03
Jun
Fremdsprachenkenntnisse …
Im Zusammenhang mit der Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen für (Marine-)Offiziere wurde uns letzte Woche folgendes Video gezeigt - echt sehenswert! ;-)
Im Zusammenhang mit der Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen für (Marine-)Offiziere wurde uns letzte Woche folgendes Video gezeigt - echt sehenswert! ;-)
Nach dem Opening der DNUG Frühjahrskonferenz 2009 berichtete Markus Bentele, CIO von Rheinmetall zu “Enterprise Businss Collaboration 2.0 - Mitarbeitervernetzung - Wissensaustausch - Kommunikation”.
Interessante Aussagen/Zitate
Ein kleiner Bericht von der DNUG Frühjahrskonferenz 2009 in Düsseldorf.
Zuerst ein Kommentar zur Teilnehmerliste: von Hochschulen waren/sind vertreten:
und natürlich von der Universität der Bundeswehr München …
Der erste Vortrag war von Bob Piccano - General Manager Lotus Software and WebSphere Portal. Es ging um die “Zukunft” von Lotus - also Strategie, Produktankündigungen etc.
Zuerst hat er dazu das IBM Thema “Smarter Planet” aufgegriffen. Ein Teil davon ist “Smart Work”, charakterisiert durch die Schlüsselworte “Connect, Collaborate, Innovate, Optimize”.
Piccano geht dann relativ lang auf “Nine Predictions for Collaboration in 2009″ ein und zeigt daran, wie gut IBM/Lotus aufgestellt ist:
Dann hat ein Mitarbeiter von Piccano ein paar Beispiele / Neuerungen gezeigt:
Kevin Cavanaugh berichtet über Lotus Foundations
Der zweite Tag der Tagung Wirtschaftsinformatik 2009 begann mit einer Keynote von Mark Soley von der Object Management Group. Zusammenfassend: Sehr unterhaltsam!
Hier ein paar “Fundstücke” aus dem Vortrag:
“The n+1 Problem: Old systems do not go away!” - Wenn man ein neues System / einen neuen Standard zum Ersetzen von n Standards schafft, dann hat man danach meist nicht wie geplant einen Standard, sondern n+1 …
In dem Zusammenhang stand auch die Definition von “legacy systems”: “systems that run” … und der Kommentar dazu: “Most funny jokes are funny because they are true”.
Gerade im Zusammenhang mit Design etc finde ich auch immer wieder die Geschichte von der Vasa, die Soley in seinen Beitrag eingeflochten hat - einfach klasse.
In letzter Zeit wird viel über den ROI von Enterprise 2.0 oder allgemein von Kooperation geschrieben (z.B. NeubibergBlog, Headshift, Enterprise2Open) - … und auch ich bin gestern wieder in eine Diskussion gestolpert, in der zwar nicht explizit über ROI gesprochen wurde, aber doch über Kennzahlen, die man erheben könnte um den Erfolg einer Enterprise 2.0-Einführung zu dokumentieren. Auch hierzu gibt es natürlich schon einiges, wie z.B. zum Erfolg von Weblogs.
Angeregt durch die angesprochene Diskussion bin ich mal in mich gegangen und habe aufgestellt, was ich schon alles zum Thema Erfolgsindikatoren für Enterprise 2.0-Einführungen gesehen/gelesen habe - vielleicht ist das ja für den ein oder anderen von Interesse …
Fehlt noch was?
Btw: Gibt es eigentlich schon irgendwo eine Enterprise 2.0 Balanced Scrorecard? Bei meinen spontanen Google-Recherchen bin ich nur auf die Arbeiten zu Nutzenbewertung bei Corporate Blogs gestossen.
Jetzt haben wir es als Informatiker doch wirklich nicht leicht mit der Auswirkung unserer Disziplin - und dann noch sowas …
Ali Arbia zitiert auf ScienceBlogs eine Studie von ‘The Monkey Cage’ über die “Sexiness” der Vertreter und Vertreterinnen verschiedener Wissenschaftsfachrichtungen. Interessant dabei ist erstens, dass die Sexiness von ALLEN Wissenschaftlern negativ ist … hmmmm … aber besonders negativ sind mal wieder die Informatiker (oder “Computerwissenschaften” wie es in der Übersicht heisst). Hinter uns ist nur noch die Chemie - und sogar die Buchhaltung (was ist denn das für eine Wissenschaft?) ist vor uns … Seufz …
Die Geschichte ist zwar nicht neu - ich bin schon mehrfach darüber gestolpert (zwar mit großen Steinen statt Golfbällen und Wasser statt Bier …) - Edwin Ederle hat sie aber gerade im if-blog schön aufgeschrieben.
Und die Aussage hinter der Geschichte ist ziemlich wahr … verdeutlicht mir immer wieder verschiedene eigene (negative) Erfahrungen mit Selbstmanagement / Zeitmanagement und Ähnlichem: Wenn man zuerst mit den kleinen, unbedeutenden Aufgaben beginnt, die allerdings bequem und einfach sind, dann bleibt kein Raum (keine Gelegenheit) mehr für die großen, wichtigen Aufgaben.
Wenn es nur immer so einfach wäre das richtig zu machen. Glücklicherweise helfen solche Geschichten dabei :-)
Wir arbeiten zwar auch in dem Bereich “Erfolgsfaktoren für Social Software in Unternehmen”, heute aber nicht zu unserer Arbeit, sondern zu der einer interessanten schweizer Firma in dem Bereich - Namics.
Auf dem Blog von Namics finden sich immer wieder interessante Berichte rund um deren Beratungs- und Umsetzungsgeschäft. So auch heute wieder mit dem Post “Erfolgsfaktoren für Intranet-Wikis in Unternehmen”.
Erfolgsfaktoren für kollaborative Intranets:
1. Kein Mikro-Management aber Spielregeln
2. Transparenz aktiv fördern
3. Konfliktlösung nicht im selben Medium
4. Ergebnis immer über Hierarchie stellen
5. Kulturwandel vorleben
6. Verschiedene Rollen, gleich wertgeschätzt
7. The Importance of Having Users
Im Blog-Post wird auch auf eine ausführlicher Präsentation zum Thema verwiesen.
Gestern (17.11.2008) war ich auf dem IBM Technical Expert Council Technology Summit 2008. Ein ziemlich langer Name - aber ich werde gar nicht näher auf die Veranstaltung an sich eingehen, sondern mehr auf das was mir daraus aufschreibenswert erschien (für mein Microcontent-Management ;-)).
Der erste spannende Vortrag war von Andreas Neus, Universität Karlsruhe/IBM zu “Service Innovation”. Dienstleistungen sind ja ein immer wichtigeres Thema heute nachdem über das Internet nun auch Dienstleistungen über Entfernungen erbracht werden können. In diesem Zusammenhang fand ich den Vergleich ganz spannend, dass Deutschland zwar Exportweltmeister ist (und die USA auf der Liste ziemlich weit hinten sind) - bei Dienstleistungsexporten sich die Liste aber umdreht (USA ganz vorne, D ganz hinten) … Zusammen mit der Aussage, dass inzwischen sogar klassische Maschinenbauunternehmen immer mehr (teilweise über 50%) ihrer Umsätze mit Dienstleistungen erzielen, sollte das wirklich zu Denken geben.
In seiner Präsentation hat Andreas Neus dann auch recht schön Richtung Enterprise 2.0 gearbeitet (ohne das Wort oder auch nur Web 2.0 jemals zu erwähnen) - mit der Aussage, dass zur Ermöglichung von Innovation (allgemein und speziell im Dienstleistungssektor) mehr Flexibilität und ein Umdenken in Unternehmen notwendig ist.
Hier noch ein paar interessante Zitate/Aussagen:
Phillipp Königs hat dann den “Web 2.0″-Reigen eröffnet mit einer Präsentation zu “Web 2.0 und die Rolle des technischen Managers”. Ein paar für mich aufschreibenswerte Aussagen/Zitate aus der Präsentation:
Nachdem Herr Königs so sehr auf der Möglichkeit der Substitution von E-Mail durch das “viel bessere” RSS herumgeritten ist, konnte ich es mir nicht verkneifen zu Fragen ob, RSS die E-Mail-Misere wirklich beenden kann - oder nur einen E-Mail-Overload mit einem Feed-Overload ersetzt oder ergänzt. Und endlich mal eine (meiner Meinung nach) kompetente und realistische Antwort: RSS ist nur eine Brücke/Krücke zu etwas anderem, das dann wirklich gut ist - irgendwas mit Empfehlungen, Ratings und Sozialen Netzwerken. Es gab auch eine Nachfrage zur Medienwahlproblematik bei der Nutzung von Social Software. Hier fiel die Antwort aber nicht so gut aus.
Stefan Lieschke von IBM gab schließlich noch einen “Web 2.0 Update” - neben allgemeinem zu Social Softwar mit einem Fokus auf Mashups. Hier wiederholte sich natürlich einiges. Was mir aufschreibenswert erschien:
Abgerundet wurde die Veranstaltung schließlich mit einem Vortrag von Ulrich Walter, Astronaut auf der D2-Mission, zur Relativitätstheorie und deren Einfluss auf das, was bei Raumfahrt möglich ist und was nicht.
Ich weiss nicht mehr, wie ich darauf gestossen bin - vielleicht war es der Titel des Buches oder das schöne grüne Cover? - auf jeden Fall habe ich mir neulich bei Amazon Enterprise 2.0 Implementation von Aron C. Newman und Jeremy G. Thomas bestellt.
Kurzkommentar nach dem Lesen: Endlich mal (wieder) ein gutes Buch zum Thema Enterprise 2.0.
Aber jetzt noch ein paar mehr Details.
Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und mit vielen Beispielen (Fallstudien) durchsetzt. Dabei merkt man, dass die Autoren Praktiker sind und wohl schon das eine oder andere Einführungsprojekt durchgezogen haben.
So behandeln die Autoren nicht nur die technischen Konzepte und Anwendungsklassen, sondern gehen auch auf Aspekte wie ROI (mit einer sehr schönen Fallstudie) und Management von Enterprise 2.0 ein.
Im Abschnitt “Implementing Enterprise 2.0 Technologies” verfolgen die Autoren eine sehr interessante Gliederung:
Spannend finde ich dabei vor allem den ersten Punkt (Enabling Discovery). Die Autoren argumentieren dabei, dass grundlegend für den Erfolg von E2.0-Anwendung/Konzepten die Möglichkeit Inhalte einfach (eventuell auch ungeplant) finden zu können ist. Sie geben dazu auch ein paar einfache Einstiegsaktivitäten an:
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