spiegel Online schreibt inzwischen über Mac vs. Dell (dieselbe Forrester Studie zitierend)

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Widgets, Gadgets und End-User Development

In letzter Zeit wird sehr viel über die Beteiligung der Benutzer im Web 2.0 an der Gestaltung von Anwendungen und Diensten geschrieben (z.B. in Dion Hinchcliffes Beitrag). Auf der einen Seite geht es bei dem Thema Benutzerbeteiligung bei der Anwendungserstellung um Mashups (also der Idee der Daten-Zentriertheit im Web 2.0 und der Möglichkeit für Benutzer mit einfachen Mitteln neue Anwendungen zu bauen oder zu kombinieren), auf der anderen Seite um kleine Module, die auf Portalen oder anderen Plattformen integriert werden können – Widgets, Gadgets, ….

Mein erster Kommentar dazu ist, dass die Widget, Gadget-Ideen im Endeffekt nichts anderes sind als die Portlets, mit denen man Portale erweitern kann. Hierzu gibt es auch schon einige Standards (z.B. JSR 168 oder WSRP), die relativ breit von Portal-Anbietern akzeptiert sind. Könnte man nicht die Portlet-Ideen und -Standards weiterentwickeln?

Mashups sind meiner Meinung nach mehr – hier wird wirklich an der Datenebene “integriert” und es ist deshalb eine Standardisierung (oder zumindest Dokumentation) der Datenschnittstelle notwendig. Widgets sind aber zuerst einmal nicht viel mehr als Portlets – eine reine Framework-Integration in der Präsentationsschicht. Oder doch nicht? Integrieren Widgets etc. die Portlet-Ideen mit denen von Mashups? D.h. einfaches Erstellen von kleinen Bausteinen, die auf verschiedene Daten zugreifen können und in Portalen integriert werden können? Wenn man RSS als eine Möglichkeit der Datenintegration sieht, dann trifft das zu.

Und noch etwas bringt mein “assoziativer Speicher” (Hirn) zu Tage, wenn ich von Widgets und Gadgets lese: “End-User Development”. Unter diesem Titel wurden erst kürzlich die verschiedenen Aktivitäten im CSCW-Umfeld, den Benutzer an der Konfiguration und Anpassung von Kooperationssystemen (Groupware) mitwirken zu lassen, zusammengefasst – in einem sehr guten Sammelband von Lieberman, Paterno und Wulf mit gleichlautendem Titel. Also wieder ein Bereich, in dem es große Überlappungen zwischen dem “neuen Web 2.0″ und CSCW gibt :-)

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