Peer-to-peer Teamraum von Collanos Software


Heute habe ich eine interessante Ankündigung gefunden: Collanos Software hat eine freie Peer-to-Peer Teamraum Anwendung für Windows, MacOS und Linux herausgebracht – Collanos Workplace 1.0.

Auf den ersten Blick erinnert das ganze sehr an Groove (auch P2P, ursprünglich auch mal kostenlos, inzwischen aber von Microsoft aufgekauft und in Microsoft Office integriert) – nur dass Collanos Workplace noch lange nicht so mächtig ist wie Groove. Bisher bietet das Produkt: Presence Awareness (ala ICQ), Instant Messaging, gemeinsame Dateiablagen (inkl. Notizen und Bookmarks), Foren und Tasklisten.

Schade finde ich, dass wir mit diesem Produkt einen weiteren “Groupware-Monoliten” bekommen, d.h. ein Werkzeug, das keinen besonderen Wert auf Schnittstellen zu anderen Werkzeugen legt, sondern alle Funktionalität selber realisiert. Die Zukunft von Groupware liegt meiner Meinung nach dagegen aber in der Interoperabilität, im Integrieren verschiedener Dienste unter einer Oberfläche. D.h. Werkzeuge sollten ihre Inhalte über eine API zur Verfügung stellen und selbst auch andere Dienste/Daten über APIs integrieren können.

Insgesamt macht das Produkt aber trotzdem einen guten Eindruck. Insbesondere die durch den Server-losen Peer-to-Peer Charakter bedingte Fähigkeit damit Offline zu arbeiten. Gerade für spontane, kurzfristige Kooperationsprojekte an wenig organisierten Orten (wie zum Beispiel Universitäten ;-)) sicher eine gute Lösung.

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  1. #1 von Petr Helfenstein am 11.4.2007 - 10:13

    Herzlichen Dank für den positiven Feedback. Betreffend dem Groupware Monolithen: Die Collanos-Architektur erlaubt es, längerfristig die Plattform für Interoperabilität zwischen gängigen Kollaborationswelten und Web 2.0 Werkzeugen zu sein. Hierzu wird in nächster Zeit einiges auf unserem Blog http://blog.collanos.com von Franco Dal Molin zu lesen sein.
    Unser Fokus liegt zunächst darauf, eine stabile, nach aussen einfache Plattform zur Verfügung zu stellen. Ich freue ich auf spannende Diskussionen!
    Peter Helfenstein, Collanos

(wird nicht veröffentlicht)